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Aktivitäten auf X-Account: Statements aus der TU Berlin

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Persönliches Statement von Prof. Dr. Geraldine Rauch
Ich habe auf der Plattform X einige Tweets „geliked“, welche die Situation in Gaza und Rafah aufgreifen, die aber antisemitischen Inhalts oder Ursprungs sind. Von den antisemitischen Inhalten oder Autor*innen der Tweets möchte ich mich klar distanzieren. Insbesondere habe ich einen Tweet wegen seines Textes geliked und habe das darunter gepostete Bild zum Zeitpunkt des Likes tatsächlich nicht genauer betrachtet – für mich stand das schriftliche Statement mit dem Wunsch für einen Waffenstillstand im Vordergrund. Ich möchte ganz ausdrücklich betonen, dass ich den Tweet nicht geliked hätte, wenn ich die antisemitische Bildsprache aktiv wahrgenommen hätte oder wenn ich mich mit dem Account des Verfassers beschäftigt hätte. Dies war ein Fehler, für den ich mich aufrichtig entschuldigen möchte, da dieses Bild Symbole nutzt und Gleichsetzungen verwendet, die ich mir nicht zu eigen mache und die ich entschieden ablehne.

Ich entschuldige mich besonders bei den Mitgliedern der TU Berlin. Die mir gemachten Vorwürfe nehme ich ernst und war in deren Folge im Austausch mit Antisemitismusforscher*innen und jüdischen Menschen.

Ich habe mit viel Geduld versucht, den Dialog auf dem Campus zu führen und zu erhalten. Auch weiterhin werden Studierende, die mich um Hilfe oder ein Gespräch bitten, auf mich zählen können. Leider haben wir gerade erlebt, dass manche studentischen Proteste nicht friedlich bleiben und sich nicht von Antisemitismus abgrenzen. Ich wünsche mir ausdrücklich, dass es nicht zu Besetzungen kommt, und wir in einen friedlichen Diskurs gehen, für den ich jederzeit offen bin. Sollte es zu einer Besetzung, ähnlich wie an der HU Berlin kommen, werde ich entsprechend handeln.

Prof. Dr. Geraldine Rauch

Statement von Präsidiumsmitgliedern der TU Berlin gegen Antisemitismus
Wir nehmen Stellung zu den Aktivitäten von Geraldine Rauch auf ihrem privatem X-Account. Dort hat sie einen Tweet geliked, der eindeutig antisemitisch ist. Das ist ein inakzeptabler Fehler.

Von dieser Handlung und von jeglichem Antisemitismus distanzieren wir uns entschieden. An unserer Universität darf dafür kein Platz sein. Wir stehen dabei in einer besonderen Verantwortung und sehen für uns eine wichtige und herausgehobene Vorbildfunktion nach innen und außen, der wir alle nachkommen müssen und wollen.

Die TU Berlin ist ein Ort mit einer Geschichte, die im Dritten Reich von Menschenverachtung, Kriegsverherrlichung und antisemitischer Ideologie geprägt war. Für uns ist das das schwärzeste Kapitel, das uns immer wieder ermahnt, unser Verhalten zu überprüfen und jegliche Art von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung abzuwehren. Dafür stehen wir.

Wir stehen für einen sicheren Studien- und Arbeitsort für alle Studierenden und Kolleg*innen.

Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker, 1. Vizepräsident
Christian Schröder, Vizepräsident
Prof. Dr. Fatma Deniz, Vizepräsidentin
Lars Oeverdieck, Kanzler

Erklärung des Antisemitismusbeauftragten der TU Berlin
Als Antisemitismusbeauftragter der Technischen Universität Berlin nehme ich Stellung zu den Aktivitäten von Präsidentin Prof. Dr. Geraldine Rauch auf ihrem privatem X-Account. Dort hat sie u.a. einen Tweet geliked, bei dem u.a. ein Foto mit dem israelischen Ministerpräsidenten und Hakenkreuzen zu sehen ist. In der Presse kursieren zudem weitere Tweets, die Frau Rauch ebenfalls geliked hat und in denen die Begriffe „Völkermord“ und „Kriegsverbrechen“ mit Bezug auf den gegenwärtigen Krieg in Gaza genutzt werden.

