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Jenoptik erwartet weiteres profitables Wachstum

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  • Deutlicher Anstieg bei Umsatz und Profitabilität
  • Auftragseingang unter Vorjahresniveau

Jena. „Jenoptik ist mit deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2024 gestartet. Dennoch sehen wir, dass sich das allgemeine Marktumfeld weiter eingetrübt hat und die Nachfrage in einigen unserer Geschäftsfelder derzeit unter unseren Erwartungen liegt. Aufgrund der guten Positionierung in unseren Kernmärkten sowie unserer starken Kundenbasis gehen wir von einer anziehenden Nachfrage im zweiten Halbjahr aus. Auf dieser Basis und mit Blick auf unseren Auftragsbestand bestätigen wir unsere Prognose für das Jahr 2024 und rechnen mit weiterem profitablem Wachstum in diesem Jahr“, kommentiert Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Umsatzzuwachs von 9,4 Prozent – Profitabilität weiter deutlich verbessert

Der Photonik-Konzern Jenoptik setzte seinen Wachstumskurs im 1. Quartal 2024 weiter fort. So stieg der Umsatz, insbesondere angetrieben durch die Division Advanced Photonic Solutions, um 9,4 Prozent auf 256,1 Mio Euro (i. Vj. 234,1 Mio Euro). In Europa (inkl. Deutschland) verzeichnete Jenoptik mit einem Plus von 22,7 Prozent den stärksten Umsatzanstieg, während in den Regionen Amerika und Asien/Pazifik das Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreicht wurde.

Das EBITDA stieg vor allem aufgrund der guten Performance der Division Advanced Photonic Solutions und der Ergebnisverbesserung bei den Non-Photonic Portfolio Companies erneut überproportional zum Umsatz und lag mit 44,5 Mio Euro um 21,6 Prozent über dem Vorjahreswert von 36,6 Mio Euro. Die entsprechende Marge betrug 17,4 Prozent (i. Vj. 15,6 Prozent). Das EBIT des Konzerns stieg um 30,4 Prozent von 19,9 Mio Euro auf 26,0 Mio Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern lag mit 15,4 Mio Euro ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 11,8 Mio Euro; das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,27 Euro (i. Vj. 0,21 Euro).

Aktuell verhaltene Nachfrage in einigen Märkten; Kapazitätsausbau schreitet weiter voran
Der Auftragseingang des Konzerns lag im abgelaufenen Quartal mit 242,0 Mio Euro unter dem Vorjahresniveau von 283,0 Mio Euro. Dabei fiel die Nachfrage im Bereich Optical Test & Measurement, in einigen Anwendungen im Bereich Life Science und Medizintechnik sowie bei den Non-Photonic Portfolio Companies, hier u. a. aufgrund von Projektverschiebungen, schwächer aus als erwartet. Die Book-to-Bill-Rate des Konzerns lag bei 0,94 (i. Vj. 1,21). Dementsprechend belief sich der Auftragsbestand mit 731,3 Mio Euro immer noch auf einem guten Niveau (31.12.2023: 745,0 Mio Euro).

Mit Blick auf die starken mittelfristigen Wachstumsperspektiven in den drei Zukunftsmärkten Halbleiter & Elektronik, Life Science & Medizintechnik sowie Smart Mobility baut Jenoptik ihre Produktionskapazitäten weiter aus, vor allem durch den Neubau einer Fabrik in Dresden für die Halbleiterausrüstungsindustrie, aber auch Investitionen in Maschinen und Ausrüstung. Die Investitionen im abgelaufenen Quartal beliefen sich auf 19,8 Mio Euro nach 22,5 Mio Euro im Vorjahresquartal.

Bilanziell und finanziell weiter sehr gut aufgestellt

Der Free Cashflow vor Zinsen und Steuern lag im 1. Quartal vor dem Hintergrund des Anstiegs des Working Capitals mit 19,5 Mio Euro unter dem Vorjahresquartal (i. Vj. 28,5 Mio Euro). Die entsprechende Cash-Conversion-Rate blieb in den ersten drei Monaten 2024 mit 43,8 Prozent unter dem sehr hohen Vorjahreswert von 78,0 Prozent. Mit einer Eigenkapitalquote von 54,3 Prozent (31.12.2023: 54,2 Prozent), einer Nettoverschuldung von 416,7 Mio Euro (31.12.2023: 423,1 Mio Euro) sowie einem Leverage (Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) von 1,9x (31.12.2023: 2,0x) verfügt Jenoptik weiterhin über sehr solide Finanz- und Bilanzrelationen.

