Eine Offene Diskussionsplattform für eine zukunftsfähige Gesellschaft – „Denkwert Ost“

Denkwert Ost ist im Wesentlichen eine Plattform oder ein offenes Forum, das sich der essenziellen Frage widmet, wie wir Demokratie heute und in Zukunft gestalten können. Es ist nicht einfach eine weitere Debattenrunde, sondern eine Institution, die sich gezielt und bewusst mit aktuellen Fragestellungen auseinandersetzt und Lösungsansätze entwickelt. Die Diskussionen hier sind nicht parteipolitisch motiviert, sondern offen und zielorientiert. Diese Herangehensweise ist von zentraler Bedeutung, da sie es ermöglicht, Lösungen unabhängig von politischen Vorgaben zu entwickeln und dabei respektvoll und konstruktiv miteinander umzugehen.

Das Besondere an Denkwert Ost ist die Vielfalt der Teilnehmer. Es kommen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen zusammen, um über relevante Themen zu diskutieren. Diese Mischung reicht von ehemaligen Dekanen und Abteilungsleitern der Deutschen Bank bis hin zu Aktivisten der We Future Bewegung und Stadträten. Diese breite Palette von Perspektiven sorgt dafür, dass alle relevanten und einflussreichen Stimmen Gehör finden und zusammenarbeiten können. Diese Strategie fördert nicht nur einen umfassenden Austausch, sondern bringt auch frische, innovative Ideen hervor, die in anderen Foren möglicherweise nicht zur Sprache kämen.

Ein besonders spannender Aspekt ist die Diskussion über die sozialen Beteiligungen und deren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Region. Die Teilnehmer bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen ein, was zu einem fruchtbaren und kreativen Dialog führt. Auch wenn es gelegentlich zu Kontroversen kommt, ist dies ein natürlicher und wertvoller Bestandteil des Prozesses, da es hilft, verschiedene Standpunkte zu beleuchten und Lösungen zu verfeinern.

Nach dem Kongress werden die gesammelten Ergebnisse sorgfältig aufbereitet. Die Erkenntnisse aus diesen Diskussionen sind von großem Interesse für den Ministerpräsidenten und die verschiedenen Fraktionen des Landtages. Die Ergebnisse werden ihnen präsentiert, um politische Versprechen zu überprüfen und deren Umsetzung zu gewährleisten. Die Diskussionen dienen nicht nur der Meinungsbildung, sondern auch der konkreten politischen Handlung, indem sie als Grundlage für politische Entscheidungen und Maßnahmen dienen.

Insgesamt ist Denkwert Ost ein hervorragendes Beispiel für eine Plattform, die den Dialog und die Zusammenarbeit über verschiedene gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg fördert. Die Initiative zeigt, wie durch respektvolle und zielorientierte Diskussionen konkrete und praktikable Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickelt werden können. Es ist eine wertvolle Gelegenheit, um gemeinsam nachzudenken und zu handeln, um die Region und darüber hinaus voranzubringen.

weitere Informationen gibt es unter: https://www.denkwerkost.info/

Eine atmosphärische Vermessung der ostdeutschen Gegenwart

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL Hook: Manchmal muss man vom Rad steigen oder in einer Lokalredaktion anheuern, um wirklich zu verstehen, wie sich der Wind gedreht hat. Teaser: Wenn wir über den Osten sprechen, landen wir oft schnell bei Wahlergebnissen und Prozentzahlen. Aber was liegt darunter? Was passiert in den Dörfern, an den Stammtischen, in den Vereinen, wenn die Kameras weg sind? Für das Buch „Extremwetterlagen“ haben sich drei Autorinnen und ein Soziologe auf eine intensive Reise durch Sachsen, Brandenburg und Thüringen begeben. Sie waren als „Überlandschreiberinnen“ unterwegs, ganz nah dran an den Menschen. Tina Pruschmann fuhr mit dem Rad durchs Erzgebirge, Barbara Thériault arbeitete in einer Thüringer Lokalzeitung, Manja Präkels besuchte Initiativen in Brandenburg. Was sie mitgebracht haben, sind keine schnellen Urteile, sondern feine Beobachtungen über ein gesellschaftliches Klima, das rauer wird. Es geht um die Normalisierung von Dingen, die früher undenkbar waren. Um das Schweigen im Alltag und die historischen Linien, die bis in die DDR zurückreichen. Alexander Leistner ordnet diese Beobachtungen soziologisch ein und zeigt: Nichts davon kommt aus dem Nichts. Es ist eine Bestandsaufnahme der Gegenwart, die zeigt, wie anstrengend es sein kann, gegen den Wind zu atmen. B) SEITE 1 (Kontext) Hook: Eine literarische und soziologische Vermessung der ostdeutschen Zustände jenseits der üblichen Schlagzeilen. Teaser: Im Vorfeld der letzten Landtagswahlen startete ein besonderes Projekt: Die Autorinnen Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault sowie der Soziologe Alexander Leistner erkundeten als „Überlandschreiberinnen“ die gesellschaftliche Atmosphäre in Ostdeutschland. Ihr Buch „Extremwetterlagen“ (Verbrecher Verlag) dokumentiert Kipppunkte und Brüche in der Gesellschaft. Die Texte verbinden reportageartige Nähe mit analytischer Distanz. Sie thematisieren die schleichende Normalisierung rechtsextremer Narrative ebenso wie die Resilienz der Zivilgesellschaft. Besonders wertvoll ist dabei die historische Einordnung, die mentale Kontinuitäten bis in die DDR-Zeit sichtbar macht. Eine wichtige Lektüre für alle, die die aktuellen Entwicklungen in Ostdeutschland fundiert verstehen wollen. C) SEITE 2 (pointiert, ruhig) Hook: Der Begriff „Extremwetterlagen“ meint hier keinen Regen, sondern das soziale Klima einer Region im Umbruch. Teaser: Wie lernt man, gegen den Wind zu atmen, wenn er einem direkt ins Gesicht bläst? Die Reportagen von Präkels, Pruschmann, Thériault und Leistner beschreiben den Osten nicht als Problemzone, sondern als Seismograph. Sie zeigen, wie sich das Miteinander verändert, wenn politische Extreme zum Alltag werden. Ein ruhiges, aber eindringliches Buch über die Temperatur unserer Gesellschaft. QUELLE: https://www.verbrecherverlag.de/wp-content/uploads/2025/05/Leseprobe-Extremwetterlagen.pdf