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Polizeirevier Dessau: Was haben der Fall Oury Jalloh und der Fall Rose gemein?

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Dessau. Vor 26 Jahren starb Hans-Jürgen Rose. Nun kommt heraus: Sein Tod könnte in Verbindung mit dem Polizeirevier stehen, das Jahre später wegen des Todes von Oury Jalloh bekannt wurde. Roses Hinterbliebene haben nun vier Polizisten angezeigt. Der Familienvater Hans-Jürgen Rose liegt Anfang Dezember 1997 unweit des Polizeireviers Dessau auf dem Gehweg. Im T-Shirt, ohne Jacke, schwerstverletzt. Er ist zu diesem Zeitpunkt wohl bereits querschnittsgelähmt und erliegt am nächsten Tag seinen Verletzungen. Sein Tod ist bis heute nicht aufgeklärt. Seine Verletzungen deuten auf einen Gewaltexzess hin. Polizisten hatten den 36-Jährigen wegen Alkohol am Steuer mit aufs Revier genommen. Laut Akten verließ er dieses noch in der Nacht unversehrt.

Seinen Leichnam untersuchte damals Rechtsmedizinerin Uta Romanowski. Ihr Bericht zeigt: Rose wurde vor allem auf den Rücken, das Gesäß und die unteren Gliedmaßen geschlagen. Die querförmig verlaufenden Blutergüsse passen zu Schlagstöcken, sagt Romanowski heute. „Das alles insgesamt stellte sich als Bild einer Misshandlung dar.“ Es liege eine gutachterliche Äußerung von ihr vor, dass ein Polizeiknüppel dafür geeignet gewesen wäre.

Kontraste ist das kritische Magazin aus Berlin. Kontraste bringt Gegensätze auf den Punkt. Keine Politikerphrasen, kein Infotainment: Das Magazin geht den Dingen auf den Grund, neugierig und mit sorgfältiger Recherche. Kontraste deckt Hintergründe auf, erklärt Zusammenhänge und bezieht Stellung. Kontraste steht für seriöse Information des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: investigativ, analytisch, kritisch.

Festival feiert 20 Jahre Adern von Jena

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Jena. Den 20. Jahrestag der „Adern von Jena“ feiern Stadt und Stadtwerke Jena mit einem vielseitigen Festival rund um Jenas künstlerisch gestaltete Fernwärmeleitungen. Herzlich eingeladen sind alle Wegbegleiter und Interessierten, um die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Projektes zu würdigen. Die Veranstaltung bietet ein buntes Programm aus Ausstellung, Expertengesprächen und Feierlichkeiten.

Eröffnungsveranstaltung: Am Mittwoch, 12. Juni, beginnt das Festival um 19 Uhr mit der feierlichen Vernissage der Ausstellung „Perspektiv-Wechsel – Best-of-Adern von Jena“. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der besten Fotografien aus einem Jubiläums-Fotowettbewerb, bei dem lokale Hobbyfotografen ihre Blickwinkel auf die Fernwärmeleitungen zeigen. Die Gäste sind herzlich dazu eingeladen, ihre Lieblingsbilder zu wählen und über die ansprechendsten Orte entlang der Fernwärmerohre abzustimmen.

Fachvorträge und Diskussionen: Der Donnerstag, 13. Juni, steht im Zeichen der zukünftigen Rolle der Fernwärmeversorgung in Jena. Ab 19 Uhr präsentieren Experten der Stadtwerke Jena die Pläne für den Ausbau der Fernwärmeinfrastruktur als Grundpfeiler für eine effiziente und sozial verträgliche Wärmewende. Außerdem werden sowohl die Herausforderungen als auch Lösungsansätze vorgestellt, die die Fernwärmeversorgung der Stadt nachhaltig und klimaneutral gestalten sollen.

Kulturelles Rahmenprogramm und Party: Zum Abschluss des Festivals findet am Freitag, 14. Juni, ab 19 Uhr eine große Abschlussparty statt. Diese feiert die Kreativität und das Engagement aller Beteiligten der letzten 20 Jahre. Mit Live-Musik, Tanz und einer Preisverleihung für die besten Fotobeiträge wird der kulturelle Wert der „Adern von Jena“ zelebriert.

