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Die touristische Entwicklung des Schwarzatals im Herzen Thüringens

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Das Schwarzatal, gelegen im Herzen Thüringens, hat sich im Laufe der Jahre zu einer beliebten Tourismusregion entwickelt. Dieses malerische Tal, durchflossen von der Schwarza, bietet eine Vielzahl von Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten, die Besucher aus nah und fern anziehen.

Frühe Anfänge und historische Bedeutung
Die touristische Entwicklung des Schwarzatals begann bereits im 19. Jahrhundert. Durch die Eröffnung der Schwarzatalbahn im Jahr 1900 wurde die Region besser erreichbar, was den Tourismus förderte. Die Bahnlinie verband die Städte Rottenbach und Katzhütte und bot den Besuchern atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Natur.

Natur und Wanderwege
Das Schwarzatal ist bekannt für seine unberührte Natur und bietet zahlreiche Wander- und Radwege. Der Schwarzatal-Panoramaweg ist besonders beliebt und bietet spektakuläre Ausblicke auf die dichten Wälder und tiefen Schluchten. Naturliebhaber schätzen die vielfältige Flora und Fauna, darunter seltene Orchideenarten und eine reiche Vogelwelt.

Sehenswürdigkeiten und kulturelle Angebote
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Schwarzatal gehört die Burg Greifenstein bei Bad Blankenburg, die einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region bietet. Das Thüringer Kloßmuseum in Heubach und das Fröbelmuseum in Oberweißbach sind weitere kulturelle Highlights, die Besucher in die lokale Geschichte und Tradition eintauchen lassen.

Moderne touristische Infrastruktur
In den letzten Jahrzehnten wurde die touristische Infrastruktur des Schwarzatals stetig verbessert. Zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bieten komfortable Unterkünfte für jeden Geschmack. Gastronomiebetriebe in der Region verwöhnen die Gäste mit regionalen Spezialitäten wie dem berühmten Thüringer Klößen.

Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen
Neben Wandern und Radfahren bietet das Schwarzatal auch Möglichkeiten zum Klettern, Angeln und Bootfahren. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Schwarzataler Musikfestival und traditionelle Handwerksmärkte ziehen viele Besucher an und fördern das kulturelle Erbe der Region.

Gesundheits- und Wellnesstourismus
Das Schwarzatal hat sich auch zu einem Zentrum für Gesundheits- und Wellnesstourismus entwickelt. Die Heilbäder in Bad Blankenburg und die zahlreichen Kurorte bieten Erholungssuchenden vielfältige Wellness- und Gesundheitsangebote.

Zukunftsperspektiven
Die Region setzt weiterhin auf nachhaltigen Tourismus, um die natürliche Schönheit und kulturelle Vielfalt des Schwarzatals zu bewahren. Initiativen zur Förderung des sanften Tourismus und der Umwelterziehung spielen eine wichtige Rolle in der zukünftigen Entwicklung.

Fazit
Das Schwarzatal hat sich durch eine Mischung aus natürlicher Schönheit, kulturellem Reichtum und moderner touristischer Infrastruktur zu einem attraktiven Reiseziel entwickelt. Die Region bietet eine Fülle von Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, die Besucher das ganze Jahr über anziehen und begeistern.

Die Theater in Brandenburg arbeiten an Ihren Vorstellungen

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Brandenburg ist bekannt für seine reiche kulturelle Geschichte und vielfältige Theaterszene. Die Theaterlandschaft dieses Bundeslandes bietet ein breites Spektrum an Inszenierungen, von klassischen Stücken über moderne Aufführungen bis hin zu experimentellen Produktionen. Hier sind einige der wichtigsten Theater und kulturellen Highlights in Brandenburg:

Staatstheater Cottbus
Das Staatstheater Cottbus ist eines der bedeutendsten Theater in Brandenburg. Es bietet ein vielfältiges Programm aus Oper, Schauspiel, Ballett und Konzerten. Das historische Gebäude, ein Jugendstilbau, ist ein architektonisches Juwel und bietet eine beeindruckende Kulisse für die verschiedenen Aufführungen. Das Theater ist bekannt für seine erstklassigen Produktionen und zieht ein breites Publikum aus der gesamten Region an.

Brandenburger Theater
Das Brandenburger Theater in Brandenburg an der Havel ist ein weiteres wichtiges kulturelles Zentrum. Es bietet ein breites Spektrum an Aufführungen, darunter Theaterstücke, Musicals und Konzerte. Das Theater ist auch bekannt für seine Kinder- und Jugendtheaterproduktionen, die junge Menschen an die darstellenden Künste heranführen sollen.