Geschäftsentwicklung der Divisionen

Die Division Advanced Photonic Solutions entwickelte sich mit einem Umsatzzuwachs von 10,3 Prozent von 181,8 Mio Euro im Vorjahresquartal auf 200,5 Mio Euro weiter dynamisch. Vor allem das Geschäft mit der Halbleiterausrüstungsindustrie legte in den ersten drei Monaten 2024 deutlich zu. Die EBITDA-Marge der Division lag bei 19,7 Prozent nach 20,0 Prozent im Vorjahr. Der Auftragseingang blieb mit 197,9 Mio Euro unter anderem aufgrund einer schwachen Nachfrage im Bereich Optical Test & Measurement sowie einigen Life-Sciences- und Medizintechnik-Anwendungen unter dem Vorjahreswert von 212,1 Mio Euro.

Die Division Smart Mobility Solutions verzeichnete im 1. Quartal 2024 einen Umsatzzuwachs von 4,6 Prozent auf 24,0 Mio Euro (i. Vj. 22,9 Mio Euro). Das EBITDA verbesserte sich leicht auf 0,1 Mio Euro (i. Vj. minus 0,1 Mio. Euro). Aufgrund der typischen Schwankungen im Projektgeschäft verzeichnete die Division in den ersten drei Monaten 2024 einen Auftragseingang von 29,4 Mio. Euro (i. Vj. 38,9 Mio Euro).

Der Umsatz der Non-Photonic Portfolio Companies erreichte mit 30,9 Mio Euro einen deutlichen Umsatzanstieg von 9,4 Prozent (i. Vj. 28,3 Mio Euro). Unter anderem aufgrund eines höheren Ergebnisbeitrags von HOMMEL ETAMIC verbesserte sich die EBITDA-Marge von 10,9 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 17,1 Prozent in den ersten drei Monaten 2024. Der Auftragseingang ist unter anderem durch Projektverschiebungen beeinflusst und lag im Berichtsquartal bei 14,0 Mio. Euro (i. Vj. 30,6 Mio. Euro).

Prognose für das Geschäftsjahr 2024 bestätigt

Der Vorstand der JENOPTIK AG geht trotz des zunehmend schwierigeren allgemeinen Marktumfelds aufgrund des weiterhin guten Auftragsbestands sowie der guten Positionierung in den Kernmärkten des Konzerns davon aus, im Geschäftsjahr 2024 weiteres profitables Wachstum zu erzielen. Dabei wird vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit einer Belebung der Nachfrage gerechnet. Vor diesem Hintergrund rechnet der Vorstand für 2024 unverändert mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich (2023: 1.066,0 Mio Euro) sowie einer EBITDA-Marge von 19,5 bis 20,0 Prozent (2023: 19,7 Prozent), einschließlich einer erwarteten Belastung von etwa 0,5 Prozentpunkten für den Umzug an den neuen Halbleiterstandort in Dresden. Die Investitionen sollen leicht über dem Vorjahresniveau von 110,4 Mio Euro liegen.

Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass sich die geopolitischen Risiken nicht erhöhen. Hierzu gehören unter anderem der Ukraine-Krieg mit den eingeleiteten Sanktionen und möglichen Auswirkungen auf Preisentwicklungen, Energieversorgung und Lieferketten, der Konflikt im Nahen Osten sowie das gesamtwirtschaftliche Umfeld. Mögliche Portfolioveränderungen sind in dieser Prognose nicht berücksichtigt.

Die Präsentation zum 1. Quartal 2024 sowie die Quartalsmitteilung Januar bis März 2024 sind auf der Jenoptik-Webseite unter Investoren / Berichte und Präsentation veröffentlicht.

