Beitragsübersicht der Quelle

Plauen 1989: Wenn der Traum vom Bad zerplatzt

Ein Rückblick auf den März 1989: Das DDR-Magazin „Prisma“ zeichnete ein kritisches Bild der Wohnsituation in Plauen. Während die Stadtverwaltung glaubte, das Gröbste überstanden...

Der Realitätsschock: Als West-Berlin die Notbremse zog

Nur drei Wochen nach dem Fall der Mauer holte der administrative Alltag die euphorisierte Halbstadt ein. Am 29. November 1989 signalisierte der West-Berliner Senat:...

Verrat in den eigenen Reihen: Rainer Eppelmann über den Fall Wolfgang Schnur

Kurz vor den ersten freien Wahlen der DDR im März 1990 erschütterte ein Skandal die Bürgerrechtsbewegung: Wolfgang Schnur, Vorsitzender des „Demokratischen Aufbruch“ (DA), wurde...

Der Verrat des Vaters: Ein Leben im Schatten der Stasi

Hannover, 1979. Thomas Raufeisen führt das Leben eines ganz normalen westdeutschen Teenagers. Er geht zur Schule, trifft Freunde und wächst behütet in bürgerlichen Verhältnissen...

Drahtseilakt vor Malta: Wie Kohl Bush für die Einheit gewann

Ein historisches Dokument vom 28. November 1989 enthüllt die diplomatische Meisterleistung von Helmut Kohl wenige Tage vor dem Weltgipfel. Bonn/Washington. Es sind genau drei Wochen...

Was geschah wirklich in Schwedt? Ehemalige Insassen berichten

Für Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) war der Name „Schwedt“ ein Synonym für Angst. Es war das einzige Militärgefängnis der DDR – ein Ort,...

Wenn die DDR plötzlich nach Freiheit schmeckt: Bullshit-Bingo der Erinnerung

Wenn die DDR plötzlich nach Kaffeeduft und Freiheit schmeckt: Warum Lieder wie „Ostalgie“ so gefährlich gemütlich sind. Es riecht nach Bohnenkaffee im Plattenbau. Draußen knattert...

Aufbruch in der Bekenntniskirche: Als die DDR-Umweltbewegung politisch wurde

Berlin, November 1989. Während auf den Straßen noch der Freudentaumel über den Mauerfall herrscht, wird in einer Kirche in Treptow bereits die politische Zukunft...

Der letzte Traum von der besseren DDR

Im November 1989 versuchten Intellektuelle und Künstler mit dem Aufruf „Für unser Land“, die DDR als eigenständige sozialistische Alternative zu retten. Über eine Million...

Wenn Erinnerung zur Richtung wird

Manchmal frage ich mich, wie man Vergangenheit eigentlich richtig betrachtet. Ob man sie nüchtern ansehen kann wie ein altes Foto – oder ob sie...

Zwischen Umbruch und Selbstbehauptung – eine Suche nach Zukunft

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Ein großes Wort dafür lautet „Transformation“. Es klingt technisch, fast beruhigend – und ist doch kaum greifbar....

Was bleibt von der DDR? Zwischen Erinnerung, Gegenwart und offenem Morgen

Wer heute über die DDR spricht, bewegt sich fast zwangsläufig zwischen zwei Polen: der persönlichen Erinnerung und der historischen Einordnung. Beides steht oft spannungsvoll...

Zwischen Plattenbau und Parteidoktrin: Stadtplanung in der DDR

Sie saßen im Machtzentrum des DDR-Bauwesens und planten die Städte von morgen: Die Mitarbeiter der Bauakademie der DDR. Ein Zeitzeugengespräch über digitale Pionierarbeit, politische...

Als Oskar Lafontaine 1989 die Notbremse ziehen wollte

Von der Euphorie zur Ernüchterung: Am 25. November 1989, mitten im Freudentaumel des Mauerfalls, gibt Oskar Lafontaine ein Interview, das seinen politischen Weg für...

Kurt Hager und die tödliche Ideologie des Stillstands

Ein einziger Satz im April 1987 wurde zum Symbol für den Untergang der DDR. Kurt Hager, der mächtige Chefideologe der SED, wollte mit seiner...

Der unsichtbare Terror: Wie die Stasi die DDR zum Unrechtsstaat machte

Sie nannten sich „Schild und Schwert der Partei“, doch für die Bürger waren sie ein Albtraum aus Akten und Angst. Das Ministerium für Staatssicherheit...