Kostenloses Gesundheits- und Fitnesstraining für alle – Sport im Park startet wieder

Jena. Egal ob Anfänger oder erfahrene Sportlerinnen und Sportler, die Impulsregion Erfurt – Weimar – Jena – Weimarer Land bietet mit der Veranstaltungsreihe „Sport im Park“ bereits zum dritten Mal in Folge ein abwechslungsreiches und kostenloses Gesundheits- und Fitnesstraining für alle Altersgruppen an – draußen und bei jedem Wetter.

„Sport im Park“ ist ein offenes, kostenloses und unverbindliches Sport- und Bewegungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger in der Region. Jeder kann mitmachen. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Alle Aktivitäten finden unter Anleitung von erfahrenen und entsprechend qualifizierten Trainerinnen und Trainern statt – in Jena von Mai bis Mitte September immer mittwochs um 17 Uhr am Glashaus im Paradies. Den Auftakt bildet am 8. Mai das Angebot „Fitness 60+“ der Seniorensportabteilung des USV Jena.

Mit diesem kostenlosen Sportangebot möchte die Impulsregion eine weitere Möglichkeit der aktiven Freizeitgestaltung bieten. „Durch die Vereine konnten wir ein buntes Programm für Jena zusammenstellen und hoffen, dass für jeden und jede etwas dabei ist“, sagt die Sportbeauftragte der Stadt Jena, Vanessa Baum. Außerdem solle den beteiligten Vereinen die Chance geben werden, ihre Sportart vorzustellen und gegebenenfalls neue Mitglieder zu gewinnen.

In Jena beteiligen sich der USV Jena, die VHS, die Gymnastikgruppe Ostschule, Crossroads Jena, Fitfür2, der Tanzclub Kristall Jena e.V. sowie einzelne Trainerinnen. Das Angebot reicht von Pilates und Tai Chi über Floorball, Skaten bis zu Seniorenfitness.

Insgesamt fünf Orte beteiligen sich in der Region an dem Projekt. Alle Angebote sind auf der Webseite der Impulsregion aufgelistet: https://impulsregion.de/sport.im.park/

Das Sicherheitsgefühl in der DDR als soziale und biografische Erfahrung

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL: Hook: Sicherheit ist für viele Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, kein abstrakter Begriff aus der Kriminalstatistik, sondern eine Erinnerung an ein Lebensgefühl der Vorhersehbarkeit. Teaser: Wer heute zuhört, wenn Ostdeutsche über ihre Vergangenheit sprechen, stößt oft auf eine Diskrepanz zwischen der historischen Realität einer Diktatur und dem persönlichen Erleben eines geschützten Alltags. Diese Wahrnehmung basiert stark auf der Erfahrung einer fast lückenlosen sozialen Absicherung. Der Arbeitsplatz war garantiert, die Miete festgeschrieben, und der Lebensweg verlief oft in geregelten Bahnen, die kaum individuelle Risiken bargen. Diese staatlich garantierte Statik nahm dem Alltag eine existenzielle Schärfe, die erst mit den Umbrüchen der Nachwendezeit in das Leben vieler Menschen trat. Hinzu kam ein öffentlicher Raum, der durch eine hohe soziale Kontrolle und geringe Mobilität geprägt war. Man blieb oft über Jahrzehnte im gleichen Wohnviertel, kannte das Umfeld und bewegte sich in einer homogenen Gesellschaft, in der Fremdheit die absolute Ausnahme bildete. Die staatliche Ordnungsmacht sorgte zudem rigoros dafür, dass Konflikte selten sichtbar im Straßenbild ausgetragen wurden. In der Rückschau verschmelzen diese Faktoren – die soziale Planbarkeit, die vertraute Umgebung und die sichtbare Ruhe – zu einem Sicherheitsbegriff, der sich fundamental von heutigen Definitionen unterscheidet. Er beschreibt weniger den Schutz vor Verbrechen als vielmehr die Abwesenheit von unvorhersehbaren Veränderungen. B) SEITE 1 und 2 (Kontext): Hook: Wenn Ostdeutsche sagen, früher sei es sicherer gewesen, vergleichen sie die Gegenwart oft nicht mit dem politischen System der DDR, sondern mit einer spezifischen Form der sozialen Stabilität. Teaser: Die Analyse dieses Gefühls zeigt, dass Sicherheit in diesem Kontext vor allem als Planbarkeit des eigenen Lebens verstanden wird. In der DDR waren Erwerbsbiografien und Wohnsituationen langfristig gesichert, was eine mentale Entlastung von existenziellem Wettbewerb bedeutete. Der abrupte Wegfall dieser Strukturen nach 1990 und die Erfahrung massiver Unsicherheit prägen den rückblickenden Vergleich bis heute. Verstärkt wird dies durch den Kontrast zwischen der damaligen medialen Filterung, die Konflikte ausblendete, und der heutigen Informationsdichte, die Risiken permanent sichtbar macht. Sicherheit erscheint in dieser Lesart als ein Zustand, in dem die Komplexität der Welt noch überschaubar war. QUELLE Basis: Video-Analyse „Warum viele Ostdeutsche sagen: ‚In der DDR war es sicherer‘“