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Der Lausitzer Musiksommer – Dimensionen der Musik an interessanten Orte

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Bautzen. Der Lausitzer Musiksommer feiert 2024 sein 30-jährige Bestehen und das ist ein Grund, die Musik und die Landschaft, der das Musikfest gewidmet ist, zu feiern. Konzerte in großer und kleiner Form mit opulent ausholenden, klein pointierten, unterhaltsamen, nachdenklich machenden und erschütternden Werken. Kurz, es sind alle Dimensionen der Musik, die in traditioneller, experimenteller und geradezu elementarer Form im Jubiläum zur Aufführung kommen. Und es sind eine Reihe bedeutender und interessanter Orte in der Oberlausitz, die Gastgeber des Musikfestes in seinem 30. Jahr sind.

»Dimensionen / Rozměr« – 2. bis 18. August 2024

Mit 12 Veranstaltungen in 7 Orten wird der Lausitzer Musiksommer im August 2024 zu erleben sein. Auch hierbei klingen Jubiläen an. Gemeinsam mit dem Lausitzer Musiksommer feiert das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha das 30-jährige Bestehen. Seit 100 Jahren erfrischt die Pichobaude Gäste auf dem Großen Picho und der Musiksommer lädt zur Feier dessen ein, auch um hierbei ein Zusammenspiel mit Tautewalde zu verwirklichen, wo 650 Jahre Ersterwähnung gefeiert werden! Künstlerische und kulturelle Besonderheiten in Bautzen, Neschwitz, Crostau und Görlitz werden ebenso musikalisch betont, wie das Naturerlebnis in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, die Geologie in Kamenz und der Wald im Lausitzer Bergland zu erleben sind. Nehmen Sie das abwechslungsreiche Programm mit seiner musikalischen Breite wahr und erleben Sie die Lausitz in der Vielfalt ihrer Reize.

Mit seinen 30 Jahren hat der Lausitzer Musiksommer schon eine Tradition geprägt; mit über 260 Veranstaltungen in 40 Orte mit über 60 Spielstätten in der Lausitz in Tschechien und Polen war er präsent. Zwölf Auftragskompositionen wurden geschaffen und uraufgeführt. Eine Reihe wissenschaftlicher Vorträge, Führung und Publikationen wurden verwirklicht. So wie sich der Klang in der Musik über die Zeit entwickelt, klingt im Jubiläum schon eine neue Zeit für den Lausitzer Musiksommer an. Bleiben Sie auch in Zukunft der Musik treu und dem Lausitzer Musiksommer gewogen.

 

Das Biosphärenreservat Rhön ist das Land der offenen Fernen

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Das Biosphärenreservat Rhön ist ein großes, grenzüberschreitendes Schutzgebiet in Deutschland, das sich über die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen erstreckt. Es gehört zu den UNESCO-Biosphärenreservaten und wurde 1991 von der UNESCO anerkannt. Ziel des Biosphärenreservats ist es, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und das harmonische Zusammenleben von Mensch und Natur zu ermöglichen.

Geographie und Landschaft
Die Rhön, auch bekannt als das „Land der offenen Fernen“, ist ein Mittelgebirge, das sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft auszeichnet. Es umfasst ausgedehnte Hochflächen, sanfte Hügel, steile Basaltkuppen, tiefe Täler und malerische Flusstäler. Die höchste Erhebung ist die Wasserkuppe in Hessen, die mit 950 Metern auch den höchsten Punkt des gesamten Biosphärenreservats markiert.

Flora und Fauna
Das Biosphärenreservat Rhön ist bekannt für seine große Artenvielfalt. Die Landschaften des Gebiets beherbergen zahlreiche seltene und bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Besonders charakteristisch sind die artenreichen Bergwiesen, die durch traditionelle, extensive Bewirtschaftung entstanden sind und eine Vielzahl von Pflanzenarten, wie Orchideen und Arnika, beherbergen. Wälder, Feuchtgebiete und Moore ergänzen die Vielfalt der Lebensräume.

Kulturlandschaft und Siedlungen
Die Rhön ist nicht nur ein Naturparadies, sondern auch eine Kulturlandschaft, die durch jahrhundertelange landwirtschaftliche Nutzung geprägt ist. Die Region ist bekannt für ihre idyllischen Dörfer, historischen Fachwerkhäuser und traditionellen Bauernhöfe. Landwirtschaft, insbesondere Weidewirtschaft und Obstbau, spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in der Region.

