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75 Jahre Deutschland – das historische Quiz

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Deutschland hat Geburtstag! Mit der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 entsteht die Bundesrepublik. Ein paar Monate später, am 7. Oktober 1949, wird die DDR gegründet. Was wissen die Deutschen von ihrer jüngeren Geschichte? Eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen dient als Basis für den unterhaltsamen Wissenscheck. Mirko Drotschmann, Presenter und „MrWissen2go“, hört nach bei den Menschen im Land und besucht historische Orte. Er spricht mit Promis und Zeitzeugen und befragt Expertinnen und Experten.

Bundeskanzler Scholz zu 75 Jahre Grundgesetz

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Im Grundgesetz sind all die Werte und Regeln aufgeschrieben, die Deutschland so lebenswert machen – und seine Demokratie stabil und wehrhaft gegen ihre Feinde. Es ist das Grundgesetz aller Bürgerinnen und Bürger, seit 75 Jahren. Das möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern: Der Kanzler lädt Sie herzlich dazu ein.

Trabi-Krimi – spektakulärer Betrug in der DDR

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So klaute ein Mann Trabis aus der Fabrik – 1988 schlägt in der DDR eine Nachricht wie eine Bombe ein: Ein Werktätiger hat 25 nagelneue Autos aus dem Autowerk „VEB“ Sachsenring entwendet. Dort und nur dort wird der Trabant produziert, das Volksauto der DDR. Der „Trabant“, kurz „Trabi“ ist der ein treuer Begleiter vieler DDR-Bürger – bis zur Wende. Und glücklich ist, wer einen hat. Denn es gibt viel mehr Kaufwillige als Autos.

Wer schneller an ein Auto kommen will, für den hat der Kfz-Schlosser Thomas B. eine Lösung. Der unbescholtene Familienvater entpuppt sich als Meisterdieb. Seine Methode ist einfach, aber genial. Und nur ein Zufall bringt ihn zur Strecke.

DDR „Nobelkarossen“ als ein sichtbares Zeichen des Status der politischen Führung

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In der DDR, wie in vielen anderen sozialistischen Staaten, gab es einen klaren Kontrast zwischen der offiziellen Rhetorik von Gleichheit und den Privilegien der Parteielite. Ein markantes Beispiel für diesen Widerspruch waren die luxuriösen Fahrzeuge, die von den führenden Funktionären der SED und der Regierung genutzt wurden. Diese „Nobelkarossen“ waren ein sichtbares Zeichen des Status und der Macht der politischen Führung.

Die Fahrzeuge, die für die Regierung und die Parteiführung der DDR bereitgestellt wurden, waren in der Regel keine gewöhnlichen Serienmodelle, sondern speziell modifizierte und oft importierte Luxusautos. Zu den am häufigsten verwendeten Marken gehörten:

Volvo: Die DDR-Regierung importierte zahlreiche Fahrzeuge der Marke Volvo, vor allem Modelle wie der Volvo 264 TE, eine verlängerte Limousine, die speziell für repräsentative Zwecke genutzt wurde. Diese Fahrzeuge boten hohen Komfort und waren für ihre Zuverlässigkeit bekannt.

Tatra: Besonders bekannt waren die Limousinen der tschechoslowakischen Marke Tatra, wie der Tatra 603 und später der Tatra 613. Diese Fahrzeuge zeichneten sich durch ihren luftgekühlten V8-Motor und ein einzigartiges Design aus, das sie von westlichen Fahrzeugen unterschied.

Mercedes-Benz: Obwohl es in der DDR offiziell keine westdeutschen Autos für die allgemeine Bevölkerung gab, nutzte die Parteielite Fahrzeuge von Mercedes-Benz, insbesondere die S-Klasse Limousinen. Diese waren mit allen erdenklichen Luxus- und Sicherheitsausstattungen versehen und wurden diskret importiert.

ZIL: Aus der Sowjetunion stammten die mächtigen ZIL-Limousinen, die oft für Staatsbesuche und besonders wichtige Anlässe genutzt wurden. Diese Fahrzeuge waren groß, schwer und boten hohen Schutz sowie Komfort.

