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Die Wahl am 9. Juni – wie funktioniert die Briefwahl

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Eine Briefwahl ist ein Verfahren, das es Wählern ermöglicht, ihre Stimme abzugeben, ohne physisch an einem Wahllokal anwesend zu sein. Bei der Briefwahl erhalten die Wähler ihre Stimmzettel per Post und können diese dann ausfüllen und entweder per Post zurücksenden oder persönlich bei der Wahlbehörde abgeben.

Der Ablauf einer Briefwahl variiert je nach Land und Wahlgesetzgebung, aber im Allgemeinen umfasst er folgende Schritte:

  1. Antragstellung: Wähler müssen in der Regel einen Antrag auf Briefwahl stellen, entweder schriftlich oder online. In einigen Ländern wird die Briefwahl automatisch allen Wählern angeboten.
  2. Zusendung der Wahlunterlagen: Nachdem der Antrag genehmigt wurde, erhalten die Wähler ihre Wahlunterlagen per Post. Diese enthalten die Stimmzettel, Anweisungen zum Ausfüllen und Rücksenden sowie Umschläge für die Stimmzettel.
  3. Ausfüllen der Stimmzettel: Die Wähler füllen ihre Stimmzettel gemäß den Anweisungen aus und legen sie in die entsprechenden Umschläge.
  4. Rücksendung der Stimmzettel: Die Wähler senden ihre Stimmzettel entweder per Post zurück oder geben sie persönlich bei der Wahlbehörde ab. In einigen Ländern gibt es auch spezielle Wahlbriefkästen, in die die Stimmzettel eingeworfen werden können.
  5. Auswertung der Stimmzettel: Die eingegangenen Briefwahlunterlagen werden von der Wahlbehörde geprüft und gezählt. Die Ergebnisse der Briefwahl werden dann zusammen mit den Ergebnissen der regulären Wahllokale veröffentlicht.

Die Briefwahl bietet Wählern eine bequeme Möglichkeit, an Wahlen teilzunehmen, insbesondere wenn sie am Wahltag verhindert sind oder sich außerhalb ihres Wahlbezirks befinden. Sie wird oft auch als Maßnahme zur Förderung der Wahlbeteiligung eingesetzt.

weitere Informationen gibt es unter: https://www.plauen.de/Verwaltung-und-Stadtrat/Stadtinformationen/Wahlen/

Alles hat ein Ende – selbst die Marktwirtschaft | Lesung und Gespräch

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Magdeburg. Betriebsdirektoren waren die Macher der DDR-Wirtschaft. Dr. Wolfgang Beck war einer von ihnen. Im VEB Elektromotorenwerk Wernigerode war er zu seiner Zeit der jüngste Betriebsdirektor – und der letzte, bevor die Mauer fiel. In diesem Buch erzählt er von dem herausfordernden Arbeitsalltag in einem Großbetrieb, von den Aufgaben eines Betriebsdirektors, der schwierigen Wendezeit und der Umwandlung eines Volkeigenen Betriebes in eine GmbH. Beck erlebte das Ende der Planwirtschaft mit und ist überzeugt: Auch die real existierende Marktwirtschaft wird sich bald überlebt haben.

Rolf-Dietmar Schmidt, Herausgeber Wirtschaftsmagazin „aspekt“ im Gespräch mit Dr.-Ing. Wolfgang Beck, dem ehem. Betriebsdirektor des Elekromotorenwerkes in Wernigerode

Das Buch kaufen: https://thk-verlag.de/alle-produkte/thueringer-biographien/alles-hat-ein-ende-auch-die-marktwirtschaft

Experten fordern mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung von KI

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In Deutschland gibt es gute Ansätze für die Erforschung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) – doch an diese solide Ausgangslage muss unter anderem mit Investitionen und internationalen Kooperationen angeknüpft werden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Das wurde bei einer öffentlichen Anhörung zum Thema „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für Deutschlands Zukunft stärken“ des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwoch, 15. Mai 2024, deutlich. Grundlage der Anhörung war ein Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit gleichnamigem Titel.

weitere Informationen unter: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw20-pa-bildung-ki-1001996

3000 Nachwuchsfußballer messen sich beim „SaaleCup Jena“

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Jena. Zum zweiten Mal veranstaltet die Fußballabteilung des SV Schott in diesem Sommer wieder den „SaaleCup Jena“. Vom 14. bis zum 16. Juni werden Nachwuchsmannschaften aus ganz Deutschland und darüber hinaus nach Jena reisen, um sich im Sportzentrum Oberaue sportlich zu messen.