Kleist Forum Frankfurt (Oder)
Das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) ist ein modernes Kulturzentrum, das nach dem berühmten Dichter Heinrich von Kleist benannt ist. Das Forum bietet eine breite Palette von Veranstaltungen, darunter Theater, Tanz, Musik und Literatur. Es ist ein wichtiger Treffpunkt für Künstler und Kulturliebhaber und trägt zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei.

Theater am Rand
Das Theater am Rand, gelegen in Zollbrücke an der Oder, ist ein einzigartiges Theaterprojekt in Brandenburg. Gegründet von den Schauspielern Thomas Rühmann und Tobias Morgenstern, bietet das Theater ein abwechslungsreiches Programm in einer idyllischen ländlichen Umgebung. Die Aufführungen finden in einem renovierten Fachwerkhaus statt und ziehen Besucher aus nah und fern an.

Theater des Lachens
In Frankfurt (Oder) befindet sich das Theater des Lachens, ein Puppentheater mit einem breit gefächerten Repertoire. Von traditionellen Märchen bis hin zu modernen Inszenierungen bietet das Theater des Lachens ein einzigartiges Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Neue Bühne Senftenberg
Die Neue Bühne Senftenberg ist ein modernes Theater mit einem vielfältigen Programm, das von klassischen Stücken über zeitgenössische Dramen bis hin zu musikalischen Produktionen reicht. Das Theater ist bekannt für seine innovativen Inszenierungen und engagiert sich stark in der lokalen Gemeinschaft.

Fazit
Die Theaterszene in Brandenburg ist reich und vielfältig. Sie bietet ein breites Spektrum an kulturellen Erlebnissen für alle Altersgruppen und Interessen. Von den großen, etablierten Theatern bis hin zu kleineren, experimentellen Bühnen – Brandenburgs Theaterlandschaft ist ein lebendiger und integraler Bestandteil des kulturellen Lebens im Bundesland. Ob Oper, Schauspiel oder Puppentheater – hier finden Kulturliebhaber sicherlich etwas, das ihren Interessen entspricht.

Die acht Nationalen Naturlandschaften Thüringens

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Thüringen, das grüne Herz Deutschlands, beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Naturlandschaften. Acht dieser Gebiete sind als Nationale Naturlandschaften klassifiziert, die durch ihre Schönheit, biologische Vielfalt und historische Bedeutung herausragen. Diese Naturlandschaften umfassen sowohl Nationalparks als auch Naturparks und Biosphärenreservate, die alle unter besonderem Schutz stehen.

1. Nationalpark Hainich
Der Nationalpark Hainich, gegründet im Jahr 1997, ist der größte zusammenhängende Laubwald in Deutschland. Er ist bekannt für seine Buchenwälder, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Hier kann man auf einem Baumwipfelpfad die Waldlandschaft aus einer einzigartigen Perspektive erleben. Der Hainich ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber und beherbergt eine reiche Tier- und Pflanzenwelt.

2. Nationalpark Thüringer Wald
Der Nationalpark Thüringer Wald erstreckt sich entlang des berühmten Rennsteigs, einem der ältesten und bekanntesten Wanderwege Deutschlands. Gegründet 1990, schützt der Park einen Teil des Thüringer Schiefergebirges mit seinen dichten Wäldern, klaren Bächen und artenreichen Wiesen. Der Park bietet zahlreiche Wanderwege, darunter der Rennsteig, der die Region durchquert.

3. Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald
Das Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald ist eine UNESCO-Biosphäre, die eine einzigartige Mischung aus natürlichen und kulturlandschaftlichen Elementen bietet. Es umfasst Hochmoore, Wälder und traditionelle Wiesenlandschaften. Das Reservat fördert nachhaltige Entwicklung und ist ein wichtiges Zentrum für Umweltbildung und Forschung.

4. Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, gegründet im Jahr 1990, umfasst eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, Flusstälern und Hügeln. Besondere Highlights sind die Werra-Auen und die historischen Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern. Der Park bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Naturbeobachtungen.

5. Naturpark Kyffhäuser
Der Naturpark Kyffhäuser ist bekannt für das Kyffhäuserdenkmal und die Barbarossahöhle. Die Region zeichnet sich durch ihre geologische Vielfalt und historischen Stätten aus. Wanderer und Geschichtsinteressierte finden hier zahlreiche spannende Routen und Sehenswürdigkeiten.

6. Naturpark Südharz
Der Naturpark Südharz erstreckt sich über die nördlichen Ausläufer des Harzes und bietet eine beeindruckende Karstlandschaft mit Höhlen, Gipsfelsen und alten Wäldern. Der Park ist ein Paradies für Geologen und Naturfreunde, die die seltene Flora und Fauna der Region erkunden möchten.

7. Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale
Der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale ist geprägt von tiefen Tälern, klaren Flüssen und schieferbedeckten Berghängen. Der Park bietet eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten, darunter Wandern, Radfahren und Wassersport auf den zahlreichen Talsperren.

8. Naturpark Saale-Unstrut-Triasland
Dieser Naturpark ist berühmt für seine Weinberge, historischen Städte und Flusslandschaften. Die Region ist reich an kulturellen und archäologischen Stätten und bietet viele Möglichkeiten für kulinarische Entdeckungen und Weintouren.

Fazit
Die acht Nationalen Naturlandschaften Thüringens bieten eine beeindruckende Vielfalt an natürlichen und kulturellen Schätzen. Sie sind wichtige Rückzugsorte für Flora und Fauna und bieten zugleich vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Besucher. Ob Wandern, Radfahren, Naturbeobachtungen oder kulturelle Erkundungen – Thüringens Naturlandschaften haben für jeden etwas zu bieten.

Das kleine Dorf Passee: Ein Kampf um Gerechtigkeit und Zukunft

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Das Dorf Passee in Mecklenburg-Vorpommern, mit seinen rund 200 Einwohnern, hat in den letzten 30 Jahren eine turbulente Geschichte erlebt. Seit dem Mauerfall 1989 kämpft die Gemeinde gegen zahlreiche Herausforderungen, einschließlich Gerichtsverfahren, Rückschlägen und falschen Versprechungen, die ihren Fortschritt behindern.

Nach der Wende erlebte Passee erste Konflikte mit dem Lübecker Immobilienmakler Christoph W., der 1992 versuchte, das Dorf zu räumen. Christoph W. hatte kurz nach der Wende große Teile des Dorfes, einschließlich des Gemeindehauses und des Konsum-Ladens, erworben. Diese Besitztümer waren ursprünglich durch die Bewohner in Eigenleistung während der DDR-Zeit erbaut worden. Der Streit zwischen den Dorfbewohnern und Christoph W. eskalierte und führte zu zahlreichen gerichtlichen Auseinandersetzungen, in denen die Grundsatzfragen des Eigentumsrechts geklärt werden mussten. Am Ende konnte die Gemeinde den Rechtsstreit gewinnen und sogar eine Gesetzesänderung erreichen, doch der Konflikt hinterließ tiefe Wunden zwischen den Bewohnern und prägte das kollektive Gedächtnis des Ortes nachhaltig.

Die Familie von Maik Schröder war eine der Betroffenen. Der ständige Rechtsstreit zwang sie schließlich, ihr Haus zu verlassen und in eine Nachbargemeinde zu ziehen. Ihr einstiges Zuhause brannte später ab, und das verlassene Grundstück blieb ungenutzt. Maik Schröder erinnert sich mit Wehmut an die Zeiten, als das Haus der zentrale Treffpunkt seiner Familie war. Nun plant er, in den nahegelegenen Wohnblock zu ziehen, um einen Blick auf das alte Grundstück seiner Eltern zu haben.

Ein Lichtblick für Passee war die Errichtung eines Haustierparks im Jahr 1994, der über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen realisiert wurde und schnell zu einem Besuchermagneten avancierte. Doch auch dieses Projekt scheiterte, als die Maßnahmen ausliefen und die Gemeinde einen Investor benötigte. Die Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik (GGP) versprach, den Park für therapeutische Zwecke zu nutzen, doch ihre eigentlichen Absichten waren eigennützig. Der Park vernachlässigte und die Tiere wurden verkauft. Die Gemeinde kämpfte erneut gerichtlich und gewann, aber der Park war verloren.

Bürgermeister Adolf Wittek gibt jedoch nicht auf und hat den Traum, den ehemaligen Tierpark touristisch zu nutzen. Vor vier Jahren verkaufte die Gemeinde die Flächen an einen Investor, der einen Naturerlebnispark errichten möchte. Doch inmitten des Gebiets steht noch ein Haus, das der GGP gehört und an den Leiter der Kommunalaufsicht, Yann-Christoph C., verkauft wurde. Dieser plant, dort zu wohnen, was rechtlich problematisch ist, da das Gebiet als touristisches Sondergebiet ausgewiesen ist. Wieder steht die Gemeinde vor einem Gerichtsstreit, diesmal gegen einen einflussreichen Beamten.

Bürgermeister Wittek zweifelt, ob er den ersten Spatenstich des Naturerlebnisparks noch erleben wird. Bei den Kommunalwahlen 2024 tritt er nicht mehr an, doch der Eindruck bleibt, dass Passee mehr als einmal unrecht widerfahren ist.