Diese Nachricht kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Jenoptik-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Faktoren können zum Beispiel geopolitische Konflikte, Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen, Pandemien, die Markteinführung von Konkurrenzprodukten oder Änderungen in der Unternehmensstrategie sein. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche in die Zukunft gerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Über Jenoptik
Optische Technologien sind die Basis unseres Geschäfts: Jenoptik ist ein global agierender Photonik-Konzern und in den beiden Divisionen Advanced Photonic Solutions und Smart Mobility Solutions aktiv. Die nicht-photonischen, insbesondere auf den Automobilmarkt ausgerichteten Aktivitäten werden unter den Non-Photonic Portfolio Companies als eigenständige Marken geführt. Zu unseren Schlüsselmärkten zählen vor allem Halbleiter & Elektronik, Life Science & Medizintechnik sowie Smart Mobility. Rund 4.600 Mitarbeiter arbeiten weltweit im Jenoptik-Konzern, Hauptsitz ist Jena (Deutschland). Die JENOPTIK AG ist an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert und wird im MDax und TecDax geführt. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jenoptik einen Umsatz von 1.066,0 Mio Euro.

Deutschlandticket: Alle wesentlichen Baustellen bleiben ungelöst

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Berlin. Der Deutsche Landkreistag stellt ernüchtert fest, dass alle für die Landkreise als kommunale Aufgabenträger wesentlichen Baustellen beim Deutschlandticket ungelöst sind. Sowohl bei der Einnahmeaufteilung als auch beim Defizitausgleich gehe es nicht voran und es müsse weiterhin auf Sicht gefahren werden. Wie das endgültige Finanzierungssystem aussieht, sei ebenfalls unklar. Präsident Reinhard Sager sagte nach einer Sitzung des Präsidiums im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: „Das ist für die Kunden, die kommunalen Aufgabenträger und die Verkehrsunternehmen ein unzumutbarer Zustand, der schleunigst beendet werden muss. Wir brauchen einen verlässlichen und auf Dauer angelegten Rechtsrahmen, der die deutschlandweite Anwendbarkeit des Tickets sicherstellt und Planungssicherheit schafft. Das gilt insbesondere für die finanziellen Fragen.“

Nachdem das Deutschlandticket zum 1.5.2023 gestartet ist, ist es weiterhin in seinen wesentlichen Bestandteilen ein Provisorium. „Bei der Aufteilung der Einnahmen des Tickets verharren wir immer noch in der ersten Stufe, bei der jeder seine jeweiligen Erlöse behält. Das ist kein Dauerkonstrukt, sondern muss erst noch ein belastbares System werden. Bislang sind die damit einhergehenden Verwerfungen vor Ort noch nicht spürbar, aber künftig werden auf diese Weise die Anreize gehemmt, den ÖPNV weiter auszubauen, da die Einnahmen nicht vor Ort bleiben“, erläuterte Sager. Er forderte, umgehend in die zweite Stufe der Einnahmeaufteilung nach Postleitzahlen einzusteigen.

Auch der Defizitausgleich, der bei dem auf 49 € begrenzten Preis an Bedeutung gewinnt, sei trotz vieler Bund-Länder-Gespräche eine weiterhin ungelöste Frage. Gesetzlich geregelt sei bislang nur, dass Bund und Länder bis 2026 jeweils 1,5 Mrd. € pro Jahr für den Ausgleich der Mindereinnahmen bereitstellen. Lediglich für 2023 bestand eine Nachschusszusage. „Weil das Ticket erst mitten im Jahr gestartet ist, hatten wir 2023 noch kein Finanzierungsproblem. Deshalb konnte auch im laufenden Jahr bislang auf eine Tarifanpassung verzichtet werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Restmittel aus 2023 für 2024 zusätzlich bereitgestellt werden, wofür die gesetzliche Grundlage nun zügig geschaffen werden muss.“

Für 2025 ff. sei die Situation vollständig ungeklärt. „Das Risiko liegt nach derzeitiger Rechtslage damit weiterhin allein bei den kommunalen Aufgabenträgern. Denn infolge ihrer Tarifvorgabe gegenüber den Verkehrsunternehmen sind sie in vollem Umfang ausgleichspflichtig und können sich insoweit nicht auf einen Haushaltsvorbehalt berufen. Der einzige Ausweg aus kommunaler Sicht ist daher ein gesetzlicher Anwendungsbefehl in den ÖPNV-Gesetzen der Länder, aufgrund dessen die Länder den Aufgabenträgern gegenüber zum Ausgleich verpflichtet werden“, so Sager. Kommt dieser nicht, sei eine dauerhafte Teilnahme aller kommunalen Aufgabenträger an dem Deutschlandticket keinesfalls sichergestellt.

