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Sachsen wählt: Das Wahlforum zur Landtagswahl 2024

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Bei der größten Wahldebatte zur Landtagswahl 2024 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten den Fragen der Leser und der Moderatoren.

Mit dabei sind:
– Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsen (CDU)
– Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SPD)
– Katja Meier, Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung von Sachsen (Grüne)
– Susanne Schaper (Linke)
– Robert Malorny (FDP)
– Sabine Zimmermann (Bündnis Sahra Wagenknecht)
– Jörg Urban, Landesvorsitzender (AFD)

Gespräch der Spitzenkandidaten von Linke, SPD, Grüne, CDU, AfD, BSW und FDP in Thüringen

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Wer wird Thüringen nach dem 1. September regieren? Welche Koalitionen wären möglich und vor allem, welche Themen stehen auf der Agenda der Parteien? In einer Koproduktion der Thüringer Lokalsender fand das erste Aufeinandertreffen der Spitzenkandidaten von Linke, SPD, Grüne, CDU, AfD, BSW und FDP statt.

Das Gut am See am Berzdorfer See in Sachsen

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Der Gutshof „Gut am See“ in Tauchritz ist ein historisch bedeutsames Anwesen in der malerischen Oberlausitz, genauer gesagt im Ort Tauchritz, der zur Stadt Löbau im Landkreis Görlitz gehört. Das Gut liegt idyllisch am Ufer des Tauchritzer Sees und ist umgeben von einer reizvollen Landschaft, die die ländliche Ruhe und Schönheit der Region widerspiegelt.

Der Gutshof hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ursprünglich diente das Anwesen als landwirtschaftlicher Betrieb und verwaltete große Ländereien. Die Architektur des Guts reflektiert den Baustil verschiedener Epochen, insbesondere den Einfluss des Barock und der Gründerzeit. Die Gebäudekomplexe umfassen das Herrenhaus, mehrere Wirtschaftsgebäude und Ställe, die alle durch ihre traditionelle Bauweise und ihre historische Bedeutung bestechen.

Das Herrenhaus des Guts ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Architektur des 19. Jahrhunderts. Es zeichnet sich durch seine elegante Fassadenstruktur und seine großzügigen, lichtdurchfluteten Innenräume aus. Das Gebäude hat sich im Laufe der Zeit gut erhalten und wird heute oft für Veranstaltungen und kulturelle Events genutzt.

Der Gutshof „Gut am See“ war im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Familienbesitz und hat zahlreiche Veränderungen und Renovierungen erfahren. Diese Veränderungen spiegeln sich in der Vielfalt der architektonischen Stile wider, die das Anwesen prägen. Im 20. Jahrhundert wurde das Gutshof als landwirtschaftlicher Betrieb modernisiert und teilweise umgestaltet, um den sich ändernden Anforderungen der Landwirtschaft gerecht zu werden.

Heute ist der Gutshof „Gut am See“ nicht nur für seine historische Bedeutung bekannt, sondern auch für seine Nutzung als Veranstaltungsort und Erholungsstätte. Der malerische See und die weitläufigen Grünflächen bieten einen perfekten Rahmen für verschiedene Veranstaltungen, darunter Hochzeiten, Feierlichkeiten und kulturelle Events. Die Umgebung des Guts, einschließlich des gepflegten Parks und der Wanderwege, zieht Besucher an, die die Natur und die historische Atmosphäre genießen möchten.

Das Anwesen „Gut am See“ ist ein lebendiges Zeugnis der regionalen Geschichte und Kultur und trägt zur Erhaltung des kulturellen Erbes der Oberlausitz bei. Es ist ein faszinierendes Beispiel für die Integration von Geschichte, Architektur und Natur und bietet einen einzigartigen Einblick in die ländliche Vergangenheit der Region.

Die 15 schönsten Brunnen, Bütten & Wasserspiele in Görlitz

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Görlitz ist eine charmante Stadt im Osten Deutschlands, die an der Grenze zu Polen liegt und am Zusammenfluss von Neisse und Oder liegt. Mit etwa 56.000 Einwohnern ist Görlitz die größte Stadt der Oberlausitz und zeichnet sich durch ihre bemerkenswerte historische Architektur und ihre kulturelle Vielfalt aus.