Diese Nobelkarossen waren nicht nur Transportmittel, sondern auch ein Statussymbol, das die Macht und den Einfluss derjenigen demonstrierte, die sie fuhren. Sie waren oft mit speziellen Kommunikationssystemen ausgestattet und hatten verstärkte Sicherheitsvorkehrungen wie gepanzerte Karosserien und kugelsichere Scheiben.

Die Nutzung solcher Luxusfahrzeuge stand in starkem Kontrast zur Lebensrealität der durchschnittlichen DDR-Bürger, die auf den Trabant oder Wartburg als Standardfahrzeuge angewiesen waren. Diese Autos waren für ihren einfachen Aufbau und ihre lange Wartezeit bei der Bestellung berüchtigt. Während der Trabant und der Wartburg das Bild der DDR-Straßen prägten, repräsentierten die Nobelkarossen der Parteielite eine abgeschottete Welt voller Privilegien und Luxus.

Nach der Wende 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Diskrepanz zwischen der offiziellen Propaganda und den tatsächlichen Privilegien der DDR-Führung zunehmend offenkundig. Die Aufdeckung dieser Widersprüche trug zur Desillusionierung vieler DDR-Bürger bei und verstärkte das Bedürfnis nach Transparenz und Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Spurensuche DDR – Die Stasi-Diktatur der SED

Die Stasi, kurz für „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS), war der Geheimdienst und die Staatssicherheitspolizei der DDR. Gegründet am 8. Februar 1950, spielte sie eine zentrale Rolle in der Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung. Ihre Hauptaufgaben umfassten Überwachung, Spionage, die Unterdrückung von Opposition sowie Propaganda und Desinformation.

Die Stasi überwachte die Bevölkerung mittels Abhörgeräten, versteckten Kameras und Postüberwachung. Ein umfangreiches Netz von Inoffiziellen Mitarbeitern (IMs) war im ganzen Land aktiv. Eine besonders perfide Methode war die Zersetzung, bei der psychologische und soziale Techniken eingesetzt wurden, um das Leben von Regimekritikern zu zerstören. Dazu gehörten Rufmord, soziale Isolation, berufliche Benachteiligung und psychische Belästigung. Regimekritiker wurden oft inhaftiert und verhört, wobei die Haftbedingungen brutal waren und viele Gefangene schwere psychische und physische Schäden erlitten.

Die Stasi war eine riesige Organisation mit etwa 91.000 hauptamtlichen Mitarbeitern und geschätzten 189.000 Inoffiziellen Mitarbeitern im Jahr 1989. Ihre Zentrale befand sich in der Normannenstraße in Berlin-Lichtenberg, und sie hatte in jeder größeren Stadt und in vielen kleineren Orten der DDR Büros.

Mit dem Fall der Berliner Mauer und den politischen Veränderungen 1989/90 begann die Auflösung der Stasi. Am 15. Januar 1990 stürmten Demonstranten die Zentrale in Berlin. In den folgenden Monaten und Jahren wurden die Akten gesichtet und teilweise veröffentlicht. Viele ehemalige Mitarbeiter der Stasi wurden entlassen oder vor Gericht gestellt. Die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit ist ein fortlaufender Prozess in Deutschland. Die Unterlagen der Stasi werden vom Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) verwaltet und können von betroffenen Bürgern eingesehen werden.

Die Stasi war ein mächtiges Instrument der Unterdrückung und Kontrolle in der DDR, das weitreichende Überwachungs- und Repressionsmaßnahmen durchführte, um die sozialistische Herrschaft zu sichern. Ihre Methoden und die psychologischen sowie physischen Folgen für die betroffenen Menschen sind ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, das bis heute nachwirkt und aufgearbeitet wird.

VOTO – Dass Wahlhilfetool zur Kommunalwahl für Jena – Jetzt abstimmen!

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Wahlberechtigte Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Jena ab 16 Jahren sind am 26. Mai 2024 dazu aufgerufen, den Jenaer Stadtrat für die Wahlperiode 2024 bis 2029 zu wählen. Wir möchten mit dem Wahlhilfetool dazu beitragen, dass Wählerinnen und Wähler zu einer informierten Wahlentscheidung kommen.