Ich habe mit der TU-Präsidentin ein intensives Gespräch über diese Likes geführt. Wir sind uns einig, dass das Liken des Tweets mit dem Foto des israelischen Ministerpräsidenten (vom 12.5.2024) inakzeptabel und falsch war. Dieser Tweet berichtet im Text über eine türkische Demonstration gegen den Krieg in Gaza und enthält zwei Aufnahmen des Demonstrationszugs. Auf dem einen Bild ist eine Figur mit dem blutrünstig entstellten Kopf des israelischen Ministerpräsidenten zu sehen, die zudem ein mit Hakenkreuzen beschmiertes T-Shirt trägt. Es kann keinen Zweifel geben, dass es sich hierbei um ein sehr aggressives, antisemitisches Hassbild handelt. Insbesondere die blutrünstige Entstellung von Mund und Augen sowie die Hinzufügung von ebenso roten Hakenkreuzen macht es eindeutig antisemitisch. Frau Rauch habe, als sie den Tweet mit einem Like versehen hat, den faktenorientierten Text im Blick gehabt und das Bild nicht wahrgenommen, so Frau Rauch mir gegenüber. Wir sind uns einig, dass man dieses Bild als eindeutig antisemitisch interpretieren muss. Frau Rauch wird sich für diesen Fehler entschuldigen.

Die weiteren Posts, in denen die Begriffe „Völkermord“ (Tweet von B. L. vom 15.5.2024) und „Kriegsverbrecher“ (Tweet von R. am 22.5.2024) vorkommen, sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht per se antisemitisch (vgl. „Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus“). Derzeit wird in Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (seit Dez. 2023) bzw. vor dem Internationalen Strafgerichtshof (seit 20.5.2024) der Vorwurf des Völkermords und der Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit dem Krieg in Israel und Gaza verhandelt. Grundsätzlich bleibt es daher eine legitime Meinungsäußerung, diese Begriffe für die gegenwärtige Kriegssituation zu verwenden. Zugleich kann ich als Antisemitismusforscher nachvollziehen, dass Juden und Jüdinnen und insbesondere Israelis die Nutzung dieser Begriffe als höchst problematisch, feindselig und verletzend empfinden.

Der zweite Tweet (vom 22.5.2024) muss allerdings etwas genauer betrachtet werden. Dieser bezieht sich auf eine Äußerung der Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger zu Israel als „Wertpartner“ Deutschlands im Nahen Osten, und zwar vor allem im Bereich Forschung und Innovation. Der Tweet (vom 22.5.2024) hinterfragt dies angesichts der Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof: „Wir sind Wertpartner mit Kriegsverbrecher?“ Diesen Teil könnte man so verstehen, dass die israelische Forschung und Universitäten als Kriegsverbrecher bezeichnet werden. Diese Einschränkung lässt sich aus dem Zitat von Stark-Watzinger nicht herauslesen (https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/2023/07/230714-israelreise.html). Zugleich fährt der Tweet fort und fragt die Ministerin genau danach: „Wer ist wir? Und mit welchem Israel sind wir Wertpartner? Netanjahu? Gallant? Smotrich? Ben-Gvir? Die Zivilgesellschaft? Die Demonstranten auf der Straße in Tel Aviv?“ Das sind aus meiner Sicht Nachfragen an eine Bundesministerin, die angesichts der Anklage von Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Gallant vor dem Strafgerichtshof unter die Meinungsfreiheit fallen. Sie sind aus meiner fachlichen Sicht nicht als antisemitisch zu bewerten. Daher sind es auch die entsprechenden Likes von Präsidentin Rauch nicht.

Prof. Dr. Uffa Jensen

Fast die Hälfte der Erdoberfläche durch künstliche Beleuchtung von Lichtverschmutzung betroffen


PotsdamBrandenburg. Das „Nightwatch Consortium“, ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Beteiligung der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), hat im Rahmen eines Projektes der European Space Agency (ESA) einen Artikel im Fachjournal „Nature Reviews Earth & Environment“ veröffentlicht. Dieser warnt einerseits vor der wachsenden Belastung von nächtlichen Ökosystemen – sowie auch von Mensch und Tier – durch Lichtverschmutzung und zeigt andererseits technologische Lücken bei der nächtlichen Erdbeobachtung auf.

