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Kennst du noch das Lied vom Vaterland 1973?

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Kennst du das Land mit seinen alten Eichen
Das Land von Einstein, von Karl Marx und Bach
Wo jede Antwort endet mit dem Fragezeichen
Wo ich ein Zimmer hab‘ unterm Dach

Wo sich so viele wegen früher oft noch schämen
Wo mancher Vater eine Frage nicht versteht
Wo ihre Kinder ihnen das nicht übelnehmen
Weil seine Antwort im Geschichtsbuch steht

Hier schaff‘ ich selber, was ich einmal werde
Hier geb‘ ich meinem Leben einen Sinn
Hier hab‘ ich meinen Teil von uns’rer Erde
Der kann so werden, wie ich selber bin

Kennst du das Land, wo die Fabriken uns gehören
Wo der Prometheus schon um Fünf aufsteht
Hier kann man manche Faust auf manchen Tischen hören
Bevor dann wieder trotzdem was nicht geht
Wo sich auf Wohnungsämtern Hoffnungen verlieren
Und ein Parteitag sich darüber Sorgen macht
Wo sich die Leute alles selber reparieren
Weil sie das Werkzeug haben, Wissen und die Macht

Hier schaff‘ ich selber, was ich einmal werde
Hier geb‘ ich meinem Leben einen Sinn
Hier hab‘ ich meinen Teil von uns’rer Erde
Der kann so werden, wie ich selber bin

In diesem Lande lernte ih das Laufen
Ich lernte richtig sprechen, richtig denken
Ich lernte, nur das Brauchbare zu kaufen
Und, dass es Freude macht, auch etwas zu verschenken
Hier lernte meine Mutter das Regieren
Als sie vor einem Trümmerhaufen stand
Ich möchte dieses Land niemals verlieren
Es ist mein Mutter und mein Vaterland

Hier schaff‘ ich selber, was ich einmal werde
Hier geb‘ ich meinem Leben einen Sinn
Hier hab‘ ich meinen Teil von uns’rer Erde
Der kann so werden, wie ich selber bin

Der kann so werden, wie ich selber bin
Der kann so werden, wie ich selber bin
Der kann so werden, wie ich selber bin

Der kann so werden, wie ich selber binDer kann so werden, wie ich selber binDer kann so werden, wie ich selber bin

Otto Lilienthal und die erste große Geschichte vom Fliegen

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Otto Lilienthal, geboren am 23. Mai 1848 in Anklam, gilt als der „Vater des Menschenflugs“ und ist eine Schlüsselfigur in der Geschichte der Luftfahrt. Seine Leidenschaft für das Fliegen entwickelte sich schon in jungen Jahren, inspiriert durch die Beobachtung von Vögeln und deren Flugmechanismen. Gemeinsam mit seinem Bruder Gustav begann er früh Experimente und theoretische Studien zum Flugverhalten.

Lilienthal studierte Maschinenbau in Berlin und arbeitete zunächst als Ingenieur. In den 1880er Jahren konzentrierte er sich zunehmend auf seine Flugexperimente. Er erkannte, dass die Kontrolle über den Auftrieb entscheidend für den Erfolg des Fliegens war. Nach Jahren intensiver Forschung veröffentlichte er 1889 das bahnbrechende Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“, in dem er seine Erkenntnisse über den aerodynamischen Auftrieb und die Flugtechnik von Vögeln darlegte. Dieses Werk beeinflusste viele spätere Flugpioniere, darunter die Brüder Wright.

1891 gelang es Lilienthal, mit einem selbstgebauten Gleitflugzeug erste erfolgreiche Gleitflüge durchzuführen. Er konstruierte verschiedene Gleitermodelle, mit denen er von Hügeln und selbstgebauten Flugrampen startete. Zwischen 1891 und 1896 absolvierte er über 2.000 Gleitflüge und wurde für seine beeindruckenden Flugleistungen weltweit bekannt. Seine Konstruktionen, hauptsächlich Monoplane und später auch Doppeldecker, legten den Grundstein für die moderne Luftfahrt.