Kostenloser Eintritt und Einladung zur aktiven Teilnahme: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Festivals im Stadtlab ist frei. Das Team der Adern von Jena lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv einzubringen und ihre Vorschläge und Visionen zur weiteren Gestaltung und Nutzung der Fernwärmetrasse zu teilen.

Hintergrundinformation: Seit 2004 rücken im Rahmen der Initiative „Adern von Jena“ die Partner Stadtwerke und Stadt Jena sowie JenaKultur den oberirdischen Teil der Jenaer Fernwärmetrasse mit Kunstaktionen, Veranstaltungen und Landschaftsgestaltung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die meist grün gefärbten Rohre erstrecken sich auf 12 Kilometern vom Jenaer Paradies über Winzerla und Göschwitz bis nach Lobeda. Was als studentisches Experiment der Bauhaus-Universität Weimar begann, ist mit inzwischen über 22 sichtbaren Projekten an den Fernwärmeleitungen fester Bestandteil des Jenaer Stadtbildes. Bisher engagiert sich im Rahmen der einzelnen Projekte mehr als 900 Menschen und rund 40 Institutionen an und auf den Fernwärmeleitungen.

Start der Hitzeschutzkampagne 2024 für Potsdam

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Potsdam. In diesem Jahr stehen vor allem die Kinder im Fokus. UV- und Hitze-Schutz spielen gerade beim Nachwuchs eine wichtige Rolle, denn deren Haut ist gegenüber Sonnenstrahlung besonders empfindlich und langhaltende Hitze kann gefährliche Auswirkungen für den kindlichen Körper haben.

Ziel ist es, Kids und Eltern für das Thema zu sensibilisieren. So hat der Öffentliche Gesundheitsdienst unter anderem Infomaterialien erstellt:

👉Hitzi – das coole Hitzeheft für Hitzehelden
👉Wimmelbild zu den Themen Hitze und UV-Strahlung
👉Flyer für Eltern mit Tipps und Hinweisen

Zusätzlich bieten die Kolleginnen und Kollegen vom Kinder- und jugendärtzlichen Dienst Weiterbildungen für Erzieherinnen und Erzieher an.

Im Zusammenarbeit mit dem Nano Potsdam wurden passende Exponate und ein Workshop für Schulklassen und Kitagruppen entwickelt.

❗Tipp: Weitere Infos und alle oben genannten Materialien gibt es zum Download unter www.potsdam.de/hitze.

10. Schreibnacht an der Bauhaus-Universität in Weimar

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Terminhinweis: 13. Juni, von 18 bis 24 Uhr

Weimar. Jährlich im Juni kommen Schreibinteressierte in der Universitätsbibliothek zusammen, um sich gemeinsam mit Expert*innen über die Tiefen der Recherche, Leseerlebnisse oder Schreibblockaden auszutauschen. Mit neuem Namen und frischem Design blickt die »Schreibnacht« nach zehn Jahren und über 300 Angeboten zurück zu den Anfängen des Schreibens.

Unter dem Motto »Rewind« widmet sich die 10. Schreibnacht der Bauhaus-Universität Weimar am 13. Juni, von 18 bis 24 Uhr insbesondere dem Scheitern als Teil des Schreibprozesses. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei, Universitätsmitglieder wie auch Gäste sind herzlich eingeladen.

Eröffnet durch Universitätspräsident Prof. Peter Benz startet die Nacht mit der vielfach prämierten Schriftstellerin Nancy Hünger, Alumna des Studiengangs Freie Kunst der Bauhaus-Universität Weimar und Leiterin des »Studio Literatur und Theater« der Universität Tübingen. In ihrer Keynote »Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern. Eine Versuchsanordnung« spricht sie über das gewöhnliche, das produktive und das notwendige Scheitern beim Schreiben. Der Vortrag und das anschließende Gespräch von Dr. Manuela Klaut, Professur Kunst und Kulturgeschichte, mit Nancy Hünger werden mittels KI-Technologie live und simultan ins Englische übersetzt.