Die Studie unter der Leitung von Hector Linares Arroyo von der Stiftung Stars4All – und unter Mitarbeit von Prof. Dr. Andreas Jechow von der THB und weiteren Forschenden aus Spanien, den USA, Kanada, den Niederlanden, Irland und Deutschland – analysiert, wie künstliches Licht unseren Nachthimmel und nächtliche Ökosysteme in alarmierendem Tempo verändert.

„Die Forschung ergab, dass fast die Hälfte der Erdoberfläche durch künstliche Beleuchtung von Lichtverschmutzung betroffen ist, wobei die künstlichen Lichtquellen die natürliche Dunkelheit um bis zu mehrere Tausend Mal überstrahlen“, sagt Andreas Jechow, der Professor für Grundlagen der Augenoptik und der Optischen Gerätetechnik im Fachbereich Technik an der THB ist. „Diese Erkenntnisse beruhen auf Daten von Satellitenbildern und Sternenbeobachtungen, die einen jährlichen Anstieg der globalen Lichtemission von mindestens zwei Prozent und möglicherweise bis zu zehn Prozent ergaben.“

Darüber hinaus werden in der Studie die derzeitigen technologischen Lücken der nächtlichen Erdbeobachtung kritisiert. Der am häufigsten verwendete Day-Night-Band-Sensor des VIIRS-Satelliten kann blaues Licht nicht detektieren, das aber für die Bewertung der Lichtverschmutzung bei Umstellung auf LED-Technologie entscheidend ist. „Dies bedeutet, dass das wahre Ausmaß der Zunahme der Lichtverschmutzung mit Satellitendaten eher noch unterschätzt wird“, so Andreas Jechow.

Das Forschungsteam kommt zu dem Schluss, dass eine operationelle Erdbe-obachtungsmission für nächtliches Licht, ähnlich dem Landsat- oder Sentinel-Programm, von großem wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Nutzen wäre. Die Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Fortschritten in den technologischen Fähigkeiten, um den Nachthimmel für künftigen Generationen zu bewahren und nächtliche Ökosysteme besser zu schützen. Den Artikel in der „Nature Reviews Earth & Environment“ findet man im Internet unter: www.nature.com/articles/s43017-024-00555-9.

Originalpublikation:
DOI: 10.1038/s43017-024-00555-9

Nachhaltige Forschung an der Universität Jena

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Dr. Anke Hädrich ist wissenschaftliche Koordinatorin an der Universität Jena und hat sich im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie zum Handlungsfeld „Forschung“ mit anderen Uni-Angehörigen ausgetauscht. Sie erklärt uns einige konkrete Maßnahmen, die die Friedrich-Schiller-Universität ergreifen möchte, um Forschung zu Nachhaltigkeit besser zu steuern und um Forschung selbst nachhaltiger zu machen. Mehr Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Jena 👉 https://www.uni-jena.de/nachhaltigkeit

Baubeginn am Gründerzentrum „lab2fab“ im Landgrafen-Campus der Universität Jena

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Dr. Thomas Nitzsche, Beate Wachenbrunner, Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und Prof. Dr. Georg Pohnert (v.l.). (Credit: FSU Jena)
Dr. Thomas Nitzsche, Beate Wachenbrunner, Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und Prof. Dr. Georg Pohnert (v.l.). (Credit: FSU Jena)
Dr. Thomas Nitzsche, Beate Wachenbrunner, Prof. Dr. Ulrich S. Schubert undProf. Dr. Georg Pohnert (v.l.). (Credit: FSU Jena)
Dr. Thomas Nitzsche, Beate Wachenbrunner, Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und
Prof. Dr. Georg Pohnert (v.l.). (Credit: FSU Jena)

Jena. Für die Gründungswilligen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena gibt es neben der Unterstützung durch das Servicezentrum Forschung und Transfer (SFT) jetzt eine weitere konkrete räumliche Perspektive: Gerade ist mit den Bauarbeiten für das neue Grün­derzentrum „lab2fab“ im Landgrafen-Campus der Universität begonnen worden. Hier errichtet der Technologie- und Innovationspark (TIP) Jena bis Ende 2025 ein Gebäude mit 4.680 Quadratmetern, das junge Hightechfirmen für den Weg in den Markt fit machen wird.