Wie das endgültige Finanzierungssystem des Deutschlandtickets aussieht, sei insgesamt noch offen. Dazu gebe es derzeit nur eine grobe Vorstellung. In einer solchen Situation könne vorerst weiterhin nur „auf Sicht gefahren“ und die Tarifvorgabe seitens der Aufgabenträger nur jeweils befristet verlängert werden. „Das ist für alle Beteiligten höchst unbefriedigend und belastend. In Anbetracht der finanziell unsicheren Situation ist dieses Vorgehen der Aufgabenträger aber die vernünftigste Variante“, so der DLT-Präsident abschließend.

Wendt (DPolG) zu Angriffen auf Politiker

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Antworten der Politik völlig unzureichend!

Berlin. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) verurteilt die jüngsten Angriffe auf Politiker scharf. Aus ihrer Sicht sind die Antworten der Politik bislang völlig unzureichend.

In Berlin erklärte DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt:

„Höhere Strafandrohungen sind – wie bei Gewalthandlungen gegenüber Polizeikräften – regelmäßig ohne erkennbare Wirkung. Kein Täter schaut vorher ins Strafgesetzbuch nach der Strafandrohung.

Die jetzt von allen Seiten geäußerte Betroffenheit ändert an der Verschärfung des gesellschaftlichen Klimas in Deutschland ebenso wenig wie eine schnell anberaumte Sonderkonferenz der Innenminister.

Richtig wäre aus Sicht der DPolG vielmehr, die beschlossenen Kürzungen im Polizeibereich (500 Mio. Euro allein bei der Bundespolizei) unverzüglich zurückzunehmen, gesetzliche Befugnisse der Strafverfolgungsbehörden zu erweitern und das vorhandene Personal zu respektieren, anstatt Generalverdacht und politisches Misstrauen in Form von Polizeibeauftragten und einer Reform des Disziplinarrechts zu dokumentieren.“

10.000 Euro Preisgeld für Innovationen in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Thüringen

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Jetzt bewerben für den Innovationspreis Agranova

Erfurt. Bereits zum vierten Mal ausgelobt wird der gemeinsam vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) mit der Thüringer Aufbaubank (TAB) ins Leben gerufene Innovationspreis der Thüringer Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft AgraNova. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und richtet sich insbesondere an die innovativen Unternehmen, Organisationen und Verbände im Freistaat. Sie können Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen einreichen, die einen direkten Bezug zur Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Thüringen haben.

„Die Thüringer Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft ist eine Innovationsbranche mit Tradition. Mit dem AgraNova Innovationspreis wollen die TAB und das TMIL diese Innovationskraft ins Rampenlicht rücken. Wir hoffen auf reges Interesse und viele Bewerbungen, um Innovationen aus Thüringen bekannter zu machen und zugleich die Leistungsfähigkeit der Branche hervorzuheben.“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

„Ich bin immer wieder beeindruckt von der Bandbreite der Bewerbungen und der Innovationskraft der bisherigen Gewinner der AgraNova. Da wir mit unseren Partnern auch etliche Sonderpreise vergeben können, würdigen wir neben der Hauptgewinnerin bzw. dem Hauptgewinner immer auch weitere Preisträgerinnen und Preisträger mit attraktiven Auszeichnungen.“, lobt Matthias Wierlacher.

Der Start der Bewerbungsphase wurde am 4. März 2024 eingeläutet. Bewerbungen für den AgraNova-Preis können noch bis zum 21. Juni 2024 eingereicht werden. Die Verleihung des Preises findet am Vorabend der Messe „Grüne Tage“ am 26. September 2024 auf dem Gelände der Messe Erfurt statt.

Die konkreten Ausschreibungsbedingungen können eingesehen werden auf der Internetseite des TMIL unter https://infrastruktur-landwirtschaft.thueringen.de/agranova-2024 sowie auf den Internetseiten der TAB unter www.agranova.de.
Auf der Online-Bewerbungsseite können unkompliziert und schnell Texte, Bilder und Dateien für die Bewerbung abgelegt werden.

Hintergrund zum Innovationspreis:

Der AgraNova Innovationspreis wurde erstmals 2018 ausgelobt. Mit ihm sollen Unternehmen, Institutionen, Organisationen und Verbände besonders gewürdigt und öffentlich bekannt gemacht werden, die innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen für die Landwirt-, Forst- oder Ernährungswirtschaft entwickelt haben. Die Preisverleihung soll auch Motivation für die Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein, ihre Innnovationskraft zu stärken, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen und neue Marktpotenziale zu erschließen.
Die Trophäe wurde eigens für den Innovationspreis gestaltet. Bei einem Künstlerwettbewerb setzte sich 2018 Michael Schinköthe mit einer Skulptur durch, die in Material und Form die drei Branchen Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft miteinander vereint.

