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Sie haben die Wahl in Jena – OB Kandidat Kathleen Lützkendorf, Bündnis 90/Die Grünen

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Jena. Der Oberbürgermeister wird alle sechs Jahre gewählt; der Wahltermin wird durch die Rechtsaufsichtsbehörde festgelegt. Der nächste Wahltermin ist der 26.05.2024. Sofern eine Stichwahl notwendig ist, findet diese vierzehn Tage später am 09.06.2024 statt.

Die Wahlvorschläge für die Wahl am 26.05.2024 wurden im Amtsblatt 18/24 der Stadt Jena (PDF) veröffentlicht. Einen Muster-Stimmzettel finden Sie unter Downloads.

Die Amtszeit des Oberbürgermeisters beginnt am Tag nach der Annahme der Wahl, jedoch nicht vor Ablauf der Amtszeit des vorhergehenden Bürgermeisters.

Das Stadtgebiet Jena bildet das Wahlgebiet. Der Oberbürgermeister wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Jeder Wähler hat eine Stimme.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält niemand diese Mehrheit, findet am zweiten Sonntag nach dem Wahltag eine Stichwahl unter den zwei Personen statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los darüber, wer in die Stichwahl kommt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den abgegebenen gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhalten hat.

Wahlberechtigung

Jeder Deutsche und Angehörige eines anderen EU-Staates, der am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat (Geburtstag 26.05.2008 und vorher) und seit mindestens drei Monaten in Jena seinen Hauptwohnsitz hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen wurde, darf wählen. Er oder sie wird von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen und erhält bis spätestens 05.05.2024 eine Wahlbenachrichtigung zugesandt.

Wählbarkeit

Wählbar für das Amt des Ortsteilbürgermeisters sind Wahlberechtigte, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben (Geburtstag 26.05.2006 und vorher) und mindestens seit sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz in Jena haben.

Wahlvorschläge

Wahlvorschläge können von Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerbern ab Bekanntmachung der Wahl (spätestens drei Monate vor Wahltermin) eingereicht werden.

Wahlbenachrichtigung

Wer in das Wählerverzeichnis eingetragen wurde, erhält Ende April, spätestens bis zum 05.05.2024 (21. Tag vor der Wahl) per Post eine amtliche Wahlbenachrichtigung. Die Wahlbenachrichtigung erfüllt zwei Funktionen:

Sie dient zusammen mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass als Nachweis der Wahlberechtigung, wenn Sie am Wahlsonntag in Ihren Wahlraum wählen gehen. Das Schreiben ist also mitzunehmen. Ihr Wahlraum ist im Wahlbenachrichtigungsschreiben genannt.

Falls Sie Ihren Wahlraum am Wahlsonntag nicht aufsuchen, können Sie mit den Daten aus dem Wahlbenachrichtigungsschreiben Briefwahl, vorzugsweise online(Link ist extern), beantragen.

Antragswege für Briefwahlunterlagen

  • ab dem 14.04.2024 (42. Tag vor der Wahl) können Briefwahlunterlagen beantragt werden
  • die Beantragung über die Online-Maske oder per formloser E-Mail muss spätestens am Mittwoch vor dem Wahltermin erfolgen, da die Unterlagen sonst vermutlich nicht mehr rechtzeitig bei Ihnen ankommen.
  • Empfohlener Antragsweg: Online-Beantragung der Briefwahlunterlagen(Link ist extern)
  • schriftlicher Antrag / persönliche Vorsprache / Bevollmächtigung: Auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsschreibens finden Sie ein Antragsformular für Briefwahlunterlagen. Dieses Formular nutzen Sie bitte, wenn Sie Ihre Briefwahlunterlagen per Post (rechtzeitig absenden!), per Fax oder durch persönliche Vorsprache beantragen wollen oder wenn Sie eine dritte Person beauftragen wollen, Ihre Briefwahlunterlagen abzuholen.
  • die persönliche Beantragung von Briefwahlunterlagen einschließlich der Option, sofort zu wählen, ist ab 06.05.2024 im Briefwahlbüro im Fachdienst Bürgerdienste, Engelplatz möglich.
  • Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Briefwahlunterlagen auch noch am Wahlsonntag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Wahlzentrale abgeholt werden. Dazu sprechen Sie bitte im Bürgerservice, Engelplatz, 07743 Jena vor.

