Thüringer AfD fordert Aufarbeitung der Corona-Politik in einem Untersuchungsausschuss

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hat heute angekündigt, einen Corona-Untersuchungsausschuss zu beantragen. Ziel dieses Ausschusses ist es, die Verantwortlichen für die Corona-Maßnahmen und deren Auswirkungen zur Rechenschaft zu ziehen. Insbesondere sollen Verantwortliche, die in den vergangenen Jahren während der Pandemie Entscheidungen getroffen haben, identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden. Die Fraktion stellt in Frage, ob die Maßnahmen, die während der Pandemie ergriffen wurden, in ihrem Umfang gerechtfertigt waren, und bezweifelt den wissenschaftlichen Hintergrund, auf dem sie basierten.

Ein zentrales Argument der AfD-Fraktion ist, dass die Schutzwirkung der Impfung gegen das Coronavirus überschätzt worden sei. Es wird behauptet, dass bereits vor der flächendeckenden Einführung der Impfung bekannt gewesen sei, dass diese nicht den erhofften Schutz bieten würde. Die AfD verweist hierbei auf angebliche Protokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI), die ihrer Meinung nach belegen, dass es keine wissenschaftliche Grundlage für die Maßnahmen und die Impfungen gegeben habe.

Für die AfD ist der Untersuchungsausschuss besonders wichtig, da sie der Ansicht ist, dass die Freiheitsrechte der Bürger während der Pandemie massiv eingeschränkt wurden. Sie betont, dass Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit und die freie Religionsausübung stark beschnitten wurden. Die Fraktion sieht darin einen schwerwiegenden Eingriff des Staates, der über das hinausging, was notwendig war, um die Pandemie zu bekämpfen.

Ein weiterer Punkt der Kritik der AfD betrifft das Verhalten der Regierung und staatlicher Institutionen während der Pandemie. So wird angeführt, dass Maßnahmen ergriffen wurden, die zu Berufsverboten führten und Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen behinderten. In diesem Zusammenhang kritisiert die AfD, dass nun versucht werde, vonseiten der Regierung ebenfalls einen Untersuchungsausschuss zu initiieren, um die Ereignisse zu untersuchen. Die Partei stellt die Glaubwürdigkeit eines solchen Ausschusses infrage, wenn Personen, die in die Umsetzung der Maßnahmen involviert waren, nun selbst Teil der Aufarbeitung sind.

Die AfD sieht sich als die einzige politische Kraft, die von Anfang an die Corona-Maßnahmen kritisch hinterfragt und sich auf die Seite der Demonstranten gestellt hat. Sie betont, dass sie die Anliegen der Bürger, die unter den Einschränkungen litten, immer ernst genommen habe und als einzige Partei in der Lage sei, eine „wahre Aufklärung“ über die Vorgänge rund um die Corona-Maßnahmen zu gewährleisten. Besonders in Thüringen, so die AfD, habe ihre Fraktion eine führende Rolle in der Opposition gegen die Corona-Politik gespielt.

Insgesamt geht es der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag mit dem Untersuchungsausschuss nicht nur um eine rückblickende Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen, sondern auch darum, für die Zukunft zu warnen. Sie möchte aufzeigen, welche Gefahren durch ähnliche staatliche Eingriffe weiterhin drohen könnten und darauf hinwirken, dass solche Maßnahmen in Zukunft verhindert werden.

Der Ausschuss solle, so die AfD, sicherstellen, dass die Verantwortlichen, die aus ihrer Sicht falsche Entscheidungen getroffen haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Partei fordert eine umfassende Aufklärung darüber, wie es zu den Einschränkungen der Grundrechte kam und warum diese Maßnahmen so lange aufrechterhalten wurden.