Passend dazu findet im Anschluss der Slam »Erfolgreich scheitern: Kein Ergebnis ist auch ein Ergebnis« statt. Verschiedene Akteur*innen aus dem universitären Umfeld erzählen mit einem Augenzwinkern von ihren ganz persönlichen Momenten des Scheiterns. Wer mit dabei ist, entnehmen Sie der Webseite: www.uni-weimar.de/schreibnacht

Erstmalig im Programm gibt es Angebote zum Drehbuchschreiben, zum Umgang mit ›falschen Freunden‹ in der englischen und deutschen Sprache oder zur psychedelischen Literatur. Aktiv geschrieben wird unter anderem in der Schreibwerkstatt »Word’s don’t come easy – Künstler*innen schreiben« und bei dem Workshop »Zukünfte schreiben mit KI«, in dem das in der Bauhaus-Forschungswerkstatt entwickelte KI-gestützte Schreibtool »Futuring Machines« zum ersten Mal ausprobiert werden kann. Natürlich muss auf Evergreens wie das »Comma Chameleon« oder die Führung durch die sonst im Verborgenen bleibenden Bibliotheksmagazine nicht verzichtet werden. Die studentische Lesung »Open Mic« präsentiert zu späterer Stunde zum dritten Mal poetische Werke von Studierenden.

Wer mehr über die Ausstellung »Gildenhall 1921–2024: Siedlungskultur am Ruppiner See. Arbeiten Wohnen Leben« erfahren möchte, hat beim Rundgang mit Michael Siebenbrodt letztmalig die Chance dazu. Daneben fehlt es nicht an weiteren Austauschmöglichkeiten, sei es beim PhD meet&greet, bei dem Promovierende und Postdocs über ihre Publikationserfahrungen sprechen oder an den Stationen der »Bauhaus Gamesfabrik«, dem »ILLUMULUS« sowie den beiden studentischen Initiativen »LUCIA Verlag« und »Schreibhaus«.

Die einzigartige Atmosphäre der Schreibnacht wird in diesem Jahr auf eine ganz besondere Art und Weise eingefangen: Im Foyer werden live drei Podcast-Folgen unter anderem mit Nancy Hünger und Dr. Simon Frisch, Vizepräsident für Lehre und Lernen, aufgezeichnet. Weitere Hörstücke gibt es im Audimax, wie das neu überarbeitete und erstmals öffentlich präsentierte Hörspiel »Barbara Millicent Roberts spielt nicht mehr mit«, das im Kulturstadtjahr 1999 von Studierenden produziert wurde.

Für kleine Energie-Nachschübe zwischendurch ist gesorgt. Aufgrund der begrenzten Plätze wird eine Anmeldung für die Workshops empfohlen. Das gesamte Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie unter: www.uni-weimar.de/schreibnacht

Schreibnacht

13. Juni 2024 | 18 bis 24 Uhr
Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Steubenstraße 6, 99423 Weimar

Thüringens Finanzministerin Taubert stellt Bericht der Haushaltsstrukturkommission vor

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Erfurt. Finanzministerin Heike Taubert hat heute den Bericht der Haushaltsstrukturkommission „Zukunftsfähigkeit der Haushalte des Freistaats Thüringen sichern“ im Kabinett vorgestellt: „Aktuell stehen wir vor vielen Herausforderungen, zum Beispiel in den Bereichen Digitalisierung, demografischer Wandel und Transformation, um nur einige zu nennen. In der Kommission haben wir Ansatzpunkte besprochen, wie wir diese Aufgaben am besten angehen und mit einer nachhaltigen Finanzpolitik bei verändertem Umfeld in Einklang bringen können.“

Im Dezember des letzten Jahres hat der Thüringer Landtag – im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Landeshaushalts für das Jahr 2024 – die Landesregierung aufgefordert, eine Haushaltsstrukturkommission unter Federführung des Finanzministeriums einzusetzen. Im Kern geht es darum, wie künftig ein strukturelles Defizit im Landeshaushalt vermieden werden kann. Dabei soll zum einen die Qualität der staatlichen Leistungserbringung nicht geschmälert werden. Zum anderen sollen gleichzeitig ausreichend Mittel vorhanden sein, um die drängenden Zukunftsaufgaben zu bewältigen.