Nachhaltige Entwicklung und Schutz
Ein zentrales Ziel des Biosphärenreservats Rhön ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Dies umfasst die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, die Förderung umweltfreundlicher Landwirtschaft und die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus. Bildungs- und Forschungsprojekte sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Arbeit im Biosphärenreservat. Diese Initiativen sollen das Bewusstsein für den Wert der Natur und die Bedeutung nachhaltigen Handelns stärken.

Tourismus und Erholung
Das Biosphärenreservat Rhön ist ein beliebtes Ziel für Naturfreunde und Erholungssuchende. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Reiten und Wintersport. Beliebte Wanderwege wie der Hochrhöner führen durch beeindruckende Landschaften und bieten spektakuläre Ausblicke. Informationszentren, wie das „Haus der Schwarzen Berge“ oder das „Biosphärenzentrum Rhön“ in Thüringen, bieten Besuchern umfangreiche Informationen über die Natur und Kultur der Region.

Zusammenfassung
Das Biosphärenreservat Rhön ist ein herausragendes Beispiel für das Zusammenwirken von Mensch und Natur in einer Kulturlandschaft. Es vereint Naturschutz, nachhaltige Entwicklung und Erholung auf harmonische Weise und bietet sowohl Bewohnern als auch Besuchern die Möglichkeit, die einzigartige Schönheit und Vielfalt dieser Region zu erleben und zu bewahren.

Millionenschaden durch IBAN-Betrug bei Bestellung des Deutschlandtickets bei der DVB

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Dresden. Bei nahezu allen Verkehrsunternehmen in Deutschland hat es im Zusammenhang mit der Bestellung von Deutschlandtickets Fälle von IBAN-Betrug gegeben, auch bei uns, der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB). So wurden bei der Bestellung von Deutschlandtickets falsche oder gestohlene Kontodaten angegeben. Die Abbuchung schlägt dann entweder fehl oder belastet ein Konto, dessen Inhaber die Bestellung gar nicht ausgelöst hat.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe sind von etwa 15.000 Rückbuchungen betroffen, was einen wirtschaftlichen Schaden von rund 1,4 Millionen Euro bedeutet. Das ganze Ausmaß der gestohlenen Kontodaten ist schwer abzuschätzen, weil die Opfer den Betrug zunächst bemerken und dann das falsch abgebuchte Geld zurückfordern müssen.

Bitte überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge!

Die Betrügereien mit dem Deutschlandticket betreffen Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland, es könnte jeden getroffen haben. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Kontoauszüge auf unerklärliche Abbuchungen eines Deutschlandtickets durch die DVB AG zu prüfen und sich gegebenenfalls zu melden:

Telefon: 0351 857-1011
E-Mail: service@dvbag.de

Was die Dresdner Verkehrsbetriebe gegen die Betrugsmasche tun

Für einen unbürokratischen Zugang zum vergünstigen ÖPNV-Ticket wurde bei dessen Einführung auf langwierige Bonitätsprüfungen und Schufa-Auskünfte verzichtet. Diesen Umstand haben sich die Täter zunutze gemacht und Tickets mit gestohlenen SEPA-Daten gekauft. Nachdem es sich zunächst nur um Einzelfälle handelte, häufte sich zuletzt diese Betrugsmasche.

Um dem Missbrauch entgegenzuwirken, haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern Gegenmaßnahmen ergriffen und die Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Sicherheit und Integrität des Deutschlandtickets für alle ehrlichen Kunden zu gewährleisten. Daher kann das Deutschlandticket derzeit nur als Chipkarte bestellt werden, bis weitere Sicherheitsmaßnahmen greifen.

Weitere Details zu den eingeleiteten Schritten werden derzeit nicht veröffentlicht. Das würde die Effektivität der Sicherheitsvorkehrungen und die Arbeit der Ermittlungsbehörden beeinträchtigen.

Rhöner Hexenpfad als Deutschlands schönster Wanderweg nominiert – JETZT ABSTIMMEN!

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Traumhafte Aussichten, unberührte Landschaft und jede Menge zu entdecken: Der Naturerlebnispfad „Hexenpfad“ zählt als zertifizierter Wanderweg zweifelsohne zu den vielseitigsten Wanderrouten der Thüringischen Rhön. 2024 hat der familienfreundliche Rundweg nun beste Chancen, Deutschlands schönster Wanderweg zu werden. Eine Expertenjury wählte den Pfad in der Kategorie „Tagestouren“ unter die Top 15 der gesamten Bundesrepublik.

