STASI F.C. – Doku über Erich Mielke und den Fußball in der DDR

In einem bewegenden Dokumentarfilm wird der Fußball in der DDR zum Sinnbild eines allumfassenden Machtapparats. „STASI F.C.“ beleuchtet, wie das Spiel, das in vielen Ländern als reine Leidenschaft und Wettbewerb verstanden wird, in der DDR zu einem Instrument der Kontrolle und Überwachung avancierte. Dabei rückt nicht nur der Sport an sich in den Fokus, sondern vor allem die Lebensgeschichten derer, die zwischen Triumph und Tragik gefangen waren.

Der Film beginnt mit einer eindringlichen Szene: Ein Mann, dessen Augen von Schmerz und Resignation zeugen, bricht in Tränen aus. Dieser Moment setzt den Ton für den gesamten Beitrag. Es ist Gerhard Weber, ein ehemaliger Nationalspieler und Mittelfeldstar von Dynamo Dresden, der in dieser Darstellung zu Wort kommt. Weber, einst gefeiert als einer der größten Akteure seines Vereins, muss sich nun mit einer bitteren Realität auseinandersetzen. „Der Moment, den werde ich nie vergessen“, erinnert sich Weber und schildert, wie er lange Jahre das Gefühl hatte, die Kontrolle über sein Leben zu haben – bis das autoritäre System ihn einholte.

Ein System, das mehr als nur den Fußball kontrollierte
Der Dokumentarfilm wirft ein Schlaglicht auf die Strukturen der DDR, in denen der Fußball als politisches Werkzeug missbraucht wurde. Die Macht des Staates ließ keinen Bereich unberührt, nicht einmal den scheinbar harmlosen Sport. So wird deutlich: Fußball war in der DDR nicht nur ein Spiel, sondern ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der Überwachung und staatliche Willkür den Alltag bestimmten.

Im Zentrum der Macht steht Erich Mielke, der als Minister für Staatssicherheit nahezu unangefochtene Kontrolle ausübte. Mielke, ein leidenschaftlicher Fußballfan, war selbst ein regelmäßiger Besucher der Spiele, wobei er sich als der „größte Fan des BFC Dynamo“ inszenierte. Von seinem Posten aus beeinflusste er nicht nur die Aufstellung und Strategie des Vereins, sondern auch die Entscheidungen der Schiedsrichter. So gibt der Film Hinweise darauf, dass Schiedsrichter in der DDR nicht nur unparteiische Spielleiter waren, sondern oft als inoffizielle Informanten – sogenannte „IEMs“ – für die Stasi fungierten. Diese Verflechtung von Sport und Staat führte dazu, dass Spiele zunehmend vorbestimmt wirkten und sich eine Atmosphäre der Resignation unter den Fans breit machte.

Persönliche Schicksale zwischen Ruhm und Resignation
Die Geschichte von Gerhard Weber steht exemplarisch für die tragischen Schicksale vieler Sportler in einem System, das Leistung mit politischer Loyalität verknüpfte. Weber, der einst als Hoffnungsträger und Held auf dem Spielfeld gefeiert wurde, sah sich plötzlich mit harten Strafen konfrontiert. Als ihm ein verlockendes Angebot aus dem Westen gemacht wurde – ein Angebot, das ihm den Schritt in den kapitalistischen Fußball ermöglichen sollte – reagierte der autoritäre Staat mit unerbittlicher Härte. Zögernd und zerrissen von Loyalitätskonflikten, entschied sich Weber letztlich, in der DDR zu bleiben. Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten: 11 Monate Haft und ein Berufsverbot als Fußballer zwangen ihn, seine sportliche Karriere jäh zu beenden und sich einer ganz anderen Realität zu stellen.