Otto Lilienthal legte großen Wert auf die praktische Erprobung seiner theoretischen Überlegungen. Seine Flüge fanden meist in der Umgebung von Berlin statt, wo er die „Fliegeberg“ genannte künstliche Erhebung in Lichterfelde nutzte. Seine Experimente trugen wesentlich zur Entwicklung der Luftfahrttechnik bei, da er systematisch Daten sammelte und analysierte, um seine Fluggeräte zu verbessern.

Tragischerweise endete Lilienthals Leben bei einem Flugunfall am 9. August 1896. Während eines Gleitflugs stürzte er aus etwa 15 Metern Höhe ab und erlitt schwere Verletzungen. Er verstarb am folgenden Tag im Alter von 48 Jahren. Seine letzten Worte sollen „Opfer müssen gebracht werden!“ gewesen sein, was sein unerschütterliches Engagement für die Fliegerei widerspiegelt.

Otto Lilienthals Erbe lebt weiter. Seine Arbeiten und Erkenntnisse legten den Grundstein für den motorisierten Flug und beeinflussten die Entwicklung der Luftfahrt nachhaltig. Er wird bis heute als Pionier und Visionär geehrt, der durch seine Entschlossenheit und wissenschaftliche Herangehensweise die Menschheit dem Traum vom Fliegen näher brachte. Die Otto-Lilienthal-Medaille, eine Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, und der nach ihm benannte Flughafen Berlin-Tegel zeugen von seinem anhaltenden Einfluss.

DDR-Pilot Kallbach landete 1989 mit einer Iljuschin (IL) 62 auf einer Wiese

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Die Landung der IL 62 im Havelland auf einem Acker ist eines der bemerkenswertesten Ereignisse in der Geschichte der DDR-Luftfahrt. Es ereignete sich am 23. Oktober 1989, als eine Maschine des Typs IL 62 der Interflug, der staatlichen Fluggesellschaft der DDR, auf einem Feld in der Nähe von Berlin notlanden musste. Dieses außergewöhnliche Ereignis ist als „Landung auf dem Acker“ bekannt und wird häufig als Beispiel für die Fähigkeiten und den Mut der DDR-Piloten zitiert.

Der Flug mit der IL 62 startete planmäßig vom Flughafen Berlin-Schönefeld mit dem Ziel Maputo in Mosambik. Kurz nach dem Start traten technische Probleme auf, die den Piloten, Kapitän Heinz-Dieter Kallbach, zwangen, eine Notlandung durchzuführen. Die Probleme betrafen das Hydrauliksystem, das für die Steuerung des Flugzeugs von entscheidender Bedeutung ist. Ohne funktionierende Hydraulik war eine sichere Rückkehr zum Flughafen oder eine Landung auf einem regulären Flugplatz nicht mehr möglich.

In einer beispiellosen Entscheidung entschied sich die Besatzung, das Flugzeug auf einem geeigneten Feld zu landen. Sie fanden ein passendes Gelände im Havelland, westlich von Berlin, und bereiteten sich auf die Notlandung vor. Die Landung war extrem riskant, da das große Verkehrsflugzeug auf einem unbefestigten Acker niedergehen musste, der keineswegs für solche Manöver ausgelegt war.

Dank der herausragenden Fähigkeiten und der kühlen Professionalität von Kapitän Kallbach und seiner Crew gelang die Landung ohne größere Zwischenfälle. Das Flugzeug setzte hart auf dem Feld auf, aber alle 113 Passagiere und 10 Besatzungsmitglieder überlebten den Vorfall unverletzt. Die Maschine erlitt erhebliche Schäden, die jedoch repariert werden konnten.

Der Vorfall wurde in der DDR und darüber hinaus bekannt und machte Kapitän Kallbach zu einem Helden. Er wurde für seine außergewöhnlichen Leistungen und seine Fähigkeit, unter extremen Bedingungen einen kühlen Kopf zu bewahren, gefeiert. Die erfolgreiche Notlandung auf einem Acker wurde als Beweis für die hohe Professionalität der DDR-Luftfahrt und als Beispiel für exzellentes Flugtraining und Notfallmanagement angesehen.