Der Hexenpfad beginnt am Schullandheim Fischbach/Kaltennordheim und verbindet die vulkanisch geformten Berge Kolben und Umpfen. Wer den Hexenpfad läuft, wird mehr zum Namensgeber erfahren – dem Tagfalter Chazara briseis, genannt Berghexe. Auf einer Strecke von rund 5,8 Kilometern vereint der Rundweg faszinierende Landschaften und malerische Aussichten in unberührter Natur mit Spiel und Spaß sowie erlebnis- und lehrreichen Begegnungen mit der Pflanzen- und Tierwelt im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Verschiedene Stationen mit Informationstafeln sind spielerisch angelegt. Auch können Kinder zum Beispiel an einer Kletterstation oder einem Wasserspielplatz spielen und toben. Ein idyllischer Rastplatz unter alten Linden lädt zu einem Päuschen ein.

Highlights: Aussichtspunkte mit Hexenfigur sowie kleinen und großen Rätsel- und Infotafeln | Butzen (Baumhäuser mit Himmelsblick) | uralter Buchenwald | kleiner Wasserfall | Streuobstwiese | Kletterstation | Schullandheim mit Naturspielplatz und Lamas & Alpakas

JETZT ABSTIMMEN

Die endgültige Entscheidung, welcher Weg den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg 2024“ erhält, trifft das Wanderpublikum. Die Abstimmung erfolgt online unter dem Link www.wandermagazin.de/wahlstudio und ist noch bis zum 30. Juni 2024 geöffnet.

Weitere Infos zum Rhöner Hexenpfad sind zu finden unter: https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/wissen/lehr-und-naturpfade/hexenpfad-bei-fischbach

Die Thüringische Rhön ist eine landschaftlich reizvolle Region im Westen Thüringens, die Teil des größeren Mittelgebirges Rhön ist, das sich über die Bundesländer Thüringen, Hessen und Bayern erstreckt. Die Thüringische Rhön ist bekannt für ihre sanften Hügel, ausgedehnten Wälder, artenreichen Wiesen und idyllischen Dörfer. Sie ist ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und Erholungssuchende.

Windpark Rieps als Pilotprojekt der Mecklenburg-Vorpommern Energie eröffnet

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Schwerin/Rieps. Im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft und Politik ist der Windpark Rieps im Landkreis Nordwestmecklenburg eröffnet worden. Er ist zugleich das Pilotprojekt der Mecklenburg-Vorpommern Energie (mve), die damit ihren Markteintritt vollzogen hat. Der Windpark besteht aus sechs Nordex-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 34,2 Megawatt.

Die mve ist ein Gemeinschaftsunternehmen der mea Energieagentur GmbH, einer Tochtergesellschaft der WEMAG, und der Energieverbund Nord. Die Energieverbund Nord ermöglicht beteiligten Gemeinden eine wirtschaftliche Teilhabe an lokalen Energieinfrastrukturprojekten.

Die mve ist als unabhängiger Stromerzeuger, ein sogenannter Independent Power Producer, ins Leben gerufen worden. Sie unterstützt Gemeinden, erneuerbare Energieprojekte zu entwickeln und langfristig daran zu partizipieren. Zudem stellt sie eine Möglichkeit für Gemeinden dar, über den Energieverbund Nord als Eigentümer die Energiewende mitzubestimmen sowie Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende zu beteiligen.

„Die Bürger- und Gemeindebeteiligung hat das Ziel, die hier lebenden Menschen in die Energiewende einzubinden und sie an der klimafreundlich erzeugten Energie auch wirtschaftlich partizipieren zu lassen. Das schafft bei der Bevölkerung mehr Akzeptanz für die erneuerbaren Energien. Die große Resonanz auf das vorgelegte Sparprodukt hat gezeigt, dass Einwohnerinnen und Einwohner bereit sind, vor der Haustür in die Energiewende zu investieren“, sagte WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart. Die zwischen der mea und der Energieverbund Nord entwickelte Kooperationslösung zeige, dass die Wachstumsstrategie der WEMAG auch weiterhin im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und Gemeinden auf einem guten Weg sei und das Land Mecklenburg-Vorpommern mit großen Schritten den Ausbauzielen im Bereich der Erzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien entgegengehen könne.

