Eventkonzert auf dem Erfurter Theaterplatz

DINNER IN GOLD

Erfurt. Im Rahmen der Europa- und Aktionswochen „Gold statt Braun“ veranstaltet das Theater Erfurt ein großes Picknick (à la „dîner en blanc“) mit Live-Musik auf dem Theaterplatz. Am 8. Mai um 16 Uhr präsentieren Musiker:innen und Sänger:innen des Theaters Erfurt ein kunterbuntes Programm, das die europäische Kultur in all ihrer Vielfalt widerspiegelt: Gerade im Theater sind diese Werte entscheidend, um gemeinsam Kunst und Kultur zu gestalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters Erfurt sehen das Unbekannte und Fremde nicht als Bedrohung, sondern als Chance, sich weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu entdecken.

Von Bachs GOLDberg-Variationen für Trio basso über spanische und französische Arien, Musik des argentinischen Komponisten Mauricio Kagel bis hin zu Tango-Habanera von Kurt Weill und einem österreichischem Kunstlied von Franz Schubert ist alles dabei. Musikalisch begleitet wird das Eventkonzert vom Bergstrom-Kollektiv, Mitgliedern der Orchesterakademie des Philharmonischen Orchesters Erfurt, der Sopranistin Candela Gotelli und dem Tenor Tristan Blanchet.

Anlässlich des 79. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa findet auf dem Theaterplatz das Eventkonzert mit dem DINNER IN GOLD statt.

Das Theater Erfurt stellt einige goldene Tische, Bänke und Stühle zur Verfügung! Weitere Sitzgelegenheiten können gerne mitgebracht werden. Um gemeinsam ein Zeichen zu setzen, sind alle Picknick-Teilnehmer eingeladen, in goldener Kleidung oder mit goldenen Accessoires und goldenen Rettungsdecken zu kommen und Leckereien zum gemeinsamen Essen mitzubringen.

Bild von Hans auf Pixabay.

Haare ab, Uniform an: Ein ehrlicher DEFA-Blick auf die NVA-Wehrpflicht

Persönlicher Teaser 18 Monate Lebenszeit. So lange dauerte der Dienst, zu dem sie alle mussten. Der DEFA-Film „Einberufen“ nimmt uns mit zurück ins Jahr 1971, direkt an das Kasernentor in Rostock. Wir spüren den Abschiedsschmerz, riechen förmlich das Bohnerwachs der Stuben und hören das Klicken der Schere, wenn die langen Haare fallen. Es ist ein Film über Jungs, die plötzlich Männer sein sollen, über den Verlust der Individualität und den Versuch, sich im grauen NVA-Alltag nicht selbst zu verlieren. Ein absolut sehenswertes Stück Zeitgeschichte, das ganz nah dran ist.

Thüringen prescht vor: Voigt verkündet „Jahr der Vereinfachung“ 2026

Persönlicher Teaser Endlich atmen oder nur heiße Luft? Hand aufs Herz: Wie oft haben wir schon den „Bürokratieabbau“ versprochen bekommen? Doch diesmal klingt es anders. Wenn Anträge nach drei Monaten einfach als genehmigt gelten, weil das Amt schläft, ist das eine kleine Revolution. Mario Voigt will 2026 zum „Jahr der Vereinfachung“ machen – ein Versprechen, an dem er sich messen lassen muss. Keine Zettelwirtschaft beim Bäcker, weniger Datenschutz-Wahnsinn für den Handwerker: Das klingt nach gesundem Menschenverstand. Ob der Amtsschimmel wirklich Trab lernt oder nur wiehert, wird sich zeigen. Aber die Richtung stimmt.