„Transfer- und Gründerzentren verbinden die Universitätsforschung mit regionalen, manchmal sogar überregionalen Industrieunternehmen. Sie beschleunigen den Transfer wissenschaft­licher Erkenntnisse in die Wirtschaft, schaffen somit neue Produkte und Arbeitsplätze“, sagt Beate Wachenbrunner, Werkleiterin des städtischen Eigenbetriebs Kommunale Immobilien Jena (KIJ) und amtierende Geschäftsführerin des TIP Jena.

„Mit der Universität und den naturwissenschaftlichen Instituten, allen voran dem Zentrum für Energie und Umweltchemie (CEEC Jena) und dem Jena Center for Soft Matter (JCSM), haben wir in Jena ein großes Potenzial insbesondere im Bereich der Polymerwissenschaften, das eine Investition von 21 Millionen Euro zweifelsohne rechtfertigt. Unsere Stadt als Wissen­schafts­standort wird damit weiter gewinnen“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche.

Umweltrelevante Forschung in nachhaltige Produkte überführen

Das neu entstehende Gründerzentrum rundet die Bauprojekte am CEEC Jena ab, wo neben drei Forschungsgebäuden auch ein Anwendungszentrum errichtet wurde. Die Forschungen zu Energiespeichern/Batterien der Zukunft, sauberem Wasser für alle, Recycling und vielen weiteren (Umwelt-)relevanten Themen sowie Medizin- und Pharma-bezogenen Projekten laufen auf Hochdruck. Im Anwendungszentrum entstehen erste Prototypen oder Kleinserien von Produkten und damit der Beweis, dass sich die Ideen in der Praxis verwirklichen lassen. „Das neue Gründerzentrum wird es künftig Interessierten in nächster Nähe zur Forschung ermöglichen, Firmen aufzubauen, die diese Forschungsprodukte in die wirtschaftliche Praxis überführen; vom Labor direkt in die Fabrikation“, sagt Universitätsleiter Prof. Dr. Georg Pohnert in Anspielung auf den Gebäudetitel „lab2fab“.

Beispiele dafür sind die Firmen „Next Generation Pharma Polymers“ (NGP Polymers GmbH), die neue Pharmapolymere für zukünftige Arzneistoff-Formulierungen entwickelt, sowie die linkdlab GmbH, ein Chemie-KI-Start-up. Beide sind noch in Räumen der Universität unter­gebracht.

Neben den Ausgründungen sind im lab2fab auch Räume für das neue Helmholtz-Institut HIPOLE Jena vorgesehen. Dieses gemeinsame Institut des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZB) und der Universität Jena erforscht neue Polymer­materialien für Energieanwendungen. Darüber hinaus sind Räumlichkeiten für ein beantragtes Transfer­zentrum für nachhaltige Polymere vorgesehen.

„Selbst wenn die aktuellen Gründerinnen und Gründer noch in anderen Gebäuden unterge­bracht werden müssen, gibt es eine konkrete Perspektive für die Zukunft. Und dies wird, da bin ich mir sicher, auch weitere Forscher und Forscherinnen dazu animieren, ihre Erfindungen in die Wirtschaft zu überführen“, sagt Prof. Dr. Ulrich S. Schubert.

Denn dass aus dem wissenschaftlichen Umfeld im Landgrafengebiet bereits produktive Firmen entstanden sind, belegen beispielsweise die GmbHs Polytives und SmartDyeLivery. Sie entwickeln polymere Additive bzw. pharmazeutische Wirkstoffe mit polymeren Materialien.

Sahra Wagenknecht im Gespräch mit Jan Josef Liefers

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Mit dem Schauspieler, Musiker, Regisseur und Produzenten Jan Josef Liefers hat sich Sahra Wagenknecht über die Corona-Zeit sowie aktuelle Ängste und Sorgen in der Bevölkerung unterhalten. Sie sprach mit Jan Josef Liefers über Ausgrenzung und Shitstorms, die wichtige Rolle der Kunst gerade in Krisenzeiten und mit welchen Hoffnungen wir in die Zukunft blicken.

Undercover im DFB Trainingslager im neuen Stadion in Jena

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Marvin Wildhages Aktion ist zweifellos ein faszinierendes Beispiel für kreative Entschlossenheit und die Macht der Vorbereitung. Seine Bereitschaft, über mehrere Wochen hinweg Zeit und Ressourcen zu investieren, um seinen Plan umzusetzen, zeugt von einem beeindruckenden Maß an Engagement.

