Der Lausitzer Musiksommer – Dimensionen der Musik an interessanten Orte

Bautzen. Der Lausitzer Musiksommer feiert 2024 sein 30-jährige Bestehen und das ist ein Grund, die Musik und die Landschaft, der das Musikfest gewidmet ist, zu feiern. Konzerte in großer und kleiner Form mit opulent ausholenden, klein pointierten, unterhaltsamen, nachdenklich machenden und erschütternden Werken. Kurz, es sind alle Dimensionen der Musik, die in traditioneller, experimenteller und geradezu elementarer Form im Jubiläum zur Aufführung kommen. Und es sind eine Reihe bedeutender und interessanter Orte in der Oberlausitz, die Gastgeber des Musikfestes in seinem 30. Jahr sind.

»Dimensionen / Rozměr« – 2. bis 18. August 2024

Mit 12 Veranstaltungen in 7 Orten wird der Lausitzer Musiksommer im August 2024 zu erleben sein. Auch hierbei klingen Jubiläen an. Gemeinsam mit dem Lausitzer Musiksommer feiert das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Wartha das 30-jährige Bestehen. Seit 100 Jahren erfrischt die Pichobaude Gäste auf dem Großen Picho und der Musiksommer lädt zur Feier dessen ein, auch um hierbei ein Zusammenspiel mit Tautewalde zu verwirklichen, wo 650 Jahre Ersterwähnung gefeiert werden! Künstlerische und kulturelle Besonderheiten in Bautzen, Neschwitz, Crostau und Görlitz werden ebenso musikalisch betont, wie das Naturerlebnis in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, die Geologie in Kamenz und der Wald im Lausitzer Bergland zu erleben sind. Nehmen Sie das abwechslungsreiche Programm mit seiner musikalischen Breite wahr und erleben Sie die Lausitz in der Vielfalt ihrer Reize.

Mit seinen 30 Jahren hat der Lausitzer Musiksommer schon eine Tradition geprägt; mit über 260 Veranstaltungen in 40 Orte mit über 60 Spielstätten in der Lausitz in Tschechien und Polen war er präsent. Zwölf Auftragskompositionen wurden geschaffen und uraufgeführt. Eine Reihe wissenschaftlicher Vorträge, Führung und Publikationen wurden verwirklicht. So wie sich der Klang in der Musik über die Zeit entwickelt, klingt im Jubiläum schon eine neue Zeit für den Lausitzer Musiksommer an. Bleiben Sie auch in Zukunft der Musik treu und dem Lausitzer Musiksommer gewogen.

 

Der letzte Versuch: Wie aus der Staatspartei die SED-PDS wurde

MASTER-PROMPT HOOK Der Parteitag zur Umbenennung in SED-PDS im Dezember 1989 Am späten Sonntagnachmittag treten die Delegierten in Berlin vor die Öffentlichkeit und präsentieren einen Doppelnamen, der die Brücke zwischen alter Macht und neuer Identität schlagen soll. MASTER-PROMPT Teaser JP Die Suche nach dem dritten Weg Gregor Gysi steht am Rednerpult und beschwört die Gefahr eines politischen Vakuums, während im Saal die Hoffnung auf eine eigenständige DDR noch lebendig ist. Manche glaubten in diesen Tagen des Dezembers 1989 fest daran, dass ein demokratischer Sozialismus jenseits der Profitwirtschaft möglich sei. Am 18.12.1989 verabschiedete der Parteitag unter Gysis Führung ein Statut, das den Erhalt der staatlichen Eigenständigkeit zum obersten Ziel erklärte. MASTER-PROMPT Teaser Coolis Außerordentlicher Parteitag beschließt neuen Namen und Statut Nach intensiven Beratungen entscheiden die Delegierten am 17. Dezember 1989 in Berlin, die Partei künftig unter dem Namen SED-PDS weiterzuführen. Der Vorsitzende Gregor Gysi betont in seinem Referat den Willen zur Regierungsverantwortung und warnt vor einem Erstarken rechter Kräfte. Mit der Verabschiedung eines vorläufigen Statuts positioniert sich die Partei für den beginnenden Wahlkampf und bekennt sich zur Eigenstaatlichkeit der DDR.

Katarina Witts Weg vom Eistalent zum Aushängeschild der DDR

1. Überschrift Katarina Witts Weg vom Eistalent zum Aushängeschild der DDR 2. Hook / Hug In der Eishalle von Karl-Marx-Stadt gab es nur einen trockenen Fleck inmitten der nassen Fläche, auf dem ein Mädchen erste Schritte wagte. Jahre später saß sie auf einer Bank an der Bande und hörte, dass ihre Kindheit nun vorbei sei, weil die strenge Jutta Müller sie ausgewählt hatte. 3. Journalistischer Text - kurz Katarina Witt war das glamouröse Aushängeschild des DDR-Sports, gefördert und gefordert von einem Staat, der nichts dem Zufall überließ. Doch hinter den goldenen Medaillen verbarg sich ein System aus härtester Disziplin und lückenloser Überwachung, das bereits im Kindesalter begann. Ihre Geschichte zeigt die Ambivalenz einer privilegierten Karriere im Sozialismus, die zwischen persönlichem Ehrgeiz, staatlicher Förderung und totaler Kontrolle stattfand.