Der Bericht befasst sich zunächst mit der vergangenen Haushaltspolitik und stellt somit eine Art Bestandsaufnahme zum Thüringer Landeshaushalt dar. Hier zeigt sich, dass die Haushaltsergebnisse insbesondere der Vorkrisenjahre bis 2019 durchaus positiv ausgefallen sind. Gleichzeitig haben einige Entwicklungen in der Vergangenheit sowie die Folgen der krisengeprägten Jahre seit 2020 dazu geführt, dass die Handlungsspielräume im Landeshauhalt erheblich abgenommen haben. Ministerin Taubert dazu: „Zuletzt hat uns die jüngste Steuerschätzung noch einmal verdeutlicht, dass es ein einfaches ´Weiter so´ nicht geben kann, weil die Einnahmen zwar weiter ansteigen, aber nicht mehr so stark wie vor den Krisen.“ Dieser Einnahmeentwicklung stehen wachsende Ausgabewünsche in verschiedenen Bereichen gegenüber. Ministerin Taubert sagt: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass wir diese Herausforderungen meistern müssen, damit Thüringen auch in Zukunft ein attraktiver Standort für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bleibt.“

Mit Blick auf die laufende Haushaltsaufstellung für das Jahr 2025 sieht die Finanzministerin die erste Bewährungsprobe für die Ideen der Kommission: „Aktuell liegen das, was wir finanzieren können und das, was ausgegeben werden soll, noch sehr weit auseinander. Der erste Schritt muss sein, Einnahmen und Ausgaben wieder näher zusammenzubringen. Wir müssen dem Auftrag des Landtags entsprechend dahin kommen, dass die laufenden Einnahmen die Ausgaben decken. Die Haushaltsausgleichsrücklage dient zu allererst der Risikovorsorge.“

Mittelfristig müssen die Chancen der Digitalisierung und der Automation genutzt werden, um den Folgen des absehbaren Fachkräftemangels in der öffentlichen Verwaltung entgegentreten zu können. Durch Priorisierungen und Umschichtungen sollen zudem mehr Mittel für Investitionen in die Zukunftsbereiche des Landes mobilisiert werden.

So schützen Sie sich bei Hochwasser vor Seuchen


Berlin. Hochwasser und daraus resultierende Seuchen stellen auch in Deutschland eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung dar. Grund zur Panik besteht nicht – wenn man ein paar Regeln befolgt.

Während eines Hochwassers können verschiedene lebensbedrohliche Krankheitserreger auftreten. Entsprechend kann es nach dem Hochwasser schlimmstenfalls zu Seuchen kommen – oder aber zu schweren Erkrankungen einzelner Menschen, die sich mit den jeweiligen Erregern infiziert haben.

Welche Erreger können auftreten?

Hepatitis A: Das ist eine durch Viren verursachte Leberentzündung, die sich leicht über kontaminiertes Wasser verbreiten kann.

Typhus: Typhus ist eine bakterielle Infektion, die durch Salmonellen verursacht wird. Kontaminiertes Wasser kann die Ausbreitung von Typhus begünstigen.

Cholera: Hochwasser kann eine Ursache für Cholera sein, da es häufig zu einer Verunreinigung von Trinkwasserquellen mit dem Bakterium Vibrio cholerae führt. Unbehandelt endet Cholera sehr oft tödlich. Überschwemmungen beschädigen oft sanitäre Einrichtungen oder führen zu deren Überflutung, was die Verbreitung von Fäkalien und Krankheitserregern in der Umwelt fördert. Wenn Menschen kontaminiertes Wasser konsumieren oder damit in Berührung kommen, kann sich die Krankheit rasch verbreiten. Das Risiko einer Cholera-Epidemie ist besonders in Regionen mit unzureichender Wasserinfrastruktur und Hygiene nach Hochwasser hoch. Das ist in Deutschland zwar nicht der Fall – aber auch nicht ganz ausgeschlossen.,

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Erregern wie dem Hepatitis-A-Virus, Salmonellen und Cholera-Bakterien können weitere Pathogene bei Hochwasserkatastrophen eine Rolle spielen. Dazu zählt unter anderem Giardia lamblia, ein Parasit, der gastrointestinale Erkrankungen hervorruft.

