Schweriner Rollschuh-Disco war ein voller Erfolg für die Gemeinschaft

Am 29. Mai 2025, dem Vatertag, wurde Schwerin Schauplatz einer besonderen Veranstaltung: der Schweriner Rollschuh-Disco. Diese fand mitten auf dem Dreesch, genauer gesagt auf dem Berliner Platz, statt. Schon von weitem kündigte fetzige Musik das Event an. DJ Chili sorgte mit Tanzmusik aus den 70ern und 80ern für die passende musikalische Untermalung und verwandelte den Berliner Platz so in eine lebendige Rollschuh-Disco.

Die Veranstaltung verfolgte ein klares und wichtiges Ziel: Leute von der Innenstadt auf den Dreesch zu bringen. Die Organisatoren wollten, dass sich die Besucher einfach mal untereinander ein bisschen kennenlernen und miteinander Spaß haben. Nach den Eindrücken der Organisatoren hatten die Besucher eine wirklich schöne Zeit.

Was als anfänglich kleine Idee begann, hat sich eindrucksvoll weiterentwickelt und ist mittlerweile zu einem richtig großen Event geworden. Die Rollschuh-Disco auf dem Berliner Platz fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Ein zentrales Element der Veranstaltung war die gelebte Inklusivität. Jedes Alter war willkommen, denn dem Alter ist keine Grenze gesetzt. Ebenso vielfältig war die erlaubte Fortbewegung: Egal ob die Teilnehmer mit Rollschuhen, Inline Skates, Skateboards, im Rollstuhl oder mit Rollatoren kamen, jeder konnte mitmachen.

Um auch spontanen Besuchern die Teilnahme zu ermöglichen, konnte man vor Ort natürlich auch Rollschuhe leihen. Dank der Unterstützung durch die WMA konnten die Organisatoren Rollschuhe erwerben und diese gegen eine geringe Gebühr den Gästen zum Verleih anbieten.

In diesem Jahr gab es zudem eine Neuerung, die das Rahmenprogramm erweiterte. Damit es zwischendrin auch was zum Schauen gibt, wurde erstmals auch ein Flohmarkt mit organisiert. Dieser fand auf der großen Wiese gleich nebenan statt und bot eine zusätzliche Attraktion für die Besucher. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, denn kulinarisches gab es natürlich auch.

Die Teilnehmer ließen sich von der Musik mitreißen und fuhren vergnügt, bis der Drehwurm kommt. Insgesamt wurde die Schweriner Rollschuh-Disco auf dem Berliner Platz als ein voller Erfolg bewertet. Sie bewies einmal mehr, wie ein gemeinsames Event Menschen zusammenbringen und für gute Stimmung sorgen kann.

Die Organisation der Kraftstoffversorgung in der DDR durch das Kombinat Minol

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL: Hook: Das System der Kraftstoffversorgung in der DDR funktionierte nach Regeln, die sich nicht an Marktkräften, sondern an Planvorgaben orientierten. Teaser: Wer heute an die rot-gelben Säulen zurückdenkt, erinnert sich oft an den spezifischen Geruch des Zweitaktgemischs und den obligatorischen Reservekanister im Kofferraum. Die Versorgungssicherheit war ein ständiges Thema in einer Gesellschaft, in der Mobilität zwar gewünscht, aber infrastrukturell oft limitiert war. Das Netz der Tankstellen war dünn, die Wege oft weit, und die Organisation des Tankens erforderte vorausschauendes Handeln. Die Marke Minol stand dabei symbolisch für den Versuch, innerhalb der Mangelwirtschaft eine verlässliche Struktur zu bieten. Lösungen wie die Nachttankbox zeugen von einem Pragmatismus, der notwendig war, um Lücken im System zu schließen. Gleichzeitig offenbarte die Existenz der Intertank-Stationen die wirtschaftliche Notwendigkeit, Devisen zu generieren. Nach 1989 vollzog sich der Wandel radikal. Die Privatisierung und der Verkauf der ostdeutschen Mineralölwirtschaft beendeten nicht nur ein staatliches Monopol, sondern veränderten auch die physische Landschaft entlang der Straßen nachhaltig. B) SEITE 1 und 2 (Kontext); Hook: Die staatlich fixierten Preise für Benzin blieben in der DDR über fast drei Jahrzehnte hinweg unverändert stabil. Teaser: Hinter dieser Preisstabilität stand ein komplexes Subventionssystem, das die realen Kosten der Energieversorgung verschleierte. Das Kombinat Minol verwaltete als Monopolist die gesamte Kette von der Raffinerie bis zum Endverbraucher. Mit nur etwa 1.300 Tankstellen für das gesamte Land war die Infrastruktur jedoch chronisch unterdimensioniert. Der Übergang in die Marktwirtschaft in den frühen neunziger Jahren offenbarte den massiven Investitionsstau und führte zur vollständigen Neuordnung des Marktes, in deren Folge die traditionelle Marke fast gänzlich verschwand.