Die Schauhöhle Heimkehle: Ein verborgenes Wunder im Harz

Die Schauhöhle Heimkehle ist eine der größten Karsthöhlen im Harz und bietet eine faszinierende Erlebniswelt, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene beeindruckend ist. Sie liegt in einem Gebiet, das sich über drei Orte erstreckt: Uftrungen (Sachsen-Anhalt), Urbach (Thüringen) und Görsbach (Thüringen). Der Eintritt in die Höhle erfolgt über einen 750 Meter langen Erlebnisweg, der den Besuchern Zugang zu unterirdischen Seen und eindrucksvollen Hallen wie der Hercynia-Halle und der Thyrahalle bietet. Besonders spannend für die Besucher ist der 6 Meter hohe Riesentunnel, der unterirdisch die Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt überschreitet. Am Ende des Tunnels erwartet die Besucher der große Dom, eine riesige Höhlenhalle mit einer Deckenhöhe von 22 Metern und einem Durchmesser von 65 Metern, der durch eine faszinierende Laser-Show zum Leben erweckt wird.

Die Höhle ist nicht nur ein geologisches Wunder, sondern auch ein Ort der Entdeckung. Während einer Tour können Besucher unter anderem Stalaktiten und Stalagmiten, Kristalle sowie Fledermäuse sehen. Die Höhle vermittelt den Eindruck eines geheimen, urzeitlichen Ortes, der tief im Inneren des Harzes verborgen liegt. Besonders aufregend ist das Gefühl, dass der Weg immer tiefer führt, und die Vorstellung, dass an manchen Stellen mehrere Kinder übereinander gestapelt in den Raum passen würden.

Die Erlebnisse in der Höhle bleiben lange im Gedächtnis – vor allem das kühle, feuchte Klima und die mystische Atmosphäre, die es leicht machen, sich in die „vergessene Welt“ des Harzes zu versetzen. Trotz der faszinierenden Entdeckungen, von denen die Höhle nur einige bietet, bleibt das Erlebnis immer spannend und abenteuerlich, auch wenn man sich manchmal fragt, wie es in einem so mystischen Ort zugeht.

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Eine atmosphärische Vermessung der ostdeutschen Gegenwart

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL Hook: Manchmal muss man vom Rad steigen oder in einer Lokalredaktion anheuern, um wirklich zu verstehen, wie sich der Wind gedreht hat. Teaser: Wenn wir über den Osten sprechen, landen wir oft schnell bei Wahlergebnissen und Prozentzahlen. Aber was liegt darunter? Was passiert in den Dörfern, an den Stammtischen, in den Vereinen, wenn die Kameras weg sind? Für das Buch „Extremwetterlagen“ haben sich drei Autorinnen und ein Soziologe auf eine intensive Reise durch Sachsen, Brandenburg und Thüringen begeben. Sie waren als „Überlandschreiberinnen“ unterwegs, ganz nah dran an den Menschen. Tina Pruschmann fuhr mit dem Rad durchs Erzgebirge, Barbara Thériault arbeitete in einer Thüringer Lokalzeitung, Manja Präkels besuchte Initiativen in Brandenburg. Was sie mitgebracht haben, sind keine schnellen Urteile, sondern feine Beobachtungen über ein gesellschaftliches Klima, das rauer wird. Es geht um die Normalisierung von Dingen, die früher undenkbar waren. Um das Schweigen im Alltag und die historischen Linien, die bis in die DDR zurückreichen. Alexander Leistner ordnet diese Beobachtungen soziologisch ein und zeigt: Nichts davon kommt aus dem Nichts. Es ist eine Bestandsaufnahme der Gegenwart, die zeigt, wie anstrengend es sein kann, gegen den Wind zu atmen. B) SEITE 1 (Kontext) Hook: Eine literarische und soziologische Vermessung der ostdeutschen Zustände jenseits der üblichen Schlagzeilen. Teaser: Im Vorfeld der letzten Landtagswahlen startete ein besonderes Projekt: Die Autorinnen Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault sowie der Soziologe Alexander Leistner erkundeten als „Überlandschreiberinnen“ die gesellschaftliche Atmosphäre in Ostdeutschland. Ihr Buch „Extremwetterlagen“ (Verbrecher Verlag) dokumentiert Kipppunkte und Brüche in der Gesellschaft. Die Texte verbinden reportageartige Nähe mit analytischer Distanz. Sie thematisieren die schleichende Normalisierung rechtsextremer Narrative ebenso wie die Resilienz der Zivilgesellschaft. Besonders wertvoll ist dabei die historische Einordnung, die mentale Kontinuitäten bis in die DDR-Zeit sichtbar macht. Eine wichtige Lektüre für alle, die die aktuellen Entwicklungen in Ostdeutschland fundiert verstehen wollen. C) SEITE 2 (pointiert, ruhig) Hook: Der Begriff „Extremwetterlagen“ meint hier keinen Regen, sondern das soziale Klima einer Region im Umbruch. Teaser: Wie lernt man, gegen den Wind zu atmen, wenn er einem direkt ins Gesicht bläst? Die Reportagen von Präkels, Pruschmann, Thériault und Leistner beschreiben den Osten nicht als Problemzone, sondern als Seismograph. Sie zeigen, wie sich das Miteinander verändert, wenn politische Extreme zum Alltag werden. Ein ruhiges, aber eindringliches Buch über die Temperatur unserer Gesellschaft. QUELLE: https://www.verbrecherverlag.de/wp-content/uploads/2025/05/Leseprobe-Extremwetterlagen.pdf
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