Thüringen fördert „Lernort Bauernhof“, um Wissen über Landwirtschaft in der Gesellschaft zu erhöhen

Erfurt. Am 26.04.2024 erhielten im Agrarbetrieb TZG Ernstroda in Friedrichroda 15 Landwirtinnen ihre Zertifikate zur erfolgreichen Teilnahme am zweiten ostdeutschen Seminar zur Bauernhofpädagogik. „Wir fördern das Projekt Lernort Bauernhof, damit Kinder und Jugendliche früh lernen, wie wichtig die Landwirtschaft für unsere Gesellschaft ist. Es vermittelt Wissen, woher unser Essen kommt, wie viel Arbeit und Leidenschaft damit verbunden und wie wichtig regionale Produktion ist. Sie erfahren, dass Landwirtschaft auch Landschaftspflege und Umweltschutz bedeutet sowie klimafreundliche Energie produziert. Bauernhofpädagogik ist ein wichtiger Baustein, das Landwirtschaft und Gesellschaft wieder enger zusammenwachsen“, sagt Agrarstaatssekretär Torsten Weil.

Das Seminar „Bauernhofpädagogik“ wurde bereits zum zweiten Mal in Thüringen durchgeführt und ist das Einzige seiner Art in den neuen Bundesländern. Es fand von 2023 bis 2024 an zehn Schulungstagen statt. Das Seminar ist Teil des Projektes „Lernort Bauernhof Thüringen 2022-2024“ und eines von vier Bildungsbausteinen. Es wird vom TMIL über die Richtlinie „Förderung der Zusammenarbeit in der Land-, Forst-und Ernährungswirtschaft“ mit 152.000 Euro gefördert, davon 75 % ELER- und 25 % Landesmittel. Die Projektkoordination erfolgt durch Landvolkbildung Thüringen e.V. und Thüringer Ökoherz e.V. Weitere Kooperationspartner sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V., Thüringer Bauernverband e.V., Rittergut Schwanditz, Landwirtschaft Körner, Gut Sambach gGmbH, Zukunftsfähiges Thüringen e. V., Bauernhoferlebnisse Marie Scharf.

Ziel des Seminars „Bauernhofpädagogik“ ist es, rechtliche und pädagogische Grundlagen für Landwirtinnen und Landwirte sowie Interessierte für das „Lernen am anderen Ort“ für Schulen u.a. Kindereinrichtungen zu vermitteln. „Der Lernort Bauernhof bietet Kindern und Jugendlichen die Chance praxisnahes Wissen über die moderne Landwirtschaft zu erwerben. Für die Landwirtschaft ist es eine gute Möglichkeit, die Branche attraktiv zu präsentieren und Nachwuchsarbeit zu leisten“, so Staatssekretär Weil.

zur Webseite des „Lernort Bauernhof Thüringen

Der teuerste Umzug der Geschichte: Als die Rote Armee ging

MASTER-PROMPT HOOK - Profil Rückzug einer Supermacht: Das Ende der Westgruppe Am Fährhafen Mukran rollten Panzer auf Schiffe, während Offiziere in Wünsdorf ihren Hausrat verkauften. Der Abzug von 500.000 Sowjetsoldaten war ein logistischer Kraftakt zwischen Demütigung und Diplomatie. MASTER-PROMPT Teaser JP (Reflective) Der letzte Appell in Wünsdorf Ein verlassenes Hauptquartier, in dem noch das Echo der Befehle hallt, und Offiziere, die ihre Orden gegen D-Mark tauschen. Die Stimmung schwankte zwischen der Erleichterung über den Frieden und der tiefen Verunsicherung vor der Rückkehr in ein zerfallendes Reich. Es war das Ende einer Ära, das sich weniger in großen Gesten als in der Stille leerer Kasernen manifestierte. Man spürte die Zäsur, die diesen Moment begleitete, als eine Weltmacht ihre Koffer packte und eine Lücke hinterließ, die politisch wie menschlich nur schwer zu füllen war. MASTER-PROMPT Teaser Coolis (Neutral) Bilanz eines historischen Abzugs: 1994 verließ die Rote Armee Deutschland Mit dem Start der letzten Iljuschin in Sperenberg endete im September 1994 die fast 50-jährige sowjetische Militärpräsenz auf deutschem Boden. Zurück blieben ökologische Altlasten und eine neu geordnete geopolitische Landkarte. Am 31. August 1994 verabschiedeten Helmut Kohl und Boris Jelzin in Berlin offiziell die letzten russischen Truppen. Nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag verließen rund 500.000 Soldaten und zivile Angestellte der Westgruppe die ehemaligen DDR-Gebiete. Deutschland finanzierte den Rückzug und den Wohnungsbau in der Heimat mit Milliardenbeträgen, während die ökologische Sanierung der militärischen Liegenschaften bis heute andauert.