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Bereits 1.000 Nachbarschaftshelfer und -helferinnen in Sachsen-Anhalt

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Magdeburg. Ein Jahr nach dem Start des Nachbarschaftshilfe-Projekts in Sachsen-Anhalt sind bereits 1.000 Nachbarschaftshelfende registriert worden. Sozialministerin Petra Grimm-Benne sagte in Magdeburg: „Ich freue mich, dass die Nachbarschaftshilfe so gut angenommen wird, und dass sich so viele Menschen in ihrem Umfeld um Pflegebedürftige kümmern und diese unterstützen.“ Die Nachfrage sei von Beginn an erfreulich hoch gewesen. Die Ministerin sagte: „Ich möchte allen Nachbarschaftshelfenden für ihren engagierten Einsatz ausdrücklich danken. Sie unterstützen ihre Nachbarn bei Dingen des alltäglichen Lebens und bei der Bewältigung der Herausforderungen des Alltags. Damit ermöglichen sie auch, dass ihre hilfebedürftigen Nachbarn möglichst lang am sozialen Leben teilnehmen und im eigenen Zuhause bleiben können.“

Die Nachbarschaftshilfe ging im Mai 2023 an den Start und wird als Modellversuch vorerst bis 2026 vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt gefördert. Für die geleistete Unterstützung können die Nachbarschaftshelfenden pro Monat 125 Euro Entlastungsleistungen erhalten. Die Auszahlung erfolgt über die zuständige Pflegekasse. Die Hilfeleistungen können sehr unterschiedlich sein. Die Nachbarschaftshelfenden können beispielsweise Einkäufe erledigen, zu Ärzten und Behörden begleiten, mit dem Hund spazieren gehen, bei der Gartenarbeit helfen oder bei der Nutzung eines Smartphones unterstützen. Um qualifiziert zu werden, sollte in der Regel eine Schulung über die Gesellschaft für Prävention im Alter e.V. (PiA) durchlaufen werden. Ohne Schulung ist unter anderem über einen Nachweis eines Berufsabschlusses im Pflegebereich ebenfalls eine Zulassung möglich.

Bei allen Fragen rund um die Tätigkeit, Zulassungsvoraussetzungen und Registrierung als Nachbarschaftshelfender sind die Landeskoordinierungsstelle Nachbarschaftshilfe Sachsen-Anhalt in Magdeburg und die mittlerweile acht Servicepunkte Nachbarschaftshilfe in Bitterfeld-Wolfen, Halberstadt, Halle (Saale), Letzlingen, Lutherstadt Eisleben, Merseburg, Naumburg und Stendal die richtigen Ansprechpartner.

Ausführliche Informationen sind zu finden unter: https://www.nachbarschaftshilfe-sachsen-anhalt.de/

Tierische Landschaftspfleger im Zoopark Erfurt

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Erfurt. Peter, Conny, Liesel, Max und Moritz – fünf der ehemaligen Wartburg-Esel – widmen sich die kommenden Monate der Landschaftspflege im Zoopark Erfurt. Nachdem die Eselstation Eselei der Eisenacher Wartburg nach 120-jähriger Geschichte im Jahr 2020 schloss und 2022 endgültig abgerissen wurde, sind fünf der Wartburg-Esel nun temporär im Erfurter Zoo untergekommen.

Die Eselstation war in den Frühlings- und Sommermonaten eine Touristenattraktion am Hauptzugangsweg zur Wartburg. Seit 1900 konnten Touristen mit den acht bis zehn Eseln ein etwa 400 Meter langes Wegstück zur Burg hinaufreiten. Der Einsatz von Eseln reicht noch weiter zurück, rund 800 Jahre dienten sie als Lasttiere der Versorgung der Burg mit Trinkwasser, Brennholz, Lebensmitteln und Baumaterialien.

Nach Schließung der Eselei gingen die Wartburg-Esel in Privatbesitz über und zogen in die Rhön. Aufgrund einer Erkrankung der Besitzerin muss eine neue dauerhafte Unterkunft gefunden werden. Gerne unterstützt der Zoopark Erfurt und bietet den Eseln bis zur Vermittlung eine Unterkunft im GLB, dem geschützten Landschaftsbestandteil beim Waldwanderweg. Während Max und Liesel noch etwas auf dem Hof bleiben und die Pfleger besser kennenlernen, ging es für Moritz, Conny und Peter auf die 14,4 Hektar große Weide, die sie direkt sehr neugierig erkundet haben.