„Der großartige Erfolg des SaaleCup 2023 hat uns die Entscheidung leicht gemacht, das Turnier auch 2024 durchzuführen“, sagt Wolfgang Grüneberg-Lemke vom SV Schott Jena. Der Verein organisiert das Turnier in Kooperation mit der „Ballfreunde GmbH“.

Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche übernommen: „Ich freue mich sehr, dass Jena erneut Gastgeber für so viele begeisterte Sportlerinnen und Sportler sowie ihre Familien sein wird und wünsche allen Teilnehmenden maximale sportliche Erfolge.“

3000 Teilnehmer – aus allen Bundesländern und weit darüber hinaus

Der SaaleCup richtet sich an Fußballer der Jahrgänge 2018 bis 2009 – also der Mannschaften U7 bis U15. Die rund 3000 Teilnehmer werden von Freitagabend bis Sonntagnachmittag auf 13 Plätzen in der Oberaue die besten ihrer Altersklasse ermitteln. „Mit aktuell 140 Teams haben wir einen neuen Teilnahme-Rekord“, so Grüneberg-Lemke. Mannschaften aus fast allen Bundesländern seien dabei, das Team mit der weitesten Anreise kommt aus Südafrika. Auch alle zehn Nachwuchsmannschaften des SV SCHOTT – von U7 bis U15 – werden am Start sein. Für die Spielleitung des Turniers stehen dieses Jahr 26 Schiedsrichter aus dem „Fussballkreis Saale-Orla“ bereit. Für die ausgezeichnete Qualität aller Turnierplätze im Sportzentrum Oberaue sorgen die Platzwarte und Greenkeeper der KIJ.

Mini-EM: Jedes Team vertritt ein anderes Land

Passend zur anstehenden Europameisterschaft der „Großen“ steht der SaaleCup 2024 unter dem Motto „Mini-EM“. Jedes Team in jeder Altersklasse wird ein EM-Land vertreten und darf auch entsprechende Trikots mitbringen. Für die Fans am Spielfeldrand wird eine Fahne des jeweiligen Landes zur Verfügung gestellt.

Zeltplatz, Klassenräume, Hotels – großes Spektrum an Übernachtungsangeboten

„Für die Planung der Übernachtung und Verpflegung aller Gäste sind natürlich die Erfahrungen aus 2023 sehr hilfreich“, sagt Grüneberg-Lemke. So wird auch in diesem Jahr wieder der Werferplatz in der Oberaue zum Zeltplatz umfunktioniert, so dass hier bis zu 700 Gäste in ihren Zelten übernachten können. Als Extra-Service soll eine große Ladestation für alle mobilen Geräte zur Verfügung gestellt werden. Für etwa 600 Gäste stellen Schulen der Stadt Jena Klassenräume für Übernachtungen zur Verfügung, der Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena (KIJ) hat extra Sporthallen reserviert. „Herzlichen Dank an das Carl-Zeiss-Gymnasium, die GMS Wenigenjena sowie die UniverSaale für ihre tolle Unterstützung“, so Grüneberg-Lemke. Für weitere Teilnehmende seien alle verfügbaren Jugendherbergs- und Hotelplätze in Jena und Weimar reserviert. Die Mannschaften entscheiden im Vorfeld selbst, welche Übernachtungsvariante sie nutzen wollen.

1600 Portionen warme Mahlzeiten pro Tag

Um den Wunsch der meisten Teams nach Halbpension gerecht zu werden, kocht der  Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Jena am Freitag- und Samstagabend warme Menüs – rund 1600 Portionen pro Tag.  An drei Standorten werden die „Ballfreunde“ für etwa 1000 Gäste am Samstag und Sonntag Frühstück zubereitet.

Um das leibliche Wohl aller Gäste kümmern sich rund 60  ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des SV SCHOTT mit Bratwurst, kühlen Getränken, Kaffee, Kuchen, Crepes oder Smoothies. Für das große Kuchenbuffet wird von den Familien aller Nachwuchsmannschaften des SV SCHOTT selbst gebacken. Außerdem stehen für die Versorgung Lelek Jena, Roelofs Event sowie die Fleischerei Steffenhagen mit ihren speziellen Angeboten bereit. Neu dabei ist dieses Jahr der Eiswagen der Familie Büchner aus Stadtroda.

