Bäume für Weimars Neugeborene

Babybäume als Willkommensgruß

Weimar. Rückwirkend zum 1. Januar erhalten die Eltern jedes neugeborenen Babys in Weimar ab sofort ein besonderes Geschenk: ein von der Stadt gestiftetes Willkommensbäumchen. Die ersten Baumsetzlinge wurden von Oberbürgermeister Peter Kleine während des ersten Weimarer Familientages am 28. April auf dem Markt an die jungen Eltern ausgereicht.

„Wir freuen uns über die neuen Erdenbürger in unserer Stadt. Sie verkörpern unsere Zukunft. Das wollen wir mit einem Baum als Symbol des Lebens, des Wachstums und der Beständigkeit bekräftigen und zugleich den Eltern gratulieren.“, betonte Oberbürgermeister Peter Kleine.

Die Setzlinge sind so ausgewählt, dass sie in den ersten Jahren auch auf Balkonen oder Terrassen gedeihen können. Für Familien ohne eigene Pflanzmöglichkeiten bietet die Stadt eine gemeinsame Pflanzaktion an. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit für die Eltern, den Baumsetzling der Stadt zu spenden, der dann an öffentlichen Orten wie Spielplätzen gepflanzt und als Willkommensbäumchen markiert wird.

Die Bäumchen werden zweimal im Jahr ausgegeben – im Frühjahr und im Herbst, angepasst an die Vegetationsperiode. Der nächste Termin ist voraussichtlich am 27. Oktober 2024.

Die Setzlinge sind so ausgewählt, dass sie in den ersten Jahren auch auf Balkonen oder Terrassen gedeihen können. Für Familien ohne eigene Pflanzmöglichkeiten bietet die Stadt eine gemeinsame Pflanzaktion an. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit für die Eltern, den Baumsetzling der Stadt zu spenden, der dann an öffentlichen Orten wie Spielplätzen gepflanzt und als Willkommensbäumchen markiert wird.

Der Weimarer Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 25. Oktober 2023 dem Antrag der Fraktionen weimarwerk bürgerbündnis e.V. – FDP und CDU mehrheitlich zugestimmt.

Bei Fragen und Anmerkungen steht Ihnen gerne die Stadtverwaltung unter babybaum@stadtweimar.de zur Verfügung.

Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

„Du bist nichts Besseres“: Wie die Stasi eine Kinderärztin brechen wollte

Persönlicher Teaser Gänsehaut. Wut. Tiefe Beklemmung. Wenn Renate Werwigk-Schneider spricht, wird Geschichte körperlich spürbar. Man riecht förmlich den Mief der überfüllten Zellen in Hoheneck, man spürt das Zittern des Taxifahrers an der bulgarischen Grenze und die Ohnmacht gegenüber einem System, das Menschen wie Ware gegen Devisen tauscht. Ihre Erzählung ist kein trockenes Geschichtskapitel, sondern ein emotionaler Weckruf. Sie zeigt auf schmerzhafte Weise, dass Freiheit kein Geschenk ist, sondern ein fragiles Gut, das jeden Tag neu verteidigt werden muss. Ein Text, der weh tut – und genau deshalb gelesen werden muss.