Der Landkreis Bautzen – Das Tor zur Oberlausitz

Der Landkreis Bautzen, gelegen in Ostsachsen, ist der flächenmäßig größte Landkreis des Freistaates Sachsen und ein Gebiet reich an Geschichte und Kultur. Mit Bautzen als Verwaltungssitz erstreckt sich der Kreis von der brandenburgischen Grenze über das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bis zur tschechischen Grenze.

Mit Städten wie Bautzen, Bischofswerda, Hoyerswerda, Kamenz und Radeberg als Großen Kreisstädten, ist der Landkreis ein bedeutender Teil der Region.

Die Geographie des Landkreises ist vielfältig: von der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, die für ihre zahlreichen Teiche und Seen bekannt ist, bis zum Lausitzer Bergland um Wilthen und Cunewalde, das umgangssprachlich als Oberland bezeichnet wird. Die höchste Erhebung ist der Valtenberg bei Neukirch/Lausitz.

Der Landkreis Bautzen ist auch ein Ort der Vielfalt, was sich in der Bevölkerung und den angebotenen Aktivitäten widerspiegelt. Er wurde am 25. Mai 2009 von der Bundesregierung mit dem Titel „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre lebendige sorbische Kultur, eine slawische Minderheit, die ihre Sprache und Traditionen bis heute bewahrt hat.

Wirtschaftlich gesehen, bietet der Landkreis Bautzen eine Mischung aus traditioneller Industrie und modernen Technologien. Der Tourismus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei Besucher aus aller Welt die historischen Städte, die malerische Landschaft und die kulturellen Veranstaltungen genießen können.

Der Landkreis Bautzen ist somit ein faszinierender Ort, der Tradition und Moderne, Natur und Kultur in sich vereint und sowohl Einheimischen als auch Besuchern viel zu bieten hat.

Für weitere Informationen können Sie die offizielle Website des Landkreises Bautzen besuchen. Dort finden Sie aktuelle Nachrichten, Dienstleistungen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.

Der Preis der Freiheit: Von der Grenze nach Bautzen II

HOOK - Profil Fluchtversuch endet im Kugenhagel Zwei Männer verlassen den Campingplatz unter dem Vorwand, Pilze zu suchen, während ihre Frauen zum Einkaufen fahren. Fünfzehn Kilometer später stehen sie im Niemandsland an der tschechischen Grenze, bevor Schüsse die Stille durchbrechen. TEASER JP (Reflektierend) Wenn die Freiheit lebensgefährlich wird Der Plan scheint perfekt durchdacht, die Route über die Grenze sorgfältig gewählt und das Werkzeug bereitgelegt. Doch im entscheidenden Augenblick im September 1983 entscheiden nicht mehr die eigenen Vorbereitungen, sondern die Reaktionen der Grenzposten über Leben und Tod. Gerhard Valdiek erlebt nach einem gescheiterten Fluchtversuch die Härte des DDR-Strafvollzugs in Bautzen II, isoliert in einer engen Zelle. Für manche, die diesen Weg wählten, wurde die Ungewissheit der Haft zur eigentlichen Prüfung, während das Warten auf einen möglichen Freikauf durch den Westen zur einzigen verbleibenden Hoffnung wurde. TEASER Coolis (Neutral) Vom Grenzstreifen in die Isolationshaft Im September 1983 versuchen zwei Männer, über die Tschechoslowakei in den Westen zu gelangen, werden jedoch im Grenzgebiet entdeckt und beschossen. Einer von ihnen ist Gerhard Valdiek, der schwer verletzt festgenommen und an die Staatssicherheit übergeben wird. Nach seiner Verurteilung wegen Republikflucht verbüßt Valdiek eine Haftstrafe im Gefängnis Bautzen II. Dort muss er unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Zwangsarbeit im Schichtdienst leisten. Erst im Juni 1984 erfolgt im Rahmen eines Häftlingsfreikaufs durch die Bundesrepublik Deutschland seine Abschiebung in das Notaufnahmelager Gießen, woraufhin wenige Wochen später auch seine Familie ausreisen darf.