Bisherige AgraNova Preisträger:

2022 Anja Kolbe-Nelde, die Geschäftsführerin und ihr Team der Thüringer Freilandpilze GmbH aus Roßleben-Wiehe für den Anbau und die Vermarktung von Trüffeln aus Thüringen.

2020 fand wegen der Corona-Pandemie keine Preisverleihung statt.

2018 Die Firma LACOS aus Zeulenroda-Triebes für eine entwickelte Software, mit der sich zielgenau Pflanzenschutz- und Düngemittel ausbringen lassen.

Führung durch das Staatstheater in Cottbus

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Von A.Savin - Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64117949

Cottbus. Bei unserer Architekturführung durch das Große Haus des Staatstheaters Cottbus erwartet Sie Jugendstil in Vollendung. Der Architekt Bernhard Sehring brachte Architektur, Kunsthandwerk, Malerei und Plastik geschickt zusammen. 1908 wurde das Haus mit Lessings Schauspiel „Minna von Barnhelm“ nach nur 16 Monaten Bauzeit eröffnet.

Seit 1992 ist das Theater im Besitz des Landes Brandenburg und das einzige Staatstheater im Land. Es ist ein Vierspartentheater und begeistert Bewohnerinnen und Bewohner von Cottbus als auch die Touristen gleichermaßen.

Lassen Sie sich vom Flair und Charme des Staatstheaters Cottbus verzaubern. Erfahrene Gästeführer zeigen Ihnen den Zuschauerraum, die Foyers, die Plastiken und natürlich auch die Besonderheiten im Außenbereich. Das Große Haus birgt so manche Überraschung, die entdeckt werden möchte.

Die Öffentlichen Führungen finden an fast jedem Sonntag um 10 Uhr ab Haupteingang des Staatstheaters statt. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Sichern Sie sich Ihre Tickets bitte im Vorverkauf im CottbusService bis samstags 12 Uhr oder bis 8 Tage vorher online. Gibt es Restkarten, werden diese direkt vor Ort vom Gästeführer am jeweiligen Tag verkauft (nur Barzahlung und möglichst passend).

Ermäßigungsberechtigt sind: Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Inhaber des Pücklertickets und der GästeCard Burg unter Vorlage der entsprechenden Ausweise bzw. Nachweise.

Preise
Vollzahler 9,00 Euro
Ermäßigt 7,00 Euro

 

Veranstaltungsort

Staatstheater Cottbus (Großes Haus)

Am Schillerplatz 1
03046 Cottbus

+49 355 7824 100 (Zentrale)
+49 355 7824 279

Wahl-O-Mat zur EU-Wahl ist online

  • Interaktives Informationsangebot der Bundeszentrale für politischen Bildung 
  • Im Netz unter www.wahl-o-mat.de sowie als App

Berlin. „Schon den Wahl-O-Mat gespielt“, unter diesem Motto ging am 7. Mai das Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zur Wahl des Europäischen Parlamentes am 9. Juni 2024 online.

In 38 Thesen können sich Wählerinnen und Wähler spielerisch über die Wahlprogramme der politischen Parteien informieren. Die Positionen und Begründungen der Parteien zu den Thesen stammen dabei ausschließlich von den Parteien selbst und sind das Ergebnis eines intensiven Redaktionsprozesses mit rund 30 Beteiligten – Expertinnen und Experten aus Politikwissenschaft und politischer Bildung sowie jungen Wählerinnen und Wählern.

Thomas Krüger, Präsident der bpb, erklärt freut sich über das riesige Interesse, das der Wahl-O-Mat seit über 20 Jahren erfährt: „Der Wahl-O-Mat ist nicht nur das erfolgreichste Angebot zur Information vor Wahlen, er ist zugleich auch die einfachste Möglichkeit, sich einen wirklich guten Überblick über die Positionen der politischen Parteien zu verschaffen.“

Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung im Einsatz, um besonders junge Wählerinnen und Wähler zu informieren und zu mobilisieren. Inzwischen hat er sich dabei als feste Größe für politische Information im Vorfeld von Wahlen etabliert. So wurde der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2021 über 21 Millionen Mal gespielt und zur letzten Europawahl 2019 knapp 10 Millionen Mal. Insgesamt wurde er seit 2002 vor Bundestags-, Europa- und Landtagswahlen über 115 Millionen Mal genutzt.