Diese persönlichen Tragödien spiegeln den größeren Kontext wider. Der Fußball in der DDR war nicht nur eine Arena für sportliche Höchstleistungen, sondern auch ein Schauplatz politischer Intrigen und staatlicher Repression. Die Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Fans standen unter ständiger Beobachtung, und jede Abweichung vom erwarteten Verhalten wurde rigoros geahndet. Die systematische Einmischung der Stasi in den Spielbetrieb führte zu einer Atmosphäre, in der Fairness und Sportgeist oft dem politischen Kalkül weichen mussten.

Machtspiele auf und neben dem Spielfeld
Die Dominanz des BFC Dynamo, insbesondere unter dem Einfluss von Erich Mielke, wird im Film eindrucksvoll dargestellt. In den 70er-Jahren schien der Fußball in Dresden nahezu unantastbar – drei Meistertitel in Folge zeugten von einer nahezu übermenschlichen Stärke. Doch mit dem Aufstieg des BFC unter Mielkes Schirmherrschaft änderte sich das Blatt dramatisch. Mielke stürmte regelrecht in die Kabinen der Dresdner Mannschaften und verkündete: „Ab jetzt ist sein BFC dran.“ Die Machtverschiebung war unübersehbar, und die Schiedsrichter, die nun klar zugunsten des BFC entschieden, sorgten für immer mehr Frustration bei den Anhängern der Dresdner und anderer Vereine.

Ein besonders emotionaler Moment, der im Film rekonstruiert wird, ist das umstrittene Abseitstor von Hans-Jürgen Riediger – ein Moment, der trotz klarer Bilder vor den 30.000 Zuschauern unkommentiert blieb. Die Zuschauer, die das Spiel am Fernseher verfolgten, mussten hilflos mit ansehen, wie der Ausgang des Spiels bereits im Vorfeld manipuliert schien. Diese Szene steht sinnbildlich für die allgemeine Resignation: Als Spieler und als Zuschauer war man den Willkürakten des Systems schutzlos ausgeliefert.

Fußball als Symbol für das Scheitern eines Systems
Der Film „STASI F.C.“ stellt den Fußball in der DDR als Mikrokosmos eines viel größeren gesellschaftlichen Phänomens dar. Er zeigt, wie ein autoritäres System in nahezu jeden Lebensbereich eindringen kann und wie Menschen – ob Spieler, Fans oder Offizielle – unter dieser allumfassenden Kontrolle leiden. Es geht nicht nur um Siege und Niederlagen, sondern um das tägliche Ringen um Überleben, Freiheit und Selbstbestimmung in einem System, das jede Form von Individualität zu unterdrücken suchte.

Die Berichte ehemaliger Spieler und Funktionäre, die zu Wort kommen, zeichnen ein eindrückliches Bild von der Zerrissenheit und dem inneren Konflikt, der viele Menschen damals prägte. Der Fußball, der einst für Freude, Gemeinschaft und Fairness stand, wurde zu einem Spielball der Politik. Die Dominanz des BFC Dynamo und die damit einhergehende, systematische Bevorteilung führten nicht nur zu sportlichen Einseitigkeiten, sondern auch zu einem massiven Vertrauensverlust bei den Fans. Leere Stadien und desinteressierte Zuschauer spiegeln den emotionalen Absturz wider, den ein solcher Eingriff in den Sport mit sich bringen kann.

Ein Blick in die Vergangenheit als Warnung für die Zukunft
„STASI F.C.“ ist weit mehr als nur eine Dokumentation über Fußball in der DDR. Es ist ein eindringlicher Appell, die Mechanismen autoritärer Systeme zu erkennen und sich bewusst zu machen, wie leicht staatliche Macht in alle Bereiche des Lebens vordringen kann. Die Geschichte von Gerhard Weber und die Schilderungen von Mielkes Einfluss sind Mahnmale, die auch heute noch relevant sind. In einer Zeit, in der Diskussionen über Überwachung, Kontrolle und den Missbrauch von Macht an der Tagesordnung stehen, liefert der Film wertvolle Denkanstöße.