„Sushi in Suhl“: Ein Kulinarisches Abenteuer in der DDR

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Der Film „Sushi in Suhl“ ist eine deutsche Komödie aus dem Jahr 2012, die auf der wahren Geschichte von Rolf Anschütz basiert. Regie führte Carsten Fiebeler, das Drehbuch stammt von Rainer Schwochow. Der Film erzählt die außergewöhnliche Geschichte eines DDR-Kochs, der in den 1970er Jahren gegen alle Widerstände das erste japanische Restaurant in der DDR eröffnete.

Handlung
Die Handlung von „Sushi in Suhl“ spielt in der ostdeutschen Stadt Suhl in den 1970er Jahren. Der Protagonist, Rolf Anschütz, ist ein begeisterter Koch, der in einem kleinen Lokal arbeitet. Er träumt davon, die traditionelle japanische Küche in der DDR bekannt zu machen, was zu dieser Zeit ein äußerst ungewöhnliches Vorhaben ist. Mit viel Entschlossenheit und Leidenschaft beginnt er, seine Vision zu verwirklichen. Er lernt die Kunst der Sushi-Zubereitung und richtet sein Restaurant im japanischen Stil ein.

Trotz zahlreicher bürokratischer Hürden und anfänglicher Skepsis seiner Mitbürger entwickelt sich das Restaurant schnell zu einem Geheimtipp. Auch prominente Gäste aus der Politik und Kultur besuchen das Lokal, was dem Restaurant und Rolf Anschütz zu einer gewissen Berühmtheit verhilft. Der Film zeigt auf humorvolle Weise die Herausforderungen und Triumphe von Anschütz, während er versucht, seine Leidenschaft in einem sozialistischen Staat zu leben, der für solche Extravaganzen wenig Verständnis hat.

Hintergrund
Die Geschichte basiert auf dem wahren Leben von Rolf Anschütz, der tatsächlich das erste japanische Restaurant der DDR eröffnete. Anschütz‘ „Japan-Restaurant Suhl“ wurde schnell zu einem kulturellen Treffpunkt und zog zahlreiche Gäste an, darunter auch hochrangige Persönlichkeiten aus der DDR und dem Ausland. Sein Engagement für die japanische Küche brachte ihm Anerkennung, aber auch Schwierigkeiten mit den Behörden ein.

Besetzung
Uwe Steimle spielt die Hauptrolle des Rolf Anschütz.
Julia Richter als Ingrid Anschütz, Rolf’s Ehefrau.
Andreas Schmidt als Herbert, ein Freund und Unterstützer von Rolf.
Linh-Dan Pham als japanische Beraterin.

Rezeption
„Sushi in Suhl“ wurde sowohl von Kritikern als auch vom Publikum positiv aufgenommen. Der Film wird für seine warmherzige und humorvolle Darstellung einer ungewöhnlichen und inspirierenden Geschichte gelobt. Besonders hervorgehoben werden die schauspielerischen Leistungen und die authentische Darstellung der DDR-Zeit.

Der Film bietet nicht nur eine amüsante und bewegende Geschichte, sondern auch einen Einblick in die kulturellen und politischen Gegebenheiten der DDR in den 1970er Jahren. „Sushi in Suhl“ zeigt, wie eine ungewöhnliche Leidenschaft und Entschlossenheit Barrieren überwinden und Menschen verbinden können, selbst in einem restriktiven politischen System.

Fazit
„Sushi in Suhl“ ist ein bemerkenswerter Film, der die wahre Geschichte von Rolf Anschütz erzählt, einem Mann, der seinen Traum trotz aller Widrigkeiten verwirklichte. Der Film bietet eine Mischung aus Humor, Kultur und historischen Einblicken und ist eine inspirierende Geschichte über Mut, Leidenschaft und die Kraft der Visionen.

Positive Bilanz für Task Force Bahnstandort Cottbus

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Cottbus. Der Ausbau der Schiene für den Strukturwandel geht voran: Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Vorständin für Digitalisierung und Technik der Deutschen Bahn AG, Daniela Gerd Tom Markotten, zeigten sich nach knapp zweijähriger Zusammenarbeit sehr zufrieden mit den Ergebnissen der „Task Force Bahnstandort Cottbus“. Gleichzeitig sprach sich Woidke dafür aus, die enge Kooperation fortzusetzen und das Tempo beizubehalten: „Durch unsere gute Zusammenarbeit mit der Bahn in den vergangenen knapp zwei Jahren haben wir Tempo in die Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie den Bau rund um den Verkehrsknotenpunkt und das Bahnwerk Cottbus gebracht. Hier greifen alle Räder ineinander. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Es gibt noch viel zu tun.“ Die Task Force unter der Leitung von Woidke und Gerd tom Markotten wurde im November 2022 zur Begleitung des Baus des neuen ICE-Instandhaltungswerkes im Rahmen der Lausitzer Strukturstärkung sowie weiterer Schienenprojekte zwischen Berlin und Cottbus ins Leben gerufen. Die heutige 5. Sitzung war die letzte dieser Legislaturperiode.