Der Wahl-O-Mat ist online unter www.wahl-o-mat.de abrufbar und auch als App für Android und iOS verfügbar. Die Nutzenden des Wahl-O-Mat 2024 können ihre eigenen Positionen zudem nicht allein mit denen der deutschen Parteien, sondern auch mit denen aller Parteien in den übrigen EU-Mitgliedstaaten vergleichen. Das Netzwerk „VoteMatch Europe“ macht diesen Vergleich ausgehend vom nationalen Ergebnis mit einem weiteren Klick möglich.

Zahl der Deutschlandstipendien um 3 Prozent gestiegen

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Wiesbaden. Im Jahr 2023 haben rund 31.400 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz erhalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten damit gegenüber dem Jahr 2022 um 3 %. Ihr Anteil an allen Studierenden lag – gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2023/2024 – bei 1,1 %. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt.

Hochschulen werben für Stipendien 33 Millionen Euro von privaten Mittelgebern ein 

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert, die von den Hochschulen akquiriert werden müssen. Die Förderung läuft in der Regel über mindestens zwei Semester. 2023 warben die Hochschulen von privaten Mittelgebern Fördermittel in Höhe von insgesamt 33 Millionen Euro ein, das waren 4 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Mittelgeber stieg um 5 % auf 9 572. Die Mittelgeber waren 2023 vor allem Kapitalgesellschaften (3.150 Mittelgeber mit insgesamt 9,8 Millionen Euro Fördersumme), Privatpersonen und Einzelunternehmen (2.552 Mittelgeber mit insgesamt 4,8 Millionen Euro Fördersumme) sowie sonstige juristische Personen des privaten Rechts, wie zum Beispiel eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts (2.516 Mittelgeber mit insgesamt 13,5 Millionen Euro Fördersumme).

Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Saarland am höchsten 

Wie bereits in den Vorjahren waren die Hochschulen im Saarland bei der Einwerbung privater Fördermittel für Deutschland-Stipendiatinnen und -Stipendiaten am erfolgreichsten. 2023 konnten hier 1,9 % der Studierenden – bezogen auf die Studierendenzahl im Wintersemester 2023/2024 – mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Den geringsten Anteil Geförderter mit einem Deutschlandstipendium gab es 2023 in Thüringen mit 0,5 % der Studierenden.

Weitere Informationen:

Die differenzierten Ergebnisse zum Berichtsjahr 2023 sowie lange Zeitreihen zum Deutschlandstipendium können über die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 21431-0001 bis 21431-0011 und 21431-0020 bis 21431-0021) abgerufen werden.

Weitere Ergebnisse zu Studierenden an deutschen Hochschulen bietet die Themenseite „Hochschulen“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite „Bildungsindikatoren„.

Neues Grün für die Geraer Innenstadt

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Gera. Am Montag (6. Mai 2024) haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Stadtgrün damit begonnen, insgesamt 95 neue Pflanzkübel an verschiedenen Plätzen im Zentrum aufzustellen. Das Besondere daran: Die Kübel variieren nicht nur in der Größe (zwischen 75 und 160 Zentimeter), sondern auch in der Farbe. Magenta, Gelb, Rot, Hellgrau, Dunkelgrau, Hellgrün, Blau, Orange, und Dunkelgrün leuchten künftig die Pflanzgefäße, die nicht nur mehr Grün sondern auch mehr Farbe in die Innenstadt bringen sollen. „Wenn wir mit den Menschen über die weitere Entwicklung unserer Innenstadt sprechen, kommt immer wieder der Wunsch nach mehr Begrünung auf. Pflanzen werten ein Areal auf, sie steigern den Wohlfühlfaktor und den Wunsch, an einem Ort zu verweilen. Wir können als Stadtverwaltung keine leeren Geschäfte füllen, die in privater Hand sind. Doch wir können unsere Innenstadt zu einem attraktiveren Ort machen, an dem sich die Menschen unserer Stadt gern aufhalten, was im besten Fall auch dazu führen wird, dass sich neue Händler hier ansiedeln“, erklärt Baudezernent Michael Sonntag. Die neuen Pflanzkübel seien eines von vielen Puzzlestücken, mit denen man diesem Ziel näher kommen wolle. „Das Förderprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘ gibt uns die Möglichkeit, kurzfristig einige Maßnahmen dafür zu realisieren. Die Kübel sind zudem flexibel einsetzbar und können auch an solchen Orten aufgestellt werden, an denen eine Begrünung aus baulicher Sicht zum Beispiel wegen der Leitungen im Untergrund sonst gar nicht möglich wäre.“