Die IL 62 wurde später geborgen und repariert, und die Geschichte dieser Landung bleibt ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte der zivilen Luftfahrt der DDR. Die Landung auf dem Acker im Havelland zeigt eindrucksvoll, wie menschliches Können und Mut auch unter den schwierigsten Bedingungen Leben retten können.

Wir spielen in Sosa im Wald jeden Samstag Fußball!

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Viereckig kann jeder! Original spielt man Fußball nur mit sechs Ecken auf einer hügeligen Wiese im Wald. Das Fußballherz schlägt im tiefsten Erzgebirge, und zwar in Sosa auf dem Braaten Wag. Dort spielt man jeden Samstag 14 Uhr Fußball wie er war und sein sollte: ehrlich, ruppig und natürlich sechseckig.

Text:

Sunnobnd im Zwee giehts naus n Braaten Waag
do spielen mir Fußball wenn mer’s su nenne kaa
ob’s stürmt, ob’s schneit, ob’s reegnt,
mir pfeifen aaa

Unner Platz hot 6 Ecken un a e wengl Hang,
dos muss mer raus ham dr Ball springt annersch auf
Wenn de denkst dostes brengst, kumm raus
mir zähln diech aus

Mir sei gute Gunge – mir spielen im Wald!

Dos is ze weenig! Do muss dr Körper nei!
Spiel ner noch außen weg, eh de ne verlierst
Hand is Hand
Mir brauch net diskutieren

Do kimmt dr Fab un dr Hip und Hob
und von Nob dr Klaane, dr Alex
ah dr Bronx kriecht sei Chance
un dr Rein keppt enn neifer uns giehts um alles

Mir sei gute Gunge – mir spielen im Wald!

Isses manchmol ah weng ruppig
sei mir nort ah wieder gut, mr redt mol drieber un dann werd sot gelacht

Wu de auf Wurzeln stisst, wenn de ne Ecke tritts
gegn e Baumstamm schießt, der dort als Bande liecht
Wu unner Bauwogn stieht, un jeder jeden grießt is schie

Do is schie!
Sunnobend im Zwee uhme Braaten Weg!

Mir sei gute Gunge – mir spielen im Wald!

Die Küche der Neptun-Werft in Rostock-Warnemünde zu DDR Zeiten

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Dieser schwarz-weiß-Dokumentarfilm berichtet über die schwere Arbeit von 33 Frauen und 6 Männern in der Hauptküche der Neptun-Werft in Rostock. Penibel fängt die Kamera das Personal, welches von der Küchenleiterin Lili Wendler und der ersten Köchin Gitta Wolgarten angeführt wird, und die hungrigen Werftarbeiter in der Kantine ein. Monotone Arbeitsabläufe werden dokumentiert, unterlegt mit der Atmosphäre der einzelnen Bereiche, dabei dringen Wortfetzen zum Arbeitsablauf und von privaten Erzählungen durch die lauten Küchengeräusche. Wenige Fragen aus dem Off werden kurz und knapp von den Frauen und Männern beantwortet. Angespannte und fröhliche Gesichter wechseln sich ab, trotz Akkordarbeiten in den Spitzenzeiten der Essensausgabe an fast 5.000 Werftarbeiter.

Die Neptun-Werft in Rostock war eine der bedeutendsten Werften der DDR und spielte eine zentrale Rolle in der maritimen Industrie des Landes. Gegründet 1850, entwickelte sich die Werft im Laufe der Jahrzehnte zu einem wichtigen Produktionsstandort für Schiffe aller Art. Während der DDR-Zeit erlebte die Neptun-Werft einen Höhepunkt ihrer Aktivität und Bedeutung.

In der DDR wurde die Werft staatlich geführt und gehörte zum Verband der volkseigenen Betriebe (VEB). In dieser Zeit spezialisierte sich die Neptun-Werft auf den Bau verschiedener Schiffstypen, darunter Frachtschiffe, Fischereifahrzeuge und Spezialschiffe. Besonders bekannt war die Werft für den Bau von Kühlschiffen, die im internationalen Handel eine wichtige Rolle spielten.

