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Das war das traditionelle Dreckschweinfest 2024

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Hergisdorf. Das Dreckschweinfest in Hergisdorf ist eine einzigartige und traditionelle Veranstaltung, die jährlich im kleinen Ort Hergisdorf in Sachsen-Anhalt stattfindet. Er gehört der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Helbra hat. Dieses Fest hat sich über die Jahre zu einem beliebten Ereignis entwickelt und zieht zahlreiche Besucher aus der Region und darüber hinaus an.

Ursprung und Geschichte
Der Ursprung des Dreckschweinfests geht auf die Dorfgemeinschaft zurück, die dieses Fest ins Leben gerufen hat, um die Zusammengehörigkeit und den Gemeinschaftssinn zu stärken. Der ungewöhnliche Name des Festes bezieht sich auf die traditionellen Wettbewerbe und Aktivitäten, die oft mit Schmutz und Spaß verbunden sind.

Hauptattraktionen und Aktivitäten
Das Dreckschweinfest ist bekannt für seine unkonventionellen und humorvollen Wettkämpfe, bei denen die Teilnehmer keine Angst vor Schmutz und Dreck haben dürfen. Zu den beliebten Aktivitäten gehören Schlammwrestling, Hindernisparcours durch schlammige Strecken und andere spielerische Wettkämpfe, bei denen die Teilnehmer sich ordentlich schmutzig machen können.

Gemeinschaft und Geselligkeit
Neben den Wettkämpfen bietet das Dreckschweinfest auch zahlreiche Möglichkeiten für geselliges Beisammensein. Es gibt Musik, Tanz und kulinarische Spezialitäten, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Das Fest ist ein wichtiger Termin im Kalender von Hergisdorf und fördert den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft.

Bedeutung und Beliebtheit
Das Dreckschweinfest hat sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Festkultur entwickelt und erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Es bietet eine willkommene Abwechslung vom Alltag und eine Gelegenheit, ausgelassen zu feiern und gemeinsam Spaß zu haben. Die humorvolle und ungezwungene Atmosphäre trägt dazu bei, dass das Fest jedes Jahr aufs Neue ein Highlight ist.

Zusammenfassung
Das Dreckschweinfest in Hergisdorf ist ein außergewöhnliches und liebenswertes Fest, das durch seine einzigartige Mischung aus Spaß, Schmutz und Gemeinschaft besticht. Es ist ein wunderbares Beispiel für die lebendige und kreative Festkultur in ländlichen Regionen und ein Anlass, der sowohl für die Dorfbewohner als auch für Besucher ein unvergessliches Erlebnis bietet.

Das 18. FullDome Festival 20024 im Planetarium Jena

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Jena. Das FullDome Festival ist ein jährliches Ereignis, das im Zeiss-Planetarium Jena stattfindet und sich auf 360-Grad-Filmproduktionen und immersive Medien spezialisiert hat. Die 18. Ausgabe des Festivals findet vom 23. bis 26. Mai 2024 statt. Es bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen, darunter:

  • Live-Performances in kosmischem 360°-Format, wie die der britisch-berliner Multimedia-Künstlerin Emika, die ihr neuestes Album “Falling In Love With Sadness” präsentiert, begleitet von beeindruckenden 360-Grad-Visuals.
  • Avantgarde-Pop-Akkordeon-Duo CON:TRUST mit Tobias Mathes, die den Klang des Akkordeons auf ein neues Niveau heben1.
  • Eine Clubnacht im Planetarium, die in Zusammenarbeit mit MUNA stattfindet und bei der galaktische Klänge die Schwerkraft verlieren.
  • Der Jubilee Singers Gospelchor aus Jena, der energiegeladene Gospelmusik unter den Sternen präsentieren wird.

Während des Tages ist das Planetarium der Austragungsort für die neuesten 360°-Filmproduktionen aus aller Welt und das Frameless Forum, das aktuelle Themen aus dem Bereich der immersiven Medien diskutiert. Es ist ein einzigartiges Festival, das die Grenzen zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft verschwimmen lässt.

Grünes Licht für Neubau der Inselbergschanze Brotterode

Die Inselbergschanze Brotterode wird auch in Zukunft Austragungsort von Thüringens größter Skisprung-Veranstaltung sein. Traditionell schweben im Februar beim Continental-Cup hochveranlagte Ski-Adler und Ski-Adlerinnen mit wunderschönem Panorama-Blick auf die Stadt und den bekannten Inselberg durch die Lüfte. Die Weichen dafür, dass diese wunderbare Tradition aufrechterhalten werden kann, wurden bereits gestellt.

Nach intensiven Bemühungen und einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, der Stadt und dem Wintersportverein stand fest, dass die Inselbergschanze in Brotterode nicht nur einer Auffrischung, sondern einer umfassenden Sanierung unterzogen wird. Dieser Schritt ist entscheidend, um auch künftig vom Weltskiverband FIS ein entsprechendes Zertifikat für die Inselbergschanze zu erhalten und damit die erfolgreiche Geschichte des Skispringens in der Region weiterzuschreiben.