Es ist bemerkenswert, wie detailliert er seine Vorbereitung durchführte, angefangen von der Recherche über die Akkreditierungen der Nationalspieler bis hin zum Kauf eines aktuellen Trainingsshirts und der Anpassung mit Werbeflocken. Diese Akribie und Genauigkeit in der Planung sind bewundernswert und halfen ihm zweifellos dabei, sein Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Die Tatsache, dass er sogar einen schwarzen VW-Bus mietete und ihn entsprechend beklebte, um sich in den Tross der Nationalmannschaft einzufügen, zeigt seine Hingabe und den Einfallsreichtum, den er bei der Ausführung seines Plans an den Tag legte. Diese Art von Detailarbeit und Täuschungskunst erinnert fast an eine Szene aus einem Spionagefilm.

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass solche Aktionen ernsthafte Sicherheitsbedenken aufwerfen können, insbesondere wenn es um Veranstaltungen mit hoher Sicherheitsstufe oder den Schutz prominenter Personen geht. Glücklicherweise scheint Wildhages Handeln in diesem Fall keine schwerwiegenden Folgen gehabt zu haben, und es scheint, dass niemand ernsthaft gefährdet wurde.

Die Reaktionen der Crew und der Mitarbeiter des DFB auf die Situation sind ebenfalls interessant. Ihre spontanen Angebote, wie die Massage für den vermeintlich verletzten Spieler, und die humorvolle Art und Weise, wie sie mit der Situation umgingen, zeigen, dass sie den Vorfall eher als kuriosen Zwischenfall betrachteten, statt ihn als ernsthafte Bedrohung anzusehen.

Insgesamt ist Wildhages Geschichte eine faszinierende Anekdote darüber, wie Einfallsreichtum, Planung und Engagement zusammenkommen können, um ungewöhnliche Ziele zu erreichen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass solche Aktionen nicht ohne Risiko sind und dass die Sicherheit immer oberste Priorität haben sollte, insbesondere in Umgebungen, die potenziell gefährdet sind.

Die Stichwahlen per Brief für die OB Wahl starten in Jena

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Jena. Für die Stichwahlen zur Kommunalwahl werden ab Donnerstag die Briefwahlunterlagen versendet. Das betrifft die Stichwahl zum Oberbürgermeister oder zur Oberbürgermeisterin und zu den Ortsteilbürgermeistern und Ortsteilbürgermeisterinnen in den Ortsteilen Jena-Süd, Jena-Nord, Jena-West, Jena-Zentrum, Neulobeda und Wenigenjena. Die Beantragung ist noch bis zum 5. Juni möglich, online nur bis zum 3. Juni. Die Briefwahlunterlagen müssen so zurückgeschickt werden, dass sie der Stadt am Freitag, 7. Juni, zugestellt werden können. Bis Samstag, 8. Juni, 24.00 Uhr können sie in den Fristenbriefkasten der Stadt eingeworfen werden. Am Wahlsonntag können die Briefe in der Wahlzentrale bis spätestens 18.00 Uhr am Engelplatz 1 abgegeben werden.

Briefwahlunterlagen können auch im Briefwahlbüro am Engelplatz (zwischen Bürgerservice und Ernst-Abbe-Bücherei) persönlich beantragt werden, hier bis Freitag, 7. Juni. Ab Donnerstag kann auch hier neben der Europawahl für die Stichwahlen sofort gewählt werden. Das Briefwahlbüro ist montags und freitags von 8.30 bis 13.00 Uhr, dienstags von 8.30 bis 18.00 Uhr, mittwochs von 9.00 bis 13.00 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Am Freitag, 7. Juni, ist das Briefwahllokal bis 18 Uhr geöffnet.

Der Wahlausschuss hat am Dienstagabend die vorläufigen Ergebnisse der Kommunalwahl bestätigt. Somit liegen jetzt die amtlichen Endergebnisse vor:

CDU geht als stärkste Kraft aus der Stadtratswahl hervor

Aus der Stadtratswahl ist die CDU mit 16,9 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft hervorgegangen. Auf Platz zwei folgt mit 16,8 Prozent die LINKE. Die Grünen erreichten 15,2 Prozent. Es folgen die AfD mit 13,4 Prozent, die SPD mit 13 Prozent und die FDP mit 9 Prozent. Die Bürger für Jena konnten 6,9 Prozent der Stimmen gewinnen, die Volt-Partei 5,2 Prozent, die Bürger für Thüringen 1,9 und die freien Wähler 1,6 Prozent.

