Führung durch das Staatstheater in Cottbus

Cottbus. Bei unserer Architekturführung durch das Große Haus des Staatstheaters Cottbus erwartet Sie Jugendstil in Vollendung. Der Architekt Bernhard Sehring brachte Architektur, Kunsthandwerk, Malerei und Plastik geschickt zusammen. 1908 wurde das Haus mit Lessings Schauspiel „Minna von Barnhelm“ nach nur 16 Monaten Bauzeit eröffnet.

Seit 1992 ist das Theater im Besitz des Landes Brandenburg und das einzige Staatstheater im Land. Es ist ein Vierspartentheater und begeistert Bewohnerinnen und Bewohner von Cottbus als auch die Touristen gleichermaßen.

Lassen Sie sich vom Flair und Charme des Staatstheaters Cottbus verzaubern. Erfahrene Gästeführer zeigen Ihnen den Zuschauerraum, die Foyers, die Plastiken und natürlich auch die Besonderheiten im Außenbereich. Das Große Haus birgt so manche Überraschung, die entdeckt werden möchte.

Die Öffentlichen Führungen finden an fast jedem Sonntag um 10 Uhr ab Haupteingang des Staatstheaters statt. Die Gruppengröße ist begrenzt.

Sichern Sie sich Ihre Tickets bitte im Vorverkauf im CottbusService bis samstags 12 Uhr oder bis 8 Tage vorher online. Gibt es Restkarten, werden diese direkt vor Ort vom Gästeführer am jeweiligen Tag verkauft (nur Barzahlung und möglichst passend).

Ermäßigungsberechtigt sind: Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Inhaber des Pücklertickets und der GästeCard Burg unter Vorlage der entsprechenden Ausweise bzw. Nachweise.

Preise
Vollzahler 9,00 Euro
Ermäßigt 7,00 Euro

 

Veranstaltungsort

Staatstheater Cottbus (Großes Haus)

Am Schillerplatz 1
03046 Cottbus

+49 355 7824 100 (Zentrale)
+49 355 7824 279

Die geheimen Millionäre der DDR – Das Schattenreich des Reichtums

Persönlicher Teaser Gleichheit war eine Lüge. Zumindest für jene, die genau hinsahen. Während wir in der Schule lernten, dass der Kapitalismus das Übel der Welt sei, trugen die Kinder der Parteifunktionäre Jeans aus dem Westen und ihre Väter tranken französischen Cognac. Es gab eine Welt hinter der Mauer, eine Welt in der Welt. Hast du dich je gefragt, wie man im Sozialismus reich wurde? Nicht reich an Geld, das man nirgends ausgeben konnte, sondern reich an Macht und Zugang? In unserem neuen Beitrag tauchen wir tief in das Schattenreich der DDR ein. Wir zeigen, wie aus Mangel Erfindungsreichtum wurde und wie ein ganzes Land lernte, zwischen den Zeilen zu leben. Es ist eine Geschichte über "Vitamin B", über heimliche Millionäre und darüber, dass am Ende jeder käuflich war – man musste nur die richtige Währung kennen.