Bakterien der Gattung Leptospira sind eine ernsthafte Bedrohung. Sie verursachen Leptospirose, eine Krankheit, die schwere Schäden an Leber und Nieren verursachen kann.

Noroviren sind ebenfalls relevant, da sie plötzlich einsetzende Gastroenteritis verursachen können. E. coli, insbesondere der Serotyp O157:H7, löst wiederum schwere Durchfallerkrankungen aus.

Wie kann ich mich schützen?

Der beste Schutz ist Hygiene. Nach Kontakt zum Hochwasser sollten Sie sich die Hände gründlich waschen und desinfizieren. Vermeiden Sie es, Wasser aus Überschwemmungsgebieten – auch ungewollt – zu schlucken. Kochen Sie das Trinkwasser immer ab, solange die Überschwemmungssituation anhält, und verwenden Sie auch danach für einige Zeit entweder abgekochtes Wasser, oder Wasser aus dem Supermarkt.

Worauf sollte ich noch achten?

Falls Sie sich nach dem Hochwasser unwohl oder krank fühlen, lassen Sie sich umgehend ärztlich untersuchen. Sofern keine Diagnose auf Anhieb gestellt wird, bitten Sie um eine Blutuntersuchung und weisen explizit auf die Hochwassersituation hin. Scheuen Sie sich nicht, auf die Untersuchung zu bestehen. Viele der oben genannten Erkrankungen lassen sich erst mit Hilfe von Laborwerten korrekt erfassen – und eine Untersuchung, die umsonst durchgeführt wurde, gibt es nicht: Sie schließt letztendlich das Schlimmste aus.

Wie sieht es mit dem Impfschutz aus?

Das RKI empfiehlt insbesondere Rettungskräften auf ihren Tetanus- und Hepatitis-A Impfstatus zu achten. Der Grund:

„Im Rahmen der Aufräumarbeiten ist von einer erhöhten Verletzungsgefahr auszugehen, dadurch steigt das Risiko für eine mögliche Tetanus-Infektion. Tetanus wird durch Clostridium (C.) tetani verursacht. Die im Erdreich ubiquitär vorkommenden Sporen sind widerstandsfähig gegen Hitze und Desinfektionsmittel.“

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V., www.dgkl.de

Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Tipps-Notsituationen/Hochwasser/_documents/hochwasser-vorsorge_dossier1.html

http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/U/Ueberschwemmung/Infektionsrisiken.html

http://www.dgkl.de/aktuelles/unsere-news/detail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=401&cHash=8239ebd2aa3d765cce378928e73c9c79

Evakuierung in Merseburg! Bombe liegt offen auf Straße!

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Hier geht’s zum Artikel: https://www.mz.de/lokal/merseburg/vid…

„Bericht aus Erfurt“ – Landespressekonferenz mit Thomas Kemmerich (FDP)

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Am Mittwoch, 29. Mai 2024, fand die jüngste Landespressekonferenz im Thüringer Landtag statt. Politiker aller Parteien stellten sich den Fragen der Journalisten. Auch die Thüringer Regional-TV-Sender waren dabei.