Damit erhalten CDU und LINKE jeweils acht der insgesamt 46 Sitze im Jenaer Stadtrat. Sieben Sitze sind es für die Grünen und jeweils sechs für SPD und AfD. Die FDP erhält vier Sitze, die Bürger für Jena drei, die Volt-Partei zwei und die Bürger für Thüringen sowie die freien Wähler jeweils einen Sitz.

Die Wahlbeteiligung lag bei 63 Prozent und war damit nahezu identisch mit der im Jahr 2019 als sie bei 63,1 Prozent lag. 82.605 Bürgerinnen und Bürger waren wahlberechtigt, 52.054 von ihnen nutzten ihr Wahlrecht. 17.864 Stimmberechtigte nutzten die Briefwahl. 1.521 Stimmen wurden als ungültig gewertet. Insgesamt gab es 150.726 gültige Stimmen (jeder Wähler hatte bei der Wahl des Stadtrates drei Stimmen).

Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin? Stichwahl zwischen Dr. Thomas Nitzsche und Kathleen Lützkendorf

Noch steht nicht fest, wer Jenas Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin wird. Amtsinhaber Dr. Thomas Nitzsche (FDP) erreichte 25,3 Prozent der Stimmen, Kathleen Lützkendorf von den Grünen kam auf 15,4 Prozent. Zwischen ihnen findet am 9. Juni – zusammen mit der Europawahl – eine Stichwahl statt. Jeder Stimmberechtigte hat eine Stimme. Wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint, gewinnt die Wahl.

Zur Wahl des Oberbürgermeisters waren insgesamt sieben Kandidaten und eine Kandidatin angetreten. Jens Thomas (LINKE) landete mit 13,4 Prozent der Stimmen auf dem dritten Platz. Danny Jankowski (AfD) erreichte 12,7 Prozent, Dr. Stephan Wydra (CDU) 12,1 Prozent, Johannes Schleußner (SPD) 11,7 Prozent, Ulf Weißleder (Bürger für Jena) 7,5 Prozent und Peter Gutjahr (parteilos) 1,9 Prozent.

Sechs Stichwahlen um den Ortsteilbürgermeister / die Ortsteilbürgermeisterin

In den meisten Ortsteilen von Jena steht bereits fest, wer Ortsteilbürgermeister oder Ortsteilbürgermeisterin wird. Einige von ihnen wurden am Sonntag mit großer Mehrheit gewählt. In sechs Ortsteilen schaffte es jedoch kein Kandidat und keine Kandidatin, mehr als 50 Prozent der Stimmen zu erreichen. Der Erstplatzierte und der zweitstärkste Kandidat müssen am 9. Juni zur Stichwahl antreten. Hier gewinnt – wie bei der Oberbürgermeisterwahl – wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint.

In Jena-Nord
 erzielten Dr. Vietze, Christoph (SPD) 49,8 Prozent und Felix Osterloh (DIE LINKE) 24,2 Prozent der Stimmen.

In Jena-Süd erreichte Christina Prothmann (GRÜNE) 32 Prozent, Dr. Beate Jonscher (DIE LINKE) 21,3 Prozent.

In Jena-West gingen 30,4 Prozent der Stimmen an Dr. Christoph Nonnast und 25,5 Prozent an Jens Thomas (DIE LINKE).

In Jena-Zentrum gaben 49,1 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme an Cornelia Förster (GRÜNE) und 20,7 Prozent an Katja Funke-Schreinert.

In Neulobeda erzielte Volker Blumentritt (SPD) 49,2 Prozent und Konstantin Freuer (CDU) 25,8 Prozent.

In Wenigenjena erreichte Bastian Stein (CDU) 40,4 Prozent und  Dr. Franz , Margret (GRÜNE) 27,8 Prozent.

In diesen Ortsteilen sind die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, am 9. Juni noch einmal an die Wahlurne zu gehen.

Wie geht es nach der Stichwahl weiter?