„Die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern kann nur gelingen, wenn es eine breite Akzeptanz für diesen Weg gibt. Deshalb gibt es das Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern. Ziel des Gesetzes ist die Steigerung von Akzeptanz für den Ausbau der Windenergie, indem diejenigen, die im näheren Umfeld zu Windenergieanlagen wohnen, am Betrieb mittelbar oder direkt finanziell beteiligt werden. So wird Wertschöpfung vor Ort generiert. Ein nächster wichtiger Schritt ist die Novellierung des Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetzes, an der wir derzeit arbeiten. Die umliegenden Gemeinden mit ihren Bürgerinnen und Bürgern sollen von den Windkraftanlagen und nach der Novellierung auch von Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen profitieren. Weiterhin wollen wir Verfahren für alle Beteiligten einfacher und weniger aufwendig gestalten. Ein gelungenes Beispiel ist der Windpark Rieps, an dem sich mehrere Gemeinden gesellschaftsrechtlich beteiligen. In Mecklenburg-Vorpommern verankerte Energieunternehmen haben gemeinsam diesen Windpark realisiert, an dem die Gemeinden und die Bürgerinnen und Bürger finanziell partizipieren. So wird die Energiewende vorangetrieben. Zudem müssen bei der erforderlichen Reform der Netzentgelte im Ergebnis bezahlbare Preise der Stromkosten für Bürgerinnen und Bürger das zentrale Ziel sein. Dafür setzen wir uns weiterhin auf Bundesebene ein“, sagte Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern.

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist komplex, bringt jedoch – wenn von Anfang an richtig umgesetzt – Chancen und Vorteile für Gemeinden und Bürger als Beteiligte. Durch die Mecklenburg-Vorpommern Energie können Ressourcen der kommunalen Akteure WEMAG und Energieverbund Nord gebündelt und den regionalen Kommunen und Stadtwerken innovative, maßgeschneiderte Lösungen rund um die Energieerzeugung und wirtschaftlichen Teilhabe angeboten werden. Dieses Modell der Kommunal- und Bürgerbeteiligung und der regionalen Verankerung ist ein Vorzeigebeispiel für die dezentrale Energieversorgung der Zukunft“, so Dr. Roland Ilper, Geschäftsführer der Energieverbund Nord und der mve. Sein Engagement und seine Vision zeigen, dass eine konsequente Umsetzung von erneuerbaren Energien nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die Region stärken kann.

„Über die Mecklenburg-Vorpommern Energie soll künftig grüner Strom in der Region und für die Region produziert werden“, ergänzte Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der mea und der mve. „Die Windkraftanlagen werden eine beachtliche Menge an sauberem Strom produzieren. Das trägt nicht nur zur Verbesserung der Klimabilanz bei, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze und fördert die Wirtschaft in der Region“, so Hinrichs.

Die mea hat das Pilotprojekt bereits im Sinne des Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetzes strukturiert, errichtet und bringt es in die mve mit ein. Die mve wird den Windpark über den Lebenszyklus halten und die Betriebsführung sicherstellen. Bei der Kooperation kann auf die Ressourcenteilung und Bündelung der Kompetenzen gebaut werden, da sich die Zusammenarbeit der handelnden Akteure beim Investitions- und Projektprogramm Balder, mit rund 200 Megawatt installierter Photovoltaik-Leistung, erfolgreich bewährt hat.

Über die WEMAG

Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Öko-Energieversorger mit regionalen Wurzeln und Stromnetzbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern sowie Teilen Brandenburgs und Niedersachsens. Zusammen mit der WEMAG Netz GmbH ist sie für ca. 15.000 Kilometer Stromleitungen verantwortlich, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung.

Das Energieunternehmen liefert seinen Privat- und Gewerbekunden neben Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen auch die Planung und den Bau von Photovoltaik- und Speicheranlagen, Elektromobilität, Internet, Telefon sowie Digital- und HD-Fernsehen aus einer Hand.

Die 1997 gegründete Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM betreibt in Westmecklenburg ein umfangreiches Telekommunikationsnetz und baut mit Partnern Glasfasernetze für Privat- und Geschäftskunden in der Region.