Der Ersatzneubau der Inselbergschanze, liebevoll von den Einwohnern als “Alte Dame” bezeichnet, ist eine der bedeutendsten Investitionen in die Zukunft des Wintersports in Thüringen. Die zuwendungsfähigen Investitionskosten werden mit rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 5 Prozent aufbringen muss. Der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen.

In der „Werner Lesser II Skisprung Arena” überreichte Landrätin Peggy Greiser zu diesem Zweck am 3. Mai einen bedeutenden Fördermittelbescheid über eine Maximalsumme von zwei Millionen Euro zur Sanierung der Inselbergschanze feierlich an den Bürgermeister der Stadt Brotterode-Trusetal, Kay Goßmann, im Beisein zahlreicher Kommunalpolitiker sowie Vertretern des WSV Brotterode.

„Sportliche Großveranstaltungen wie der COC in Brotterode gehören zu unserem Landkreis wie der Rennsteig oder das Werratal – sie sind untrennbar mit unserer DNA verbunden. Und unsere Talente brauchen Vorbilder und Events vor der Haustür, wie das in Brotterode. Solche Highlights sind auch wichtig für unsere Gastronomie und Hotellerie“, sagte Landrätin Peggy Greiser. „Wir sind stolz darauf, dass wir hier ohne den Aufwind in Form von Bundes- und Landesmitteln als leistungsstarker Landkreis zusammen mit der Stadt und dem WSV eine Punktlandung hinlegen konnten.“ Das gilt auch für die Stadt Brotterode-Trusetal: „Das Finanzierungsmodell, das hier erdacht wurde, geht weit über das normale Maß, das Landkreise üblicherweise leisten, hinaus. Wir sind wir außerordentlich dankbar und verstehen dies als Vertrauensbeweis in unsere Stadt“, würdigte Bürgermeister Kay Goßmann das große Engagement des Kreises.

Vorangegangen waren umfangreiche Beratungen in den Gremien des Kreistages, insbesondere des Beirates Ersatzneubau Inselbergschanze. „Entsprechend der Beschlusslage des Kreistages im Rahmen der Haushaltsberatung konnten dann die Rahmenbedingungen zur Ausreichung der Förderung für dieses Projekt auf den Weg gebracht werden. Der Beirat hofft, auf diese Weise einen nicht unwesentlichen Anteil für die Realisierung des Umbaus der Sprunganlage geleistet zu haben. Wir werden den weiteren Fortschritt konstruktiv begleiten“, so Beiratsvorsitzender Bernd Gellert.

Der Zuschuss des Landkreises erfolgt tranchenweise auf Abruf und je nach Investitionsfortschritt aus dem Kreishaushalt. In der Folge wird dieser durch Zinserträge aus der Stiftung „Meininger Kliniken“ – einer kommunalen Stiftung des Landkreises – refinanziert. Auf diese Weise kommt das Projekt von Landkreisseite gänzlich ohne Steuergelder aus. Der Landkreis erhält dann wiederum Gewinne – beispielsweise aus der möglichen künftigen Ausrichtung eines A-Weltcups der Damen – als Gewinnabführung für die Stiftung „Meininger Kliniken“.

Der Landkreis Bautzen – Das Tor zur Oberlausitz

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Der Landkreis Bautzen, gelegen in Ostsachsen, ist der flächenmäßig größte Landkreis des Freistaates Sachsen und ein Gebiet reich an Geschichte und Kultur. Mit Bautzen als Verwaltungssitz erstreckt sich der Kreis von der brandenburgischen Grenze über das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bis zur tschechischen Grenze.

Mit Städten wie Bautzen, Bischofswerda, Hoyerswerda, Kamenz und Radeberg als Großen Kreisstädten, ist der Landkreis ein bedeutender Teil der Region.

Die Geographie des Landkreises ist vielfältig: von der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, die für ihre zahlreichen Teiche und Seen bekannt ist, bis zum Lausitzer Bergland um Wilthen und Cunewalde, das umgangssprachlich als Oberland bezeichnet wird. Die höchste Erhebung ist der Valtenberg bei Neukirch/Lausitz.

Der Landkreis Bautzen ist auch ein Ort der Vielfalt, was sich in der Bevölkerung und den angebotenen Aktivitäten widerspiegelt. Er wurde am 25. Mai 2009 von der Bundesregierung mit dem Titel „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre lebendige sorbische Kultur, eine slawische Minderheit, die ihre Sprache und Traditionen bis heute bewahrt hat.

Wirtschaftlich gesehen, bietet der Landkreis Bautzen eine Mischung aus traditioneller Industrie und modernen Technologien. Der Tourismus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei Besucher aus aller Welt die historischen Städte, die malerische Landschaft und die kulturellen Veranstaltungen genießen können.