Peter, Conny, Liesel, Max und Moritz sind zwischen 17 und 24 Jahre alt und damit teils schon etwas betagter, gemessen an der Lebensdauer von bis zu 40 Jahren sind sie aber im besten Alter. Ab Herbst sollen die Esel in Rücksprache mit der Besitzerin in die Vermittlung, wobei sie bestenfalls als Gruppe, mindestens zu zweit, notfalls aber auch einzeln in eine bestehende Gruppe vermittelt werden. Von Höfen mit tiergestützter Therapie bis Gnadenhof sind verschiedene Unterkünfte denkbar.

Bis dahin kann die muntere Truppe in Nachbarschaft zu Rhönschafen, Steinschafen, Thüringer Waldziegen und Exmoorponys auf dem Trockenrasen des GLB eine für Esel typische Vegetation genießen. Indem sie Gräser, Laub und Rinde fressen, halten so die aufkommenden Büsche kurz und erhalten damit die Offenlandschaft.

Interessenten für Peter, Conny, Liesel, Max und Moritz melden sich bitte per E-Mail beim Zoopark Erfurt.

Malerarbeiten am Erfurt-Schriftzug auf dem Petersberg

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Durch Witterungseinflüsse und zur Werterhaltung, welche zur Pflege und Erhaltung des Schriftzuges notwendig ist, erfolgt in regelmäßigen Abständen ein Neuanstrich des Schriftzuges. Der graue Farbton bleibt weiterhin bestehen, es erfolgt lediglich eine Auffrischung des Farbanstriches. Für die Arbeiten wird ein Bauzaun gestellt, welcher bis Pfingstmontag stehen bleiben wird.

Der Schriftzug, der vom Domplatz aus gut sichtbar ist, ist mittlerweile zu einem heimlichen Wahrzeichen der Stadt geworden und Blickpunkt für Besucher und Erfurter Bürger zugleich.

 

Sie haben die Wahl in Jena – OB Kandidat Jens Thomas, DIE LINKE

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Jena. Der Oberbürgermeister wird alle sechs Jahre gewählt; der Wahltermin wird durch die Rechtsaufsichtsbehörde festgelegt. Der nächste Wahltermin ist der 26.05.2024. Sofern eine Stichwahl notwendig ist, findet diese vierzehn Tage später am 09.06.2024 statt.

Die Wahlvorschläge für die Wahl am 26.05.2024 wurden im Amtsblatt 18/24 der Stadt Jena (PDF) veröffentlicht. Einen Muster-Stimmzettel finden Sie unter Downloads.

Die Amtszeit des Oberbürgermeisters beginnt am Tag nach der Annahme der Wahl, jedoch nicht vor Ablauf der Amtszeit des vorhergehenden Bürgermeisters.

Das Stadtgebiet Jena bildet das Wahlgebiet. Der Oberbürgermeister wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Jeder Wähler hat eine Stimme.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält niemand diese Mehrheit, findet am zweiten Sonntag nach dem Wahltag eine Stichwahl unter den zwei Personen statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los darüber, wer in die Stichwahl kommt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den abgegebenen gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhalten hat.

Wahlberechtigung

Jeder Deutsche und Angehörige eines anderen EU-Staates, der am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat (Geburtstag 26.05.2008 und vorher) und seit mindestens drei Monaten in Jena seinen Hauptwohnsitz hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen wurde, darf wählen. Er oder sie wird von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen und erhält bis spätestens 05.05.2024 eine Wahlbenachrichtigung zugesandt.

Wählbarkeit

Wählbar für das Amt des Ortsteilbürgermeisters sind Wahlberechtigte, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben (Geburtstag 26.05.2006 und vorher) und mindestens seit sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz in Jena haben.

Wahlvorschläge

Wahlvorschläge können von Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerbern ab Bekanntmachung der Wahl (spätestens drei Monate vor Wahltermin) eingereicht werden.