Die Stadt hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Im Jahr 1220 erhielt Görlitz das Stadtrecht und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelszentrum. Die Altstadt von Görlitz ist heute ein bemerkenswerter Ort mit über 4.000 denkmalgeschützten Gebäuden, die verschiedene Architekturstile vom Mittelalter bis zur Gründerzeit repräsentieren. Besonders hervorzuheben sind das prächtige Renaissance-Rathaus, die beeindruckende Peterskirche und das historische Handwerkerviertel.

Görlitz hat sich durch seine gut erhaltene Altstadt zu einem beliebten Ziel für Touristen und Filmproduzenten entwickelt. Die Stadt war mehrfach Kulisse für internationale Filme, darunter „Grand Budapest Hotel“ von Wes Anderson und „The Reader“ mit Kate Winslet. Diese filmische Nutzung hat Görlitz auch den Spitznamen „Görliwood“ eingebracht.

Neben ihrer architektonischen Schönheit bietet Görlitz eine lebendige Kulturszene mit Museen, Galerien und regelmäßigen Veranstaltungen. Das Kulturhistorische Museum und die Galerie für zeitgenössische Kunst sind nur zwei der kulturellen Einrichtungen, die Besucher anziehen. Die Stadt ist auch für ihre traditionellen Feste und Märkte bekannt, wie den Görlitzer Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr zahlreiche Besucher anlockt.

Die Nähe zu Polen hat Görlitz zu einem wichtigen grenzüberschreitenden Knotenpunkt gemacht. Die polnische Stadt Zgorzelec liegt direkt gegenüber, und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten fördert den Austausch und die kulturelle Vernetzung. Diese grenzüberschreitende Kooperation stärkt die Region und bereichert sowohl die lokale Wirtschaft als auch das kulturelle Leben.

Görlitz ist ein Ort, der sowohl historische Bedeutung als auch moderne Vitalität vereint. Die Stadt bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur der Region und ist ein wertvoller Schatz im Osten Deutschlands.

Was ist das Projekt transPORT in Magdeburg?

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Als ehemaliger Industriehafen erlebt der Wissenschaftshafen Magdeburg seit den 2000 Jahren einen Aufbruch. Mit der Otto-von-Guericke-Universität im Boot entwickelt sich das Quartier seitdem als Erweiterung des Hauptcampus der Universität als attraktiver Standort für Startups und Firmen vor allem aus der Medizintechnikbranche. Mit dem Forschungscampus STIMULATE – einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – wurde 2012 einer von neun bundesweiten Forschungscampi am Wissenschaftshafen verorten. Der Forschungscampus STIMULATE zeichnet sich durch eine intersektorale Zusammenarbeit im Rahmen einer privat-öffentlichen Partnerschaft mit der Universität Magdeburg, Siemens Healthineers und dem STIMULATE Verein aus, der 35 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft vereint. 2020 wurde der Forschungscampus zum Zukunftsort Sachsen-Anhalt ausgezeichnet, 2023 auch der Wissenschaftshafen. Anlass genug für die Universität und für die Stadt Magdeburg einen neuen Aufbruch zu wagen und den Magdeburger Wissenschaftshafen im Rahmen des Förderprogramms „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ mit dem Projekt transPORT – Transferhafen Magdeburg zu einem urbanen medizinischen Hightech-Ökozentrum zu entwickeln, welches Wissenschaft, Wirtschaft, Wohnen und Wohlfühlen vereint.

Mehr Informationen unter www.trans-PORT.net

Der Stasi-Klub BFC DYNAMO – Zwischen Erfolg und Vereinnahmung

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Wir werfen mit unseren Gästen einen Blick auf den Fußball in der DDR, das System der Dynamo-Vereine und die Sonderstellung des BFC Dynamo und sprechen über die Fankultur des Vereins in den 1980er Jahren.

Gespräch mit:

Jutta Braun, Historikerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
René Lau, BFC-Fan der frühen Stunde und inzwischen auch Rechtsanwalt des BFC Dynamo
Moderation: Dagrun Hintze, Fußballkolumnistin und Theaterautorin

Der Berliner Fußballclub Dynamo (BFC Dynamo), gegründet 1966, war der Vorzeigeklub der DDR und galt als das Symbol der engen Verflechtung von Sport und Politik im sozialistischen Staat. Unter dem Schutz und der Förderung des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi), insbesondere durch den damaligen Stasi-Chef Erich Mielke, wurde der BFC Dynamo in den 1970er und 1980er Jahren zum erfolgreichsten Fußballverein der DDR. Mielke, ein glühender Fußballfan, sah in dem Verein ein Instrument der politischen Propaganda und der Kontrolle.