Der Landkreis Bautzen ist somit ein faszinierender Ort, der Tradition und Moderne, Natur und Kultur in sich vereint und sowohl Einheimischen als auch Besuchern viel zu bieten hat.

Für weitere Informationen können Sie die offizielle Website des Landkreises Bautzen besuchen. Dort finden Sie aktuelle Nachrichten, Dienstleistungen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.

Ein Spaziergang am Trusetaler Wasserfall in Thüringen

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Der Trusetaler Wasserfall ist ein künstlich angelegter Wasserfall im Thüringer Wald, genauer in der Stadt Brotterode-Trusetal. Er wurde 1865 unter der Aufsicht von Baurat Specht von Trusetaler Bergarbeitern geschaffen. Der Wasserfall ist der höchste im Thüringer Wald und stürzt über drei Kaskaden 58 Meter in die Tiefe.

Von April bis Oktober wird ein Teil des Wassers der Truse umgeleitet, sodass es sich auf einer Strecke von 3,5 km durch die Waldlandschaft schlängelt, bevor es in drei Kaskaden tosend in ein Sammelbecken fällt und dann wieder in das eigentliche Flussbett zurückkehrt. Besucher können den Wasserfall über 228 Stufen besteigen und entlang eines idyllischen Rundwanderweges die Natur genießen.

Der Wasserfall ist nicht nur ein Naturdenkmal, sondern auch ein touristischer Anziehungspunkt, der mit dem benachbarten Zwergenpark eine weitere Attraktion bietet. Jährliche Festereignisse wie das Wasserfallfest im Juli und ein kleiner Sommermarkt bereichern das Erlebnis für Besucher.

Die Erreichbarkeit ist sehr gut, auch für Menschen mit Behinderung, und der Wasserfall liegt direkt an der Landesstraße L 1024 nach Brotterode. In den Wintermonaten wird der Wasserzulauf abgestellt, um Frostschäden zu verhindern. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie menschliche Eingriffe in die Natur zu einem wertvollen Erlebnis für die Gemeinschaft werden können.

Die Wanderung um den Trusetaler Wasserfall bietet verschiedene Routen, die je nach gewähltem Weg unterschiedlich lang dauern können. Der klassische **Trusetaler Wasserfall Rundweg** dauert ungefähr **1,5 Stunden**. Wenn Sie weniger Zeit haben, können Sie vom Parkplatz zum Wasserfall gehen und nur die Stufen hochsteigen, was in wenigen Minuten möglich ist. Eine andere Route, die ab dem Busbahnhof beginnt, dauert etwa **2 Stunden**. Diese Wanderungen bieten eine wunderbare Gelegenheit, die Natur zu genießen und die lokale Geschichte zu erkunden.

Die Wanderung um den Trusetaler Wasserfall bietet verschiedene Routen, die je nach gewähltem Weg unterschiedlich lang dauern können. Der klassische Trusetaler Wasserfall Rundweg dauert ungefähr 1,5 Stunden. Wenn Sie weniger Zeit haben, können Sie vom Parkplatz zum Wasserfall gehen und nur die Stufen hochsteigen, was in wenigen Minuten möglich ist. Eine andere Route, die ab dem Busbahnhof beginnt, dauert etwa 2 Stunden. Diese Wanderungen bieten eine wunderbare Gelegenheit, die Natur zu genießen und die lokale Geschichte zu erkunden.

Spatenstich für Wohnmobilstellplatz „Schwarmblick“ in Saalfeld/Saale

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Saalfeld. Den ersten Reisemobilstellplatz der Firma KNAUS in Thüringen wird es in Saalfeld/Saale geben. Sandra Knaus, geschäftsführende Gesellschafterin der Helmut KNAUS KG Campingparks, Prokurist Oliver Krämer, Bürgermeister Dr. Steffen Kania u.a. haben am 21. Mai 2024 in der Bohnstraße den symbolischen ersten Spatenstich für den Wohnmobilstellplatz „Schwarmblick“ gesetzt.

„Die Entwicklung eines Wohnmobilstellplatzes durch ein namhaftes Unternehmen wie KNAUS ist ein Meilenstein für eine zukunftsträchtige Tourismusentwicklung Saalfelds als Kurstadt. Die Stadt erschließt neue touristische Zielgruppen und profitiert dabei auch vom umfangreichen KNAUS-Campingpark-Netzwerk und den Marketingaktivitäten der KNAUS Gruppe, die eine umfassende Präsentation und Bewerbung ermöglichen“, freute sich Bürgermeister Dr. Steffen Kania zum Spatenstich und die Erste Beigeordnete Bettina Fiedler ergänzte: „Die Entwicklung dieses Reisemobilstellplatzes durch die Firma Helmut KNAUS ist ein Ritterschlag für die Stadt Saalfeld/Saale. Für mich wird ein Herzensprojekt umgesetzt, das dazu beitragen wird, die Innenstadt weiterhin zu beleben.“