Wahlbenachrichtigung

Wer in das Wählerverzeichnis eingetragen wurde, erhält Ende April, spätestens bis zum 05.05.2024 (21. Tag vor der Wahl) per Post eine amtliche Wahlbenachrichtigung. Die Wahlbenachrichtigung erfüllt zwei Funktionen:

Sie dient zusammen mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass als Nachweis der Wahlberechtigung, wenn Sie am Wahlsonntag in Ihren Wahlraum wählen gehen. Das Schreiben ist also mitzunehmen. Ihr Wahlraum ist im Wahlbenachrichtigungsschreiben genannt.

Falls Sie Ihren Wahlraum am Wahlsonntag nicht aufsuchen, können Sie mit den Daten aus dem Wahlbenachrichtigungsschreiben Briefwahl, vorzugsweise online(Link ist extern), beantragen.

Antragswege für Briefwahlunterlagen

  • ab dem 14.04.2024 (42. Tag vor der Wahl) können Briefwahlunterlagen beantragt werden
  • die Beantragung über die Online-Maske oder per formloser E-Mail muss spätestens am Mittwoch vor dem Wahltermin erfolgen, da die Unterlagen sonst vermutlich nicht mehr rechtzeitig bei Ihnen ankommen.
  • Empfohlener Antragsweg: Online-Beantragung der Briefwahlunterlagen(Link ist extern)
  • schriftlicher Antrag / persönliche Vorsprache / Bevollmächtigung: Auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsschreibens finden Sie ein Antragsformular für Briefwahlunterlagen. Dieses Formular nutzen Sie bitte, wenn Sie Ihre Briefwahlunterlagen per Post (rechtzeitig absenden!), per Fax oder durch persönliche Vorsprache beantragen wollen oder wenn Sie eine dritte Person beauftragen wollen, Ihre Briefwahlunterlagen abzuholen.
  • die persönliche Beantragung von Briefwahlunterlagen einschließlich der Option, sofort zu wählen, ist ab 06.05.2024 im Briefwahlbüro im Fachdienst Bürgerdienste, Engelplatz möglich.
  • Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Briefwahlunterlagen auch noch am Wahlsonntag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Wahlzentrale abgeholt werden. Dazu sprechen Sie bitte im Bürgerservice, Engelplatz, 07743 Jena vor.

TU Berlin legt Beschwerde wegen Berichterstattung der BILD-Zeitung ein

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Berlin. Statement des TU-Präsidiums zur Berichterstattung der BILD-Zeitung über den offenen Brief Berliner Lehrender zum Pro-Palästina-Protestcamp

Das Präsidium der TU Berlin verurteilt die Diffamierung der Unterzeichner*innen des offenen Briefes von Lehrenden zu pro-palästinensischen Protestcamps, insbesondere die Berichterstattung der BILD-Zeitung. Die mediale Darstellung stellt bewusst Menschen an den Pranger und ist ein nicht akzeptabler Angriff auf die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit. Daher legt die TU Berlin Beschwerde beim Presserat ein.

„Die öffentliche Brandmarkung der Unterschreibenden des offenen Briefes durch die BILD-Zeitung als Täter*innen ist aus meiner persönlichen Sicht aufs Schärfste zu kritisieren. Der Brief der Lehrenden betrachtet die aktuelle Protestsituation durchaus differenziert, auch wenn man nicht alle Positionen teilen muss. Universitätsangehörige und -leitungen befinden sich derzeit unter massivem Druck. Wir sollten alle versuchen, einen konstruktiven und diskriminierungsfreien Umgang miteinander zu finden in einer Zeit vieler Krisen. Es muss uns gelingen, in dieser aufgeheizten Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und ausgewogen zu agieren. Wir sollten auf Dialog anstatt auf Eskalation setzen“, kommentiert TU-Präsidentin Prof. Dr. Geraldine Rauch.

Link: Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten

Das Vogtland mit dem Rad entdecken

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Im Vogtland spielt der Tourismus eine bedeutende Rolle und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Hier sind einige Aspekte, die den Tourismus in dieser Region prägen:

Naturerlebnisse: Das Vogtland bietet eine vielfältige und malerische Landschaft, die ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Nordic Walking und Reiten bietet. Es gibt zahlreiche gut markierte Wander- und Radwege, die durch Wälder, entlang von Flüssen und durch idyllische Dörfer führen.

Wintersport: Insbesondere im Winter ist das Vogtland ein beliebtes Ziel für Wintersportler. Die Region verfügt über mehrere Skigebiete und Langlaufloipen, die Skifahrern, Snowboardern und Langläufern beste Bedingungen bieten.