Bonus: Kostenfreier Eintritt in den Freibädern und Fotoshooting

Für alle Teilnehmenden übernimmt die Stadt Jena am Samstag den Eintritt ins Süd- und Ostbad. „Vor allem der Schleichersee als direkter Nachbar des Sportzentrums Oberaue wird dabei sicher Hauptanziehungspunkt zwischen oder nach den Turnierrunden sein“, sagt Grüneberg-Lemke.

Am Sonntag wird es ein kostenfreies Fotoshooting mit der Fotografin Kristin Döpel-Rabe geben. Jede Mannschaft oder auch einzelne Teilnehmer können sich dann vor einem speziell aufbereiteten Fußballtor professionell „blitzen“ lassen.

Highlight: Eröffnungsspiel der Fußball-EM

Am Freitagabend steht ein besonderer Höhepunkt für die Nachwuchssportler auf dem Programm: Auf dem Gelände der Oberaue werden verschiedene Lounges aufgebaut, in denen auf Leinwänden und Großbildschirmen das Eröffnungsspiel der Fußball-EM live verfolgt werden kann.

Hinweis zu Parkplätzen:

Der Parkplatz am Sportforum und der Parkplatz Roland-Ducke-Weg sind während des Turniers nur mit Parktickets „Teilnehmer“ nutzbar. Die Zufahrt zur Oberaue ist nur mit einem Parkticket „Organisation“ möglich.

Zur Bürgermeisterwahl 2024 in Waltershausen: Die Podiumsdiskussion

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Fünf Kandidaten stehen am 26. Mai 2024 zur Wahl für das Amt des Bürgermeisters in Waltershausen. Im Rathaussaal in Waltershausen stellten sich Steffen Fuchs (parteilos), Marco Wölk (SPD), Leon Graupner (parteilos), Bastian Möller (AfD) und Sven Wiesenthal (CDU) den Fragen von Maik Schulz (Oscar am Freitag-TV) und Tobias Leiser (Funke Medien Thüringen).
Oscar am Freitag-TV war natürlich mit der Kamera vor Ort und verfolgte die Diskussion der gemeinsamen Veranstaltung von Oscar am Freitag, Oscar am Freitag-TV, der Thüringer Allgemeine Gotha und der TLZ Gotha.

Gut informiert zur Oberbürgermeisterwahl in Gera 2024

Aufzeichnung der Gesprächsrunde mit den Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl 2024 in Gera.

RUDOLSTADT-FESTIVAL 2024: Dauerkarten und besondere Regelungen für Einheimische

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Bändchenumtausch, Passierscheine, Durchfahrtsgenehmigungen und mehr…

Rudolstadt. Auch zum diesjährigen Rudolstadt-Festival erhalten die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt ihre Dauerkarten online oder an den Vorverkaufsstellen in den Tourist- Informationen Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg, sowie in den KomBus-Service-Centern zum Vorzugspreis von 60,00 € bzw. 30,00 € (ermäßigt). Diese Karten gelten jedoch ausschließlich für Bewohner des Landkreises, welche zum Zeitpunkt des Rudolstadt-Festival hier über ihren Hauptwohnsitz verfügen. Besucher des Festivals, welche lediglich einen Nebenwohnsitz im Landkreis angemeldet haben, müssen Karten für „Auswärtige“ erwerben.

Bitte beachten: Es gibt keine Tageskarten. Innenstadtkarten können an der Kasse am Platz der OdF erworben werden.

Während Kinder bis zum vollendetem 6. Lebensjahr freien Zutritt haben, besteht für die Altersgruppe von 7 bis 16 Jahren die Möglichkeit, ermäßigte Karten zu erwerben.

Die Karten können am Donnerstag, 04.07.2024 von 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr, am Freitag, 05.07.2024, von 10.00Uhr bis 24.00 Uhr, am Samstag, 06.07.2024, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Sonntag, 07.07.2024, von 10.00Uhr bis 12.00 Uhr am Stand auf dem Platz der OdF in Bändchen eingetauscht werden. Wir bitten, die nicht berufstätige Bevölkerung, die Vormittagsstunden zum Umtausch zu nutzen.