Auf dem 9.800 m² großen Areal unweit des Hohen Schwarms werden ca. 60 Stellplätze realisiert und alles, was das Camper-Herz benötigt: Zentrale Ver- und Entsorgungseinrichtungen, ein Sanitärgebäude mit Toiletten und Duschen, Begegnungsflächen zum Verweilen, ein Buchungs- und Zugangskontrollsystem, ein bargeldloses Abrechnungssystem und ein Info-Point. Um ein möglichst breites Publikum anzusprechen, sind Stellplätze für die ganz großen Reisemobile mit bis zu 12 Tonnen Gewicht eingeplant, aber auch für kleine Modelle und Bullys.

Als besonderes Highlight wird etwas abseits der Stellplätze ein großer Erholungspark angelegt u.a. mit Kneipp-Tretbecken, Pavillon, Barfußpfad und Relaxliegen, „als Ausgleichsmaßnahme, die nicht nur Campern, sondern auch den Einheimischen zugutekommen soll und öffentlich zugänglich sein wird“, erläuterte Prokurist Krämer. KNAUS trägt dabei nicht nur die Kosten für die Herstellung der Kompensationsmaßnahmen, sondern auch für die fortlaufenden Unterhalts- und Pflegekosten des Geländes.

In einem Interessenbekundungsverfahren erhielt die Helmut KNAUS KG, die 1960 gegründet heute 28 Campingparks in Deutschland mit über 7.500 Stellplätzen und mehr als 250 Mitarbeitern betreibt, den Zuschlag zur Entwicklung des Wohnmobilstellplatzes in Saalfeld/Saale. Zur Campingsaison 2025 soll er fertiggestellt sein und die ersten Camper anreisen. Hierfür investiert das Unternehmen eine sechsstellige Summe.

BU: Beim symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Reisemobilstellplatz in Saalfeld/Saale: v.l.n.r. Oliver Krämer, Prokurist der Helmut KNAUS KG Campingparks, Sandra Knaus, geschäftsführende Gesellschafterin der Helmut KNAUS KG Campingparks, die Erste Beigeordnete Bettina Fiedler, Bürgermeister Dr. Steffen Kania und der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck.

Deutlicher Anstieg politisch motivierter Kriminalität in Deutschland

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Statistik für das Jahr 2023 veröffentlicht: Massiver Anstieg antisemitischer Straftaten seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel

Berlin. Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist im Jahr 2023 um 1,89 Prozent auf 60.028 Delikte angestiegen. Damit befindet sich die politisch motivierte Kriminalität (PMK) auf dem höchsten Stand seit Einführung des Meldedienstes im Jahr 2001. Mit Ausnahme des zuvor stark vom Protestgeschehen gegen die Corona-Maßnahmen geprägten Bereichs der PMK, in dem es 2023 einen erheblichen Rückgang gab, sind in allen anderen Phänomenbereichen die Gewaltdelikte angestiegen. Die mit Abstand höchsten Zahlen von Straftaten insgesamt, von Gewalttaten und Gewaltopfern gibt es durch politisch rechts motivierte Taten.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Wir sehen einen neuen Höchststand von Straftaten, die sich gegen unsere offene und freiheitliche Gesellschaft richten. Rechtsextremistische Taten haben weiter stark zugenommen. Und seit dem Terrorangriff der Hamas gegen Israel und dem Gaza-Krieg sind antisemitische Taten drastisch angestiegen. Außerdem erleben wir eine Eskalation der politischen Aggression mit immer stärkeren Einschüchterungsversuchen und Übergriffen gegen Bürgerinnen und Bürger, die sich politisch engagieren, sich im Ehrenamt für unsere Gesellschaft engagieren oder bei der Polizei und Rettungsdiensten für andere da sind. Wir müssen unmissverständlich zeigen, dass der Rechtsstaat diese Gewalt nicht hinnimmt. Die Justiz ist hier ebenso in der Verantwortung wie die Polizei. Der Rechtsstaat muss deutliche Stopp-Signale setzen. Dazu braucht es einen hohen Ermittlungsdruck und schnelle Verfahren mit spürbaren Konsequenzen. Es gilt, die Menschen in unserem Land zu schützen, die Rassismus, Judenhass, islamistische Gewalt, Rechtsextremismus und Linksextremismus durch Anfeindungen und Bedrohungen erleben müssen.“