Kulturelle Attraktionen: Neben seiner natürlichen Schönheit bietet das Vogtland auch eine reiche kulturelle Vielfalt. Historische Städte wie Plauen, Greiz und Klingenthal beeindrucken mit ihren gut erhaltenen Altstädten, Museen, Kirchen und Schlössern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Festivals und Konzerte, die das ganze Jahr über stattfinden und Besucher aus aller Welt anziehen.

Traditionelle Handwerkskunst: Das Vogtland ist bekannt für seine traditionelle Handwerkskunst, insbesondere im Bereich der Musikinstrumentenherstellung. Besucher haben die Möglichkeit, Werkstätten und Manufakturen zu besichtigen, in denen Geigen, Celli und andere Streichinstrumente von Hand gefertigt werden. Darüber hinaus können sie an Workshops teilnehmen und selbst ein Instrument herstellen oder die Kunst des Instrumentenbaus näher kennenlernen.

Wellness und Erholung: Zahlreiche Wellnesshotels und Kurorte im Vogtland bieten Entspannung und Erholung für Körper und Geist. Besucher können sich in Thermalbädern, Saunen und Wellnessanlagen verwöhnen lassen oder sich bei wohltuenden Wellnessanwendungen und Massagen entspannen.

Insgesamt bietet das Vogtland eine breite Palette an touristischen Attraktionen und Aktivitäten für jeden Geschmack und jedes Interesse. Von aktiven Outdoor-Aktivitäten über kulturelle Entdeckungen bis hin zu entspannender Wellness – die Region hat für jeden Besucher etwas zu bieten.

Freibadsaison im Jenaer Ostbad gestartet

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Jena. So langsam werden ja auch die Temperaturen wieder etwas sommerlicher… Passend dazu startet am Mittwoch, 15. Mai die Freibadsaison im Jenaer Ostbad. Pünktlich um 10 Uhr öffnen sich die Pforten für die Besucher.

Das Traditionsbad am Fuße des Jenzig verfügt u.a. über ein 50-Meter-Schwimmerbecken, einen großen Nichtschwimmerbereich mit Breitrutsche, ein Kinderplanschbecken, großzügige Liegewiesen und einen Kinderspielplatz.

Geöffnet ist im Mai täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Juni, Juli und August sind die Badegäste sogar von 9 bis 20 Uhr willkommen. Im September bis zum traditionellen Saisonschluss am 15. September ist dann wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Erweitertes Angebot: Frühschwimmen im Ostbad und im Schwimmparadies
Natürlich gibt es auch in dieser Saison wieder das beliebte Frühschwimmen im Ostbad: Dienstags und donnerstags ist das Freibad dafür bereits von 7 bis 9 Uhr geöffnet. Und wem das als morgendliches Schwimmangebot noch nicht ausreicht, dem sei ergänzend das Schwimmparadies Jena empfohlen: Dort geht in diesem Jahr das Frühschwimmen auch während der Freibadsaison weiter. Montags, mittwochs und freitags ist die Sportschwimmhalle in Lobeda-West dafür von 6:30 bis 8 Uhr geöffnet. Das Angebot pausiert nur während der Thüringer Sommerferien vom 20. Juni bis zum 1. August. Somit finden die Frühaufsteher unter den Wassersportlern nun an fünf Tagen der Woche ein entsprechendes Angebot.

Kioske in neuem Design und mit erweitertem Angebot 

Wer es eher gemütlich und lecker mag, der kann sich auf die neu gestalteten Kioske in den Jenaer Freibädern freuen. Die Imbisse im Ostbad und auch im Südbad wurden rundum modernisiert und laden nun mit einem neuen Design und einer erweiterten Speisekarte zum Schlemmen ein. Neben den sommerlichen Freibadklassikern Limo, Eis und Pommes erwarten die Gäste nun auch gesündere Alternativen, wie vegetarische Speisen, Salate und Fisch.

Neue Eintrittspreise
Ab dieser Saison gelten für die Jenaer Freibäder neue Eintrittspreise: Die Tageskarte für Erwachsene kostet 5 Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen 3,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen 2,50 Euro, Kinder bis vier Jahre baden kostenfrei. Sparen lässt sich mit dem Kauf von 10er-Karten, Familien- oder Saisonkarten. Detaillierte Informationen dazu gibt es hier. 