Die persönlichen Geschichten, die im Dokumentarfilm erzählt werden, machen deutlich: Es geht um mehr als nur um den Fußball. Es geht um das menschliche Schicksal in einem System, das keine Abweichung von der vorgegebenen Linie duldete. Jeder Fehltritt, jede Entscheidung, die nicht im Sinne des Staates war, konnte das Ende einer vielversprechenden Karriere bedeuten – und oft auch das Ende der persönlichen Freiheit.

Mit „STASI F.C.“ gelingt es den Filmemachern, den Fußball in der DDR als Spiegelbild einer repressiven Gesellschaft darzustellen. Die Verknüpfung von Sport und staatlicher Kontrolle, die Manipulation von Spielentscheidungen und die daraus resultierenden persönlichen Tragödien werfen ein grelles Licht auf die dunkle Vergangenheit eines Systems, in dem nicht der sportliche Erfolg, sondern der Machterhalt im Vordergrund stand.

Der Dokumentarfilm lädt dazu ein, nicht nur über vergangene Fehlentwicklungen zu reflektieren, sondern auch darüber nachzudenken, welche Lehren aus dieser Zeit gezogen werden können. Gerade in einer Welt, in der autoritäre Tendenzen und staatliche Überwachung wieder vermehrt diskutiert werden, zeigt „STASI F.C.“ eindrucksvoll, wie wichtig es ist, den Wert von Freiheit, Fairness und Menschlichkeit zu verteidigen – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.

Die SED sucht ihr Heil in der Umweltpolitik am Grünen Tisch

Teaser Am 16. Dezember 1989 versucht die SED-Führung verzweifelt, mit einem „Grünen Tisch“ zur Umweltpolitik die politische Initiative zurückzugewinnen, während sich das Land rasant wandelt. Gleichzeitig bereitet Dresden den Besuch von Helmut Kohl vor und Altkanzler Helmut Schmidt fordert die Anerkennung der polnischen Westgrenze als Preis der Einheit.

Aufstand gegen Hermann Kant: Berliner Autoren fordern Wandel

Im Klub der Kulturschaffenden herrscht dichte Rauchluft, als vierundzwanzig Schriftsteller an diesem grauen Tag ihre Unterschrift unter ein Papier setzen, das den endgültigen Bruch besiegelt. Es ist Mitte Dezember in Berlin, die Mauer ist offen, und die Geduld mit den alten, verknöcherten Strukturen ist bei den Anwesenden endgültig aufgebraucht. Am 15. Dezember 1989 erklären Berliner Autoren um Helga Schubert und Joachim Walther ihren Austritt aus der Bevormundung durch den Verbandspräsidenten Hermann Kant. Sie verweigern der Führung die Gefolgschaft, nachdem diese Reformen blockierte, und fordern in einem scharfen historischen Dokument eine sofortige Neugründung ihres Berufsverbandes.

Geralf Pochop und der Punk-Widerstand in der DDR

Ein kalter Wind weht durch das Waldstück bei Halle, als Männer in Ledermänteln einen Jugendlichen aus dem Auto zerren und ihn vor die Wahl stellen: Verrat oder Untergang. Die Stille zwischen den Bäumen wirkt bedrohlicher als jedes Verhörzimmer der Staatssicherheit. Geralf Pochop erlebt in den achtziger Jahren, wie der DDR-Staat jugendliche Punks systematisch kriminalisiert, inhaftiert und schließlich zur Ausreise zwingt, nur weil sie anders aussehen wollen. Der Zeitzeuge berichtet von Willkür und Widerstand kurz vor dem Mauerfall.

Wie ein kirchlicher Sozialarbeiter die Treuhand überzeugte

Die Spielzeugfabrik Famos in Leisnig stand 1990 plötzlich still, abgewickelt von der Treuhand, während behinderte Arbeiter über Nacht auf der Straße standen. Inmitten dieser lähmenden Unsicherheit im sächsischen Nachwende-Chaos sah ein lokaler Sozialarbeiter jedoch nicht das Ende, sondern die einmalige Chance für einen radikalen Neuanfang. Im Jahr 1990 nutzte eine kirchliche Initiative im Kreis Döbeln beschlagnahmtes SED-Parteivermögen, um den stillgelegten Betrieb für 300.000 Mark zu kaufen. Aus der Konkursmasse entstand so eine Werkstatt für hunderte Menschen, die im neuen Wirtschaftssystem sonst keinen Platz mehr gefunden hätten.