„Altnazis“ in BRD und DDR: Zweite Karriere trotz NS-Vergangenheit

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Das Ende des Zweiten Weltkriegs markierte einen Wendepunkt für Deutschland und die Welt. Mit der Kapitulation des Deutschen Reichs am 8. Mai 1945 und der darauffolgenden Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen begann eine neue Ära. Doch das Erbe der NS-Diktatur und der Umgang mit den Tätern und Mitläufern blieb eine komplexe und umstrittene Herausforderung.

Die Teilung Deutschlands und die Entstehung zweier Staaten
Nach der Niederlage Deutschlands wurde das Land in vier Besatzungszonen aufgeteilt, die von den Alliierten – den USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion – kontrolliert wurden. Diese Teilung führte 1949 zur Gründung zweier neuer deutscher Staaten: der Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Westen und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten. Diese politischen Systeme entwickelten sich in entgegengesetzte Richtungen, was auch ihren Umgang mit der NS-Vergangenheit beeinflusste.

Der Umgang mit ehemaligen NS-Tätern und Mitläufern
In den zwölf Jahren der NS-Herrschaft waren praktisch alle hohen Ämter im Deutschen Reich von regimetreuen Nazis besetzt. Der Völkermord an den Juden und andere Verbrechen des NS-Regimes wurden durch diese Personen ermöglicht. Nach 1945 stellte sich die Frage, wie mit diesen Tätern und Mitläufern umgegangen werden sollte.

Bundesrepublik Deutschland (BRD)

In der BRD kam es trotz Entnazifizierungsversuchen dazu, dass viele ehemalige NS-Funktionäre wieder in hohen Positionen in Politik, Justiz und Polizei tätig wurden. Beispiele dafür sind:

  • Hans Globke: Er war im NS-Staat ein leitender Mitarbeiter des Reichsinnenministeriums und verfasste Kommentare zu den Nürnberger Rassegesetzen. Nach dem Krieg wurde er ein enger Vertrauter des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer.
  • Hans Filbinger: Der ehemalige NS-Jurist wurde Ministerpräsident von Baden-Württemberg.
  • Kurt Georg Kiesinger: Er brachte es als ehemaliges NSDAP-Mitglied 1966 sogar zum Bundeskanzler der BRD.

Diese Entwicklungen wurden durch verschiedene Faktoren begünstigt, darunter die Notwendigkeit eines funktionierenden Staatsapparates, die politische und gesellschaftliche Rehabilitation der Täter sowie Netzwerke von ehemaligen Nazis, die sich gegenseitig schützten.

Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Die DDR ging anders mit der NS-Vergangenheit um. Die kommunistische Führung propagierte eine strenge Abgrenzung vom faschistischen Erbe und positionierte sich als antifaschistischer Staat. Ehemalige NS-Funktionäre wurden in der Regel nicht in den Staatsdienst aufgenommen und es gab zahlreiche Prozesse gegen NS-Täter. Die DDR nutzte diese Prozesse auch, um sich ideologisch von der BRD abzugrenzen und ihre eigene Legitimität zu untermauern.

Zusammenfassung
Das Video beleuchtet, wie es möglich war, dass viele ehemalige Nazis nach 1945 wieder in Führungspositionen gelangten und wie sie sich gegenseitig schützten. Es erklärt auch die unterschiedlichen Herangehensweisen der BRD und der DDR im Umgang mit der NS-Vergangenheit. Während die BRD oftmals pragmatische Lösungen suchte und dabei auf das Know-how ehemaliger Nazis zurückgriff, setzte die DDR auf eine strikte Abgrenzung und strafrechtliche Verfolgung, um ihre antifaschistische Identität zu festigen.

Dein Sommer im UNISPORT Jena – Deine UNISPORT Woche

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Jena. Die traditionelle UNISPORT Woche findet auch in diesem Jahr statt und hat für alle Sportbegeisterten in Jena eine Menge zu bieten! Vom 03.-07. Juni erwarten Sportinteressierte im Universitätssportzentrum (USZ) in der Oberaue 1 verschiedene sportliche Highlights und eine Menge Spaß!

