Thema: „Städtische Hitze“ – Jena geht langsam wieder in den öffentlichen Dialog über

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„Stadt im Gespräch“: Veranstaltungsreihe zu aktuellen Jenaer Themen in der Volkshochschule Jena endet mit dem Thema „Städtische Hitze“

Am Dienstag, 19. März 2024 fand in der Jenaer vhs die dritte und letzte Diskussionsveranstaltung der Reihe „Stadt im Gespräch“ unter dem Titel „Heiß, heißer, Jena – Unser Umgang mit städtischer Hitze“ statt. Vor einem halben Jahr startete die Diskussionsreihe. Die beiden engagierten Bürgerinnen Regina Blume und Maria Dengler waren im Vorfeld auf die vhs zugekommen und stellten ihre Ideen einer möglichen Zusammenarbeit im Themenkreis zukunftsorientierten Lebens in Jena vor.
Dabei entstand ein Impuls- und Diskussionsformat mit externer Moderation und unter Beteiligung verschiedener Vertreter:innen der Stadtverwaltung, der Kommunalpolitik, externer Expert:innen und engagierter zivilgesellschaftlicher Akteursgruppen. Ziel war es, diese in den Dialog zu bringen, unterschiedliche Standpunkte zu verdeutlichen, Verständnis zu schaffen und Wissen zu transportieren.

Die ersten Veranstaltungen zu den Themen Verkehrswende und Stadtentwicklung der Zukunft waren bereits sehr gut besucht und boten einen Überblick allgemeiner Art, aber auch und gerade bezogen auf Jenaer Entwicklungen und Diskussionen. Auch die nun letzte Veranstaltung der Reihe stieß bei den Jenaer Bürger:innen auf großes Interesse. Und so zog es 60 Interessierte in die Räumlichkeiten der Volkshochschule. Es fanden sich neben Vertreter:innen der FSU sowie verschiedener Initiativen der Stadtgesellschaft auch Entsandte des Jugendparlaments sowie Schüler:innen von Jenaer Schulen unter den Gästen. Thematische Schwerpunkte des Abends waren die Aspekte Gesundheit, der Hitzeaktionsplan der Stadt Jena und Perspektiven in der Stadtgestaltung. Neben der Expertin Anja Wolter vom Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt waren zudem die langjährige Stadträtin und Ortsteilbürgermeisterin von Wenigenjena Rosa Maria Haschke sowie Daniel Knopf als Klimaanpassungskoordinator der Stadtverwaltung und Paula Tomasini vom Aktionsbündnis „Health for Future“ als Podianten zugegen. Nach differenzierten fachlichen Anfangsimpulsen und unter der fachkundigen Moderation von Ines Morgenstern, Geschäftsführerin des Organisationsberatungs-Institutes ORBIT, gingen die Podianten mit dem Publikum in einen regen Austausch. Dabei wurden unterschiedliche Standpunkte zu den Möglichkeiten von Hitzevermeidung und einer Veranstaltung, auch schwierige Themen nicht auszuklammern, wertschätzend und respektvoll miteinander in den Austausch zu treten, konnte – nicht zuletzt aufgrund der klaren Moderation – sehr gut verwirklicht werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass unterschiedliche Sachkenntnis und Betroffenheit zu unterschiedlichen Forderungen und Ansichten führen. Auch hier konnten Widersprüche nicht gelöst, dafür aber aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.

Die Volkshochschule wird hier gern anknüpfen und plant für das Herbstsemester Bildungsformate zu den Schwerpunkten Bürgerbeteiligung sowie zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen.

Die entgeltfreie Umsetzung der Diskussionsreihe war Dank der Förderung durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport möglich. Diese Veranstaltung kann über die Osterfeiertage auf JenaTV nachgeschaut werden.

Dieser Beitrag ist eine Meldung der Volkshochschule Jena.

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