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts: „Die politisch motivierte Kriminalität hat sich innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt und nimmt weiter zu. In Teilen der Bevölkerung bestehen Radikalisierungstendenzen: Diese reichen bis hin zu einer versuchten Delegitimierung des Staates und seines Gewaltmonopols. Diese Entwicklung müssen wir sehr ernst nehmen, denn sie bedroht unsere Demokratie und unseren gesellschaftlichen Frieden. Deswegen legt die Polizei in Bund und Ländern weiterhin eine hohe Priorität auf die Bekämpfung der politisch motivierten Kriminalität. Wichtig ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz: Das BKA legt hier Schwerpunkte auf die Erkennung von Personen und Netzwerken sowie auf die Bekämpfung der digitalen Hasskriminalität. Dass die Zahl der Hasspostings stark gestiegen ist, ist auch ein Ergebnis der stark gestiegenen Eingänge in der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet. Hier zeigt sich: Die Strafverfolgung wird effektiver. Daran müssen wir anknüpfen, um Hass im Netz zu stoppen und damit auch reale Gewalt zu verhindern.“

Die meisten politisch motivierten Straftaten im Jahr 2023 wurden im Phänomenbereich PMK -rechts- begangen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Straftaten um ca. 23 Prozent auf 28.945 Straftaten. 1.270 dieser Straftaten waren Gewaltdelikte, das entspricht einer Steigerung um 8,6 Prozent gegenüber 2022.

2023 haben die Straftaten gegen Geflüchtete erneut deutlich zugenommen. Die Polizeibehörden registrierten 2.488 Straftaten gegen Asylbewerber, darunter 321 Gewalttaten. Das entspricht insgesamt einem Anstieg um 75 Prozent, bei den Gewalttaten um 15 Prozent. Außerdem wurden 179 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert. Das ist eine Steigerung von ca. 50 Prozent zum Vorjahr. Fast 90 Prozent dieser politisch motivierten Straftaten gegen Asylbewerber oder ihre Unterkünfte wurden im Phänomenbereich PMK -rechts- erfasst.

Stark angestiegen sind in diesem Jahr die Straftaten im Phänomenbereichen PMK -ausländische Ideologie-, nämlich um 33 Prozent auf 5.170 Taten, und im Phänomenbereich PMK -religiöse Ideologie- sogar um rund 200 Prozent auf 1.458 Straftaten. In beiden Bereichen haben auch Gewalttaten deutlich zugenommen. Hier ist festzustellen, dass die Entwicklungen im Nahen Osten nach den Anschlägen der Terrororganisation Hamas gegen den Staat Israel vom 7. Oktober 2023 erhebliche Auswirkungen auf die Straftatenentwicklung in Deutschland haben.

Erkennbar ist dies auch an den antisemitischen Straftaten, die mit 5.164 Delikten (davon 148 Gewalttaten) einen neuen Höchststand erreicht haben. Der massive Anstieg (2022: 2.641, davon 88 Gewalttaten) ist vor allem auf den Anstieg nach dem 7. Oktober 2023 zurückzuführen.

Insgesamt ist im Bereich der Hasskriminalität ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Diese ist im Jahr 2023 um knapp 48 Prozent auf rund 17.000 Fälle angestiegen.

Im Themenfeld „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ wurden 2023 phänomenübergreifend 1.300 Straftaten erfasst, das entspricht einem Rückgang von ca. 30 Prozent gegenüber 2022. Delikte wie Beleidigung, Nötigung und Erpressung sind teilweise deutlich zurückgegangen, was darauf zurückgeführt werden kann, dass die Sicherheitsbehörden verstärkt mit Maßnahmen gegen Personen aus diesem Spektrum vorgegangen sind.

Die registrierten Straftaten im Phänomenbereich PMK -links- sind um gut 11 Prozent auf 7.777 Straftaten angestiegen. Die Zahl der Gewaltdelikte ist auf insgesamt 916 Straftaten angestiegen. Etwa der Anstieg von Brandstiftungen um zwei Drittel auf 117 Delikte weist auf das erhöhte Gefährdungspotenzial der Szene hin.

2023 wurden 322 frauenfeindliche Straftaten erfasst (2022: 206), darunter 29 Gewaltdelikte. Im Themenfeld „Geschlechtsbezogene Diversität“ wurden 854 Straftaten erfasst (2022: 417), 117 davon Gewaltdelikte. Im Themenfeld „Sexuelle Orientierung“ wurden 1.499 Straftaten erfasst (2022: 1.005), davon 288 Gewaltdelikte.

Im Phänomenbereich PMK -sonstige Zuordnung- ist der einzige Rückgang von Straftaten von 24.080 um gut 30 Prozent auf 16.678 Straftaten zu verzeichnen, was insbesondere auf den Rückgang des Protestgeschehens im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie zurückzuführen ist.

Der Rückgang der politisch motivierten Gewalttaten um insgesamt ca. 12 Prozent auf 3.561 Delikte ist ausschließlich auf den Rückgang der Gewaltdelikte im Phänomenbereich PMK -sonstige Zuordnung- (-50,62 %) zurückzuführen. In allen anderen Phänomenbereichen ist die Anzahl der Gewaltdelikte in 2023 gestiegen.