Mit dem Sportprogramm in der UNISPORT Woche hat der UNISPORT Jena eine bunte Mischung aus sportlichen Veranstaltungen kreiert, um die Lust auf gemeinsame Bewegung und sportliche Aktivitäten bei jeder und jedem zu wecken. Von Montag bis Freitag kann eine große Auswahl an Sportkursen in dem Universitätssportzentrum von 16 bis 23 Uhr frei besucht werden. Zudem stellt der UNISPORT für alle Fitnessbegeisterten im Rahmen der Open Gym Woche die beiden Outdoorfitness Anlagen sowie den Indoor-Fitnessbereich im USZ zur kostenlosen Nutzung bereit.

Unimeisterschaften im Tennis am Montag
Zusätzlich zu den Schnupperangeboten bereitet das UNISPORT Team wie jedes Jahr aufregende sportliche Event-Highlights vor. Beispielsweise die Unimeisterschaften im Tennis, welche am Montag von 12 bis 22 Uhr ausgetragen werden.

Full Body Workout & Zumba Party am Dienstag
Am Dienstag können alle Teilnehmenden richtig Gas geben und sich beim Full Body Workout (18-19 Uhr) auspowern oder ordentlich Spaß bei der heißbegehrten Zumba Party (19-21 Uhr) haben.

Summer Dance Festival am Mittwoch
Für alle Tanzbegeisterten hat das Tanzteam am Mittwoch (19-23 Uhr) das Summer Dance Festival im Programm dabei. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwarten zahlreiche Choreografien aus verschiedenen Tanzrichtungen u.a. K-Pop, Burlesque, Rock’n’Roll, und viele mehr!

Bootshausfest und Yoga am Donnerstag
Das Programm geht mit dem Bootshausfest am Donnerstag weiter. Dabei dreht sich alles um das Thema Wassersport! Man kann unter
professioneller Anleitung Kanufahren, Rudern und Stand Up Paddling ausprobieren. Des Weiteren gibt es neben der obligatorischen Cocktailbar auch wieder Gegrilltes und Getränke sowie die Möglichkeit verschiedene Spiele in bester Gesellschaft auszuprobieren.

Für die Yogis und Yoginis in Jena organisiert der UNISPORT jährlich die Yoga Paradies Reihe. Als Teil der UNISPORT Woche wird es am Abend
von 18-19:30 Uhr dynamisch, denn es findet ein schwung- und kraftvolles Vinyasa Yoga statt, mit dem man die Woche ausklingen lassen und gleichzeitig ordentlich Kraft für das bevorstehende Wochenende tanken kann.

Mehr Informationen zum Programm sind auf der Hochschulsport Webseite zu finden: https://www.hochschulsport.uni-jena.de/unisportwoche

Bereits 1.000 Nachbarschaftshelfer und -helferinnen in Sachsen-Anhalt

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Magdeburg. Ein Jahr nach dem Start des Nachbarschaftshilfe-Projekts in Sachsen-Anhalt sind bereits 1.000 Nachbarschaftshelfende registriert worden. Sozialministerin Petra Grimm-Benne sagte in Magdeburg: „Ich freue mich, dass die Nachbarschaftshilfe so gut angenommen wird, und dass sich so viele Menschen in ihrem Umfeld um Pflegebedürftige kümmern und diese unterstützen.“ Die Nachfrage sei von Beginn an erfreulich hoch gewesen. Die Ministerin sagte: „Ich möchte allen Nachbarschaftshelfenden für ihren engagierten Einsatz ausdrücklich danken. Sie unterstützen ihre Nachbarn bei Dingen des alltäglichen Lebens und bei der Bewältigung der Herausforderungen des Alltags. Damit ermöglichen sie auch, dass ihre hilfebedürftigen Nachbarn möglichst lang am sozialen Leben teilnehmen und im eigenen Zuhause bleiben können.“