Woidke: „Der Ausbau des Bahnknotenpunktes Cottbus spielt eine zentrale Rolle für die Entwicklung der Lausitz-Region auf ihrem Weg von der Braunkohleverstromung hin zu nachhaltigen und zukunftsfähigen Wirtschaftsstrukturen. Durch den Ausbau der Bahninfrastruktur wird die Region attraktiv für neue Unternehmen und Investoren, ebenso wie für dringend benötigte Fachkräfte. In den vergangenen zwei Jahren haben wir mithilfe der kurzen Kommunikations- und Entscheidungswege im Rahmen der Task Force den Strukturwandel in der Lausitz auf der Schiene deutlich beschleunigt. Der Ausbau des Schienenverkehrs auf dem Korridor Berlin – Cottbus – Görlitz hat mit der Erweiterung des wichtigen Verkehrsknotens Bahnhof Königs Wusterhausen bereits begonnen.Die Elektrifizierung der Strecke Cottbus – Görlitz ist angeschoben und mit der Einigung über die Baufinanzierung steht dem zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Lübbenau – Cottbus hoffentlich nichts mehr im Weg. Unser zentrales Leuchtturmprojekt, auf das wir mit Stolz blicken, ist das hochmoderne ICE-Bahnwerk Cottbus, das in Rekordgeschwindigkeit gebaut wird.

Die bereits geschaffenen und die zukünftigen Ausbildungs- und Industriearbeitsplätze in und rund um das neue Werk geben der Transformation in der Region einen erheblichen Anschub. Durch das Bahnwerk wird die gute Strukturentwicklung sichtbar und erlebbar. Das ist sehr wichtig.“

Gerd tom Markotten: „Die Entwicklung am Bahnstandort Cottbus ist eine herausragende Team-Leistung. Gemeinsam mit der DB haben Bund und Land, Städte und Landkreise, Unternehmen und die Menschen in der Lausitz die Weichen in Richtung Zukunft gestellt: Die Bahnstrecken in der Lausitz werden ausgebaut zu einem leistungsfähigen Korridor Berlin–Görlitz und weiter zu unseren polnischen Nachbarn. Mit den bereits laufenden und geplanten Baumaßnahmen ist Cottbus damit künftig optimal an das Fernverkehrsnetz sowie nach Sachsen und Polen angebunden. In Cottbus wächst Deutschlands modernstes Instandhaltungswerk für ICE-Züge. An der BTU Cottbus-Senftenberg stärken wir gemeinsam Forschung und Lehre in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Allein bei der DB entstehen bis 2026 rund 1.200 zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze. Davon profitieren alle: Die DB und die „Starke Schiene“ mit top-instandgehaltenen Loks und ICE-Zügen, Brandenburg mit zukunftsfesten Arbeitsplätzen sowie Cottbus und die Lausitz mit Grundlagen für weiteres wirtschaftliches Wachstum – nicht zuletzt für Unternehmen aus der Region, die am weiteren Wachstum unseres Werkes mitwirken. Die Task Force Bahnstandort Cottbus ist ein wesentlicher Treiber dieser bemerkenswerten Erfolgsgeschichte im Osten Deutschlands!“

Im Januar 2023 haben sich die Verkehrsministerien von Bund und Land sowie die DB InfraGO AG im Rahmen der Förderung des Strukturwandels in der Lausitz auf die Finanzierung der Erweiterung des Nordbereichs (Nordkopf) Bahnhof Königs Wusterhausen geeinigt. Dieser Bahnhof ist für den Personenverkehr und die Anbindung des Hafens Königs Wusterhausen an den Schienengüterverkehr ein wichtiger Verkehrsknoten der Region. Das Bauvorhaben setzte damit den Grundstein für den Ausbau auf dem Korridor Berlin – Cottbus – Görlitz (-Breslau). Der Bau verläuft planmäßig. Die Inbetriebnahme ist für 2026 vorgesehen.

Die Task Force hat sich zudem mit dem wichtigen Lausitzer Schieneninfrastrukturprojekt, dem Ausbau des Abschnittes zwischen Lübbenau – Cottbus, beschäftigt. Im Dezember 2023 konnte die Finanzierungsvereinbarung für die Realisierung des zweigleisigen Ausbaus unterzeichnet werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant. Es wird mit Kosten in Höhe von etwa 265 Millionen Euro gerechnet.