Die Zahl der durch politisch motivierte Gewaltkriminalität gesundheitlich geschädigten Personen ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,96 % (2023: 1.759; 2022: 1.660) gestiegen. Davon wurden 714 Personen (2022: 675) durch rechtsmotivierte Gewalt, 327 Personen (2022: 228) durch linksmotivierte Gewalt, 312 Personen (2022: 188) durch Gewalt im Phänomenbereich PMK -ausländische Ideologie-, 69 Personen (2022: 23) im Bereich der PMK -religiöse Ideologie- und 337 Personen (2022: 546) im Phänomenbereich PMK -sonstige Zuordnung- verletzt.

Politisch motivierte Tötungsdelikte sind um etwas mehr als das Doppelte angestiegen. Wurden 2022 noch neun versuchte Tötungsdelikte gezählt, waren es 2023 siebzehn versuchte und drei vollendete Tötungsdelikte.

Die Statistik zur politisch motivierten Kriminalität 2023 ist unter www.bmi.bund.de/pmk2023 abrufbar.

Mitten im Thüringer Wald gibt es etwas Einzigartiges – Den Rennsteiggarten bei Oberhof

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Oberhof. Der Rennsteiggarten in Oberhof ist ein einzigartiger botanischer Garten, der sich auf einer Höhe von etwa 868 Metern im Thüringer Wald befindet. Er ist Deutschlands höchstgelegener botanischer Garten und bietet eine beeindruckende Vielfalt an alpinen Pflanzen und Gebirgspflanzen aus der ganzen Welt.

Auf ca. 7 ha präsentieren sich die Pflanzen rund um den 868 m hohen Pfanntalskopf mit ihren attraktiven Blüten. Die Hauptblütezeit ist von Mitte Mai bis Mitte August. Neu im Garten sind die „Spielstationen“ für Kinder, die deren eigene Aktivität befördern und Naturerleben, Spiel und Lernen reizvoll miteinander verbinden.

Lage und Umgebung
Der Rennsteiggarten liegt am berühmten Rennsteig, einem der bekanntesten Höhenwanderwege Deutschlands, der sich durch den Thüringer Wald zieht. Die Nähe zum Wintersportort Oberhof macht den Garten sowohl für Naturliebhaber als auch für Wanderer und Wintersportler attraktiv.

Pflanzenvielfalt
Im Rennsteiggarten sind etwa 4.000 verschiedene Pflanzenarten aus den Gebirgen Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas sowie der Arktis und der Alpen vertreten. Besucher können hier die Vielfalt der alpinen Flora entdecken, darunter seltene und gefährdete Arten. Die Pflanzen sind in verschiedenen thematischen Abteilungen angeordnet, die die verschiedenen Lebensräume und geografischen Herkunftsgebiete widerspiegeln.

Attraktionen
Zu den besonderen Attraktionen des Rennsteiggartens gehören die zahlreichen Steingärten, Wasserfälle und Teiche, die den alpinen Lebensräumen nachempfunden sind. Die Besucher können sich auf einem gut ausgeschilderten Rundweg durch den Garten bewegen und dabei die botanische Vielfalt und die landschaftliche Schönheit genießen.

Bildung und Forschung
Der Rennsteiggarten dient nicht nur der Erholung und dem Naturerlebnis, sondern auch der Bildung und Forschung. Er bietet informative Tafeln und Führungen an, die Einblicke in die alpine Pflanzenwelt und ihre ökologischen Zusammenhänge vermitteln. Schulen und Universitäten nutzen den Garten häufig für Exkursionen und Studienprojekte.

Öffnungszeiten und Besucherservice
Der Rennsteiggarten ist in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet, wobei die genauen Öffnungszeiten je nach Wetterbedingungen variieren können. Vor Ort gibt es ein Besucherzentrum mit einer Ausstellung über die alpine Flora, einem Souvenirshop und einem kleinen Café, das Erfrischungen und regionale Spezialitäten anbietet.

Bedeutung und Schutz
Der Rennsteiggarten spielt eine wichtige Rolle beim Schutz und Erhalt alpiner Pflanzenarten. Er trägt zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Naturschutz bei und unterstützt Forschungsprojekte zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Durch seine Lage im Thüringer Wald, einem UNESCO-Biosphärenreservat, ist der Garten in eine größere Landschaft integriert, die sich dem nachhaltigen Schutz und der Nutzung der Natur widmet.

Zusammenfassung
Der Rennsteiggarten in Oberhof ist ein faszinierendes Ausflugsziel für alle, die sich für Pflanzen und Natur interessieren. Er bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt und Schönheit der alpinen Flora in einer malerischen Umgebung zu erleben. Ob als Wanderer auf dem Rennsteig, als Naturfreund oder als Bildungsreisender – ein Besuch im Rennsteiggarten ist immer lohnenswert und bereichernd.

weitere Informationen gibt es unter: rennsteiggartenoberhof.de

Bewerbungen für den Integrationspreis in mv noch möglich

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Schwerin. Die Landesintegrationsbeauftragte, Jana Michael, lobt auch in diesem Jahr wieder einen Integrationspreis aus. Unter dem Motto „Miteinander wachsen“ sind Bewerbungen von Vereinen, Verbänden und Organisationen aber auch Einzelpersonen noch bis zum 24. Mai 2024 möglich.