Die Nachbarschaftshilfe ging im Mai 2023 an den Start und wird als Modellversuch vorerst bis 2026 vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt gefördert. Für die geleistete Unterstützung können die Nachbarschaftshelfenden pro Monat 125 Euro Entlastungsleistungen erhalten. Die Auszahlung erfolgt über die zuständige Pflegekasse. Die Hilfeleistungen können sehr unterschiedlich sein. Die Nachbarschaftshelfenden können beispielsweise Einkäufe erledigen, zu Ärzten und Behörden begleiten, mit dem Hund spazieren gehen, bei der Gartenarbeit helfen oder bei der Nutzung eines Smartphones unterstützen. Um qualifiziert zu werden, sollte in der Regel eine Schulung über die Gesellschaft für Prävention im Alter e.V. (PiA) durchlaufen werden. Ohne Schulung ist unter anderem über einen Nachweis eines Berufsabschlusses im Pflegebereich ebenfalls eine Zulassung möglich.

Bei allen Fragen rund um die Tätigkeit, Zulassungsvoraussetzungen und Registrierung als Nachbarschaftshelfender sind die Landeskoordinierungsstelle Nachbarschaftshilfe Sachsen-Anhalt in Magdeburg und die mittlerweile acht Servicepunkte Nachbarschaftshilfe in Bitterfeld-Wolfen, Halberstadt, Halle (Saale), Letzlingen, Lutherstadt Eisleben, Merseburg, Naumburg und Stendal die richtigen Ansprechpartner.

Ausführliche Informationen sind zu finden unter: https://www.nachbarschaftshilfe-sachsen-anhalt.de/

Tierische Landschaftspfleger im Zoopark Erfurt

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Erfurt. Peter, Conny, Liesel, Max und Moritz – fünf der ehemaligen Wartburg-Esel – widmen sich die kommenden Monate der Landschaftspflege im Zoopark Erfurt. Nachdem die Eselstation Eselei der Eisenacher Wartburg nach 120-jähriger Geschichte im Jahr 2020 schloss und 2022 endgültig abgerissen wurde, sind fünf der Wartburg-Esel nun temporär im Erfurter Zoo untergekommen.

Die Eselstation war in den Frühlings- und Sommermonaten eine Touristenattraktion am Hauptzugangsweg zur Wartburg. Seit 1900 konnten Touristen mit den acht bis zehn Eseln ein etwa 400 Meter langes Wegstück zur Burg hinaufreiten. Der Einsatz von Eseln reicht noch weiter zurück, rund 800 Jahre dienten sie als Lasttiere der Versorgung der Burg mit Trinkwasser, Brennholz, Lebensmitteln und Baumaterialien.

Nach Schließung der Eselei gingen die Wartburg-Esel in Privatbesitz über und zogen in die Rhön. Aufgrund einer Erkrankung der Besitzerin muss eine neue dauerhafte Unterkunft gefunden werden. Gerne unterstützt der Zoopark Erfurt und bietet den Eseln bis zur Vermittlung eine Unterkunft im GLB, dem geschützten Landschaftsbestandteil beim Waldwanderweg. Während Max und Liesel noch etwas auf dem Hof bleiben und die Pfleger besser kennenlernen, ging es für Moritz, Conny und Peter auf die 14,4 Hektar große Weide, die sie direkt sehr neugierig erkundet haben.

Peter, Conny, Liesel, Max und Moritz sind zwischen 17 und 24 Jahre alt und damit teils schon etwas betagter, gemessen an der Lebensdauer von bis zu 40 Jahren sind sie aber im besten Alter. Ab Herbst sollen die Esel in Rücksprache mit der Besitzerin in die Vermittlung, wobei sie bestenfalls als Gruppe, mindestens zu zweit, notfalls aber auch einzeln in eine bestehende Gruppe vermittelt werden. Von Höfen mit tiergestützter Therapie bis Gnadenhof sind verschiedene Unterkünfte denkbar.

Bis dahin kann die muntere Truppe in Nachbarschaft zu Rhönschafen, Steinschafen, Thüringer Waldziegen und Exmoorponys auf dem Trockenrasen des GLB eine für Esel typische Vegetation genießen. Indem sie Gräser, Laub und Rinde fressen, halten so die aufkommenden Büsche kurz und erhalten damit die Offenlandschaft.

Interessenten für Peter, Conny, Liesel, Max und Moritz melden sich bitte per E-Mail beim Zoopark Erfurt.