Regionale Verbundenheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen das Handeln der WEMAG AG. Die WEMAG AG leistet erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien, berät zu Fragen der Energieeffizienz und bietet die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung über die Norddeutsche Energiegemeinschaft eG. Die WEMAG AG befindet sich seit Januar 2010 im Mehrheitsbesitz der Kommunen ihres Versorgungsgebietes.

Verkauf von E-Autos in Deutschland stagniert

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München. Die Nachfrage nach Elektroautos bleibt eher zurückhaltend. Im April wurden 29.668 Autos mit reinem Batterieantrieb (BEV) neu zugelassen. Nach einem leichten Aufwärtstrend im Februar und März sinkt die Zahl der neu zugelassenen E-Autos leicht im Vergleich zum Vormonat. Allerdings war der April insgesamt ein eher zulassungsschwacher Monat – auch bei Verbrenner-Fahrzeugen. Eine erneute Trendwende ist mit dem leichten Rückgang laut ADAC aber nicht einläutet. Der Anteil von E-Autos an allen neu zugelassenen Pkw ist im April sogar leicht gestiegen (von 11,9 auf 12,2 %).

Mit Blick auf die dringend nötige Verkehrswende und auf die von der Politik angestrebten 15 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 ist die aktuelle Entwicklung des Marktes nach Ansicht des Clubs keinesfalls zufriedenstellend. Die Zulassungszahlen von E-Autos im April liegen ziemlich exakt auf den Werten des Vorjahres.

Beliebtestes Segment mit über der Hälfte der neu zugelassenen Elektroautos bleiben SUV (16.177 von 29.668). Mit großem Abstand dahinter folgen Fahrzeuge der Kompaktklasse (3.720). Ein kräftiger Zuwachs konnte in den Segmenten Oberklasse und Großraumvans verzeichnet werden (46 bzw. 193 %), deutliche Einbußen gibt es hingegen für Kleinst- und Kleinwagen (-30 bzw. -25 %). Diese Zahlen zeigen, dass E-Autos noch nicht vollständig die Fahrzeugverteilung im Massenmarkt abbilden. Nach Ansicht des ADAC muss hier die Angebotsvielfalt wachsen und der Preis für kleinere Fahrzeuge deutlich attraktiver werden, um mit den Verbrenneralternativen mithalten zu können.

Das Verhältnis zwischen gewerblichen (18.807) zu privaten (10.829) Neuzulassungen bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert (ca. 2:1). Aufgrund der wesentlich kürzeren Haltedauer von Fahrzeugen in Firmenflotten sichert dies einen beständigen sowie erforderlichen Zulauf von E-Autos in den Gebrauchtmarkt. Der hierfür ausschlaggebende Indikator der Besitzumschreibungen ist auch im April (im vierten Monat in Folge) erneut gestiegen. Insgesamt wurden 13.040 E-Autos auf neue Besitzer umgeschrieben.

Das war das traditionelle Dreckschweinfest 2024

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Hergisdorf. Das Dreckschweinfest in Hergisdorf ist eine einzigartige und traditionelle Veranstaltung, die jährlich im kleinen Ort Hergisdorf in Sachsen-Anhalt stattfindet. Er gehört der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Helbra hat. Dieses Fest hat sich über die Jahre zu einem beliebten Ereignis entwickelt und zieht zahlreiche Besucher aus der Region und darüber hinaus an.

Ursprung und Geschichte
Der Ursprung des Dreckschweinfests geht auf die Dorfgemeinschaft zurück, die dieses Fest ins Leben gerufen hat, um die Zusammengehörigkeit und den Gemeinschaftssinn zu stärken. Der ungewöhnliche Name des Festes bezieht sich auf die traditionellen Wettbewerbe und Aktivitäten, die oft mit Schmutz und Spaß verbunden sind.

Hauptattraktionen und Aktivitäten
Das Dreckschweinfest ist bekannt für seine unkonventionellen und humorvollen Wettkämpfe, bei denen die Teilnehmer keine Angst vor Schmutz und Dreck haben dürfen. Zu den beliebten Aktivitäten gehören Schlammwrestling, Hindernisparcours durch schlammige Strecken und andere spielerische Wettkämpfe, bei denen die Teilnehmer sich ordentlich schmutzig machen können.