„Es freut mich, dass bisher bereits viele tolle Bewerbungen eingegangen sind.“, betonte Michael. So seien unter den Einsendungen zum Beispiel Sprachcafés, Begegnungszentren aber auch Nachhilfeangebote zu finden. „Das sind teilweise ganz niedrigschwellige Angebote, die exemplarisch zeigen, wie die Integration vor Ort in der Mitte der Gesellschaft vorangetrieben wird.“, so die Integrationsbeauftragte des Landes.

„Dennoch möchte ich dazu aufrufen, sich jetzt noch mit Projekten für den Integrationspreis zu bewerben. Das kann die Kommune sein, die eigene Programme für Neuangekommene geschaffen hat, ein Jugendtreff der sich für die interkulturelle Vielfalt einsetzt, das können Sportangebote sein, die so konzipiert sind, dass auch Menschen mit geringeren Sprachkenntnissen teilnehmen können oder Gruppen, die freiwillig bei Behördenterminen unterstützen oder Arzttermine koordinieren.“, hob Michael hervor.

„Die Integrationsarbeit lebt vom Einsatz des Einzelnen, deshalb sind auch Bewerbungen von kleinen Projekten ausdrücklich erwünscht.“, so Michael.

Das entsprechende Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zum Integrationspreis 2024 finden Interessierte auf den Seiten des Sozialministeriums. Für Fragen zu den Voraussetzungen und Abläufen können sich Interessierte auch telefonisch unter 0385/58819091 an die Landesintegrationsbeauftragte wenden. Einsendeschluss ist der 24. Mai 2024.

Feiern zum 75. Jubiläum der Verabschiedung des Grundgesetzes in Bonn und Berlin

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Vor 75 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verkündet. Der Deutsche Bundestag beteiligt sich an den Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Fest der Demokratie – sowohl in der Bundeshauptstadt Berlin mit einem Programm als auch in der Bundesstadt Bonn mit einem Programm.

Während in Berlin von Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Mai, rund um das Reichstagsgebäude gefeiert wird, präsentiert sich der Deutsche Bundestag in Bonn am Samstag, 25. Mai, von 11 bis 19 Uhr im ehemaligen Plenargebäude, dem heutigen World Conference Center am Platz der Vereinten Nationen.

Reichstagsgebäude und Paul-Löbe-Haus geöffnet

Im Deutschen Bundestag beginnt das Demokratiefest an allen drei Tagen um 11 Uhr. Letzter Einlass im Reichstagsgebäude ist am Freitag, 24. Mai, und Samstag, 25. Mai, jeweils um 19 Uhr und im Paul-Löbe-Haus um 21 Uhr. Am Sonntag, 26. Mai, können die Gäste bis 17 Uhr die beiden Parlamentsgebäude erkunden. Die Gäste können sich im Reichstagsgebäude auf einer vorgegebenen Route von der Plenarsaal- über die Besucherebene bis zur Kuppel bewegen.

Unterwegs erfahren sie von Besucherführerinnen und Besucherführern Wissenswertes über interessante Orte wie den Andachtsraum oder die Abgeordnetenlobby, in der die Ausstellung „… denen mitzuwirken versagt war. Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit“ gezeigt wird. Die Ausstellung wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung zusammen mit der SED-Opferbeauftragten präsentiert. In der Präsenzbibliothek kann die Urschrift des Grundgesetzes besichtigt werden, die ansonsten gut gesichert und klimatisiert im Parlamentsarchiv verwahrt wird.

Einblicke in die Arbeit des Hohen Hauses gewähren Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Bundestages und Abgeordnete sowie der Besucherdienst auf den Besuchertribünen. Die halbstündigen Kurzvorträge mit anschließender Fragemöglichkeit finden fortlaufend statt. Auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes warten Präsentationsstände und Informationen zu Karrieremöglichkeiten in der Bundestagsverwaltung. Dort steht auch eine kleine Bühne, auf der von 11 bis 19 Uhr, sonntags bis 17 Uhr, Dialogveranstaltungen mit Abgeordneten oder das Bundestags-Quiz angeboten werden. Auf der Dachterrasse können sich die Gäste mittels Audioguide Zugang zu weiteren Informationen verschaffen.

Rollenspiel „Forum Plenarsaal“

Im Paul-Löbe-Haus, in dem die Ausschüsse des Bundestages tagen, können Besucherinnen und Besucher im „Forum Plenarsaal“ selbst in die Rolle von Abgeordneten schlüpfen. Sie können sich an einer fiktiven Debatte über eine Änderung des Grundgesetzes beteiligen und so auf unterhaltsame Weise erleben, wie Demokratie funktioniert. Das Rollenspiel im „Forum Plenarsaal“ wird im Wechsel mit Dialogveranstaltungen von Mitgliedern des Präsidiums und Abgeordneten angeboten.