Malerarbeiten am Erfurt-Schriftzug auf dem Petersberg

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Durch Witterungseinflüsse und zur Werterhaltung, welche zur Pflege und Erhaltung des Schriftzuges notwendig ist, erfolgt in regelmäßigen Abständen ein Neuanstrich des Schriftzuges. Der graue Farbton bleibt weiterhin bestehen, es erfolgt lediglich eine Auffrischung des Farbanstriches. Für die Arbeiten wird ein Bauzaun gestellt, welcher bis Pfingstmontag stehen bleiben wird.

Der Schriftzug, der vom Domplatz aus gut sichtbar ist, ist mittlerweile zu einem heimlichen Wahrzeichen der Stadt geworden und Blickpunkt für Besucher und Erfurter Bürger zugleich.

 

Sie haben die Wahl in Jena – OB Kandidat Jens Thomas, DIE LINKE

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Jena. Der Oberbürgermeister wird alle sechs Jahre gewählt; der Wahltermin wird durch die Rechtsaufsichtsbehörde festgelegt. Der nächste Wahltermin ist der 26.05.2024. Sofern eine Stichwahl notwendig ist, findet diese vierzehn Tage später am 09.06.2024 statt.

Die Wahlvorschläge für die Wahl am 26.05.2024 wurden im Amtsblatt 18/24 der Stadt Jena (PDF) veröffentlicht. Einen Muster-Stimmzettel finden Sie unter Downloads.

Die Amtszeit des Oberbürgermeisters beginnt am Tag nach der Annahme der Wahl, jedoch nicht vor Ablauf der Amtszeit des vorhergehenden Bürgermeisters.

Das Stadtgebiet Jena bildet das Wahlgebiet. Der Oberbürgermeister wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Jeder Wähler hat eine Stimme.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält niemand diese Mehrheit, findet am zweiten Sonntag nach dem Wahltag eine Stichwahl unter den zwei Personen statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los darüber, wer in die Stichwahl kommt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den abgegebenen gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhalten hat.

Wahlberechtigung

Jeder Deutsche und Angehörige eines anderen EU-Staates, der am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat (Geburtstag 26.05.2008 und vorher) und seit mindestens drei Monaten in Jena seinen Hauptwohnsitz hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen wurde, darf wählen. Er oder sie wird von Amts wegen in das Wählerverzeichnis eingetragen und erhält bis spätestens 05.05.2024 eine Wahlbenachrichtigung zugesandt.

Wählbarkeit

Wählbar für das Amt des Ortsteilbürgermeisters sind Wahlberechtigte, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben (Geburtstag 26.05.2006 und vorher) und mindestens seit sechs Monaten ihren Hauptwohnsitz in Jena haben.

Wahlvorschläge

Wahlvorschläge können von Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerbern ab Bekanntmachung der Wahl (spätestens drei Monate vor Wahltermin) eingereicht werden.

Wahlbenachrichtigung

Wer in das Wählerverzeichnis eingetragen wurde, erhält Ende April, spätestens bis zum 05.05.2024 (21. Tag vor der Wahl) per Post eine amtliche Wahlbenachrichtigung. Die Wahlbenachrichtigung erfüllt zwei Funktionen:

Sie dient zusammen mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass als Nachweis der Wahlberechtigung, wenn Sie am Wahlsonntag in Ihren Wahlraum wählen gehen. Das Schreiben ist also mitzunehmen. Ihr Wahlraum ist im Wahlbenachrichtigungsschreiben genannt.

Falls Sie Ihren Wahlraum am Wahlsonntag nicht aufsuchen, können Sie mit den Daten aus dem Wahlbenachrichtigungsschreiben Briefwahl, vorzugsweise online(Link ist extern), beantragen.

