„DOKBOX“: Neuer Service für die Abholung von Dokumenten in Weimar

Bürgerinnen und Bürger in Weimar haben ab sofort im Bürgerservice (Schwanseestraße 17) die Möglichkeit, ihren Personalausweis oder Reisepass über die Dokumentenausgabebox abzuholen. Nach einer gut einmonatigen Probephase geht die „DokBox“ nun regulär an den Start.

Bereits bei der Beantragung werden die Bürger über die Möglichkeit der Nutzung sowie die Handhabung informiert. Diese bürgerfreundliche Möglichkeit der sprechzeitenunabhängigen Abholung durch die Dokumentenausgabebox findet zunehmend Anklang. Bereits während der Erprobungsphase konnten über 400 beantragte Dokumente erfolgreich ausgehändigt werden.

Die Box verfügt über 300 Fächer und wird täglich bestückt. Die Auswahl des benötigten Ausgabefaches erledigt die Software. Dabei nimmt diese die Körpergröße des Antragstellers als Richtlinie, um eine Ausgabe auf Augenhöhe zu gewährleisten. Sobald ein Bürger aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen auf einen Rollstuhl angewiesen ist, berücksichtigt die Box diesen Umstand und wählt dementsprechend das Ausgabefach, so dass jeder Antragsteller die Dokumentenausgabebox nutzen kann.

Die Kommunikation findet per Mobiltelefon statt. Nachdem der Bürger bei der Beantragung seine Handynummer angegeben hat, erhält er eine SMS mit einem Code, sobald das Dokument in der Dokumentenausgabebox zur Abholung bereitliegt. Nach dieser SMS haben die Bürger 10 Werktage Zeit, das Dokument während der Öffnung der Stadtverwaltung – montags bis freitags zwischen 6.30 Uhr und 20.00 Uhr – abzuholen. Bereits im Vorfeld wird geklärt, ob das Altdokument dem Automaten zugeführt und somit mitgebracht werden muss.

Sollte die Nutzung der Box nicht möglich oder gewünscht sein, besteht weiterhin die Möglichkeit die beantragten Dokumente jeden Dienstag zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr im Haus 1 der Stadtverwaltung ohne Termin abzuholen.

Thüringen prescht vor: Voigt verkündet „Jahr der Vereinfachung“ 2026

Persönlicher Teaser Endlich atmen oder nur heiße Luft? Hand aufs Herz: Wie oft haben wir schon den „Bürokratieabbau“ versprochen bekommen? Doch diesmal klingt es anders. Wenn Anträge nach drei Monaten einfach als genehmigt gelten, weil das Amt schläft, ist das eine kleine Revolution. Mario Voigt will 2026 zum „Jahr der Vereinfachung“ machen – ein Versprechen, an dem er sich messen lassen muss. Keine Zettelwirtschaft beim Bäcker, weniger Datenschutz-Wahnsinn für den Handwerker: Das klingt nach gesundem Menschenverstand. Ob der Amtsschimmel wirklich Trab lernt oder nur wiehert, wird sich zeigen. Aber die Richtung stimmt.