Gemeinschaft und Geselligkeit
Neben den Wettkämpfen bietet das Dreckschweinfest auch zahlreiche Möglichkeiten für geselliges Beisammensein. Es gibt Musik, Tanz und kulinarische Spezialitäten, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Das Fest ist ein wichtiger Termin im Kalender von Hergisdorf und fördert den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft.

Bedeutung und Beliebtheit
Das Dreckschweinfest hat sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Festkultur entwickelt und erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Es bietet eine willkommene Abwechslung vom Alltag und eine Gelegenheit, ausgelassen zu feiern und gemeinsam Spaß zu haben. Die humorvolle und ungezwungene Atmosphäre trägt dazu bei, dass das Fest jedes Jahr aufs Neue ein Highlight ist.

Zusammenfassung
Das Dreckschweinfest in Hergisdorf ist ein außergewöhnliches und liebenswertes Fest, das durch seine einzigartige Mischung aus Spaß, Schmutz und Gemeinschaft besticht. Es ist ein wunderbares Beispiel für die lebendige und kreative Festkultur in ländlichen Regionen und ein Anlass, der sowohl für die Dorfbewohner als auch für Besucher ein unvergessliches Erlebnis bietet.

Das 18. FullDome Festival 20024 im Planetarium Jena

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Jena. Das FullDome Festival ist ein jährliches Ereignis, das im Zeiss-Planetarium Jena stattfindet und sich auf 360-Grad-Filmproduktionen und immersive Medien spezialisiert hat. Die 18. Ausgabe des Festivals findet vom 23. bis 26. Mai 2024 statt. Es bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen, darunter:

  • Live-Performances in kosmischem 360°-Format, wie die der britisch-berliner Multimedia-Künstlerin Emika, die ihr neuestes Album “Falling In Love With Sadness” präsentiert, begleitet von beeindruckenden 360-Grad-Visuals.
  • Avantgarde-Pop-Akkordeon-Duo CON:TRUST mit Tobias Mathes, die den Klang des Akkordeons auf ein neues Niveau heben1.
  • Eine Clubnacht im Planetarium, die in Zusammenarbeit mit MUNA stattfindet und bei der galaktische Klänge die Schwerkraft verlieren.
  • Der Jubilee Singers Gospelchor aus Jena, der energiegeladene Gospelmusik unter den Sternen präsentieren wird.

Während des Tages ist das Planetarium der Austragungsort für die neuesten 360°-Filmproduktionen aus aller Welt und das Frameless Forum, das aktuelle Themen aus dem Bereich der immersiven Medien diskutiert. Es ist ein einzigartiges Festival, das die Grenzen zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft verschwimmen lässt.

Grünes Licht für Neubau der Inselbergschanze Brotterode

Die Inselbergschanze Brotterode wird auch in Zukunft Austragungsort von Thüringens größter Skisprung-Veranstaltung sein. Traditionell schweben im Februar beim Continental-Cup hochveranlagte Ski-Adler und Ski-Adlerinnen mit wunderschönem Panorama-Blick auf die Stadt und den bekannten Inselberg durch die Lüfte. Die Weichen dafür, dass diese wunderbare Tradition aufrechterhalten werden kann, wurden bereits gestellt.

Nach intensiven Bemühungen und einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, der Stadt und dem Wintersportverein stand fest, dass die Inselbergschanze in Brotterode nicht nur einer Auffrischung, sondern einer umfassenden Sanierung unterzogen wird. Dieser Schritt ist entscheidend, um auch künftig vom Weltskiverband FIS ein entsprechendes Zertifikat für die Inselbergschanze zu erhalten und damit die erfolgreiche Geschichte des Skispringens in der Region weiterzuschreiben.

Der Ersatzneubau der Inselbergschanze, liebevoll von den Einwohnern als “Alte Dame” bezeichnet, ist eine der bedeutendsten Investitionen in die Zukunft des Wintersports in Thüringen. Die zuwendungsfähigen Investitionskosten werden mit rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 5 Prozent aufbringen muss. Der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen.

In der „Werner Lesser II Skisprung Arena” überreichte Landrätin Peggy Greiser zu diesem Zweck am 3. Mai einen bedeutenden Fördermittelbescheid über eine Maximalsumme von zwei Millionen Euro zur Sanierung der Inselbergschanze feierlich an den Bürgermeister der Stadt Brotterode-Trusetal, Kay Goßmann, im Beisein zahlreicher Kommunalpolitiker sowie Vertretern des WSV Brotterode.