Am Stand ist die Vorlage des Personalausweises bei Erwachsenen und bei Kindern ein Dokument mit Lichtbild undAdresse zwingend erforderlich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur bei einer Legitimation mit diesen Dokumenten ein Eintausch der Karten in Bändchen erfolgen kann. So ist beispielsweise der Eintrag von Kindernim Reisepass der Eltern nicht ausreichend. Sollte kein Lichtbildausweis vorhanden sein, besteht die Möglichkeit eine Meldebescheinigung ausstellen zu lassen. Diese wird ebenfalls akzeptiert.

Des Weiteren achten Sie später bitte darauf, dass eventuell zu eng angelegte Bändchen nur von den zuständigen Mitarbeitern am Bändcheneintauschstand aufgeschnitten und umgetauscht werden können.

Ein Antrag zum Ausstellen von Passierscheinen und Durchfahrtsgenehmigungen kann ab dem 01.06.2024 von der Homepage der Stadt Rudolstadt heruntergeladen werden. Den ausgefüllten Antrag können Sie vorab per Mail an oep@rudolstadt-festival.de senden. Die Ausgabe der Passierscheine erfolgt dann ab Montag, 24.06.2024, bis zum Freitag, 05.07.2024, im Bürgerservice im Rathaus Rudolstadt zu den Öffnungszeiten. Hier können auch Antragsformulare ausgefüllt werden. Bitte beachten Sie, dass außerhalb der Sperrzeiten keine Passierscheine für Anwohner oder dienstlich Beschäftigte notwendig sind. Anwohner benötigen keinen Passierschein. Hier genügt die Vorlage des Personalausweises. Die Anlieferung der Geschäfte sollte außerhalb der Sperrzeiten erfolgen, wie es auch jetzt schon vorgeschrieben ist. Dienstpläne sind dem Veranstalter auf Verlangen vorzulegen. Es werden in diesem Jahr verstärkt Kontrollen zur Notwendigkeit des Erhalts eines Passierscheines durchgeführt.

Die Gartenbesitzer der Gartensparten „Große Wiese“, „Am Pulverturm“ und „Krumme Wiese“ benötigen keinenPassierschein, wenn sie an der Absperrung „Kleiner Damm“ ihren gültigen Gartenausweis (Pacht 2024 muss bezahlt und vermerkt sein) vorweisen können. Das Parken auf dem ehemaligen Jahr-Sport-Platz ist für die Gartenbesitzer in diesem Jahr nur sehr eingeschränkt möglich. Firmen, die die Absperrung „Kleiner Damm“durchfahren wollen, benötigen einen Passierschein.

Alle genannten Maßnahmen dienen dazu, Missbrauch von Vergünstigungen zu verhindern, Vorzugspreise für die einheimische Bevölkerung auch zukünftig zu ermöglichen sowie die Sicherheit der Einwohner und Gäste zu gewährleisten.

Bitte beachten Sie: Die Mitarbeiter der Festival-Security regeln den Durch- bzw. Übergang an der Elisabethbrücke nach eigenem Ermessen, nach Einschätzung der Situation. Kinderwagen, Fahrräder, Bollerwagen etc. werden bei erhöhtem Besucheraufkommen über die „Neue Cumbacher Brücke“ umgeleitet. Es empfiehlt sich den Übergang mit genannten Transportmitteln gänzlich zu meiden.

Für Ihr Verständnis bedanken sich die Organisatoren im Voraus und wünschen viel Spaß beim Rudolstadt-Festival.

Sie haben die Wahl in Jena – OB Kandidat Denny Jankowski, AfD

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Jena. Der Oberbürgermeister wird alle sechs Jahre gewählt; der Wahltermin wird durch die Rechtsaufsichtsbehörde festgelegt. Der nächste Wahltermin ist der 26.05.2024. Sofern eine Stichwahl notwendig ist, findet diese vierzehn Tage später am 09.06.2024 statt.

Die Wahlvorschläge für die Wahl am 26.05.2024 wurden im Amtsblatt 18/24 der Stadt Jena (PDF) veröffentlicht. Einen Muster-Stimmzettel finden Sie unter Downloads.

Die Amtszeit des Oberbürgermeisters beginnt am Tag nach der Annahme der Wahl, jedoch nicht vor Ablauf der Amtszeit des vorhergehenden Bürgermeisters.

Das Stadtgebiet Jena bildet das Wahlgebiet. Der Oberbürgermeister wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Jeder Wähler hat eine Stimme.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält niemand diese Mehrheit, findet am zweiten Sonntag nach dem Wahltag eine Stichwahl unter den zwei Personen statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los darüber, wer in die Stichwahl kommt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den abgegebenen gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhalten hat.