Die Inszenierung von Mobilität im Fernsehen der DDR

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL Hook: Ein Blick zurück in eine Zeit, in der Werbung eine andere Funktion hatte. Teaser: Wenn man sich heute die alten Fernsehspots für Fahrzeuge aus der DDR ansieht, fällt eine Besonderheit sofort ins Auge. Es ging oft gar nicht darum, das Produkt zu verkaufen, denn die Nachfrage überstieg das Angebot ohnehin um ein Vielfaches. Vielmehr ging es um eine Art technische Volksbildung. Besonders eindrücklich zeigt sich das bei den Einspielern zum Trabant. Anstatt nur landschaftliche Schönheit und Fahrspaß zu zeigen, verwandelt sich der Werbespot plötzlich in einen Werkstattkurs. Der Zuschauer lernt, wie man die Hauptdüse des Vergasers reinigt oder den Keilriemen prüft. Das erzählt viel über den Alltag im Osten. Weil Werkstätten überlastet und Ersatzteile rar waren, wurde das Auto zur Chefsache des Besitzers erklärt. Die Werbung diente hier nicht der Verführung, sondern der Anleitung zur Langlebigkeit. Wer sein Auto pflegte, der sicherte seine eigene Mobilität. Gleichzeitig transportieren die Bilder von Wartburg und Simson einen unübersehbaren Stolz auf die eigene Ingenieursleistung, egal wie klein die Fortschritte im internationalen Vergleich auch gewesen sein mögen. Das neue Lenkrad oder die LED-Anzeige für den Tankinhalt wurden als große Errungenschaften präsentiert. Es war der Versuch, Normalität und Fortschritt in einem System zu inszenieren, das stets am Limit seiner Möglichkeiten arbeitete. Die Bilder wirken heute seltsam vertraut und doch wie aus einer völlig anderen Welt. B) SEITE 1 (Kontext) Hook: Werbung in einer Mangelwirtschaft scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Teaser: Die historischen Filmaufnahmen von Robur, Wartburg und Trabant offenbaren jedoch, dass die Inszenierung von Mobilität im DDR-Fernsehen ganz eigenen Regeln folgte. Da der Absatz der Fahrzeuge durch lange Wartelisten ohnehin gesichert war, erfüllten diese Sendungen vor allem zwei Funktionen: Binnenkommunikation und Exportförderung. Zum einen sollte der Bevölkerung demonstriert werden, dass die heimische Industrie durchaus in der Lage war, technisch komplexe Produkte herzustellen. Wenn beim Robur-Bus die Vorverlegung des Motors um exakt 440 Millimeter betont wurde, dann war das ein Signal für ingenieurstechnische Präzision. Zum anderen fungierten die Spots als Erziehungsmaßnahme. Der ausführliche Exkurs zur Wartung des Trabant, vom Zündkerzenabstand bis zur Pflege der Gummiteile, zeigt die Notwendigkeit der Eigenleistung in der DDR. Das Auto war kein Wegwerfprodukt, sondern eine Investition fürs Leben, die durch den Halter geschützt werden musste. Die Werbung übernahm hier die Aufgabe der Mangelverwaltung, indem sie die Verantwortung für den Zustand des Wagens auf den Bürger übertrug. Betrachtet man diese Dokumente heute, sieht man weniger eine Produktanpreisung als vielmehr den Spiegel einer Gesellschaft, die den Erhalt von Werten über den schnellen Konsum stellen musste. C) SEITE 2 (pointiert, ruhig) Hook: Werterhaltung war im DDR-Fernsehen wichtiger als der reine Verkaufsimpuls. Teaser: Es ist faszinierend zu beobachten, wie detailliert die Pflegehinweise in den Werbeblöcken für den Trabant waren. Dass ein Fernsehspot erklärt, wie man einen Vergaser reinigt, wäre in einer gesättigten Marktwirtschaft undenkbar. In der DDR war dies jedoch eine Notwendigkeit. Die Bilder von glücklichen Campern mit dem IFA-Anhänger oder stolzen Wartburg-Fahrern erzählen dabei immer auch die Geschichte dessen, was nicht gesagt wurde. Die Wartezeiten, die Ersatzteilknappheit, die Improvisationskunst. Die kleinen Verbesserungen, wie eine Kraftstoffanzeige mittels LED, wurden als große Schritte der Sicherheit verkauft. Es zeigt eine Industrie, die sich an kleinen Details festhielt, um den Anschluss an die Moderne zu simulieren. Diese Spots sind ein Archiv der Hoffnungen und der Realitäten, die oft weit auseinanderklafften. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=oRPbeBcnKo8 (Nostalgie Garage Sachsen)