Antragswege für Briefwahlunterlagen

  • ab dem 14.04.2024 (42. Tag vor der Wahl) können Briefwahlunterlagen beantragt werden
  • die Beantragung über die Online-Maske oder per formloser E-Mail muss spätestens am Mittwoch vor dem Wahltermin erfolgen, da die Unterlagen sonst vermutlich nicht mehr rechtzeitig bei Ihnen ankommen.
  • Empfohlener Antragsweg: Online-Beantragung der Briefwahlunterlagen(Link ist extern)
  • schriftlicher Antrag / persönliche Vorsprache / Bevollmächtigung: Auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsschreibens finden Sie ein Antragsformular für Briefwahlunterlagen. Dieses Formular nutzen Sie bitte, wenn Sie Ihre Briefwahlunterlagen per Post (rechtzeitig absenden!), per Fax oder durch persönliche Vorsprache beantragen wollen oder wenn Sie eine dritte Person beauftragen wollen, Ihre Briefwahlunterlagen abzuholen.
  • die persönliche Beantragung von Briefwahlunterlagen einschließlich der Option, sofort zu wählen, ist ab 06.05.2024 im Briefwahlbüro im Fachdienst Bürgerdienste, Engelplatz möglich.
  • Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Briefwahlunterlagen auch noch am Wahlsonntag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Wahlzentrale abgeholt werden. Dazu sprechen Sie bitte im Bürgerservice, Engelplatz, 07743 Jena vor.

TU Berlin legt Beschwerde wegen Berichterstattung der BILD-Zeitung ein

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Berlin. Statement des TU-Präsidiums zur Berichterstattung der BILD-Zeitung über den offenen Brief Berliner Lehrender zum Pro-Palästina-Protestcamp

Das Präsidium der TU Berlin verurteilt die Diffamierung der Unterzeichner*innen des offenen Briefes von Lehrenden zu pro-palästinensischen Protestcamps, insbesondere die Berichterstattung der BILD-Zeitung. Die mediale Darstellung stellt bewusst Menschen an den Pranger und ist ein nicht akzeptabler Angriff auf die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit. Daher legt die TU Berlin Beschwerde beim Presserat ein.

„Die öffentliche Brandmarkung der Unterschreibenden des offenen Briefes durch die BILD-Zeitung als Täter*innen ist aus meiner persönlichen Sicht aufs Schärfste zu kritisieren. Der Brief der Lehrenden betrachtet die aktuelle Protestsituation durchaus differenziert, auch wenn man nicht alle Positionen teilen muss. Universitätsangehörige und -leitungen befinden sich derzeit unter massivem Druck. Wir sollten alle versuchen, einen konstruktiven und diskriminierungsfreien Umgang miteinander zu finden in einer Zeit vieler Krisen. Es muss uns gelingen, in dieser aufgeheizten Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und ausgewogen zu agieren. Wir sollten auf Dialog anstatt auf Eskalation setzen“, kommentiert TU-Präsidentin Prof. Dr. Geraldine Rauch.

Link: Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten

Das Vogtland mit dem Rad entdecken

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Im Vogtland spielt der Tourismus eine bedeutende Rolle und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Hier sind einige Aspekte, die den Tourismus in dieser Region prägen:

Naturerlebnisse: Das Vogtland bietet eine vielfältige und malerische Landschaft, die ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Nordic Walking und Reiten bietet. Es gibt zahlreiche gut markierte Wander- und Radwege, die durch Wälder, entlang von Flüssen und durch idyllische Dörfer führen.

Wintersport: Insbesondere im Winter ist das Vogtland ein beliebtes Ziel für Wintersportler. Die Region verfügt über mehrere Skigebiete und Langlaufloipen, die Skifahrern, Snowboardern und Langläufern beste Bedingungen bieten.

Kulturelle Attraktionen: Neben seiner natürlichen Schönheit bietet das Vogtland auch eine reiche kulturelle Vielfalt. Historische Städte wie Plauen, Greiz und Klingenthal beeindrucken mit ihren gut erhaltenen Altstädten, Museen, Kirchen und Schlössern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Festivals und Konzerte, die das ganze Jahr über stattfinden und Besucher aus aller Welt anziehen.

Traditionelle Handwerkskunst: Das Vogtland ist bekannt für seine traditionelle Handwerkskunst, insbesondere im Bereich der Musikinstrumentenherstellung. Besucher haben die Möglichkeit, Werkstätten und Manufakturen zu besichtigen, in denen Geigen, Celli und andere Streichinstrumente von Hand gefertigt werden. Darüber hinaus können sie an Workshops teilnehmen und selbst ein Instrument herstellen oder die Kunst des Instrumentenbaus näher kennenlernen.