Wahlberechtigung

Jeder Deutsche und Angehörige eines anderen EU-Staates, der am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat (Geburtstag 26.05.2008 und vorher) und seit mindestens drei Monaten in Jena seinen Hauptwohnsitz hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen wurde, darf wählen. Er oder sie wird von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen und erhält bis spätestens 05.05.2024 eine Wahlbenachrichtigung zugesandt.

Wählbarkeit

Wählbar für das Amt des Ortsteilbürgermeisters sind Wahlberechtigte, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben (Geburtstag 26.05.2006 und vorher) und mindestens seit sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz in Jena haben.

Wahlvorschläge

Wahlvorschläge können von Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerbern ab Bekanntmachung der Wahl (spätestens drei Monate vor Wahltermin) eingereicht werden.

Wahlbenachrichtigung

Wer in das Wählerverzeichnis eingetragen wurde, erhält Ende April, spätestens bis zum 05.05.2024 (21. Tag vor der Wahl) per Post eine amtliche Wahlbenachrichtigung. Die Wahlbenachrichtigung erfüllt zwei Funktionen:

Sie dient zusammen mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass als Nachweis der Wahlberechtigung, wenn Sie am Wahlsonntag in Ihren Wahlraum wählen gehen. Das Schreiben ist also mitzunehmen. Ihr Wahlraum ist im Wahlbenachrichtigungsschreiben genannt.

Falls Sie Ihren Wahlraum am Wahlsonntag nicht aufsuchen, können Sie mit den Daten aus dem Wahlbenachrichtigungsschreiben Briefwahl, vorzugsweise online(Link ist extern), beantragen.

Antragswege für Briefwahlunterlagen

  • ab dem 14.04.2024 (42. Tag vor der Wahl) können Briefwahlunterlagen beantragt werden
  • die Beantragung über die Online-Maske oder per formloser E-Mail muss spätestens am Mittwoch vor dem Wahltermin erfolgen, da die Unterlagen sonst vermutlich nicht mehr rechtzeitig bei Ihnen ankommen.
  • Empfohlener Antragsweg: Online-Beantragung der Briefwahlunterlagen(Link ist extern)
  • schriftlicher Antrag / persönliche Vorsprache / Bevollmächtigung: Auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsschreibens finden Sie ein Antragsformular für Briefwahlunterlagen. Dieses Formular nutzen Sie bitte, wenn Sie Ihre Briefwahlunterlagen per Post (rechtzeitig absenden!), per Fax oder durch persönliche Vorsprache beantragen wollen oder wenn Sie eine dritte Person beauftragen wollen, Ihre Briefwahlunterlagen abzuholen.
  • die persönliche Beantragung von Briefwahlunterlagen einschließlich der Option, sofort zu wählen, ist ab 06.05.2024 im Briefwahlbüro im Fachdienst Bürgerdienste, Engelplatz möglich.
  • Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Briefwahlunterlagen auch noch am Wahlsonntag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Wahlzentrale abgeholt werden. Dazu sprechen Sie bitte im Bürgerservice, Engelplatz, 07743 Jena vor.

Abendliches Chorkonzert zum Mitsingen in der Neuruppiner Klosterkirche

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NACHTKLANG: mit Teilnehmer:innen des Singworkshops „Singen in Neuruppin“ unter der Leitung von Angela Postweiler

Neuruppin. Nach dem großen Erfolg im Juni 2023 erklingt in der Neuruppiner Klosterkirche zum zweiten Mal ein vielfältiges Programm aus Werken von der Renaissance bis zur Moderne aus Skandinavien, Italien, England, Israel und Deutschland.

Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf stimmungsvoller Chormusik zum Thema Abend, Nacht und Traum mit Stücken von Komponisten wie Thomas Morley, William Byrd, Christian Lahusen und anderen. Der Chor ist auf 40 Sängerinnen und Sänger aus Berlin und Neuruppin angewachsen, die sich zum Singworkshop unter Leitung von Angela Postweiler zusammengefunden haben und mit ihrer Singfreude gern die Besucher:innen vor Ort anstecken möchten. Bei einigen leichten Chorsätzen und Kanons wird das Publikum wieder eingeladen kräftig mitzusingen und die herrliche Akustik der Klosterkirche mit Klang zu füllen.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und gehen an Ärzte ohne Grenzen.

