Beitragsübersicht der Quelle

Das „Töpfchen-Ritual“ – Die Mechanisierung des Kinderkörpers

Ein Bild, das fast jeder mit der DDR-Krippe assoziiert, ist die Töpfchenbank: Eine Reihe von Kleinkindern, die synchron auf nebeneinanderstehenden Töpfen sitzen. Was auf...

Das ostdeutsche Dorf ist kein Problem – es ist eine Zumutung

Wer heute durch viele ostdeutsche Dörfer geht, sieht kein Elend. Man sieht sanierte Häuser, gepflasterte Einfahrten, zwei Autos vor der Tür. Man sieht Menschen...

Die „Wochenkinder“ – Eine Kindheit im Takt der Schichtarbeit

Wenn wir heute über die Krippenerziehung in der DDR sprechen, dominieren oft Bilder von vollen Spielzimmern und dem morgendlichen Abgeben vor der Arbeit. Doch...

Struktur und Wirkungsweise des Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR

Die Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik ist untrennbar mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verbunden. Gegründet im Jahr 1950, nur wenige Monate nach der...

Die Bedeutung des Westpakets für Alltag und Konsumkultur in der DDR

In der kollektiven Erinnerung vieler Menschen, die in der Deutschen Demokratischen Republik aufgewachsen sind, spielt das olfaktorische Gedächtnis eine zentrale Rolle. Es existiert eine...

Jugendkulturen der 80er Jahre: Konfliktlinien im geteilten Deutschland

Die 1980er Jahre in Deutschland waren unter der oft zitierten bunten Pop-Oberfläche von intensiven gesellschaftlichen Spannungen geprägt. In beiden deutschen Staaten markierten Jugendkulturen Frontlinien,...

Systemlücken in der Planwirtschaft: Die Trabant-Diebstähle im VEB Sachsenring

In den 1980er Jahren bildete der VEB Sachsenring in Zwickau das Zentrum der ostdeutschen Automobilindustrie. Während die Wartezeiten auf einen neuen Trabant für die...

Spätfolgen der DDR-Krippenerziehung für heutige Beziehungen

Die Deutsche Demokratische Republik definierte sich stark über ihre sozialpolitischen Errungenschaften, wobei die flächendeckende Kinderbetreuung als eines der zentralen Aushängeschilder galt. Sie ermöglichte Frauen...

Ossifikation statt Einheit – Warum der Osten anders bleibt (und bleiben muss)

Es gibt diese Erinnerung an die neunziger Jahre, an eine fast physikalische Gewissheit, die damals in den Fernsehnachrichten und Sonntagsreden mitschwang. Die Landkarte, so...

Warum wir 35 Jahre später immer noch aneinander vorbeireden

Wenn ich in die Kommentarspalten meiner Beiträge in Facebook blicke, wobei es um das Erbe der DDR und die Wendezeit geht, betrete ich keinen...

Die Debatte zwischen General Engelhardt und Hans Modrow

In der historischen Betrachtung der friedlichen Revolution und des Übergangs in der DDR markiert der 15. Januar 1990 einen entscheidenden Moment. An diesem Tag...

Dokumentarfilm verknüpft DDR-Unrecht mit moderner US-Überwachung

Im Zentrum des Dokumentarfilms „Spione unter uns“ steht eine Biografie, die exemplarisch für die Zerrissenheit vieler ostdeutscher Lebensläufe ist. Peter Keup, ein ehemaliger Turniertänzer,...

Der lange Schatten des Umbruchs in der ostdeutschen Seele

Die Aufarbeitung der deutschen Wiedervereinigung konzentriert sich häufig auf wirtschaftliche Daten, Treuhand-Bilanzen oder infrastrukturelle Angleichungen. Eine tiefere Ebene, die seelische Verfassung der ostdeutschen Gesellschaft,...

Die Transformationslast der ostdeutschen Jahrgänge 1950 bis 1965

In der öffentlichen Erinnerungskultur an die Wiedervereinigung dominieren oft zwei Narrative. Da ist zum einen das Bild der jungen „Wendegewinner“, die die neuen Freiheiten...

Spione unter uns: Eine analytische Begegnung mit der Stasi-Vergangenheit

Der Dokumentarfilm "Spione unter uns", der Ende Januar 2026 seine Deutschlandpremiere feierte, stellt einen bemerkenswerten Beitrag zur filmischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte dar. Die Regisseure...