Südbad und Strandschleicher bereits seit dem 1. Mai geöffnet
Neben dem Ostbad lädt auch das zweite Jenaer Freibad zum Planschen und Schwimmen ein: Das Südbad im Jenaer Paradies ist seit dem 1. Mai bereits geöffnet. Es gelten die gleichen Öffnungszeiten und Eintrittspreise wie für das Ostbad. Das Südbad ist ein Naturbad mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, Kinderplanschbecken, großzügiger Liegewiese, FKK-Bereich und Kinderspielplatz. Zudem bietet dort die Strandbar „Strandschleicher“ Cocktails und Musik sowie die beliebten Beachvolleyball-Plätze.

Kommunalwahl in Halle: Online-Tool macht Entscheidung leichter

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Halle. Bei der Kommunalwahl am 9. Juni haben Hallenserinnen und Hallenser erstmals die Möglichkeit, sich bei ihrer Entscheidung von einer Online-Hilfe unterstützen zu lassen. Die Thesen dafür wurden von Politikwissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erarbeitet. Die Wahlhilfe funktioniert ähnlich wie der bekannte Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung und ist ab sofort erreichbar.

Zwölf Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber stellen sich am 9. Juni 2024 zur Wahl für den neuen halleschen Stadtrat. „Wer sich ein umfassendes Bild von den politischen Positionen machen und alle Wahlprogramme miteinander vergleichen will, muss viel Zeit investieren. Diese Zeit wird sich kaum jemand nehmen, obwohl das für eine fundierte Meinungsbildung natürlich wünschenswert wäre“, sagt Dr. Kerstin Völkl vom Institut für Politikwissenschaft der MLU.

Um den Bürgerinnen und Bürgern die Entscheidung zu erleichtern, erarbeitete Völkl gemeinsam mit ihrer Kollegin Stephanie Pravemann eine Online-Wahlhilfe. Sie funktioniert ähnlich wie der 2002 von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelte und zu Bundestags-, Landtags- und Europawahlen eingesetzte Wahl-O-Mat: Den Bürgerinnen und Bürgern werden 37 Thesen präsentiert, denen sie in fünf Abstufungen zustimmen oder nicht zustimmen können. Auch eine neutrale Position ist möglich. Darüber hinaus können sie angeben, ob sie einzelne Aussagen besonders wichtig finden. „Beim Ausfüllen helfen auch die Begründungen, die die Parteien zu ihren Positionen angeben konnten. Am Ende wird angezeigt, zu wieviel Prozent man mit den Parteien oder Wählergruppen übereinstimmt“, sagt Völkl.

Das Thesenspektrum umfasst zum einen allgemeine politische Aussagen, etwa zum Einfluss von EU-Regelungen auf den Handlungsspielraum von Kommunen, zur gendergerechten Sprache in offiziellen Dokumenten oder zur dauerhaften Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Zum anderen werden Statements mit konkretem lokalpolitischem Bezug präsentiert, bei denen es beispielsweise um Bernd Wiegand als Oberbürgermeister geht, um das traditionelle Feuerwerk zum Laternenfest oder um eine mögliche Umbenennung der Mohrenapotheke. „Diese lokalspezifischen Thesen zu identifizieren, war mit großem Aufwand verbunden: Wir haben dafür in lokalen und regionalen Medien recherchiert, Stadtratsprotokolle ausgewertet, konnten aber auch auf eine Bürgerumfrage zurückgreifen, die wir im vergangenen Wintersemester durchgeführt haben“, sagt Völkl.

Das Tool für die Kommunalwahl in Halle ist online verfügbar unter: https://app.voto.vote/halle

Die Wahlhilfe für Halle ist Teil eines größeren Projekts mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ganz Deutschland und der gemeinnützigen Organisation Voto, die das Tool entwickelt hat. In insgesamt 39 Städten, Gemeinden und Landkreisen in acht Bundesländern werden Kommunalwahlhilfen angeboten, allein über zehn davon in Sachsen-Anhalt: https://kommunalwahlkompass.de/

Werke von Horst Wagner im Erfurter Benary-Speicher

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Erfurt. Zuletzt waren seine Werke in der chinesischen Hauptstadt Peking zu sehen. Nun präsentiert der Erfurter Maler und Grafiker Horst Wagner seine Kunst im Druckereimuseum und Schaudepot im Benary-Speicher Erfurt. Ab dem 17. Mai 2024 wird dort die Ausstellung „Zwischen Realität und Romantik. Menschenbilder von Horst Wagner in Malerei und Grafik“ gezeigt.