Die VOTO gemeinnützige UG fördert das demokratische Staatswesen. Dahinter stecken Menschen mit inderdisziplinären Hintergründen aus Politik, Wissenschaft und Technik. Gemeinsam setzen wir uns als Team VOTO dafür ein, dass Wählen einfacher und attraktiver wird. Dabei haben wir uns als Team für unsere Arbeit im Umgang mit der Online-Wahlhilfe VOTO einige Prinzipien festgelegt.

Ilmenau hat die Wahl: OB Kandidaten stellen sich den Fragen

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Ilmenau. Jetzt wird es ernst: Heute steigt das OB-Wahlforum von Freies Wort und Südthüringer Regionalfernsehen im Parkcafé der Ilmenauer Festhalle. Unter dem Motto „Ilmenau hat die Wahl“ stellen sich Amtsinhaber Daniel Schultheiß (parteilos für Pro Bockwurst, SPD, Linke, Bürgerbündnis/Grüne) und seine Herausforderer Mathias Steitz (CDU mit Unterstützung der FDP) und Jens Dietrich (AfD) den Fragen von Daniel Ebert, Danny Scheler-Stöhr – und Ihnen.

Zwei zu Eins: Eine Sommerkomödie über Freundschaft und Abenteuer zur Wendezeit 1990

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Zwei zu Eins ist eine große Liebes- und Freundschaftskomödie, die die aufregende Zeit des Übergangs von der DDR zur Bundesrepublik Deutschland im Sommer 1990 thematisiert. Die Geschichte, basierend auf wahren Begebenheiten, wird von Natja Brunckhorst inszeniert und spielt in Halberstadt. In den Hauptrollen glänzen die Oscar®-nominierte Sandra Hüller, Max Riemelt und Ronald Zehrfeld.

Handlung
Maren (Sandra Hüller), Robert (Max Riemelt) und Volker (Ronald Zehrfeld) sind seit ihrer Kindheit eng miteinander verbunden. Im turbulenten Sommer 1990, kurz nach dem Fall der Berliner Mauer und inmitten der Vorbereitungen zur Deutschen Einheit, stoßen sie zufällig auf einen alten Schacht, in dem Millionen von DDR-Mark eingelagert wurden, um zu verrotten. Die drei Freunde erkennen die einmalige Gelegenheit und schmuggeln Rucksäcke voller Geld heraus.

Ein ausgeklügeltes System
Gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn entwickeln sie ein cleveres System, um das inzwischen wertlose DDR-Geld in Waren zu tauschen. Ihr Ziel ist es, den aufstrebenden Westlern und ihrem Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen. Die Gruppe nutzt die Wirren der Zeit und die bevorstehende Währungsunion, um den Wert des Geldes in Waren zu übertragen, bevor es endgültig wertlos wird.

Themen und Botschaften
Die Komödie **Zwei zu Eins** behandelt tiefgründige Themen wie Geld, Gerechtigkeit und den wahren Wert im Leben, wobei die Freundschaft und die Familie im Mittelpunkt stehen. Der Film reflektiert die außergewöhnliche Zeit des Umbruchs, in der alles möglich schien, und bringt humorvoll und nostalgisch die Hoffnungen und Träume einer ganzen Generation zum Ausdruck.

Historischer Hintergrund
Natja Brunckhorst greift für ihre sommerliche Komödie auf wahre Ereignisse zurück: Zur Währungsunion wurden Millionen von DDR-Mark in unterirdische Gewölbe nahe Halberstadt eingelagert – insgesamt fast 400 Tonnen an Geldscheinen. Es ist sicher, dass aus diesem Stollen Geld entwendet wurde, doch die genauen Summen sind bis heute unbekannt. Diese geheimnisvolle und spannende Grundlage bildet das Gerüst für die abenteuerliche Erzählung des Films.

Fazit
**Zwei zu Eins** ist eine Hommage an eine besondere Zeit des Umbruchs und der Möglichkeiten. Mit einem humorvollen und herzlichen Ansatz zeigt der Film, wie eine Gruppe von Freunden und ihrer Gemeinschaft den Herausforderungen des aufkommenden Kapitalismus begegnet. Dabei stehen die Werte von Freundschaft und Zusammenhalt im Vordergrund, während sie ein großes Abenteuer erleben, das ihr Leben für immer verändert.