Die neuen Pflanzkübel werden über die gesamte Innenstadt verteilt. Die Aufstellungsorte sind: Bahnhofsvorplatz, Bahnhofstraße/ Ernst-Toller-Straße, Puschkinplatz, Hinter der Mauer/ Durchgang Markt, Markt, Kornmarkt, Museumsplatz, Amthorstraße/ Park der Demokratie, Bibliothek, Sorge, Bachgasse, Große Kirchstraße, Kleine Kirchstraße, Heinrichstraße sowie Stadtgraben/ Reichsstraße.

Bei der Pflanzenauswahl wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die ausgewählten Stauden und Gräser sehr gut mit den Bedingungen in der Innenstadt (viel Wärme, wenig Wasser) zurechtkommen, aber auch einen hohen Blühaspekt mit sich bringen und insektenfreundlich sind. Diese sogenannten Präriestauden werden in der zweiten Maihälfte eingepflanzt.

Die Maßnahme wird mit 90 Prozent aus dem Bundeprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.

Namen für Brunnenplatz am Jenaer Jugendzentrum „Westside“ gesucht

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Jena. Das Wasser sprudelt bereits aus dem Brunnen auf dem Platz vor dem Jugendzentrum „Westside“ an der Karl-Marx-Allee und die feierliche Eröffnung fand am Samstag statt, aber der Platz braucht noch einen Namen für den „Bürgermund“. Eine offizielle Adresse ist mit der Karl-Marx-Allee 15 schon gegeben, aber mit einem passenden Platznamen können sich die zukünftigen Nutzer viel besser identifizieren.

Deshalb sind bis zum 03.06.2024 alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre aufgerufen, online Namensvorschläge einzureichen (Link ist extern). Anschließend folgt bis zum 03.07.2024 eine Abstimmung über die eingereichten Vorschläge. Natürlich dürfen Eltern ihre Kinder unterstützen, die noch nicht im Internet unterwegs sind bzw. noch nicht lesen und schreiben können.

„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Namensgebung für unseren öffentlichen Platz ist ein wichtiger Schritt, um ihre Verbundenheit mit ihrem Lebensraum zu stärken und ihre Meinung ernst zu nehmen. Für die demokratisch Bildung ist es wichtig, dass sie aktiv an Entscheidungsprozessen teilnehmen können, die sie unmittelbar betreffen“, erklärt Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt Christian Gerlitz die Entscheidung für eine altersbegrenzte Abstimmung.

Geschichtsträchtiger Ort
Der Platz ist für Lobeda ein sehr geschichtsträchtiger Ort, mit dem viele Erinnerungen und Emotionen der Anwohner verbunden sind. Auf diesem Areal befand sich bis 1998 das Kulturzentrum für Lobeda, das schließlich wegen zunehmenden Verfalls ach einem Brand abgerissen wurde. Seitdem hat sich einiges getan. Auf dem Gelände steht nun das Jugendzentrum „Westside“, das vor zwei Jahren eröffnet wurde, sowie die wenige Monate alte Sportschwimmhalle „Schwimmparadies“. Zudem wurde die Freifläche des Areals neu gestaltet.

Kegelbrunnen dem Original nachempfunden
In diesem Zuge wurde auch der „Kegelbrunnen“ errichtet, auf Wunsch der breiten Lobedaer Bevölkerung, in Anlehnung an den Brunnen von Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht aus dem Jahre 1975. Da von dem Original nur noch wenige Teile existieren, hat Steinmetzmeister Holger Schöne aus Camburg die drei Brunnenkegel wiederhergestellt. Eine freistehende Mauer aus Formsteinelementen, die Steinmetzmeister Christian Späte aus Zeitz künstlerisch entwickelt hat, grenzt die Brunnenanlage zur Saaleaue hin räumlich ab.