Die Pipeline der Widersprüche: Stalins Gas für Willy Brandts Westen

Persönlicher Teaser Minus 50 Grad, die Finger klamm, aber das Bier darf nie ausgehen – willkommen in der härtesten WG der DDR-Geschichte. Während wir heute über Homeoffice jammern, haben tausende junge Ostdeutsche in den 70ern und 80ern ihr Leben in die Waagschale geworfen, um im tiefsten Sibirien eine Pipeline zu bauen, die eigentlich unmöglich war. Sie nannten es "Freundschaft", aber es war ein Kampf gegen Eis, Einsamkeit und die Stasi im Nacken. Diese Doku reißt alte Wunden auf und zeigt, warum der "Wilde Osten" für viele die einzige Chance auf ein Stückchen Freiheit war – und warum dieses Trauma bis heute in vielen ostdeutschen Biografien nachzittert. Ein Muss für jeden, der verstehen will, aus welchem Stahl die DDR wirklich geschmiedet war.

Zwischen Paraden und Paranoia: Das geheime Leben der Frauen in der NVA

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Manfred Krug: Der Luxus des doppelten Lebens

Persönlicher Teaser Haben Sie ihn auch noch im Ohr? Diese Stimme, die klang wie raues Schmirgelpapier auf Samt? Manfred Krug war für uns mehr als nur der Anwalt aus Kreuzberg oder der singende Tatort-Kommissar. Er war einer von uns, egal auf welcher Seite der Mauer man groß wurde. Seine Geschichte ist der ultimative Beweis dafür, dass man Systeme wechseln kann, ohne sein Rückgrat zu brechen. Wir werfen einen Blick darauf, was „Luxus“ für einen Mann bedeutete, der im Osten alles hatte und alles riskierte, um im Westen er selbst zu sein. Eine Reise zwischen Pankow und Charlottenburg, zwischen Zensur und Freiheit

„Du bist nichts Besseres“: Wie die Stasi eine Kinderärztin brechen wollte

Persönlicher Teaser Gänsehaut. Wut. Tiefe Beklemmung. Wenn Renate Werwigk-Schneider spricht, wird Geschichte körperlich spürbar. Man riecht förmlich den Mief der überfüllten Zellen in Hoheneck, man spürt das Zittern des Taxifahrers an der bulgarischen Grenze und die Ohnmacht gegenüber einem System, das Menschen wie Ware gegen Devisen tauscht. Ihre Erzählung ist kein trockenes Geschichtskapitel, sondern ein emotionaler Weckruf. Sie zeigt auf schmerzhafte Weise, dass Freiheit kein Geschenk ist, sondern ein fragiles Gut, das jeden Tag neu verteidigt werden muss. Ein Text, der weh tut – und genau deshalb gelesen werden muss.

Honeckers heimlicher Milliardär: Die Akte Schalck-Golodkowski

Persönlicher Teaser (Social Media / Newsletter) Gier kennt keine Farbe. Nicht einmal das Rot der DDR-Flagge. Vergessen Sie alles, was Sie über die "gute alte Planwirtschaft" zu wissen glaubten. Die Wahrheit ist dreckiger. Während Honecker winkte, schaufelte ein Mann im Hintergrund Milliarden. Alexander Schalck-Golodkowski war das Phantom der DDR – ein Genosse, der wie ein Gangsterboss agierte. Waffenhandel, Kunstraub und der Verkauf von Menschenleben gegen Devisen: Das war der wahre Motor des "Arbeiter- und Bauernstaates". Besonders bitter: Der Westen spielte mit. Franz Josef Strauß und der Milliardenkredit? Weniger Nächstenliebe, mehr knallharte Profitgier. Dieses Kapitel der Geschichte tut weh, weil es zeigt, dass Moral im Kalten Krieg oft nur eine Währung war – und zwar eine sehr weiche. Wer DDR-Nostalgie hegt, sollte diese Fakten kennen. Sie sind das Gegengift zu jeder Verklärung.