Veranstaaltungshinweis:
Samstag, 15.6.2024, 19 Uhr

Klosterkirche St. Trinitatis Neuruppin

Eintritt frei.
Spenden für Ärzte ohne Grenzen sind willkommen.

In Jena entsteht ein „Probierladen“ – Ängste vor der digitalen Welt überwinden

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Jena. Wie kann ich online einen Termin beim Bürgerservice buchen, wie den Fahrplan der Straßenbahn einsehen und wie funktioniert es, wenn ich meiner Enkelin per Whatsapp Fotos vom Handy senden möchte? Für Fragen wie diese steht künftig Sandra Laue im „Probierladen“ bereit. Seit November bereitet sie mit vielen Partnern als Projektkoordinatorin die Eröffnung eines neuen Angebots der Volkshochschule Jena vor, seit Anfang Mai ist das dreiköpfige Team komplett. Digitale Grundbildung wollen sie anbieten für Menschen in Jena, die Berührungsängste haben oder aus anderen Gründen bisher nicht an Digitalisierungsprozessen teilhaben konnten.

Umfassende Beratung in Wohnzimmeratmosphäre

In ihrem Domizil am Engelplatz 14 erinnert kaum noch etwas an den ehemaligen Schuhladen. Die auffällig gestalteten Schaufenster machen neugierig, im Inneren empfängt ein großer Tresen die Gäste. Mehr Möbel und Technik sind auf dem Weg. Hier wird das Team voraussichtlich ab September täglich für Fragen zu digitalen Alltagsproblemen zur Verfügung stehen – ohne Anmeldung und Terminvergabe. Smartphones, Tablets und PCs werden zum Ausprobieren bereitstehen, in einer Küche können Tee und Kaffee zubereitet werden. Bei intensiverem Beratungsbedarf kann das Gespräch in einer gemütlichen Sitzecke mit Wohnzimmeratmosphäre weitergeführt werden. „Ziel ist es, vorhandene Ressourcen zu aktivieren, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und die Menschen digital zu stärken“, fasst Sandra Laue zusammen. „Und das Motto ist klar: Digitalisierung kann Spaß machen und den Alltag erleichtern.“ In einem weiteren Bereich des Ladens sollen künftig Kurse und Schulungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte stattfinden.

Finanziert über das Smart City Projekt Jena

Finanziert wird der „Probierladen“ komplett über das Smart City Projekt Jena. Dieses befasst sich seit September 2020 bis August 2027 in zahlreichen Teilprojekten mit digitalen Lösungen, die letztendlich alle die Lebensqualität der Menschen in Jena verbessern sollen. Ziel ist es, die smarten Rahmenbedingungen zu schaffen, die für eine weltoffene, nachhaltige, soziale und umweltbewusste Stadtentwicklung notwendig sind. Nachdem zunächst eine Strategie erarbeitet wurde, läuft seit Mai 2023 die Umsetzungsphase.

Der „Probierladen“ ist im Handlungsfeld „Bildung, Kultur, Soziales“ angesiedelt – als umfangreichstes Projekt in der Maßnahme „Lernräume der Zukunft“. Um ein stadtweites Netz an vielfältigen Angeboten für digitales Lernen zu schaffen, arbeiten die Verantwortlichen bei Smart City mit der Volkshochschule (vhs), der Ernst-Abbe-Bücherei mit ihren zwei Standorten, den Stadtteilbüros Lobeda und Winzerla, dem Bürgerservice, Kitas und Schulen sowie dem Bereich Tourismus der Stadt Jena zusammen.

Weiterer wichtiger Baustein für die innerstädtische Entwicklung

„Mit dem Smart City Projekt Jena möchten wir die Menschen bei der digitalen Transformation mitnehmen, indem wir digitale Kompetenzen fördern, Professionalisierung ermöglichen, Digitalisierung erlebbar machen sowie Teilhabe und Selbstbestimmung stärken. Der Probierladen ist ein weiterer Baustein für die innerstädtische Entwicklung und trägt dazu bei, dass Jena ein attraktiverer Wohn- und Lebensort für unsere Mitmenschen ist“, so der für Digitalisierung zuständige Dezernent Benjamin Koppe.