X VERLEIH bringt ZWEI ZU EINS am 25. Juli 2024 in die Kinos. Mehr dazu unter: https://www.x-verleih.de/filme/zwei-z…

Briefwahl in Jena läuft auf Hochtouren – 16.000 Unterlagen verschickt

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Jena. An fast 16.000 Jenaer Bürgerinnen und Bürger sind bereits ihre Briefwahlunterlagen für die in zehn Tagen anstehenden Kommunalwahlen versandt worden (Stand: 16. Mai). „Daher schätzen wir, dass der Briefwahlanteil, der bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren noch bei knapp 30 Prozent lag, deutlich überschritten wird“, so Wahlleiter Matthias Bettenhäuser. Die Kolleginnen und Kollegen des Fachdienstes Bürgerdienste sowie weitere aus der gesamten Stadtverwaltung arbeiteten mit Hochdruck daran, die Unterlagen möglichst zeitnah zuzustellen. Das sei in der Tat aufwändig, da Unterlagen für die Wahl des Oberbürgermeisters, des Stadtrats, des Ortsteilbürgermeisters und des Ortsteilrates korrekt zusammengestellt werden müssen. Das Arbeitsvolumen in so kurzer Frist sei enorm und er sei froh und dankbar, dass die Kolleginnen und Kollegen so mitziehen, betont Bettenhäuser. Er bittet zudem um Verständnis, dass es vereinzelt zu Verzögerungen in der Zustellung gekommen sei.

Die Briefwahlunterlagen sollten spätestens bis Mittwoch, 22. Mai, mit der Post zurückgeschickt werden, damit sie noch rechtzeitig an die Stadt geliefert werden. Wer die Briefwahl noch nicht beantragt hat, erledigt dies am besten online über die entsprechende Internetseite der Stadt (https://ajproxy.jena.de/IWS/start.do?mb=16053000)

Briefwahlunterlagen können auch persönlich im Briefwahlbüro der Stadt (Fachdienst Bürgerdienste, Veranstaltungsraum, Zugang über Klostergasse) abgeholt werden. Hier kann auch sofort gewählt werden. Das Briefwahlbüro ist montags (außer Pfingstmontag) und freitags, 8.30 bis 13.00 Uhr, dienstags 8.30 bis 18.00 Uhr, mittwochs 9.00 bis 13.00 Uhr und donnerstags 8.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Am Freitag, 24. Mai, bleibt das Briefwahlbüro bis 18.00 Uhr geöffnet. Wahlbriefe können danach am Samstag noch in den Fristenbriefkasten der Stadt in der Gerbergasse eingeworfen werden und am Wahlsonntag in der Wahlzentrale, Bürgerdienste, Engelplatz 1, bis spätestens 18.00 Uhr abgegeben werden.

Auch für die Europawahl vierzehn Tage später zeichnet sich ein hohes Briefwahlaufkommen ab. Derzeit seien hier etwa 7.200 Briefwahlunterlagen verschickt worden.

Gregor Gysi im Gespräch mit Gerhard Schröder

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Der tRÄNENpALAST präsentiert in seinem beliebten Gesprächs-Format „Missverstehen Sie mich richtig“in verschiedenen Theatern in Berlin zwei prominente Persönlichkeiten, die sich etwas zu sagen haben. Dabei treffen unterschiedliche Bereiche, Berufe und Charaktere aufeinander. Die Zuschauer sind live Zeugen dieses Zusammentreffens, das mit Schlagfertigkeit und Witz unterhält. Erhellende Einsichten und grundlegende Missverständnisse sind garantiert und bieten dem Publikum einen aufgeweckten Sonntag fernab von Sofa und Stammtisch, wenn es wieder frei nach Martin Buchholz heißt: „Missverstehen Sie mich richtig!“

Am 21.4.24 unterhielt sich GERHARD SCHRÖDER im Berliner Ernst-Reuter-Saal mit GREGOR GYSI.