Der BFC Dynamo dominierte die DDR-Oberliga, die höchste Spielklasse im DDR-Fußball, von 1979 bis 1988 und gewann zehn Mal in Folge die Meisterschaft. Dieser Erfolg war nicht nur das Ergebnis sportlicher Leistung, sondern auch eines Systems, das dem Verein erhebliche Vorteile verschaffte. Dazu gehörten gezielte Spielermanipulationen, bei denen talentierte Spieler aus anderen Vereinen zum BFC transferiert wurden, oft gegen ihren Willen. Der Verein konnte zudem auf erstklassige Trainingsbedingungen und die besten Talente des Landes zurückgreifen.

Dieser unfaire Vorteil führte dazu, dass der BFC Dynamo bei vielen Fußballfans in der DDR äußerst unbeliebt war. Der Klub wurde häufig als „Stasi-Klub“ oder „Schiebermeister“ bezeichnet, und Spiele des BFC wurden von heftigen Anfeindungen und Beschimpfungen begleitet. Der Klub galt als Inbegriff des ungerechten Systems, das die DDR durchzog, und viele sahen in ihm eine Verkörperung der staatlichen Unterdrückung und Manipulation.

Auch Schiedsrichterentscheidungen zugunsten des BFC Dynamo sorgten immer wieder für Kontroversen. Es gibt zahlreiche Berichte und Anekdoten über manipulierte Spiele, bei denen Schiedsrichter offenbar unter Druck gesetzt wurden, Entscheidungen zugunsten des BFC zu fällen. Diese Vorgänge trugen weiter zur negativen Wahrnehmung des Vereins bei und festigten seinen Ruf als „Stasi-Klub“.

Nach dem Ende der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 verlor der BFC Dynamo seine privilegierte Stellung und geriet schnell in sportliche und finanzielle Schwierigkeiten. Ohne die Unterstützung durch die Stasi und den Staat konnte der Verein nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Der BFC stieg in den Amateurbereich ab und kämpft seitdem um seinen Platz im deutschen Fußball.

Heute ist der BFC Dynamo vor allem ein Stück deutscher Fußballgeschichte und ein Mahnmal für die Verstrickung von Sport und Politik in der DDR. Die Geschichte des Klubs verdeutlicht, wie Sport im Ostblock für politische Zwecke instrumentalisiert wurde und welche Schattenseiten der Erfolg unter einem solchen System mit sich brachte.

14. „Wismarer Lesegärten“ noch im August in Wismar

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Zum 14. Mal lädt der Förderverein der Stadtbibliothek Wismar e. V. alle Interessierten ganz herzlich am Sonntag, dem 25. August 2024, von 15.00 bis 18.00 Uhr zu den „Wismarer Lesegärten“ ein. In insgesamt fünf Altstadtgärten werden jeweils um 15.00 Uhr, um 16.00 Uhr und um 17.00 Uhr die einzelnen Vorlesedurchgänge beginnen. Wir haben beim Interview der Woche bei den Akteuren nachgefragt, was die Besucher erwarten wird.

Thüringer AfD-Spitze wegen Werbung für Nationalsozialismus angezeigt

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Der Grünen-Politiker Bernhard Stengele hat als Privatperson Anzeige gegen die beiden Thüringer AfD-Landessprecher Björn Höcke und Stefan Möller wegen des Verdachts auf Volksverhetzung erstattet. Die Anzeige wurde über eine Anwaltskanzlei eingereicht und ging an die Staatsanwaltschaft Erfurt. Hintergrund der Anzeige ist ein Gedicht des Lyrikers Franz Langheinrich, das im Wahlprogramm der AfD Thüringen verwendet wurde. Langheinrich, der dem nationalistischen Milieu zugeordnet wird, war Mitglied der „Deutschen Kunstgesellschaft“, einer völkisch-nationalistischen Gruppierung.

Stengele, der auch Umweltminister ist, sieht in der Verwendung dieser 21 Zeilen eine bewusste Anknüpfung an die NS-Ideologie, was er als erneute Grenzüberschreitung der AfD einstuft. Er wirft der Partei vor, zunehmend völkisch-nationalistische und antisemitische Ideologie in die Denkweise ihrer Anhängerschaft zu integrieren, was die Demokratie in Deutschland gefährde.