„Der Probierladen ist für uns ein analoger Ankerort der Digitalisierung und damit ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Neben dem Erwerb digitaler Grundkompetenzen, geht es uns vor allem darum, die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der digitalen Welt teilnehmen und mitgestalten zu lassen. Mit dem Probierladen wollen wir der digitalen Spaltung in unserer Gesellschaft entgegenwirken und Menschen zusammenbringen“, fügt Dorothea Prell, Smart City Beauftragte und Projektleiterin, hinzu.

Volkshochschule erweitert mit dem „Probierladen“ ihr Angebot

Das Team der Volkshochschule Jena hat bereits umfangreiche Erfahrungen darin gesammelt, unterschiedliche Zielgruppen im Umgang mit digitalen Endgeräten zu schulen. Seit vielen Jahren gibt es hier Angebote für kleine Gruppen, bei denen beispielsweise eigene Geräte mitgebracht und Probleme besprochen werden können. Diese Angebote der digitalen Grundbildung werden künftig im „Probierladen“ integriert. „Mit der Smart-City-Initiative werden viele wertvolle Projekte hin zur Digitalisierung des beruflichen und privaten Lebens umgesetzt werden“, sagt vhs-Leiterin Dr. Angela Anding. „Für uns als vhs stand dabei von Anfang an die Frage im Fokus: Wie werden diejenigen mitgenommen, denen der Zugang und das Wissen diesbezüglich, vielleicht auch bisher die Motivation fehlte, um auch weiterhin am kulturellen und sozialen Leben teilhaben zu können. Und so begreifen wir uns als Scharnier und Vermittlungsinstanz zwischen Digitalisierungsprozessen und individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Fragende Bürgerinnen und Bürger sollen sich wohlfühlen und das Gefühl haben, dass keine Frage lästig ist.“

Wichtiger Beitrag zu Barrierefreiheit und Teilhabe

Friedrun Vollmer sieht das Angebot zudem als wichtigen Beitrag, um Schranken abzubauen: „Als verantwortliche JenaKultur-Werkleiterin für Kulturentwicklung und Kulturelle Bildung freue ich mich besonders, dass wir uns mit dem ,vhs-Probierladen‘ innerhalb des SmartCity-Projektes auf den Weg machen, Digitalisierung von den Nutzenden her zu denken und niedrigschwellige Angebote zu unterbreiten. Vieles ist in unserer Gesellschaft nicht (mehr) nutzbar, wenn essentielle technische Kenntnisse fehlen, oder wird in der analogen Kommunikation nicht mehr berücksichtigt. Daher sehe ich den Probierladen auch als einen wichtigen Beitrag hin zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe, indem ganz einfach Zugänge für alle erleichtert werden.“

Kleinere Aktionen auf dem Weg zur Eröffnung

Bis zur offiziellen Eröffnung wird es kleinere Aktionen im Stadtgebiet und im Laden selbst geben. Alle Details sind ab Juni unter www.vhs-jena.de zu finden. Voraussichtlich ab Juni wird außerdem ein mobiler „Probierladen“ im Einsatz sein, der an stark genutzten Plätzen, bei Stadtteilfesten und anderen Aktionen hilfreiche und kreative Angebote rund um Alltagsfragen der Digitalisierung im Gepäck hat.

Im Hintergrund werden zurzeit die künftigen Angebote des „Probierladens“ im Detail geplant. Außerdem wird überlegt, wie ehrenamtliche Beraterinnen und Berater mit eingebunden werden können. „Wir setzen auf Kooperation und Zusammenarbeit mit bereits vorhandenen Angeboten und Anbietern in Jena“, so Koordinatorin Laue. Bis zur Eröffnung werden konkrete Öffnungszeiten feststehen, die bei Bedarf aber im Laufe der Zeit an das Verhalten der Gäste angepasst werden können.

Kontakt: Probierladen.vhs@jena.de

Bildbeschreibung:
Von links: Dorothea Prell, Smart City Beauftragte und Projektleiterin, vhs-Leiterin Dr. Angela Anding, Friedrun Vollmer, JenaKultur-Werkleiterin für Kulturentwicklung und Kulturelle Bildung, Stefanie Teichmann und Jan Wiescholek, beide Teilprojektleiter Handlungsfeld, Bildung, Kultur, Soziales, Sandra Laue, Projektkoordinatorin des „Probierladens“, Anna Geißler und Oliver Ephrosi, Medienpädagogen im „Probierladen“ und der für Digitalisierung zuständige Dezernent Benjamin Koppe.
Foto: Stadt Jena