In seinen Arbeiten hinterfragt Horst Wagner, welche Auswirkungen die gesellschaftlichen Veränderungen und neuen technischen Entwicklungen auf die Menschen der Gegenwart haben. Dabei geht es ihm auch um die Frage nach dem Sinn des menschlichen Strebens vor dem Hintergrund wachsender Klima- und Umweltprobleme. Wagner setzt viele seine Werke in Beziehung zur Malerei der Romantik – insbesondere zu den Werken Caspar David Friedrichs – und überträgt die Themen in die visuelle Sprache unserer Zeit. Dadurch werden Parallelen von den großen Veränderungen für die Menschheit zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu aktuellen globalen Veränderungen gezogen. Landschaften zeigen Verfall und verlassene Überreste industrieller Bauten, Menschen werden in ihrer Beziehung zur Umwelt gezeigt.

Die Ausstellung wird am 16. Mai 2024 um 18:30 Uhr eröffnet. Bis zum Ausstellungsende am 28. März 2025 werden Führungen und Gespräche mit Horst Wagner angeboten. Eine Besichtigung der Ausstellung in der Brühler Straße 37 ist nach Voranmeldung unter 0361 655-5621 oder per E-Mail an restaurierungswerkstaetten@erfurt.de möglich. Öffentliche Führungen werden im Rahmen von Veranstaltungen angeboten – zum Beispiel zur Langen Nacht der Museen am 24. Mai 2024 von 18:00 bis 23:00 Uhr. Zur Führung um 21:30 Uhr wird der Künstler selbst anwesend sein.

Größte thüringer Karrierebörse – JOBfinder – findet in der Messe Erfurt statt

JOBfinder – die größte Karrierebörse in Thüringen, findet am 25. Mai von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der Messe Erfurt (Halle 3) statt. Mit über 145 teilnehmenden Ausstellern warten zahlreiche Angebote für freie Jobs, Ausbildungs- und Studienplätze, Praktika und Weiterbildungsmöglichkeiten auf interessierte Besucher. JOBfinder bringt Bewer-berinnen und Bewerber aus verschiedenen Branchen mit renommierten Unternehmen zusammen, die auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften sind.

Die Messe bietet Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden die beste Gelegenheit, poten-zielle Karrierewege zu erkunden. JOBfinder bedient auch in diesem Jahr wieder alle wichtigen Themen rund um Beruf und Karriere. Egal, ob Sie am Anfang Ihrer Laufbahn stehen, nach einer neuen Herausforderung suchen oder sich beruflich weiterentwi-ckeln möchten: JOBfinder bietet zahlreiche Möglichkeiten, eine erfolgreiche Karriere zu starten. Wer also auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung ist, sich über spannende und zukunftsorientierte Ausbildungsberufe informieren möchte, als Pendler wieder in der Heimat arbeiten oder sich durch ein attraktives Fortbildungs-angebot beruflich weiterentwickeln möchte, sollte sich den 25. Mai unbedingt für ei-nen Besuch bei JOBfinder vormerken.

Professionelle Berater und Karriereexperten stehen den Besuchern zur Verfügung, um individuelle Beratungsgespräche zu führen und bei der Planung der persönlichen Karri-ereziele zu helfen. Die Veranstaltung bietet allen Besuchern die Möglichkeit, direkt mit den Personalern der Firmen ins Gespräch zu kommen. Wer seine Bewerbungsunterla-gen dabei hat, kann diese direkt bei den Personalverantwortlichen abgeben.

Um die Jobsuche vor Ort zu vereinfachen und die Besucher und Aussteller schneller zu-sammen zu bringen, gibt es ein neues Orientierungssystem.

Die Agentur für Arbeit Thüringen Mitte, die Industrie- und Handelskammer Erfurt und die Handwerkskammer Erfurt sind auch in diesem Jahr die Veranstalter von JOBfinder und setzten damit ein wichtiges Zeichen für den Thüringer Arbeitsmarkt.

Eine Übersicht aller Aussteller, den Hallenplan und alle wichtigen Informationen finden Sie unter www.jobfinder-messe.de. Der Eintritt ist frei.