Die AfD reagierte auf die Anzeige und warf Stengele vor, die Justiz zu missbrauchen, um sich selbst in den Medien zu profilieren. Der AfD-Landesverband bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet und argumentierte, dass das Gedicht keinerlei verwerfliche oder volksverhetzende Inhalte aufweise. Möller fügte hinzu, dass die Interpretation als Volksverhetzung abwegig sei und nur dem Ziel diene, Aufmerksamkeit zu erlangen.

Stengele hingegen betont, dass seine Anzeige ein Zeichen gegen die zunehmende Verharmlosung nationalsozialistischen Gedankenguts setzen soll. Er sieht in der Verwendung solcher Inhalte durch die AfD eine bewusste Strategie, die demokratischen Grundwerte zu untergraben.

Stengele argumentierte weiter, dass das scheinbar unverfängliche Gedicht durch den „Gesamtzusammenhang“ in einen Bezug zum Nationalsozialismus gestellt wird. Dieser Zusammenhang ergebe sich insbesondere durch die Nennung des Autors Franz Langheinrich sowie dessen Lebensdaten, die eine klare Verbindung zum Dritten Reich herstellen.

Anfang Juli musste sich Björn Höcke zum zweiten Mal vor Gericht in Halle verantworten, diesmal wegen der Verwendung einer verbotenen Nazi-Parole. Auch in diesem Verfahren wurde er erneut zu einer Geldstrafe verurteilt. In beiden Fällen legte er Revision ein.

14. Internationales Straßentheaterfest in Wismar

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Vom 2. bis 4. August fand in der Hansestadt Wismar das 14. Straßentheaterfest “BoulevART” statt. Insgesamt traten an diesem Wochenende 22 verschiedene Gruppen aus allen Teilen der Welt auf, darunter auch Menschen aus Chile, Australien, Spanien und Italien. Für das “BoulevART” werden gezielt Theatergruppen ausgesucht, bei denen unter anderem Menschen mit Beeinträchtigung mitspielen. Das Fest sorgt für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

„Abschottung gegenüber AfD ist politisch gescheitert“ – Katja Wolf, BSW Thüringen

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Das Bündnis „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW), das sich um die bekannte Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht formiert, spielt auch in Thüringen eine bedeutende Rolle. Wagenknecht hat im Herbst 2023 angekündigt, eine neue politische Bewegung zu gründen, die als Antwort auf die wachsende Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien und als Alternative zur Linkspartei dienen soll, von der sie sich zunehmend distanziert hat.

Thüringen, ein Bundesland mit einer starken linken Basis und einem wachsenden Protestpotenzial gegen die Bundesregierung, wird als eine der Schlüsselregionen für das Bündnis angesehen. Wagenknecht hat hier traditionell viel Unterstützung, nicht nur innerhalb der Wählerschaft, sondern auch unter ehemaligen Mitgliedern der Linkspartei, die mit der aktuellen Ausrichtung ihrer Partei unzufrieden sind.

Das Bündnis hat das Potenzial, das politische Spektrum in Thüringen zu verändern, da es sowohl Wähler von der Linkspartei als auch von anderen Protestbewegungen anziehen könnte. Mit einer Fokussierung auf Themen wie soziale Gerechtigkeit, Kritik an der Corona-Politik und Skepsis gegenüber NATO und EU versucht das Bündnis, breite Unterstützung zu mobilisieren.

Trotz dieser Dynamik steht das Bündnis auch vor Herausforderungen, insbesondere was die Organisation und den Aufbau einer tragfähigen Parteistruktur betrifft. Die politische Landschaft Thüringens ist stark polarisiert, und es bleibt abzuwarten, wie sich das Bündnis hier langfristig etablieren kann.

Ein weiterer Punkt, der für Thüringen relevant ist, ist die Position des Bündnisses gegenüber der Regierung von Bodo Ramelow, einem prominenten Vertreter der Linkspartei. Wie sich das Bündnis gegenüber der Landesregierung positioniert, wird entscheidend dafür sein, ob es als konstruktive politische Kraft wahrgenommen wird oder hauptsächlich als Protestbewegung gegen das Establishment.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Bündnis Sahra Wagenknecht in Thüringen einen signifikanten Einfluss auf die politische Landschaft haben könnte, insbesondere wenn es gelingt, breite Wählerschichten anzusprechen und eine klare, kohärente politische Agenda zu formulieren.