Die Neptun-Werft war auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region Rostock. Tausende Arbeiter und Ingenieure waren dort beschäftigt und trugen zur industriellen Stärke der DDR bei. Die Produktion war stark geprägt von den Anforderungen und Bedürfnissen der sozialistischen Planwirtschaft. Schiffe wurden oft in Serie gefertigt, um die Effizienz zu maximieren und den Bedarf des Ostblocks zu decken.

Ein bedeutendes Projekt der Neptun-Werft in der DDR-Zeit war der Bau der sogenannten „Typ IV“-Schiffe, auch als „Kühlschiff Typ IV“ bekannt. Diese Schiffe wurden in großer Stückzahl für den Transport von Lebensmitteln und anderen verderblichen Gütern gebaut und waren weltweit im Einsatz. Die Werft exportierte ihre Schiffe in viele Länder des Ostblocks, aber auch darüber hinaus.

Neben der zivilen Schiffsproduktion war die Neptun-Werft auch in militärische Projekte eingebunden. Sie fertigte unter anderem Küstenwachschiffe und Versorgungsschiffe für die Volksmarine der DDR. Diese militärischen Aufträge waren ein wichtiger Bestandteil der Produktionskapazität der Werft und trugen zur Sicherstellung der Verteidigungsfähigkeit der DDR bei.

Mit dem Ende der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 änderte sich auch die Lage der Neptun-Werft drastisch. Die Treuhandanstalt übernahm die Verwaltung und Privatisierung der volkseigenen Betriebe. Für die Neptun-Werft bedeutete dies eine Phase der Unsicherheit und des Umbruchs. In den folgenden Jahren wurde die Werft modernisiert und an die veränderten Bedingungen der Marktwirtschaft angepasst.

Heute ist die Neptun-Werft ein moderner Produktionsstandort und gehört zur Meyer Werft-Gruppe. Sie hat sich auf den Bau von Flusskreuzfahrtschiffen und Sektionen für Kreuzfahrtschiffe spezialisiert und bleibt ein wichtiger Bestandteil der maritimen Industrie in Deutschland. Die Geschichte der Neptun-Werft während der DDR-Zeit ist ein beeindruckendes Kapitel der industriellen und maritimen Geschichte Ostdeutschlands.

Rebellinnen – Fotografie.Underground.DDR

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Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer sind Rebellinnen. Als junge Frauen in den 1970ern und 80ern in der DDR sind die Drei voller Sturm und Drang und ohne Furcht. Sie wollen frei sein – und weil das nicht geht, zumindest die Kunst machen, die ausdrückt, was sie fühlen. Ihre Bilder erzählen auf berührende Art und Weise von ihrem Ausgeliefert-Sein in einem System, das viele junge kreative Menschen unterdrückt. Als der Konflikt mit der Staatssicherheit eskaliert, müssen sie sich entscheiden: Bleiben oder gehen. Der Film von Pamela Meyer-Arndt gibt einen neuen Blick frei auf die Kunst und das Leben dieser drei faszinierenden Frauen.

Eine junge Frau ist an ihren Haaren festgebunden, symbolisch gefangen von ihrer Vergangenheit. Vor baufälligen Fassaden posieren spärlich bekleidete Menschen, während die Zeit stillzustehen scheint. Auf den Elbwiesen in Dresden liegt ein in Silberfolie eingehüllter Mensch, wie ein Fremder inmitten von Schafen. Diese eindrucksvollen Bilder stammen aus den performativen Fotografien der drei „Rebellinnen“ der 1970er und 1980er Jahre, die auf der Suche nach einer authentischen Ausdrucksform sind. Für sie ist das Fotografieren und Drehen experimenteller Super-8-Filme genauso bedeutsam wie die Resultate selbst. Es entsteht eine kraftvolle, weibliche Underground-Kunstszene in der DDR.

In Ost-Berlin, Erfurt und Dresden schaffen die Künstlerinnen Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer ihre Werke innerhalb der DDR-Underground-Szene. Sie arbeiten sowohl allein als auch im Künstlerkollektiv mit Kollegen und Freunden. Ihre Kunst ist stets von ihren persönlichen Biografien beeinflusst. Als junge Frauen bieten sie eine weibliche Perspektive auf ihre Welt und stellen den standardisierten Bildern der staatlichen Propaganda eine einzigartige und intime Bildsprache entgegen. Doch ihr Streben nach Ausdruck und Authentizität zieht die Aufmerksamkeit der Stasi auf sich, die sie durch Inoffizielle Mitarbeiter überwachen lässt.

Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer nutzen ihre Kunst, um ihre Identität und ihr Leben in der DDR zu erforschen und auszudrücken. Ihre Arbeiten sind nicht nur künstlerische Statements, sondern auch Akte des Widerstands gegen ein Regime, das Individualität und abweichende Meinungen unterdrückt. Trotz der Überwachung und der ständigen Bedrohung durch die Stasi bleiben sie ihrer Vision treu und schaffen Werke, die bis heute eine beeindruckende Wirkung haben. Ihre Kunst ist ein Zeugnis ihrer Zeit und ihres Mutes, gegen die Normen und Erwartungen der Gesellschaft aufzubegehren.

Bespitzelung, Bedrohung, Lüge und Verrat prägten das Leben der Künstlerinnen. Gabriele Stötzer wurde von Stasi-Mitarbeitern gezielt ein Transvestit zugeführt, den sie fotografieren sollte, in der Hoffnung, sie wegen Pornografie ins Gefängnis bringen zu können. Mit solchen und ähnlichen manipulativen Methoden versuchte die Stasi, die junge Künstlerin zu Fall zu bringen.

Cornelia Schleime musste 1984 über Nacht das Land verlassen, nachdem sie jahrelang vergeblich auf die Ausreise gewartet hatte und schließlich mit einem Hungerstreik drohte. Tina Bara verließ 1989 die DDR durch eine Heirat. Im Anschluss daran brauchte sie Jahrzehnte, um die tiefgreifenden und erschütternden Auswirkungen des Wechsels von Ost nach West zu verarbeiten.

Gabriele Stötzer entschied sich als einzige der drei Künstlerinnen, in der DDR zu bleiben und „dort weiterzukämpfen“. Doch als sie Anfang der 90er ihre Stasi-Akte las, brach sie für 20 Jahre den Kontakt zu den Freunden und Wegbegleitern ab, die sie an die Stasi verraten hatten.

Die Wunden, die die drei Rebellinnen durch Bespitzelung, Bedrohung, Lüge und Verrat erlitten haben, sind bis heute nicht vollständig geheilt. Viele der im Film gezeigten Bilder werden erst jetzt entdeckt, ans Licht gebracht und international gefeiert. Der Film von Pamela Meyer-Arndt ermöglicht einen neuen Blick auf das Leben und die Kunst dieser drei faszinierenden Frauen und zeigt, wie tief die Narben des DDR-Regimes auch nach all den Jahren noch sind.

Kostenfreier Freibadeintritt für Kinder in Rudolstadt und Saalfeld während der Sommerferien

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Projektvorstellung im Saalfelder Freibad (v.l.n.r.): Patrick Renger, Geschäftsführer der Firma Saugbagger RSP GmbH, Hubert Hess, Senior-Chef der Saalfelder Firma Durst Lackier- und Trocknungsanlagen GmbH, Saalfelds Bürgermeister Steffen Kania, Frank Hartung, Präsident des Rotary Club Saalfeld/Saale, Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl, Andreas Spahn, Richter und baldiger Präsident des Rotary Club Saalfeld/Saale, Susan Zetzmann, Geschäftsführerin des SAALEMAXX Rudolstadt, Bettina Fiedler, Geschäftsführerin der Saalfelder Bäder GmbH und Baudezernentin, Marcel Muschert, Geschäftsführer der Saalfelder Firma Muschert Oberflächen und Stefan Jakubowski, Geschäftsführer der Jakusa Bedachungen GmbH. Foto: Michael Wirkner
Projektvorstellung im Saalfelder Freibad (v.l.n.r.): Patrick Renger, Geschäftsführer der Firma Saugbagger RSP GmbH, Hubert Hess, Senior-Chef der Saalfelder Firma Durst Lackier- und Trocknungsanlagen GmbH, Saalfelds Bürgermeister Steffen Kania, Frank Hartung, Präsident des Rotary Club Saalfeld/Saale, Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl, Andreas Spahn, Richter und baldiger Präsident des Rotary Club Saalfeld/Saale, Susan Zetzmann, Geschäftsführerin des SAALEMAXX Rudolstadt, Bettina Fiedler, Geschäftsführerin der Saalfelder Bäder GmbH und Baudezernentin, Marcel Muschert, Geschäftsführer der Saalfelder Firma Muschert Oberflächen und Stefan Jakubowski, Geschäftsführer der Jakusa Bedachungen GmbH. Foto: Michael Wirkner