Die unsichtbaren Klassen: Luxus und Lüge im DDR-Sozialismus

Teaser Gleichheit? Von wegen! Während du morgens für ranzige Butter anstandest, ließen „die da oben“ in ihren abgeschirmten Villen die Korken knallen. Wusstest du, dass der Sozialismus zwei Gesichter hatte? Eines für die Plakate und eines für die Speisekammern der Macht. Wir blicken hinter die grauen Fassaden der DDR und zeigen dir das geheime Netzwerk aus Luxusläden, Sonderkonten und purer Dekadenz, mit dem sich die Parteibonzen ihre Loyalität erkauften. Ein System, gebaut auf Lügen und Ananas aus der Dose.

Die geheimen Millionäre der DDR – Das Schattenreich des Reichtums

Persönlicher Teaser Gleichheit war eine Lüge. Zumindest für jene, die genau hinsahen. Während wir in der Schule lernten, dass der Kapitalismus das Übel der Welt sei, trugen die Kinder der Parteifunktionäre Jeans aus dem Westen und ihre Väter tranken französischen Cognac. Es gab eine Welt hinter der Mauer, eine Welt in der Welt. Hast du dich je gefragt, wie man im Sozialismus reich wurde? Nicht reich an Geld, das man nirgends ausgeben konnte, sondern reich an Macht und Zugang? In unserem neuen Beitrag tauchen wir tief in das Schattenreich der DDR ein. Wir zeigen, wie aus Mangel Erfindungsreichtum wurde und wie ein ganzes Land lernte, zwischen den Zeilen zu leben. Es ist eine Geschichte über "Vitamin B", über heimliche Millionäre und darüber, dass am Ende jeder käuflich war – man musste nur die richtige Währung kennen.

Hermann Henselmann: Der Architekt, der Ideologie in Stein meißelte

Persönlicher Teaser Er baute Kulissen für die Ewigkeit. Hermann Henselmann war kein einfacher Architekt, er war ein Verwandlungskünstler zwischen den Fronten der Weltgeschichte. Ich finde es faszinierend, wie ein Mann, der in der klaren Ästhetik des Bauhauses startete, zum Schöpfer der pompösen DDR-Prachtmeilen wurde, nur um am Ende von grauen Betonplatten an den Rand gedrängt zu werden. Seine Geschichte ist für mich der Beweis, dass Talent allein nicht reicht – man muss den Zeitgeist nicht nur verstehen, sondern ihn formen wollen, selbst wenn der Preis dafür die eigene künstlerische Seele ist. Ein Leben wie ein Roman aus Stein. 3 Vorschläge für Überschriften Vom Bauhaus zum Zuckerbäcker: Die zwei Leben des Hermann Henselmann Architekt der Macht: Wie Henselmann Ostberlin erfand Glanz, Elend und Platte: Das steinerne Erbe der DDR

Verbotener Luxus: Die Parallelwelt der DDR-Elite

Teaser Draußen Einheitsgrau, drinnen französischer Cognac. Während das Volk für Bananen Schlange stand, zog sich die DDR-Elite in eine verborgene Welt zurück, die auf keiner Landkarte verzeichnet war. In geheimen „Sonderversorgungseinrichtungen“ genossen Minister und Funktionäre westlichen Luxus, abgeschirmt durch schwere Samtvorhänge und bewacht von der Stasi. Doch der Preis für das Rehfilet und den West-Wein war hoch: Jedes Wort konnte das letzte der Karriere sein. Ein Blick hinter die Kulissen einer verlogenen Moral, wo Kellner zu Spionen wurden und das Schweigen lauter war als jede Parole. Schlagzeilen-Vorschläge Wasser predigen, Wein trinken: Die geheimen Luxus-Oasen der SED-Kader Hinter Samtvorhängen: Wo der Sozialismus nach West-Kaffee duftete Die geschlossene Gesellschaft: Privilegien, Paranoia und Protokolle