Im „Forum Plenarsaal“ ist am Samstag, 25. Mai, auch ein Gespräch mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zum Thema „Demokratieförderung in Deutschland“ von 13 Uhr bis 13.45 Uhr möglich. Eine weitere Möglichkeit, mit der Bundestagspräsidentin zu diskutieren, besteht am Nachmittag ab 15.30 Uhr im „Dialogforum“ in der Paul-Löbe-Allee zum Thema „75 Jahre Demokratie lebendig“. Dafür ist eine Anmeldung auf der Webseite zum Dialogforum der Bundesregierung erforderlich.

In den Nachmittag- und Abendstunden verwandelt sich der nachgebildete Plenarsaal in eine Theaterbühne, auf der das bekannte Improvisationstheater „Theatersport Berlin“ zum Mitmachen einlädt. In der Halle des Paul-Löbe-Hauses informiert außerdem die Chemnitzer Bürgerinitiative „Aktion ©“, die für eine friedliche und tolerante Gesellschaft eintritt, über ihre Arbeit. Die Ausstellung „Odyssee einer Urkunde – Die Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849“ gewährt Einblicke in die erste Verfassung, die für alle Deutschen Gültigkeit haben sollte.

Weitere Veranstaltungen im „Forum Plenarsaal“

24. Mai, ab 12 Uhr: Gespräch mit Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und ehemaligen Mitgliedern des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“
24. Mai, ab 14 Uhr: Gespräch mit Dr. Gesine Lötzsch Gruppe Die Linke) zum Thema „Wofür gibt der Bundestag Ihr Geld aus?“
24. Mai, ab 16 Uhr: Gespräch mit Markus Kurth (Bündnis 90/Die Grünen) zum Thema „Menschenwürde und Sozialstaatsprinzip: Das soziale Fundament der Bundesrepublik Deutschland“
24. Mai, ab 18 Uhr: Gespräch mit Dr. Nina Scheer (SPD) zum Thema „Demokratie hautnah erleben – Dialog mit der Klimaschutz- und energiepolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion“
24. Mai, ab 19 Uhr: Gespräch des Polizeibeauftragten des Bundes beim Deutschen Bundestag, Uli Grötsch, zum Thema „Der Polizeibeauftragte – Hilfsorgan und Helf-Organ“
25. Mai, ab 11 Uhr: Gespräch der SED-Opferbeauftragten beim Deutschen Bundestag, Evelyn Zupke, mit der Zeitzeugin Carla Ottmann zum Thema „Von der politischen Gefangenen im DDR-Frauengefängnis Hoheneck zur ehrenamtlichen Richterin“
25. Mai, ab 12 Uhr: Gespräch mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz
26. Mai, ab 14 Uhr: Gespräch mit einer oder einem Abgeordneten der FDP-Fraktion
26. Mai, ab 15 Uhr: Podiumsgespräch „Ostdeutsche Perspektiven auf 75 Jahre Grundgesetz“ mit Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Gruppe Die Linke) mit Bundestagspräsident a.D. Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Dr. Sabine Bergmann-Pohl, letzte Vorsitzende des Präsidiums der Volkskammer, und Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR

Historische Exponate und Frackausstellung in Bonn

Am Rollenspiel „Forum Bundestag“ können sich die Gäste auch in Bonn im ehemaligen Plenargebäude beteiligen. Beim Restaurant und im angrenzenden Garten gibt es einen Hindernis-Parcours für Kinder, die ihr Wissen auch beim Kinder-Quiz testen können. In der Lobby präsentiert der Plenarassistenzdienst Fräcke und Frackkostüme der Saaldiener aus den Anfängen des Deutschen Bundestages bis in die heutige Zeit. Abgeordnete und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung stehen für Fragen rund um den Deutschen Bundestag und zum parlamentarischen Geschehen zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland werden Exponate zu den Anfängen des Grundgesetzes und zum ersten Deutschen Bundestag gezeigt, unter anderem elf Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern zum Parlamentarischen Rat und Fotografien von Erna Wagner-Hehmke aus der Zeit der Grundgesetz-Verabschiedung.

Eines der Highlights in Bonn wird um 14 Uhr im Plenarsaal stattfinden. Dort ist ein interaktives Dialogformat mit der ukrainischen Exil-Journalistin Lina Safronova zum Thema „Information als Waffe – Pressefreiheit in Zeiten von Krieg und Diktatur“ geplant.

Darüber hinaus ist ab 13 Uhr ein moderiertes Gespräch mit der Autorin Helene Bukowski über das Buch „Der nächste Redner ist eine Dame“ der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages vorgesehen und einer zusätzlichen Lesung durch die Autorin ab 15 Uhr.