Jena: Direktvermarkter informieren zu Glasfaseranschlüssen und TV

  • Transparente Beratung direkt an der Haustür
  • Haustürgeschäfte laufen nach klaren Regeln und Qualitätsvorgaben
  • Autorisierte Beraterinnen können sich jederzeit ausweisen
  • Beratung von Mieterinnen zur freien Wahl des TV-Anbieters

Ab dem 11.03.2024 ist ein Team von Mitarbeitenden der Ranger Marketing & Vertriebs
GmbH im Auftrag der Telekom in Jena unterwegs. Eine Marktforschungsstudie der Telekom
hat ergeben, dass die meisten Kunden nur deshalb nicht auf einen Glasfaser-Anschluss
umsteigen, weil sie gar nicht wissen, dass ein solcher Anschluss bei ihnen zur Verfügung
steht. Deshalb werden in den kommenden Wochen Vertriebsmitarbeiter zu einem Umstieg
auf Glasfaser an der Haustür beraten.


Vertriebsmitarbeiter können sich jederzeit ausweisen
Die Direktvermarkter*innen arbeiten nach klaren Richtlinien und Qualitätsvorgaben. Sie
tragen Kleidung mit Telekom-Logo und einen Ausweis mit Lichtbild in Sichthöhe. Auf dem
Ausweis befindet sich zusätzlich ein QR-Code. Über diesen Code ist auf der Telekom-Internetseite der Mitarbeitende mit Foto zu sehen. So lässt sich prüfen, ob es tatsächlich
autorisiertes Personal ist. Außerdem führen die Berater und Beraterinnen zur Legitimation
ein Original-Schreiben der Telekom bei sich. Darüber hinaus haben sie immer eine
Rückrufnummer dabei, über die man im Zweifel per Telefon den Mitarbeitenden
identifizieren lassen kann. Diese Nummer lautet bundesweit 0800 3309765. Das ist neu:

Interessierte können jetzt auch direkt einen persönlichen Beratungstermin buchen. Das
funktioniert über die Website https://fiber-deutschland.de/.


Qualitätskontrolle nach Beratungsgesprächen

Um im Auftrag der Telekom beraten zu dürfen, müssen die Mitarbeiter mindestens zehn
Pflichttrainings zu den Produkten und Diensten erfolgreich abschließen. Sie erhalten keine
Informationen zu Kundendaten. Kommt es im Beratungsgespräch zu einem
Vertragsabschluss, erhält der Kunde zuerst eine E-Mail mit allen Informationen zum Auftrag
und zusätzlich einen Anruf zur Qualitätssicherung. In diesem Telefonat wird dem Kunden
nochmals erläutert, welches Produkt beauftragt wurde und welche Kosten hierfür
entstehen. Erst wenn der Kunde in diesem Gespräch alle Punkte bestätigt, wird der Auftrag
an die Telekom übermittelt. Selbstverständlich gilt im Anschluss das 14-tägige
Widerrufsrecht auch für Haustürgeschäfte.


Beschwerden nehmen wir ernst
Sowohl im Qualitätsanruf als auch nach der Auftragserteilung wird der Kunde um eine
Rückmeldung zum Beratungsgespräch gebeten. Sollte es Anlass zur Kritik geben, können
Kunden sich per E-Mail unter feedback@ranger.de an Ranger Marketing wenden.
Direktvermarktung spielt wichtige Rolle bei der Digitalisierung Deutschlands
Bis 2030 sollen über 40 Millionen Haushalte mit einem Glasfaseranschluss versorgt sein. Für
die Telekom ist bei der Direktvermarktung vor allem das „Direkt“ wichtig. Der Umstieg auf
Glasfaser bringt viele Vorteile und steigert den Wert einer Immobilie. Die Beraterinnen und
Berater erklären, welche Übertragungsraten am Kundenanschluss möglich sind. Sie wissen,
welche Router mit Glasfaser klarkommen und wo die Glasfaserdose am besten montiert
wird. Das alles lässt sich am besten „live“ vor Ort zeigen und erläutern.
Deshalb geht es beim Haustürvertrieb mehr um gute Beratung als um Vertrieb.
Außerdem wichtig für Menschen, die in einer Mietwohnung leben: In vielen Mietverträgen
hat bislang der Vermieter über den Kabel-TV-Empfang im Haus entschieden und die Kosten

dafür über die Nebenkostenabrechnung auf alle Mieterinnen umgelegt. Hier ändert sich das Gesetz zum 1. Juli 2024. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen Mieterinnen und Mieter aktiv werden, sie können aber schon jetzt ihren TV-Anbieter frei wählen und einen eigenen Vertrag direkt mit dem Anbieter abschließen. Auch dazu informieren die Beraterinnen und Berater. Infos auch auf http://www.telekom.de/nebenkostenprivileg. Dabei finden die Gespräche grundsätzlich an der Haustür statt. Die Wohnung betreten die Mitarbeiterinnen nur, wenn sie dazu aufgefordert werden.
Mehr Informationen zum Direktvertrieb bei der Telekom finden Sie hier:
www.telekom.com/direktvertrieb


Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM)
hat einen Verhaltenskodex mit Vorgaben für faires und transparentes Verhalten an der
Haustür entwickelt. Zu diesem Kodex bekennen sich auch die Ranger Marketing & Vertriebs
GmbH und die Telekom. Hier gibt es mehr Infos zum Haustürkodex: www.haustuerkodex.de

Dieser Beitrag ist eine Meldung der Telekom.