Wellness und Erholung: Zahlreiche Wellnesshotels und Kurorte im Vogtland bieten Entspannung und Erholung für Körper und Geist. Besucher können sich in Thermalbädern, Saunen und Wellnessanlagen verwöhnen lassen oder sich bei wohltuenden Wellnessanwendungen und Massagen entspannen.

Insgesamt bietet das Vogtland eine breite Palette an touristischen Attraktionen und Aktivitäten für jeden Geschmack und jedes Interesse. Von aktiven Outdoor-Aktivitäten über kulturelle Entdeckungen bis hin zu entspannender Wellness – die Region hat für jeden Besucher etwas zu bieten.

Freibadsaison im Jenaer Ostbad gestartet

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Jena. So langsam werden ja auch die Temperaturen wieder etwas sommerlicher… Passend dazu startet am Mittwoch, 15. Mai die Freibadsaison im Jenaer Ostbad. Pünktlich um 10 Uhr öffnen sich die Pforten für die Besucher.

Das Traditionsbad am Fuße des Jenzig verfügt u.a. über ein 50-Meter-Schwimmerbecken, einen großen Nichtschwimmerbereich mit Breitrutsche, ein Kinderplanschbecken, großzügige Liegewiesen und einen Kinderspielplatz.

Geöffnet ist im Mai täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Juni, Juli und August sind die Badegäste sogar von 9 bis 20 Uhr willkommen. Im September bis zum traditionellen Saisonschluss am 15. September ist dann wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Erweitertes Angebot: Frühschwimmen im Ostbad und im Schwimmparadies
Natürlich gibt es auch in dieser Saison wieder das beliebte Frühschwimmen im Ostbad: Dienstags und donnerstags ist das Freibad dafür bereits von 7 bis 9 Uhr geöffnet. Und wem das als morgendliches Schwimmangebot noch nicht ausreicht, dem sei ergänzend das Schwimmparadies Jena empfohlen: Dort geht in diesem Jahr das Frühschwimmen auch während der Freibadsaison weiter. Montags, mittwochs und freitags ist die Sportschwimmhalle in Lobeda-West dafür von 6:30 bis 8 Uhr geöffnet. Das Angebot pausiert nur während der Thüringer Sommerferien vom 20. Juni bis zum 1. August. Somit finden die Frühaufsteher unter den Wassersportlern nun an fünf Tagen der Woche ein entsprechendes Angebot.

Kioske in neuem Design und mit erweitertem Angebot 

Wer es eher gemütlich und lecker mag, der kann sich auf die neu gestalteten Kioske in den Jenaer Freibädern freuen. Die Imbisse im Ostbad und auch im Südbad wurden rundum modernisiert und laden nun mit einem neuen Design und einer erweiterten Speisekarte zum Schlemmen ein. Neben den sommerlichen Freibadklassikern Limo, Eis und Pommes erwarten die Gäste nun auch gesündere Alternativen, wie vegetarische Speisen, Salate und Fisch.

Neue Eintrittspreise
Ab dieser Saison gelten für die Jenaer Freibäder neue Eintrittspreise: Die Tageskarte für Erwachsene kostet 5 Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen 3,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen 2,50 Euro, Kinder bis vier Jahre baden kostenfrei. Sparen lässt sich mit dem Kauf von 10er-Karten, Familien- oder Saisonkarten. Detaillierte Informationen dazu gibt es hier. 

Südbad und Strandschleicher bereits seit dem 1. Mai geöffnet
Neben dem Ostbad lädt auch das zweite Jenaer Freibad zum Planschen und Schwimmen ein: Das Südbad im Jenaer Paradies ist seit dem 1. Mai bereits geöffnet. Es gelten die gleichen Öffnungszeiten und Eintrittspreise wie für das Ostbad. Das Südbad ist ein Naturbad mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, Kinderplanschbecken, großzügiger Liegewiese, FKK-Bereich und Kinderspielplatz. Zudem bietet dort die Strandbar „Strandschleicher“ Cocktails und Musik sowie die beliebten Beachvolleyball-Plätze.