„Sportliche Großveranstaltungen wie der COC in Brotterode gehören zu unserem Landkreis wie der Rennsteig oder das Werratal – sie sind untrennbar mit unserer DNA verbunden. Und unsere Talente brauchen Vorbilder und Events vor der Haustür, wie das in Brotterode. Solche Highlights sind auch wichtig für unsere Gastronomie und Hotellerie“, sagte Landrätin Peggy Greiser. „Wir sind stolz darauf, dass wir hier ohne den Aufwind in Form von Bundes- und Landesmitteln als leistungsstarker Landkreis zusammen mit der Stadt und dem WSV eine Punktlandung hinlegen konnten.“ Das gilt auch für die Stadt Brotterode-Trusetal: „Das Finanzierungsmodell, das hier erdacht wurde, geht weit über das normale Maß, das Landkreise üblicherweise leisten, hinaus. Wir sind wir außerordentlich dankbar und verstehen dies als Vertrauensbeweis in unsere Stadt“, würdigte Bürgermeister Kay Goßmann das große Engagement des Kreises.

Vorangegangen waren umfangreiche Beratungen in den Gremien des Kreistages, insbesondere des Beirates Ersatzneubau Inselbergschanze. „Entsprechend der Beschlusslage des Kreistages im Rahmen der Haushaltsberatung konnten dann die Rahmenbedingungen zur Ausreichung der Förderung für dieses Projekt auf den Weg gebracht werden. Der Beirat hofft, auf diese Weise einen nicht unwesentlichen Anteil für die Realisierung des Umbaus der Sprunganlage geleistet zu haben. Wir werden den weiteren Fortschritt konstruktiv begleiten“, so Beiratsvorsitzender Bernd Gellert.

Der Zuschuss des Landkreises erfolgt tranchenweise auf Abruf und je nach Investitionsfortschritt aus dem Kreishaushalt. In der Folge wird dieser durch Zinserträge aus der Stiftung „Meininger Kliniken“ – einer kommunalen Stiftung des Landkreises – refinanziert. Auf diese Weise kommt das Projekt von Landkreisseite gänzlich ohne Steuergelder aus. Der Landkreis erhält dann wiederum Gewinne – beispielsweise aus der möglichen künftigen Ausrichtung eines A-Weltcups der Damen – als Gewinnabführung für die Stiftung „Meininger Kliniken“.

Der Landkreis Bautzen – Das Tor zur Oberlausitz

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Der Landkreis Bautzen, gelegen in Ostsachsen, ist der flächenmäßig größte Landkreis des Freistaates Sachsen und ein Gebiet reich an Geschichte und Kultur. Mit Bautzen als Verwaltungssitz erstreckt sich der Kreis von der brandenburgischen Grenze über das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bis zur tschechischen Grenze.

Mit Städten wie Bautzen, Bischofswerda, Hoyerswerda, Kamenz und Radeberg als Großen Kreisstädten, ist der Landkreis ein bedeutender Teil der Region.

Die Geographie des Landkreises ist vielfältig: von der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, die für ihre zahlreichen Teiche und Seen bekannt ist, bis zum Lausitzer Bergland um Wilthen und Cunewalde, das umgangssprachlich als Oberland bezeichnet wird. Die höchste Erhebung ist der Valtenberg bei Neukirch/Lausitz.

Der Landkreis Bautzen ist auch ein Ort der Vielfalt, was sich in der Bevölkerung und den angebotenen Aktivitäten widerspiegelt. Er wurde am 25. Mai 2009 von der Bundesregierung mit dem Titel „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre lebendige sorbische Kultur, eine slawische Minderheit, die ihre Sprache und Traditionen bis heute bewahrt hat.

Wirtschaftlich gesehen, bietet der Landkreis Bautzen eine Mischung aus traditioneller Industrie und modernen Technologien. Der Tourismus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei Besucher aus aller Welt die historischen Städte, die malerische Landschaft und die kulturellen Veranstaltungen genießen können.

Der Landkreis Bautzen ist somit ein faszinierender Ort, der Tradition und Moderne, Natur und Kultur in sich vereint und sowohl Einheimischen als auch Besuchern viel zu bieten hat.

Für weitere Informationen können Sie die offizielle Website des Landkreises Bautzen besuchen. Dort finden Sie aktuelle Nachrichten, Dienstleistungen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.