Das diskrete Leuchten des Luxus: Die geheime Oberschicht der DDR

Persönlicher Teaser Gleichheit? Von wegen! Offiziell waren wir alle Brüder und Schwestern im Geiste des Sozialismus, doch manche Brüder hatten vollere Keller als andere. Während meine Eltern monatelang auf ein Ersatzteil für den Trabant warteten, gab es eine Schattenwelt, in der Champagner floss und West-Schokolade keine Mangelware war. Es ist die Geschichte einer verbotenen Elite und jener „Organisatoren“, die im Verborgenen Reichtümer anhäuften, von denen niemand wissen durfte. Tauchen Sie ein in das Doppelleben der DDR – eine Welt voller Widersprüche, in der Beziehungen die härteste Währung waren und der Staat selbst seine Prinzipien für harte D-Mark verkaufte. Drei Überschriften-Vorschläge Wasser predigen, Wein trinken: Das geheime Luxusleben der DDR-Elite Millionäre im Schatten: Wie Beziehungen zur wahren Währung des Ostens wurden Die KoKo-Connection: Der staatlich verordnete Kapitalismus im Arbeiterstaat

Thüringen prescht vor: Voigt verkündet „Jahr der Vereinfachung“ 2026

Persönlicher Teaser Endlich atmen oder nur heiße Luft? Hand aufs Herz: Wie oft haben wir schon den „Bürokratieabbau“ versprochen bekommen? Doch diesmal klingt es anders. Wenn Anträge nach drei Monaten einfach als genehmigt gelten, weil das Amt schläft, ist das eine kleine Revolution. Mario Voigt will 2026 zum „Jahr der Vereinfachung“ machen – ein Versprechen, an dem er sich messen lassen muss. Keine Zettelwirtschaft beim Bäcker, weniger Datenschutz-Wahnsinn für den Handwerker: Das klingt nach gesundem Menschenverstand. Ob der Amtsschimmel wirklich Trab lernt oder nur wiehert, wird sich zeigen. Aber die Richtung stimmt.

Zwischen Hochseehafen und Strandkorb: Ein Zeitdokument von 1978

Persönlicher Teaser Salz, Stahl, Sehnsucht. Es gibt Bilder, die riechen sofort nach Bohnerwachs, Braunkohle und einer steifen Brise. Die Doku über den Bezirk Rostock von 1978 ist genau so ein Zeitfenster. Man spürt förmlich den Stolz der Kameraleute, wenn sie die riesigen Pötte im Überseehafen filmen – das war das große „Tor zur Welt“, auch wenn die Welt für die meisten am Schlagbaum endete. Aber da ist auch dieser unverwechselbare Charme der Ostsee-Sommer: Überfüllte Strände, an denen Handtuch an Handtuch liegt, und die Freude über das einfache Glück im Sand. Wer wissen will, wie sich der Norden anfühlte, als die Werften noch Volkseigentum waren und die Plattenbauten als Luxus galten, muss diesen Film sehen. Ein Stück Heimatgeschichte, ungeschminkt geschminkt.

Das Paradox von Magdeburg: Zufrieden im Privaten, Angst vor der Welt

Teaser (für Social Media / Newsletter) Sachsen-Anhalt ist ein Land der Widersprüche: Der neue "Sachsen-Anhalt-Monitor 2025" zeigt eine Bevölkerung, die privat so zufrieden ist wie selten – und doch voller Angst in die Zukunft blickt. 83 % fürchten um den Frieden, über die Hälfte gilt als "demokratisch fragil". Ministerpräsident Haseloff und Minister Willingmann präsentieren Zahlen, die tief in die ostdeutsche Transformations-Seele blicken lassen: Zwischen dem Stolz auf die eigene Lebensleistung und der totalen Überforderung durch eine komplexe Welt. Ein Warnschuss für die politische Mitte.