Um den Prozess für diese beiden bedeutenden Vorhaben zur besseren Verkehrsanbindung der Lausitz zu beschleunigen, ist das Land Brandenburg mit Planungsleistungen in Höhe von mehr als 12 Millionen Euro in Vorleistung gegangen.

Die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau des Abschnittes Cottbus – Görlitz, aber auch die Elektrifizierung der Strecke Cottbus – Forst stehen vor dem Planungsbeginn. Die dafür notwendige Zeichnung der 2. Änderungsvereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn wird in Kürze erwartet.

Das Bahnwerk Cottbus zur Instandhaltung der ICE-4-Flotte bildet mit den bereits eingestellten 450 Mitarbeitenden und Auszubildenden einen Leuchtturm im Strukturwandelprozess. Nachdem die Halle 2 in Rekordgeschwindigkeit gebaut und am 09. Januar 2024 zwei Jahre früher als geplant in Betrieb genommen werden konnte, werden weitere 750 Mitarbeitende und Auszubildende mit der Halle 1 folgen. Die Inbetriebnahme der Halle 1 ist für das Jahr 2026 geplant.

Der Personalaufbau erfolgt weiterhin auf Basis der eigenen Berufsausbildung der DB AG, der bundesweiten Akquise im DB-Konzern sowie der Übernahme von Beschäftigten der LEAG. Im Jahr 2022 hat die Deutsche Bahn bereits Auszubildende und Mitarbeitende der LEAG übernommen und in verschiedenen DB-Instandhaltungswerken qualifiziert, um sie auf die Arbeit im neuen Werk Cottbus vorzubereiten. Die Kooperation der DB AG mit der LEAG wird erfolgreich gelebt. Der gemeinsame Betrieb der Ausbildungsstätte Jänschwalde sowie die Übernahme durch die Deutsche Bahn im Jahr 2025 erfolgen verabredungsgemäß. Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit ein Umschulungsprogramm starten. Im Februar 2024 haben die DB AG und die BTU Cottbus-Senftenberg zudem einen Rahmenkooperationsvertrag zur „Fachkräfteentwicklung und Lehre sowie Forschung und Entwicklung“ unterzeichnet für einen starken Bahn- und Bildungsstandort Cottbus. Einen weiteren Schwerpunkt werden regionale Beschäftigungsmöglichkeiten für Studienaussteiger bilden. Hier arbeiten BTU, DB AG sowie IHK und HWK sehr eng zusammen.

Mannhagener Moor in Mecklenburg-Vorpommern wird endlich wieder nass

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Das Mannhagener Moor ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Mecklenburg-Vorpommerns. Es wurde bereits 1938 aufgrund seiner für den Nordosten einzigartigen Tagfalterfauna als Schutzgebiet ausgewiesen und 1984 erweitert.

Um die schützenswerte Flora und Fauna zu fördern – und gleichzeitig auch das Klima zu schützen, engagiert sich die Succow Stiftung seit 2011 auf dieser aus dem Nationalen Naturerbe übertragenen Fläche. Sie setzt sich ein für eine Wiederherstellung der naturnahen, moortypischen Wasserstände, die für den Erhalt der Schutzgüter wie auch die Verminderung von Klimagasen unerlässlich sind. In einer Pufferzone rund um das Moor sorgt die Stiftung  mit einer naturverträglichen Bewirtschaftung dafür, schädliche Stoffeinträge ins Schutzgebiet zu verringern.

Inmitten der Grundmoränenlandschaft Vorpommerns, die während der letzten Eiszeit entstand, liegt das Mannhagener Moor. Eisschollen, die von Gletschern getrennt und mit Boden bedeckt waren, schmolzen damals nur langsam ab und bildeten nasse Senken, sogenannte Toteissenken. Auf  den sich einstellenden Verlandungsmooren wuchsen nach und nach Regenmoore auf. In der Vergangenheit wurde das Moor auf vielfältige Weise genutzt. Durch Torfabbau, Beweidung und Mahd formte sich ein Mosaik aus Kultur- und Moorlandschaft mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

Noch 1830 war das gesamte Moor waldfrei, erst die Anlage mehrerer Entwässerungsgräben senkte den Wasserspiegel und führte zur Bewaldung des Gebietes. Die ursprünglich einheitliche Moorfläche besteht heute aus sechs voneinander isolierten Moorkörpern, die von intensiv genutzter Ackerlandschaft umgeben sind.

Auch dieses Moor muss nass! 

