Aktionstag Nachhaltigkeit im Erfurter Hirschgarten

Erfurt. Am Freitag, den 7. Juni 2024 findet von 12 bis 19 Uhr der Aktionstag Nachhaltigkeit im Hirschgarten Erfurt statt. Unter dem Motto „Stadt im Wandel“ stellt sich ein Bündnis aus Vereinen und Initiativen der nachhaltigen Entwicklung vor, informiert und lädt zum Mitmachen ein.

„Wir wollen ganz praktisch zeigen, wie sich die Stadt nachhaltig wandeln lässt“, so der zuständige Beigeordnete für Sicherheit, Umwelt und Sport, Andreas Horn. „Es ist beachtlich, wie viele Erfurterinnen und Erfurter mutig vorangehen und sich für ein nachhaltiges Erfurt einsetzen. Viele davon im Ehrenamt“, betont Horn weiter.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet neben verschiedenen Informations- und Aktionsständen ein buntes Bühnen- und Rahmenprogramm mit Poetry Slam, Lachyoga und Musik. Höhepunkte sind die offizielle Eröffnung um 14 Uhr mit Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie die Auslobung des Nachhaltigkeitspreises durch die Stadt Erfurt und die Stadtwerke Erfurt. Zum Abschluss, um 18 Uhr, erfolgt die Präsentation der einzelnen Workshopergebnisse. Gemeinsam sollen im Rahmen der Veranstaltung unter anderem Soundcollagen und ein Gemeinschaftsgemälde unter dem Titel „Zukunftsmut“ entstehen.

Bereits seit mehr als 20 Jahren organisieren die Bürgerstiftung Erfurt und der Bereich Nachhaltigkeitsmanagement der Stadtverwaltung gemeinsam den Aktionstag Nachhaltigkeit „Stadt im Wandel“. Ziele der Veranstaltung sind praktische Erfahrung nachhaltiger Lebensweisen, die Vorstellung themenbezogener Zukunftsprojekte und Informationen zur lokalen Umsetzung der weltweit verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele. „Das geschieht auf ganz unterschiedlichen Wegen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, sich aber auch auszuprobieren und einfach eine gute Zeit im Hirschgarten zu verbringen“, so Andreas Horn.

Bühnenprogramm

14:00 Uhr: Offizielle Eröffnung mit dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Auslobung des Nachhaltigkeitspreises

14:30 Uhr: Audiovortrag „Soziale Nachhaltigkeit“ – Manoni

14:45 Uhr: Vortrag „Der Garten in uns“ – Christiane Nienhold

15:00 Uhr: „Sound of Sustainability“ – Audiokompositionen mit EFA (Elektrisches Frequenz Arrangement)

15:30 Uhr: Musik mit Friederike Tee – Liedermacherin

16:00 Uhr: Lachyoga-Session „Lach dich stark“ – Erfurter Lachclub & Zentrum für Gewaltfreie Kommunikation Thüringen e.V.

16:30 Uhr: Poetry Slam zum Thema „Nachhaltigkeit“ – Damian

17:00 Uhr: Open Mic Session: Künstlerinnen und Künstler zeigen, wie man mit Beatbox, Freestyle Hip Hop zeigt, wie man ohne Instrumente und Text ortsunabhängig Musik macht

17:30 Uhr: Musik mit AGAPE` – Hip-Hop mit Herz und Liebe zum Detail

18:00 Uhr: Präsentation der Workshopergebnisse und des fertigen Gemeinschaftsgemäldes „Zukunftsmut“ – Weltoffenes Thüringen, Peer Gallus

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Eine Analyse der gesellschaftlichen Widersprüche in der DDR

https://www.facebook.com/arnepetrich/posts/pfbid02E46JT9j9HM8fVfnsN3EnqrBSbjP9Q4VtbtUk9QvXERkH8RhvUwUCp13kTc2xngqwl OUTPUT-FORMAT (zwingend einhalten) - FB Teaser 300-450:  ÜBERSCHRIFT: Diskrepanzen zwischen staatlichem Anspruch und Alltag in der DDR HOOK: Hinter der Fassade der sozialistischen Vollversorgung verbarg sich in der DDR oft eine Realität, die von Mangel und Improvisation geprägt war. Historische Analysen zeigen, wie tief die Widersprüche in die Gesellschaft hineinreichten. TEXT: Die DDR-Gesellschaft war durch ein duales System geprägt: Offiziell galt das Kollektiv und die Planwirtschaft, inoffiziell hielt ein grauer Markt aus Tauschgeschäften und Westgeld das System am Laufen. Während der Staat Umweltschutz in der Verfassung verankerte, wurden Industriegebiete wie Bitterfeld rücksichtslos ausgebeutet. Diese Kluft zwischen Propaganda und der Lebenswirklichkeit der Bürger, sei es in der Wirtschaft oder Ökologie, trug maßgeblich zur inneren Aushöhlung des Staates bei. OUTPUT-FORMAT (zwingend einhalten) - FB Teaser 700-900:  ÜBERSCHRIFT: Die verborgenen Mechanismen von Mangel, Macht und Umwelt in der DDR HOOK: Die Geschichte der DDR ist auch eine Geschichte der Geheimnisse, die der Staat vor seinen eigenen Bürgern zu bewahren versuchte. Von der Umweltzerstörung bis hin zu gescheiterten Wirtschaftsreformen offenbart sich ein System, das permanent gegen die eigene Realität ankämpfte. TEXT: Ein Blick auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen der DDR zeigt, dass der Mangel nicht nur ein temporäres Problem, sondern ein ständiger Begleiter war. Um diesen zu kompensieren, entstanden parallele Ökonomien, in denen Beziehungen und Westwährung oft wichtiger waren als die offizielle Währung. Besonders drastisch zeigte sich die staatliche Geheimhaltungspolitik im Bereich der Umwelt: Die massiven Verschmutzungen im Chemiedreieck Bitterfeld wurden ignoriert, Gesundheitsdaten unter Verschluss gehalten. Gleichzeitig verhinderte die politische Führung notwendige Innovationen, wie etwa in der Automobilindustrie, wo fertige Nachfolgemodelle für den Trabant blockiert wurden. Stattdessen arrangierte man sich durch Geschäfte mit dem Westen. Auch der Mythos der sozialen Gleichheit hielt der Realität nicht stand, wie die Existenz privater Millionäre oder die Privilegien der Nomenklatura belegen. Diese interne Doppelmoral untergrub langfristig die Loyalität der Bevölkerung.