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Dreharbeiten auf der J.G. Fichte: Die Entstehung der DDR-Serie „Zur See“

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL Hook: Es gibt Bilder, die sich im kollektiven Gedächtnis festsetzen, und doch erzählt das, was hinter der Kamera geschah, eine ganz eigene Geschichte. Teaser: Wer an die Serie „Zur See“ denkt, hat oft die eingängige Melodie im Ohr und die Gesichter von Horst Drinda oder Günter Naumann vor Augen. Doch die Realität der Dreharbeiten im Jahr 1974 auf dem Frachter „J.G. Fichte“ hatte wenig mit der Romantik zu tun, die später über die Bildschirme flimmerte. Die Bedingungen an Bord waren hart, geprägt von Hitze, Lärm und der Enge eines Schiffes, das seine besten Tage längst hinter sich hatte. Die Entscheidung für dieses alte Schiff war keine künstlerische, sondern eine rein pragmatische. Moderne Schiffe der DDR-Handelsflotte boten schlicht keinen Raum für ein Filmteam. So fand sich die prominente Riege der DDR-Schauspieler in einer Situation wieder, die keinen Rückzug erlaubte. Sie lebten Tür an Tür mit der echten Besatzung, teilten den begrenzten Komfort und die langen Abende auf See. Aus dieser Zwangsgemeinschaft entstand eine Atmosphäre, die sich wohl kaum künstlich herstellen ließ. Bemerkenswert ist, wie sehr der politische Arm des Staates auch auf den Weltmeeren präsent blieb. Die Angst vor Republikflucht bestimmte die Auswahl des Personals ebenso wie die Reiseroute. Selbst bei technischen Pannen im „kapitalistischen Ausland“ blieb der Bewegungsradius der Crew strikt reglementiert. Die Serie sollte Weltläufigkeit zeigen, entstand aber unter den Bedingungen strenger innerer Kontrolle. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus realer harter Arbeit, politischer Begrenzung und der großen Sehnsucht nach der Ferne, die den Kern dieser Produktion ausmachte. Die Zuschauer spürten, dass hier nicht nur Theater gespielt wurde. Die Arbeit an den Maschinen, der Umgang mit der Fracht – vieles davon entsprach den tatsächlichen Abläufen an Bord eines DSR-Frachters. Es bleibt das Dokument einer Zeit, in der die Grenzen eng waren, der Blick aber dennoch nach draußen ging. B) SEITE 1 (Kontext) Hook: Die Produktion der erfolgreichsten DDR-Fernsehserie war weit mehr als ein logistischer Kraftakt auf hoher See. Teaser: Als 1974 die Dreharbeiten zu „Zur See“ begannen, traf der kulturelle Auftrag des DDR-Fernsehens auf die nüchterne Realität der Schifffahrt. Die Serie sollte den Alltag der Handelsmarine glorifizieren und gleichzeitig das Fernweh der Bevölkerung stillen. Doch schon die Wahl des Drehortes zeigte die Grenzen auf: Statt eines modernen Vorzeige-Schiffes diente ein alter Truppentransporter als Kulisse, weil nur dort genug Platz für das Filmteam war. Die politischen Rahmenbedingungen waren ebenso eng wie die Kabinen. Die Stasi überprüfte jeden Beteiligten, die Reiseroute mied westliche Häfen, und selbst der Kontakt zum „Klassenfeind“ wurde administrativ unterbunden. Dennoch – oder gerade deshalb – entwickelte die Serie eine Authentizität, die bis heute nachwirkt. Die Geschichten basierten oft auf realen Logbucheinträgen, und die Schauspieler verschmolzen über Wochen mit der echten Besatzung. Interessanterweise lieferte dieses ostdeutsche Format, das die harte Arbeit in den Mittelpunkt stellte, die Blaupause für das westdeutsche „Traumschiff“. Während dort jedoch der Luxus regierte, blieb „Zur See“ ein Abbild der DDR-Gesellschaft: Man improvisierte, arbeitete hart und träumte sich für die Dauer einer Fernsehfolge in eine andere Welt. C) SEITE 2 (pointiert, ruhig) Hook: Wer in der DDR zur See fuhr, besaß ein Privileg, das Millionen anderen verwehrt blieb. Teaser: Die Serie „Zur See“ bediente dieses Privileg visuell, während die Produktion selbst den Restriktionen des Landes unterworfen blieb. Die Schauspieler auf der „J.G. Fichte“ erlebten eine Freiheit zweiter Klasse: Sie waren unterwegs und doch eingesperrt, kontrolliert von politischen Vorgaben, die selbst auf dem Atlantik nicht endeten. Dass die Serie dennoch zum Straßenfeger wurde, lag an der Projektionsfläche, die sie bot. Sie zeigte eine Welt, in der ostdeutsche Tugenden global bestanden, auch wenn die Realität an Bord oft aus Rost, Schweiß und strenger Überwachung bestand. Es war der Versuch, die Weite zu inszenieren, ohne die eigenen Grenzen zu verlassen.