Durch den Bau eines tiefen Randgrabens im Jahr 1984 ist das Gebiet seither stark beeinträchtigt. Ein Moorwachstum kann aufgrund der gestörten hydrologischen Verhältnisse derzeit nur noch auf kleinen Schwingrasen-Flächen erfolgen. Die Grundwasserstände in den Moorwaldbereichen liegen im Sommer häufig bis zu 1 m unter Flur. Diese tiefen Wasserstände führen zu einer zunehmenden Zersetzung der oberen Torfschichten. Die Folgen sind einerseits sichtbar – die Vegetation wandelt sich, die natürlicherweise gehölzfreien Standorte besiedeln sich zunehmend mit Moorbirken und Kiefern. Andererseits sind sie zunächst unsichtbar –  durch die niedrigen, torfzehrenden Grundwasserstände emittiert das Moor klimawirksame Gase wie CO2.

Seit Jahren bemüht sich die Stiftung um die Revitalisierung des Mannhagener Moores. Nach einer Neuordnung der Eigentumsverhältnisse ist der Weg endlich geebnet, um zusammen mit den Naturschutzbehörden, der Landesforst und mit Unterstützung der Stiftung PlanBe nach rund 40 Jahren Entwässerung endlich wieder für naturnahe Wasserstände und damit ein vitales Moor zu sorgen.

Auf dem „Jakobsweg“ durch Sachsen-Anhalt

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Der Jakobsweg, ein Netzwerk historischer Pilgerwege, erstreckt sich auch durch das Bundesland Sachsen-Anhalt. Diese Wege, die nach Santiago de Compostela führen, sind von spiritueller, kultureller und landschaftlicher Bedeutung und bieten Pilgern sowie Wanderern eine besondere Reiseerfahrung.

Historische Bedeutung
Der Jakobsweg in Sachsen-Anhalt ist Teil des europäischen Pilgernetzwerks, das seit dem Mittelalter genutzt wird. Pilgerwege wie die Via Regia und die Frankenstraße durchqueren das Land und verbinden wichtige historische Städte und religiöse Stätten. Diese Wege waren einst wichtige Handelsrouten und trugen zur kulturellen Vernetzung Europas bei.

Route und Sehenswürdigkeiten
Die Pilgerwege in Sachsen-Anhalt führen durch abwechslungsreiche Landschaften und kulturell bedeutende Orte. Eine der Hauptstrecken verläuft von der Lutherstadt Wittenberg über die Domstadt Magdeburg bis nach Hettstedt.

Lutherstadt Wittenberg – Startpunkt vieler Pilger, bekannt für Martin Luther und die Reformation. Die Schlosskirche mit der Thesentür ist ein bedeutendes historisches Monument.

Dessau-Wörlitzer Gartenreich – Ein UNESCO-Weltkulturerbe, das eine harmonische Verbindung von Natur und Architektur zeigt.

Magdeburg – Die Landeshauptstadt mit dem imposanten Magdeburger Dom, einem der bedeutendsten gotischen Bauwerke Deutschlands.

Quedlinburg – Eine weitere UNESCO-Welterbestadt mit über 1.000 Fachwerkhäusern und einer beeindruckenden Stiftskirche.

Spirituelle und Kulturelle Erlebnisse
Der Jakobsweg bietet eine tiefgreifende spirituelle Erfahrung. Pilger und Wanderer können in alten Kirchen, Klöstern und Pilgerherbergen Rast machen und die spirituelle Atmosphäre genießen. Zahlreiche Kirchen entlang der Route, wie die St. Jakobskirche in Wittenberg oder die St. Stephanikirche in Aschersleben, laden zur Andacht und Meditation ein.

Natürliche Schönheit
Neben den kulturellen Höhepunkten bieten die Wege durch Sachsen-Anhalt auch malerische Naturerlebnisse. Wanderer durchqueren den Harz mit seinen dichten Wäldern und sanften Hügeln, die Elbauen mit ihren weiten Flusslandschaften und die Felder und Wiesen der Magdeburger Börde.

Praktische Hinweise
Der Jakobsweg in Sachsen-Anhalt ist gut markiert und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Übernachtungen, sei es in Hotels, Pensionen oder speziellen Pilgerherbergen. Der Weg ist sowohl für erfahrene Pilger als auch für Wanderanfänger geeignet. Karten und Informationen sind in Touristenzentren und online erhältlich, um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten.

Fazit
Der Jakobsweg in Sachsen-Anhalt verbindet historische Stätten, spirituelle Orte und atemberaubende Landschaften. Er bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Geschichte und Kultur des Landes zu erleben, während man auf den Spuren der mittelalterlichen Pilger wandelt. Für alle, die eine besondere Reise abseits der ausgetretenen Pfade suchen, ist der Jakobsweg in Sachsen-Anhalt eine lohnende Erfahrung.