Der Überlebenskampf im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau

Persönlicher Teaser Sie wollten mich brechen. Ich war 14 Jahre alt, hörte die falsche Musik und stellte die falschen Fragen. Dafür schickte mich der Staat durch die Hölle. Torgau war kein Heim, es war ein Lager. 500 Liegestütze am Stück, Einzelhaft, Zwangsarbeit für West-Firmen. Sie nannten es „Umerziehung“, ich nenne es Folter. Lange habe ich geschwiegen, doch jetzt rede ich. Über das Unrecht, über meine Angst und darüber, wie ich im Dunkeln meiner Zelle lernte, nicht aufzugeben. Das ist meine Geschichte.

Wie ein kirchlicher Sozialarbeiter die Treuhand überzeugte

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Dramatischer INSA-Trend: AfD bundesweit vorn – Bürger zweifeln am Staat

Teaser (mit Ost-Bezug) Deutschland im Dezember 2025: Die politische Landkarte färbt sich neu. Während die Union im Westen nur noch knapp die Führung behält, dominiert die AfD den Osten mit einer erdrückenden Mehrheit von über 25 Punkten Vorsprung. Gleichzeitig offenbart der neueste INSA-Meinungstrend eine tiefe Vertrauenskrise: Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen glaubt nicht mehr daran, dass die Politik für Sicherheit sorgen kann.

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Haare ab, Uniform an: Ein ehrlicher DEFA-Blick auf die NVA-Wehrpflicht

Persönlicher Teaser 18 Monate Lebenszeit. So lange dauerte der Dienst, zu dem sie alle mussten. Der DEFA-Film „Einberufen“ nimmt uns mit zurück ins Jahr 1971, direkt an das Kasernentor in Rostock. Wir spüren den Abschiedsschmerz, riechen förmlich das Bohnerwachs der Stuben und hören das Klicken der Schere, wenn die langen Haare fallen. Es ist ein Film über Jungs, die plötzlich Männer sein sollen, über den Verlust der Individualität und den Versuch, sich im grauen NVA-Alltag nicht selbst zu verlieren. Ein absolut sehenswertes Stück Zeitgeschichte, das ganz nah dran ist.

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Gorbatschows letztes „Njet“: Ein diplomatisches Rückzugsgefecht

Ein letztes Donnergrollen aus Moskau? Oder doch nur das Pfeifen im Walde? Michail Gorbatschows scheinbar unerschütterliches Bekenntnis zur DDR im Dezember 1989 liest sich heute wie ein tragischer Irrtum der Geschichte. Während das Volk längst Fakten schuf, klammerte sich die Diplomatie an eine "Realität", die stündlich verdampfte. Lesen Sie, warum dieses "Njet" zur Einheit in Wahrheit das leiseste "Ja" der Weltgeschichte war – verpackt in die harte Sprache des Kalten Krieges.

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„Die Scheidung ist eingereicht“: Grüne rechnen mit Merz und Trump ab

Franziska Brantner nutzt die aktuelle Pressekonferenz für eine Generalabrechnung. Mit einer „Scheidungsurkunde“ in der Hand warnt sie vor Trumps Allianz mit Putin und wirft Kanzler Merz Wortbruch in der Taurus-Frage und Untätigkeit in Europa vor. Doch auch innenpolitisch teilt sie aus: Steigende Krankenkassenbeiträge und eine chaotische Rentendebatte seien das Ergebnis einer Regierung ohne Plan. Wir analysieren den Auftritt der Oppositionsführerin.

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Thüringen prescht vor: Voigt verkündet „Jahr der Vereinfachung“ 2026

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