Am 19. Juni findet die konstituierende Sitzung des Stadtrats statt. Am 20. Juni werden die neu- und wiedergewählten Ortsteilbürgermeisterinnen und -bürgermeister vereidigt. Am 1. Juli ist der Amtsantritt des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin.

Alle Ergebnisse im Überblick finden Sie hier:
https://wahlen.jena.de/de

Rede der Rektorin Ursula Staudinger der TU Dresden

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Um ein starkes Zeichen für den Wert der Demokratie und das freiheitlich-demokratische Miteinander zu setzen, kamen am 25. Mai 2024 rund 2.500 Menschen in Dresden zusammen und feierten ein friedliches und fröhliches Fest der Demokratie. Es war eine in dieser Form bundesweit einzigartige Veranstaltung. Eingeladen hatten über 60 Einrichtungen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur in Dresden – darunter die Technische Universität Dresden (TUD) unter dem Dach von DRESDEN-concept e. V. und das Bündnis #WOD Weltoffenes Dresden.

„Unsere freiheitliche Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit“
„Erstmalig setzen Wissenschaft und Kultur gemeinsam und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein Zeichen für den Schutz unserer freiheitlich demokratischen Ordnung“, so Prof.in Ursula Staudinger, Rektorin der TUD, die zu Beginn der Hauptveranstaltung auf dem Altmarkt die überragende Bedeutung der Demokratie für ein Miteinander in Frieden und Freiheit in ihrer Auftaktrede betonte. „Wir leben in einer Zeit, in der unsere Demokratie gezielt unterhöhlt wird und bedroht ist. Wir müssen den Anfängen wehren. Unsere freiheitliche Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss jeden Tag aufs Neue gelebt und geschützt werden. Wir wollen deshalb heute auf der Bühne und dann an Ständen zu spannenden Themen rund um unsere Demokratie auch bei unterschiedlichen Meinungen respektvoll miteinander ins Gespräch kommen“, so die Rektorin Prof.in Staudinger weiter.

Die Veranstaltung begann um 14 Uhr mit einem Sternmarsch an vier Standorten im Dresdner Stadtgebiet. Gegen 15 Uhr kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vier Sternzüge auf dem Altmarkt an. Dort trafen sie auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die sich bereits zwischen der Hauptbühne und den Pavillons mit einem wissenschaftlichen und künstlerischen Begleitprogramm zusammengefunden hatten.

Zum Bühnenprogramm gehörte unter anderem das eigens für diesen Anlass entwickelte musikalische Statement „#LautSein“ der Dresdner Sinfoniker sowie musikalische Beiträge des Hamburger Musikers BOSSE. Moderiert wurde die Veranstaltung von der MDR-Moderatorin Sissy Metzschke und dem Wissenschaftskommunikator Simon Hauser.

Gemeinsam für eine demokratische Gesellschaft und Menschenrechte
Die Teilnehmenden des Marsches vom Fritz-Foerster-Platz aus in unmittelbarer Nähe zum TUD-Campus wurden von Prof.in Roswitha Böhm, Prorektorin für Universitätskultur an der TUD, begrüßt. Sie hob u. a. hervor: „Wir sind viele. Wir stehen zusammen. Wir stehen ein für Menschlichkeit, für ein respektvolles Miteinander. Wir stehen ein für eine demokratische Gesellschaft der gelebten Menschenrechte. Wir tun dies gemeinsam mit vielen Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen in Dresden.“

Klare Haltung: Offenes und solidarisches Miteinander
Neben der Rektorin der TUD eröffneten das Demokratiefest von Wissenschaft, Kunst und Kultur Prof. Gerhard Rödel, Geschäftsführer von DRESDEN-concept e. V. und Sprecher der internationalen Graduiertenschule DIGS-BB, Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiels, und Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses Dresden.

„Dresden ist ein großartiger Forschungsstandort, nicht zuletzt dank der vielen herausragenden Forschenden, die aus aller Welt zu uns kommen. Wir wollen mit der heutigen Veranstaltung zeigen, wie wichtig es uns und den tausenden Teilnehmenden ist, dass sie in unserem Land, in unserer Stadt frei und ohne Diskriminierung im Sinne unseres Grundgesetzes leben und arbeiten können“, so Prof. Gerhard Rödel.