Die Geschichte und der Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam

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Die Garnisonkirche in Potsdam, auch bekannt als die Potsdamer Garnisonkirche, ist ein bedeutendes historisches und architektonisches Wahrzeichen Deutschlands. Ursprünglich zwischen 1730 und 1735 erbaut, diente die Barockkirche als Militärkirche für die preußischen Garnisonstruppen und später als Ort für staatliche und militärische Zeremonien.

Geschichte und Bedeutung
Die Garnisonkirche wurde unter der Herrschaft von König Friedrich Wilhelm I., auch bekannt als der „Soldatenkönig“, errichtet. Der Bau war ein Symbol für die enge Verbindung zwischen dem preußischen Staat und dem Militär. Die Kirche wurde von dem Architekten Philipp Gerlach entworfen und beeindruckte mit ihrem 88 Meter hohen Turm, der die Silhouette Potsdams prägte.

Die Kirche erlangte besondere historische Bedeutung am 21. März 1933, als der sogenannte „Tag von Potsdam“ stattfand. An diesem Tag inszenierte die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) eine Propagandaveranstaltung, bei der sich Adolf Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg die Hand gaben, was symbolisch die Verbindung zwischen der alten monarchistischen Elite und dem neuen nationalsozialistischen Regime darstellte.

Zerstörung und Wiederaufbau
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Garnisonkirche bei einem britischen Luftangriff am 14. April 1945 schwer beschädigt. Die Ruine stand bis 1968, als sie von der Regierung der DDR gesprengt wurde, da sie als Symbol des preußischen Militarismus betrachtet wurde.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands gab es immer wieder Diskussionen und Bemühungen um den Wiederaufbau der Garnisonkirche. 2004 wurde die Stiftung Garnisonkirche Potsdam gegründet, um den Wiederaufbau voranzutreiben. 2017 begann der Wiederaufbau, der von Debatten über die historische und politische Bedeutung des Gebäudes begleitet wurde.

Potsdam
Die ursprüngliche Kirche war ein herausragendes Beispiel barocker Architektur mit einem prachtvollen Interieur, das reiche Verzierungen und einen prächtigen Altar beinhaltete. Der Wiederaufbau orientiert sich eng an den historischen Plänen und wird moderne Elemente integrieren, um eine vielseitige Nutzung zu ermöglichen.

Heute wird die Garnisonkirche nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Ort des Gedenkens, der Versöhnung und der kulturellen Begegnung verstanden. Sie soll ein Zentrum für friedliche und demokratische Auseinandersetzung mit der Geschichte sein und zur Versöhnung beitragen. Besonders wichtig ist die Auseinandersetzung mit der Rolle der Kirche während der NS-Zeit und der militärischen Traditionen Preußens.

Die Garnisonkirche in Potsdam bleibt somit ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird und zugleich kritisch hinterfragt wird. Der Wiederaufbau und die Nutzung des Gebäudes sind Teil eines fortlaufenden Prozesses, der sowohl die Vergangenheit ehrt als auch eine Brücke in die Zukunft schlägt.

Autoritäre Wende oder neue Stabilität? Thüringen vor dem Wahlherbst

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Der Sommer wird heiß, nicht zuletzt wegen des beginnenden Wahlkampfes um die Sitze im neuen Thüringer Landtag. Bleiben die Bürgerinnen und Bürger bei ihren Wahlabsichten, die sich in den Umfragen schon lange abzeichnen? Oder ist noch alles offen?
Viele schauen schon seit langem mit Sorge vor einem harten Rechtsruck oder der Unregierbarkeit Thüringens auf die kommende Wahl. Denn die Entwicklungen im Freistaat spiegeln die Erosion der liberalen Demokratie wider, die in vielen anderen westlichen Ländern zu beobachten ist. Ausgerechnet die älteste und eine der größten Demokratien der Welt wählt auch im Herbst. Kommen Donald Trump und die Rechtspopulisten zurück an die Macht? Welche Folgen hätte das für uns?

Podiumsgäste: Tim Haas, M.A. (Institut für Politikwissenschaft, FSU Jena), Prof. Dr. Torsten Oppelland (Institut für Politikwissenschaft, FSU Jena), Friedrich Zillessen (Co-Initiator des Thüringen-Projekts bei verfassungsblog.de)
Moderation: Gerlinde Sommer (Chefredakteurin der Thüringer Landeszeitung)
Veranstalter: Forschungsstelle Weimarer Republik an der FSU Jena, Landeszentrale für politische Bildung