Eine spannende Zeitreise in die bunte Welt der DDR-Schminke der 70er Jahre

In diesem Video nimmt die Gastgeberin die Zuschauer mit auf eine spannende Zeitreise in die bunte Welt der DDR-Schminke der 70er Jahre. Er beginnt mit einer Einführung und zeigt dabei eine Vielzahl von Originalprodukten, die in der DDR verwendet wurden. Als besonderes Highlight präsentiert sie ein typisches DDR-Make-up und führt Schritt für Schritt durch den Prozess des Schminkens im Retro-Stil.

Das Video startet mit einem Blick auf die Pflegecremes, die in der DDR erhältlich waren. die Gastgeberin zeigt Produkte wie die berühmte Florena Creme, die Leocreme aus dem Kombinat Meliz, sowie die Kräutervitalcreme und die schwarze Hautcreme aus der Linie Samt. Sie erklärt, dass diese Produkte nicht nur bekannt, sondern auch charakteristisch für die damalige Zeit waren. Besonders wird auf die Schreibweise „Krem“ für Creme eingegangen, die in den 50er und 60er Jahren verwendet wurde. Die Gastgeberin bemerkt auch den unverwechselbaren Duft der Florena Creme, der viele DDR-Bürger noch gut in Erinnerung haben.

Bevor es ans eigentliche Make-up geht, wirft die Gastgeberin einen Blick auf die Kosmetikzeitschriften wie „Sibille“ und „Pramo Saison“, die damals sehr beliebt waren. Diese Zeitschriften, die oft schnell ausverkauft waren, gaben viele Tipps und Inspirationen für die Schönheitspflege.

Schritt 1: Augenbrauen
Die Gastgeberin erklärt, dass die Augenbrauen in den 70er und 80er Jahren sehr dünn gezupft wurden. Für ein authentisches DDR-Make-up wird empfohlen, die Augenbrauen unauffällig nachzuziehen. Die Zuschauer werden eingeladen, diese Technik auszuprobieren, auch wenn sie heute nicht mehr ganz aktuell ist.

Schritt 2: Lidschatten
Als Nächstes zeigt die Gastgeberin, wie man den Lidschatten aufträgt. Er verwendet einen grünen Lidschatten von „Regard“, der dem Lidschatten ihrer Mutter ähnelt. Der Lidschatten wird kräftig aufgetragen, und die Gastgeberin hebt hervor, dass dieser Lidschatten in der DDR meist cremig und nicht puderig war.

Schritt 3: Lidstrich
Die Gastgeberin erklärt, dass der Lidstrich für das Abend-Make-up vorgesehen war. Für den Alltag wurde der Lidstrich dünn gezogen. Für festliche Anlässe verwendet man die dekorative Kosmetik von „GC Garden Color“, die Lippenstifte, Nagellacke und Puder in passenden Farben umfasst.

Schritt 4: Wimpern
Beim Tuschen der Wimpern verwendet die Gastgeberin entweder eine Wimperntusche von „Sküs“ oder den „Mascarographen“ von „Part“, der auch Nachfüllpacks von „Garden Color“ hat. Der Mascarograph wird als besonders innovativ vorgestellt.

Schritt 5: Lippenstift
Für die Lippenstifte zeigt der Gastgeber Produkte von Marken wie „Juwel“, „Part“ und „Garden Color“. Sie erklärt, dass die Farben oft dezent waren, es aber auch auffällige Varianten gab.

Schritt 6: Rouge
Abschließend wird ein Rouge von „Coloran“ aufgetragen, um das Make-up zu vervollständigen. Die Gastgeberin lobt das Rouge für seine Qualität und beschreibt, wie es den Look perfekt abrundet.

Sie verweist auch auf die Veränderungen in den 80er Jahren, als das Make-up mutiger und farbenfroher wurde. Produkte wie die „Actionsie“ mit ihrer markanten schwarzen Verpackung und Neonfarben waren damals besonders beliebt.

Abschließend erklärt die Gastgeberin, dass die Kosmetikprodukte in Kaufhallen, Konsumgeschäften oder exklusiven Läden erhältlich waren und bis Mitte der 70er Jahre auch über den Versandhandel zu beziehen waren. Er zeigt einige zusätzliche Produkte wie Nagellack von „Part“ und Trockenshampoo aus Polen.

Zum Schluss des Videos betont die Gastgeberin, wie wichtig die Nagelpflege ist und rundet das nostalgische Make-up-Erlebnis mit einem Blick auf die Abschmink-Seife ab, die den typischen Duft der damaligen Zeit versprüht. Mit einem freundlichen „Tschüss und bis zum nächsten Mal!“ verabschiedet sich die Gastgeberin von den Zuschauern.

Grau in Grau mit bunten Haaren: Die Nischenökonomie der Verweigerung

2. Teaser 1. Persönlich Verdacht. Sobald ich die Tür öffne, bin ich schuldig. Mein Verbrechen? Ein Rucksack und ein Schlafsack. Für die Vopos bin ich sofort ein Ausreißer, ein Heimflüchtling, ein Staatsfeind. Dabei will ich nur meine Ruhe vor eurem hohlen „Liebesgeblabel“ im Radio. Ich bin links, verdammt noch mal, vielleicht linker als ihr in euren Ämtern. Aber ich spiele euer Spiel nicht mehr mit. Ich baue Lockenwickler für eine Mark und höre Musik, die wehtut. Denn eines habe ich gelernt: Wer Kompromisse macht, ist schon tot. 2. Sachlich-Redaktionell Zeitdokument. Sie waren die Störgeräusche im perfekt inszenierten Sozialismus: Punks in der DDR. Exklusive Originalaufnahmen aus den 1980er Jahren geben einen tiefen Einblick in eine Szene, die zwischen staatlicher Repression und kreativer Nischenexistenz balancierte. Der Artikel beleuchtet, wie Jugendliche durch Kleidung und Musik ihre Ablehnung des Systems ausdrückten, wie sie trotz Überwachung ökonomische Schlupflöcher fanden und warum der „Schlafsack“ zum Symbol für den Konflikt mit der Staatsmacht wurde. Eine Analyse der Verweigerung. 3. Analytisch und Atmosphärisch Dissonanz. Grau ist die dominierende Farbe, Beton das Material der Macht. Doch in den Rissen dieser monolithischen Gesellschaft wucherte etwas Buntes, Lautes, Unkontrollierbares. Die Punkbewegung der DDR war weniger eine politische Opposition im klassischen Sinne als vielmehr eine existenzielle Notwendigkeit für jene, die an der stickigen Luft der Konformität zu ersticken drohten. Wir blicken auf eine Atmosphäre der permanenten Anspannung, in der ein Haarschnitt eine politische Stellungnahme war und die absolute Verweigerung des Kompromisses zur einzigen Überlebensstrategie der eigenen Identität wurde.