„Vielfalt ist unsere Stärke“
Joachim Klement unterstrich die Bedeutung des Grundgesetzes und das Zeigen von Haltung: „Unsere Zeit erfordert eine klare Haltung! Heute ist es wichtiger denn je, für ein offenes und solidarisches Miteinander einzustehen. 75 Jahre nach der Entstehung des Grundgesetzes und 35 Jahre nach dem friedlichen Herbst 1989 bilden Wissenschaft und Kultur ein Gegengewicht zu Hass und Populismus“, so Klement. „Wir zeigen, dass Vielfalt unsere Stärke ist. Gemeinsam setzen wir ein klares Zeichen für Demokratie und unsere freiheitlichen Grundrechte. Wir stehen gemeinsam für ein offenes Land – und für ein neues Miteinander“, so Klement weiter.

Überwältigendes Engagement
Christiane Mennicke-Schwarz nutzte die Gelegenheit, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Unterstützenden für ihr herausragendes Engagement für die Demokratie zu danken: „Wir sind überwältigt von dem großen ehrenamtlichen Engagement aller Beteiligten. Neben dem gemeinsamen Anliegen, sich jetzt für Demokratie stark zu machen, zeugt dies auch von einer gewachsenen Vernetzung zwischen Wissenschaft und Kultur in Dresden“, so Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses Dresden.

Das künstlerische Programm auf der Bühne sowie das Rahmenprogramm in zehn Pavillons nutzen die Besucherinnen und Besucher, um sich über Themen von Internationalität in der Wissenschaft über Aktionskunst bis hin zur Didaktik der Demokratie zu informieren. In jedem der Pavillons gab es Gelegenheit sich mit Forschenden und Kulturschaffenden auszutauschen und gemeinsam die Demokratie zu feiern.

Frauen schlagen Wellen am „Ocean Technology Campus“ in Rostock

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Rostock. Ökologie und Ökonomie im Einklang: Der Ocean Technology Campus in Rostock treibt mit innovativen Technologien diese Vision einer nachhaltigen Nutzung und für den Schutz der Ozeane voran. Mit dem Ocean Gender Projekt werden dabei gezielt Frauen an Bord geholt.

Der Ocean Technology Campus (OTC) in Rostock ist ein bedeutendes Forschungs- und Entwicklungszentrum, das sich auf maritime Technologien und Innovationen spezialisiert hat. Er befindet sich in der Hansestadt Rostock, einer historischen Stadt mit einer langen maritimen Tradition, und bildet eine wichtige Plattform für Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie im Bereich der Meeres- und Ozeanforschung.

Der Campus bringt führende Experten, Wissenschaftler und Unternehmen zusammen, um neue Technologien und Anwendungen für die maritime Wirtschaft zu entwickeln. Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung am OTC sind unter anderem die Offshore-Windenergie, die Meeresbiotechnologie, die Unterwasserrobotik und die nachhaltige Nutzung maritimer Ressourcen. Der Campus verfügt über modernste Forschungseinrichtungen, Labore und Testanlagen, die es ermöglichen, innovative Lösungen für die Herausforderungen der maritimen Industrie zu entwickeln.

Der Ocean Technology Campus in Rostock spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Durch diese Kooperationen werden Synergien geschaffen, die die Innovationskraft der Region stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene erhöhen. Der OTC ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaftsentwicklung und trägt dazu bei, Rostock als bedeutenden Standort für maritime Technologien und Forschung zu etablieren.

Weiter so oder alles anders? Nach der Wahl ist vor der nächsten Wahl in Thüringen

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Liefert das Ergebnis der Kommunalwahl schon einen Trend für das Ergebnis der Landtagswahl im September? Welche Fragestellungen haben die Wählerinnen und Wähler bei ihrer Entscheidung beeinflusst? Wer wird zukünftig mit wem die Politik in den Kommunen gestalten? Diese und andere Fragen diskutieren interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Politikerinnen und Politikern bei „Fakt ist!“.

Andreas Menzel und Lars Sänger moderieren die Sendung, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt.

Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste:
* Torben Braga, AfD, Landesvorstandsmitglied und Landtagsabgeordneter aus Ronneburg
* Christian Herrgott, CDU, Landrat im Saale-Orla-Kreis und Generalsekretär der CDU in Thüringen
* Katharina Schenk, SPD, stellv. Landesvorsitzende, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales für die kommunale Ebene