Inhalt:

00:00 Intro + Einleitung
00:30 Wie fällt die Bilanz der Legislatur aus Sicht der Gruppe der FDP aus?
03:08 Wann oder kann generell aus Ihrer Sicht eine Minderheitsregierung funktionieren? 05:58 Wie halten Sie nach dieser Zeit Ihre Kollegen motiviert?
08:31 Wie sieht es aus Ihrer Sicht mit dem Kita-Gesetz aus?
10:17 Die FDP sieht laut Umfragen stimmenmäßig nicht gut aus. Wie gehen Sie damit um? 11:27 Wie sieht es für die FDP mit der Unterstützung durch andere Landesverbände aus? 12:43 Herr Dittes hat eben gesagt, dass sowohl die FDP wie auch die CDU den Ton im Thüringer Landtag verdorben haben, wie sehen Sie das?
13:51 Hat die FDP aus Ihrer Sicht mal verbal über die Strenge geschlagen?
14:46 Wie stehen Sie und die Gruppe der FDP zum Bündnis Sahra Wagenknecht
19:40 Verabschiedung

35. Stadtratssitzung für die Stadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt

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Die Tagesordnungsprunkte zur Sitzung finden sich hier: KLICK

Der Stadtrat von Salzwedel
Der Stadtrat von Salzwedel ist das legislative Organ der Stadt und setzt sich aus gewählten Vertretern zusammen. Die Anzahl der Ratsmitglieder richtet sich nach der Einwohnerzahl der Stadt und wird durch regelmäßige Wahlen bestimmt. Der Stadtrat ist verantwortlich für die Beschlussfassung in allen wichtigen städtischen Angelegenheiten, einschließlich der Verabschiedung des Haushaltsplans, der städtischen Gesetzgebung und der Überwachung der Verwaltung.

Der Stadtrat arbeitet in verschiedenen Ausschüssen, die sich jeweils auf spezifische Bereiche wie Finanzen, Bauwesen, Umwelt und Soziales konzentrieren. Diese Ausschüsse bereiten die Entscheidungen des Stadtrats vor und erarbeiten Empfehlungen. Der Bürgermeister, der ebenfalls vom Stadtrat gewählt oder direkt von den Bürgern bestimmt wird, leitet die Sitzungen des Stadtrats und setzt dessen Beschlüsse um.

Die Stadt Salzwedel – weitere Informationen KLICK
Salzwedel, auch als Hansestadt bekannt, liegt im Norden von Sachsen-Anhalt und ist reich an Geschichte und Kultur. Die Stadt hat rund 24.000 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 304 Quadratkilometern. Salzwedel ist bekannt für seine gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden, die das Stadtbild prägen.

Die Stadt wurde erstmals im Jahr 1112 urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Mittelalter zu einem bedeutenden Handelszentrum. Salzwedel war Mitglied der Hanse, einem Bund von Handelsstädten, der im Mittelalter großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Heute erinnern zahlreiche historische Bauwerke und Museen an diese glanzvolle Vergangenheit.

Ein weiteres Highlight der Stadt ist der Salzwedeler Baumkuchen, eine traditionelle Spezialität, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Der Baumkuchen wird in mehreren ortsansässigen Konditoreien nach alten Rezepten hergestellt und ist ein beliebtes Mitbringsel.

Salzwedel bietet auch eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten und kulturellen Veranstaltungen. Es gibt zahlreiche Wander- und Radwege, die durch die malerische Landschaft der Altmark führen, sowie regelmäßige Veranstaltungen wie das Baumkuchenfest oder die Hansefestspiele, die Besucher aus nah und fern anziehen.

Die Stadt engagiert sich auch stark in der Pflege und Erhaltung ihres kulturellen Erbes und fördert zahlreiche Initiativen zur Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung. Moderne Infrastruktur, eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz und ein breites Bildungs- und Freizeitangebot machen Salzwedel zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort.

Der Stadtrat von Salzwedel spielt eine entscheidende Rolle dabei, die Entwicklung der Stadt zu gestalten und sicherzustellen, dass die Interessen der Bürger gewahrt bleiben. Durch transparente Entscheidungsprozesse und die Einbindung der Öffentlichkeit trägt der Stadtrat zur positiven Entwicklung der Stadt bei.

1.000 Menschen beim Klimastreik in Leipzig

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Leipzig. Rund 1.000 Menschen nahmen am Klimastreik in #Leipzig teil. Veranstalterin Fridays for Future wollte damit auf die Bedeutung der Europawahl für den #Klimaschutz hinweisen.