Die acht Nationalen Naturlandschaften Thüringens

Thüringen, das grüne Herz Deutschlands, beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Naturlandschaften. Acht dieser Gebiete sind als Nationale Naturlandschaften klassifiziert, die durch ihre Schönheit, biologische Vielfalt und historische Bedeutung herausragen. Diese Naturlandschaften umfassen sowohl Nationalparks als auch Naturparks und Biosphärenreservate, die alle unter besonderem Schutz stehen.

1. Nationalpark Hainich
Der Nationalpark Hainich, gegründet im Jahr 1997, ist der größte zusammenhängende Laubwald in Deutschland. Er ist bekannt für seine Buchenwälder, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Hier kann man auf einem Baumwipfelpfad die Waldlandschaft aus einer einzigartigen Perspektive erleben. Der Hainich ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber und beherbergt eine reiche Tier- und Pflanzenwelt.

2. Nationalpark Thüringer Wald
Der Nationalpark Thüringer Wald erstreckt sich entlang des berühmten Rennsteigs, einem der ältesten und bekanntesten Wanderwege Deutschlands. Gegründet 1990, schützt der Park einen Teil des Thüringer Schiefergebirges mit seinen dichten Wäldern, klaren Bächen und artenreichen Wiesen. Der Park bietet zahlreiche Wanderwege, darunter der Rennsteig, der die Region durchquert.

3. Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald
Das Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald ist eine UNESCO-Biosphäre, die eine einzigartige Mischung aus natürlichen und kulturlandschaftlichen Elementen bietet. Es umfasst Hochmoore, Wälder und traditionelle Wiesenlandschaften. Das Reservat fördert nachhaltige Entwicklung und ist ein wichtiges Zentrum für Umweltbildung und Forschung.

4. Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, gegründet im Jahr 1990, umfasst eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, Flusstälern und Hügeln. Besondere Highlights sind die Werra-Auen und die historischen Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern. Der Park bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Naturbeobachtungen.

5. Naturpark Kyffhäuser
Der Naturpark Kyffhäuser ist bekannt für das Kyffhäuserdenkmal und die Barbarossahöhle. Die Region zeichnet sich durch ihre geologische Vielfalt und historischen Stätten aus. Wanderer und Geschichtsinteressierte finden hier zahlreiche spannende Routen und Sehenswürdigkeiten.

6. Naturpark Südharz
Der Naturpark Südharz erstreckt sich über die nördlichen Ausläufer des Harzes und bietet eine beeindruckende Karstlandschaft mit Höhlen, Gipsfelsen und alten Wäldern. Der Park ist ein Paradies für Geologen und Naturfreunde, die die seltene Flora und Fauna der Region erkunden möchten.

7. Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale
Der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale ist geprägt von tiefen Tälern, klaren Flüssen und schieferbedeckten Berghängen. Der Park bietet eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten, darunter Wandern, Radfahren und Wassersport auf den zahlreichen Talsperren.

8. Naturpark Saale-Unstrut-Triasland
Dieser Naturpark ist berühmt für seine Weinberge, historischen Städte und Flusslandschaften. Die Region ist reich an kulturellen und archäologischen Stätten und bietet viele Möglichkeiten für kulinarische Entdeckungen und Weintouren.

Fazit
Die acht Nationalen Naturlandschaften Thüringens bieten eine beeindruckende Vielfalt an natürlichen und kulturellen Schätzen. Sie sind wichtige Rückzugsorte für Flora und Fauna und bieten zugleich vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Besucher. Ob Wandern, Radfahren, Naturbeobachtungen oder kulturelle Erkundungen – Thüringens Naturlandschaften haben für jeden etwas zu bieten.

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Eine atmosphärische Vermessung der ostdeutschen Gegenwart

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL Hook: Manchmal muss man vom Rad steigen oder in einer Lokalredaktion anheuern, um wirklich zu verstehen, wie sich der Wind gedreht hat. Teaser: Wenn wir über den Osten sprechen, landen wir oft schnell bei Wahlergebnissen und Prozentzahlen. Aber was liegt darunter? Was passiert in den Dörfern, an den Stammtischen, in den Vereinen, wenn die Kameras weg sind? Für das Buch „Extremwetterlagen“ haben sich drei Autorinnen und ein Soziologe auf eine intensive Reise durch Sachsen, Brandenburg und Thüringen begeben. Sie waren als „Überlandschreiberinnen“ unterwegs, ganz nah dran an den Menschen. Tina Pruschmann fuhr mit dem Rad durchs Erzgebirge, Barbara Thériault arbeitete in einer Thüringer Lokalzeitung, Manja Präkels besuchte Initiativen in Brandenburg. Was sie mitgebracht haben, sind keine schnellen Urteile, sondern feine Beobachtungen über ein gesellschaftliches Klima, das rauer wird. Es geht um die Normalisierung von Dingen, die früher undenkbar waren. Um das Schweigen im Alltag und die historischen Linien, die bis in die DDR zurückreichen. Alexander Leistner ordnet diese Beobachtungen soziologisch ein und zeigt: Nichts davon kommt aus dem Nichts. Es ist eine Bestandsaufnahme der Gegenwart, die zeigt, wie anstrengend es sein kann, gegen den Wind zu atmen. B) SEITE 1 (Kontext) Hook: Eine literarische und soziologische Vermessung der ostdeutschen Zustände jenseits der üblichen Schlagzeilen. Teaser: Im Vorfeld der letzten Landtagswahlen startete ein besonderes Projekt: Die Autorinnen Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault sowie der Soziologe Alexander Leistner erkundeten als „Überlandschreiberinnen“ die gesellschaftliche Atmosphäre in Ostdeutschland. Ihr Buch „Extremwetterlagen“ (Verbrecher Verlag) dokumentiert Kipppunkte und Brüche in der Gesellschaft. Die Texte verbinden reportageartige Nähe mit analytischer Distanz. Sie thematisieren die schleichende Normalisierung rechtsextremer Narrative ebenso wie die Resilienz der Zivilgesellschaft. Besonders wertvoll ist dabei die historische Einordnung, die mentale Kontinuitäten bis in die DDR-Zeit sichtbar macht. Eine wichtige Lektüre für alle, die die aktuellen Entwicklungen in Ostdeutschland fundiert verstehen wollen. C) SEITE 2 (pointiert, ruhig) Hook: Der Begriff „Extremwetterlagen“ meint hier keinen Regen, sondern das soziale Klima einer Region im Umbruch. Teaser: Wie lernt man, gegen den Wind zu atmen, wenn er einem direkt ins Gesicht bläst? Die Reportagen von Präkels, Pruschmann, Thériault und Leistner beschreiben den Osten nicht als Problemzone, sondern als Seismograph. Sie zeigen, wie sich das Miteinander verändert, wenn politische Extreme zum Alltag werden. Ein ruhiges, aber eindringliches Buch über die Temperatur unserer Gesellschaft. QUELLE: https://www.verbrecherverlag.de/wp-content/uploads/2025/05/Leseprobe-Extremwetterlagen.pdf
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