Ostflügel des Festspielhauses Dresden Hellerau ist fertig saniert

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Dresden. Denkmalgeschütztes Ensemble HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste damit wieder komplett

Nach einem Beschluss des Stadtrates hat die Landeshauptstadt Dresden 2020 mit der Sanierung und der Modernisierung des Ostflügels des Festspielhauses Hellerau begonnen. Am Freitag, 3. Mai 2024, wird ein wesentlicher Meilenstein abgeschlossen und das Gebäude als Teil des denkmalgeschützten Ensembles an HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste übergeben.
Die Wiederöffnung des Ostflügels für die Öffentlichkeit war uns schon lange ein Anliegen. 2013 haben wir am Ostflügel des Festspielhauses die ersten Sicherungsarbeiten vorgenommen und für das damals ruinöse Gebäude eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel der Wiedernutzung für die Öffentlichkeit erstellt. Dass nun elf Jahre später das baukulturell und stadtgeschichtliche Ensemble des Festspielhauses wieder vollständig ist und im Sinne seiner Gründung als Begegnungsort für Kunst, Kultur und Bürgerschaft dient, ist ein bedeutendes Ereignis für die Dresdner Stadtgesellschaft. Ich bedanke mich dafür bei allen aus Bund, Freistaat und Stadt, die das ermöglicht haben, besonders auch bei den beteiligten Firmen und den Handwerkerinnen und Handwerkern aus allen Gewerken.

Stephan Kühn, Baubürgermeister

Nach der Entkernung des Ostflügels haben Bauleute das Probestudio und den Kleinen Saal eingebaut. Es folgten umfangreiche Dach- und Fassadenarbeiten sowie der Innenausbau. Damit der Spielbetrieb beginnen und der Ostflügel für Publikum ab der Spielzeit 2025/2026 öffnen kann, müssen der Kleine Saal und das Probestudio mit der erforderlichen Veranstaltungstechnik ausgestattet werden. Auch Möbel und eine Zuschauertribüne fehlen noch. Zur Bereitstellung der notwendigen Mittel durchläuft derzeit eine Beschlussvorlage die Gremien des Stadtrats.
HELLERAU ist einer der wichtigsten internationalen künstlerischen Anker der Landeshauptstadt Dresden und des Freistaates Sachsen. Auch wenn aktuell der Spielbetrieb im Ostflügel noch nicht aufgenommen werden kann und dazu weitere Investitionen nötig sind, möchte ich mich bei allen am Bau beteiligten Ämtern für die gute Zusammenarbeit bedanken. Mit der Sanierung des Ostflügels geht zudem die Erforschung und historische Aufarbeitung der Nutzung des Gebäudes als Polizeischule während der NS-Diktatur einher. Die Forschungsergebnisse des Institutes für Sächsische Geschichte und Volkskunde sollen nach Fertigstellung des Gesamtensembles dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich und der Ort entsprechend kontextualisiert sein.

Annekatrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin

In HELLERAU kommen Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt zusammen, sie arbeiten hier und treffen auf die Dresdner Stadtgesellschaft. Mit der nun noch anstehenden vollständigen Ausstattung des Ostflügels und seiner öffentlichen Bühne wird das Gebäudeensemble HELLERAU als zeitgenössisches Produktionshaus für Musik, Tanz und Performance komplettiert. Ich hoffe sehr, dass dafür die erforderlichen Weichen gestellt werden. Auf diesen nächsten Meilenstein 2025 freuen wir uns.

Carena Schlewitt, Intendantin von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

Hintergrund

Mit der Übernahme des Festspielhauses Hellerau als Bühne hat sich die Landeshauptstadt Dresden im Hauptstadtkulturvertrag gegenüber dem Freistaat Sachsen verpflichtet, dieses zu sanieren und als Kultureinrichtung zu betreiben. Das Europäische Zentrum der Künste Hellerau nutzt seit 2004 das eigentliche Festspielhaus für Aufführungen und Proben sowie den sanierten Westflügel mit Büros und Künstlerappartements. Der Ostflügel aus den 1930er-Jahren hingegen konnte erst jetzt dank umfangreicher Fördermittel saniert werden: Von den bisher investierten rund 13 Millionen Euro sind 7,7 Millionen Euro Zuwendungen des Bundes und des Freistaats Sachsen aus den Programmen „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und „Lebendige Zentren“ sowie aus „Parteien und Massenorganisationen“ und dem Programm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen.“ Der Rest sind Eigenmittel der Dresdner Stadtverwaltung.