Gemeinsame Aktion der Städte ermöglicht unvergessliche Sommererlebnisse für Kinder bis 16 Jahre

Die Städte Rudolstadt und Saalfeld/Saale haben gemeinsam eine besondere Aktion für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen: Während der Sommerferien erhalten alle Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt in die Freibäder beider Städte. Diese Initiative wurde gestern im Saalfelder Freibad von den Bürgermeistern Dr. Steffen Kania (Saalfeld/Saale) und Jörg Reichl (Rudolstadt) vorgestellt.

Die Freibäder in Saalfeld und Rudolstadt haben sich zusammengeschlossen, um den jungen Bürgern unvergessliche Sommererlebnisse zu bieten. Die Idee, Kindern freien Eintritt zu gewähren, ist ein Ergebnis enger Zusammenarbeit. „Der freie Ferien-Eintritt für Kinder in beiden Freibädern ist ein Zeichen, dass Kooperation zwischen uns gelingt,“ betonte Bürgermeister Jörg Reichl. Kooperationen wie diese wurden bereits vor Jahren in einer Bäderstudie empfohlen und nun im zweiten Jahr in Folge erfolgreich umgesetzt.

Die Finanzierung dieser Aktion erfolgt in den beiden Städten auf unterschiedliche Weise. In Saalfeld tragen die lokalen Unternehmen und Institutionen Rotary Club Saalfeld/Saale, Durst GmbH, Saugbagger RSP GmbH, Jakusa Bedachungen GmbH und Muschert Oberflächen GmbH die Kosten. Bürgermeister Dr. Steffen Kania lobte das Engagement dieser Firmen und hob hervor, dass solche Aktionen die soziale Verantwortung und den Gemeinschaftssinn stärken.

In Rudolstadt wird das Projekt durch die Firma Langnese unterstützt. Das SAALEMAXX erhält durch den Eishersteller Sponsorengelder, die es an das Freibad Rudolstadt im Heine-Park weitergibt. „Wir sind stolz darauf, dass wir dank der Unterstützung von Langnese diese wunderbare Aktion ermöglichen können“, erklärte Susan Zetzmann, Geschäftsführerin des SAALEMAXX. „Wir werden mit dieser Aktion viele Kinder glücklich machen.“

Die Kinder im Städtedreieck dürfen sich also auf unbeschwerte Sommertage freuen, in denen sie die Freibäder kostenlos nutzen können. Diese Aktion zeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement, Zusammenarbeit und lokale Unterstützung für das Wohl unserer jüngsten Bürger sind.

Ein DDR-Grenzsoldat erzählt – Wehrdienst am Brocken im Harz

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Im Niederlausitz-Museum Luckau erzählt Dietmar Schultke von seiner Zeit als Wehrpflichtiger bei den DDR-Grenztruppen – und seiner gleichzeitigen Sehnsucht nach dem „Westen“. Das Video entstand im Rahmen der Ausstellung „Kalter Krieg in Luckau“ (20.09.2020 – 25.04.2021). Wer mehr darüber wissen möchte, kann die Webseite http://www.niederlausitzmuseum-luckau.de besuchen.

Sicherheitsrisiko: Waffen aus der Polizeifachhochschule in Aschersleben verschwunden!

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Skandal im DDR-Fußball Anfang der 70er Jahre

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Profis im DDR-Fußball? Anfang der 70er Jahre wurden Stahl Eisenhüttenstadt und Aktivist Schwarz Pumpe für ihre „kapitalistischen Anwandlungen“ bestraft und an diesen beiden Vereinen ein Exempel statuiert.